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SUMMARY:Gedenkstunde anlässlich des 92. Jahrestags des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas
DESCRIPTION:Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas lädt gemeinsam mit der Arnold-Liebster-Stiftung am 92. Jahrestag des Verbots der Glaubensgemeinschaft der Bibelforscher (Zeugen Jehovas) in Preußen am 24. Juni 1933 zu einer öffentlichen Gedenkstunde am Ort des geplanten Mahnmals im Berliner Tiergarten in der Nähe des Goldfischteichs ein. \nTiergarten\, in der Nähe des Goldfischteichs\, 52°30’47.9″N 13°22’11.4″E\, Zugang über Lenné-/ Tiergartenstraße \nIm Zuge einer Verhaftungswelle 1936 wurden führende Zeugen Jehovas in ganz Deutschland inhaftiert. Mindestens 17 der dabei Verhafteten starben an den Folgen von Folter. Am Goldfischteich im Berliner Tiergarten fand am 22. August 1936 eine dieser Verhaftungsaktionen der Gestapo statt. \nProgramm: \nMusikalische Rahmung:\nFan Wang (Violine) und Annika Reuter (Viola) \nBegrüßung:\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nHistorischer Beitrag: »Die Verfolgung von Bibelforscherinnen im Nationalsozialismus«\nDr. Christl Wickert \nLesung\nvon Erinnerungssplittern von Berliner Studierenden \nKurzbiografien von 13 bekannten Zeugen Jehovas\, die am Goldfischtisch verhaftet wurden \n__________________ \nHintergrund:\nDie christliche Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas\, die sich auch Ernste Bibelforscher nannte\, wurde seit 1933 in Deutschland und ab 1938 auch im nationalsozialistisch beherrschten Europa systematisch verfolgt. \nFast 14.000 Zeugen Jehovas – Frauen und Männer – wurden inhaftiert\, darunter 4.200 in Konzentrationslagern\, wo sie mit einem »lila Winkel« stigmatisiert wurden. Mindestens 1.750 Zeugen Jehovas verloren ihr Leben. Unter ihnen ist die größte Gruppe von Kriegsdienstverweigerern im Nationalsozialismus. Ihr Schicksal trug zur Verankerung des Grundrechts auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz bei. Auch im Kommunismus und in vielen autoritären Staaten wurden Zeugen Jehovas im 20. Jahrhundert verfolgt\, wobei auch NS-Opfer erneut verhaftet und drangsaliert wurden. \nAm 22. Juni 2023 hat der Deutsche Bundestag einstimmig ein Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas unter dem Dach der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas beschlossen.
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SUMMARY:NATHAN-ISM
DESCRIPTION:USA 2023\, 79 Minuten\, OmdU\nRegie: Elan Golod \nAm Ende des Zweiten Weltkriegs trat der damals 18-jährige Nathan Hilu (1926–2019)\, Sohn syrisch-jüdischer Einwanderer in New York\, in die US-Army ein und wurde unter anderem beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Wachsoldat eingesetzt. Diese Erfahrung inspirierte ihn ein Leben lang zu künstlerischen Arbeiten in Form von zahllosen Skizzen und Zeichnungen. Bezeichnend für seinen Stil sind die Schnelligkeit und die Unmittelbarkeit der Umsetzung von Erinnerungsfetzen. Über 70 Jahre verbrachte Nathan Hilu damit\, eine visuelle Erzählung aus seinen Erinnerungen zu schaffen. Aber was passiert\, wenn diese Erinnerungen ein Eigenleben entwickeln? \nMit seinem Film Nathan-ism entwirft der Regisseur Elan Golod ein dokumentarisches Porträt des alternden Künstlers. Doch was als Blick auf einen einzigartigen Zeugen der Geschichte beginnt\, entwickelt sich zu einer anschaulichen Studie über die Funktion der Kunst im Spannungsfeld von Archiv und Erfindung. \nElan Golod ist ein israelisch-amerikanischer Filmemacher. Er lebt und arbeitet in New York. Sein preisgekrönter Film Nathan-ism lief bereits bei mehreren Festivals in Kana-da\, Israel\, den USA und der Ukraine und hatte in Nürnberg seine Europapremiere. \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nRegisseur Elan Golod im Gespräch mit Dr. Christian Schmittwilken \n\n\n\n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nVom 27. Juni bis 18. Juli werden in der Galerie ART CRU Berlin Werke von Nathan Hilu präsentiert. Die Vernissage in Anwesenheit von Elan Golod findet am 26. Juni um 18 Uhr statt (Kunsthof\, Oranienburger Straße 27\, 10117 Berlin). Weitere Informationen finden Sie unter www.art-cru.de.
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SUMMARY:„Den Tagen\, die kommen\, gewachsen zu sein.“ - Die Lebensgeschichte von Zenzl Mühsam
DESCRIPTION:Der Name des jüdischen Dichters und anarchistischen Revolutionärs Erich Mühsam mag manchen im Gedächtnis sein\, vielleicht auch sein Ende im KZ Oranienburg. Kaum bekannt aber ist\, in welchem Maße sein Leben und Wirken mit dem seiner Frau Zenzl verbunden ist\, der wir auch die Über-lieferung seiner Schriften verdanken. \nDabei war die bayerische Bauerntochter aus der Holledau\, die 1915 den jüdischen Apothekersohn zum Gatten nahm\, nicht allein Muse seiner Bänkellieder\, die den umtriebigen Bohemien mit ihrem Liebreiz\, den brotlosen Dichter mit ihren Kochkünsten bestrickte\, sondern ebenbürtige Gefährtin\, die ohne ideologische Bindung\, sondern aus eigener Lebenserfahrung ein Ziel mit ihm teilte: Eine von Gewalt und Unterdrückung befreite Menschheit. \nSie stand 1918 an Mühsams Seite\, als er die Münchner Bevölkerung zur Beendigung des Weltkriegs und zur Revolution aufrief und floh nach seiner Ermordung ins sowjetische Exil\, wo sie in eine 20jährige Odyssee durch den Stalinschen Gulag geriet. Erst 1955 gestattete man der 71jährigen Anarchistenwitwe die Rückkehr nach Ost-Berlin\, wo sie allen Widerständen zum Trotz für die Veröffentlichung seiner Werke eintrat. Im Lebensweg dieser Unbeugsamen verdichtet sich auf eindrückliche Weise die Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts. \n  \nUschi Otten\, Berlin\, freischaffende Autorin (VS)\, Dramaturgin und Regisseurin\, veröffentlichte die Briefe Zenzl Mühsams. Neben eigenen Inszenierungen Libretti für das Choreographische Theater Johann Kresniks. Veröffentlichungen: „Den Tagen\, die kommen\, gewachsen zu sein.“ Zur Lebens-geschichte Zenzl Mühsams. In: Der Bär von Berlin. Jahrbuch 2001 des Vereins für die Geschichte Berlins. Berlin/ Bonn 2001; „Ich stehe seit meinem 17. Lebensjahr doch außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft“. In: Christoph Hamann. Die Mühsams. Geschichte einer Familie. Hentrich&Hentrich\, Teetz 2005 \n  \nEine Veranstaltung von: Demokratieforum Oranienburg\, Friedrich Wolf-Gesellschaft e.V.\, Gedenkstätte Sachsenhausen und der Stadt Oranienburg \nVeranstaltungsort\nBürgerzentrum Oranienburg; Albert-Buchmann-Straße 17; 16515 Oranienburg
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