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SUMMARY:Die Verleugneten. Verfolgt als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« unter Nationalsozialismus und Faschismus in Europa
DESCRIPTION:Die Konferenz »Die Verleugneten. Als ›Asoziale‹ und ›Berufsverbrecher‹ unter Nationalsozialismus und Faschismus in Europa verfolgt« findet am 6. und 7. November 2025 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln statt.\n(Hauptsprache der Konferenz ist Englisch\, einzelne Vorträge finden aber auf Deutsch statt\, eine durchgehende Simultanübersetzung ist gewährleistet.) \nPROGRAMM \n6. November 2025 \n18.30 Uhr\nEinstieg der Organisator/-innen \n19.00 Uhr\nRound Table: Mehr als ein Jahrzehnt des Kampfes für die »Verleugneten«: Was wurde bisher erreicht? \nAndreas Kranebitter\, Wien\, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) \nFrank Nonnenmacher\, Frankfurt am Main\, Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus (Vevon) \nUlrike Winkler\, Trier\, Beirat der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n7. November 2025 \n09.30 Uhr\nEinstieg der Organisator/-innen \n10.00 Uhr\nFirst Panel: Kontinuitäten und Wandel ausgrenzender Politik – Erfahrungen in unterschiedlichen Herrschaftssystemen \nCésar Lorenzo Rubio\, Barcelona\nKriminalisierung sozialer Abweichung in der Franco-Diktatur: die Gesetze gegen Vagabundieren und gegen ›Gemeingefährlichkeit‹ (1933-1978) \nØystein Hetland\, Oslo\nAnomalie oder Kontinuität? Die Verfolgung von »Außenseitern« im besetzten Norwegen \nJens Jäger\, Köln\nNicht so versteckte Verfolgung – Interpols Aktivitäten während des Zweiten Weltkriegs \n11:45 Uhr\nSecond Panel: Unbekannte Verfolgung in den besetzten Gebieten – Unbekannte Geschichten der Gewalt \nPavla Plachá\, Prag\n»Schutz der Volksgemeinschaft« im Protektorat Böhmen und Mähren. Übersehene Schicksale der in das KZ Ravensbrück deportierten »Asozialen« und »Berufsverbrecherinnen« \nJérôme Courtoy / Daniel Thilman\, Esch-sur-Alzette / Luxembourg\nVerleugnet\, vergessen\, wiederentdeckt: Sozialrassistische Verfolgung im besetzten Luxemburg \nRense Havinga\, Groesbeek\nForschung über als »asozial« eingestufte Häftlinge in Konzentrationslagern in den Niederlanden \n14:15 Uhr\nThird Panel: Erinnerungen\, Gedenkstätten\, Angehörige marginalisierter Gruppen                                           \nJoanna Ostrowska\, Warsaw\nGeschichte marginalisierter Gruppen\, besonders als »Asoziale« registrierte weibliche Häftlinge sowie homosexuelle Häftlinge\, und ihr Platz in der polnischen Erinnerungspolitik \nNúria Ricart Ulldemolins\, Barcelona\nGedenken als Prozess. Das Frauengefängnis Les Corts – ein unvollendeter Ort \nPascal Luongo\, Marseille \nMarseille 1943\, eine Stadt und ihre Einwohner/-innen im Visier: Anatomie eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit \n16:00 Uhr\nAbschließende Diskussion (mit zusammenfassendem Kommentar von Stefanie Endlich\, Berlin) \n__________ \nIm Rahmen dieser Konferenz bieten die Kurator/-innen (Ulrich Baumann\, Oliver Gaida\, Laura López Mras\, Christa Schikorra) auch Führungen durch die Ausstellung »Die Verleugneten« an (6. November 2025\, 16:30 Uhr). \nEine Übersetzung ist während der Konferenz verfügbar. Wir bitten Sie\, sich bis zum 1. November für die Konferenz anzumelden. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an kontakt@die-verleugneten.de \nOrganisationsteam: Ulrich Baumann\, Henning Borggräfe\, Oliver Gaida\, Oriol López-Badell \n__________ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nHINTERGRUND \nDie Konferenz »Die Verleugneten. Als ›Asoziale‹ und ›Berufsverbrecher‹ unter Nationalsozialismus und Faschismus in Europa verfolgt« wird von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und der Universität Barcelona / EUROM – European Observatory of Memories organisiert – mit Unterstützung von Catalonia International\, einem öffentlich-privaten Zusammenschluss\, der besonders Qualifizierte und Institutionen wie Universitäten aus Katalonien mit Partnern weltweit zusammenbringt. \nDie Konferenz ist Teil der Veranstaltungsreihe »Subaltern Memories«\, die seit 2022 jährlich von EUROM organisiert wird\, um Erinnerungen bestimmter sozialer Gruppen zu thematisieren\, die zum Schweigen gebracht oder marginalisiert wurden – Gemeinschaften\, die in der Vergangenheit unter harter Unterdrückung gelitten haben. Mit diesem Ansinnen knüpft sie direkt an die Ausstellung »Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933–1945 – heute« an\, die vom 8. Oktober 2025 bis zum 4. Januar 2026 im NS-Dokumentationszentrum zu sehen sein wird. \nZwischen 1933 und 1945 griffen Behörden und Polizei soziale Vorurteile auf. Sie kontrollierten\, schikanierten und beraubten Zehntausende Menschen ihrer Freiheit. Viele wurden ermordet. Ideologischer Bezugspunkt war das Konzept der »deutschen Volksgemeinschaft«. Ihre Errichtung sollte durch die gewaltsame Durchsetzung einer ›Ordnung der Ungleichheit‹ erreicht werden. \nInwieweit spielten diese Ordnungsprinzipien bei der Unterwerfung großer Teile Europas und seiner Millionen nichtdeutscher Bevölkerungen ab 1938/39 eine Rolle? Im besetzten Europa standen Raub\, Zwangsarbeit und rassistische\, antiziganistische und antisemitische Massenmorde im Mittelpunkt der nationalsozialistischen Politik. Dennoch: Neben dieser Hauptpolitik der Vernichtung setzten die deutschen Besatzer auch ausgrenzende Ordnungskonzepte gegenüber traditionell marginalisierten Gruppen durch. Wie in Deutschland stützten sie sich jedoch in erster Linie auf erbbiologische Annahmen (»Sozialrassismus«). \nDie Forschung zu diesem Thema steckt noch in den Kinderschuhen und ist wenig aufeinander abgestimmt. Eine Bewertung im Zusammenhang mit der Gesamtgeschichte der deutschen Herrschaft in Europa fehlt. Zentrale Fragen der Konferenz lauten daher: In welchem Zusammenhang steht die Verfolgung von »Asozialen« und »Berufsverbrechern« in Deutschland und den besetzten Gebieten? Ist es ein lohnender Forschungsansatz und ist es im Hinblick auf die Erinnerungspolitik überhaupt legitim\, sich auf Praktiken der Ausgrenzung marginalisierter Gruppen in den von Deutschland besetzten Gebieten zu konzentrieren – oder besteht umgekehrt die Gefahr einer Verwässerung\, die Gefahr\, dass durch die Einbeziehung solcher intersektionalen Perspektiven und durch die Fokussierung auf diese ausgrenzenden Aspekte der Verfolgung die Gesamtdimensionen und Hauptabsichten des deutschen Besatzungsregimes aus den Augen verloren werden? \nDie Konferenz konzentriert sich einerseits auf die rechtlichen Rahmenbedingungen und die jeweiligen Institutionen der Verfolgung in einzelnen besetzten Gebieten und verbündeten faschistischen Staaten wie Spanien unter der Herrschaft von Franco-Diktatur. Andererseits liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den individuellen Erfahrungen der Verfolgten und Aspekten der Erinnerungskultur. Wo haben die Verfolgten gesprochen? Kann das Vorannahme\, dass sie keine eigenen Quellen hinterlassen haben\, widerlegt werden? Im Europa der Nachkriegszeit hielten sich marginalisierende Stereotypen hartnäckig\, den Betroffenen wurde eine Entschädigung verweigert\, und ihre Erfahrungen von Ungerechtigkeit werden geleugnet. Die Kontinuitäten der Ausgrenzung bestehen bis heute fort. Die Konferenz befasst sich daher auch mit heutigen Rechtskonzepten und Polizeipraktiken.
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SUMMARY:Führung: On the Roof of Himmler's Guesthouse
DESCRIPTION:Die U.S. Army 1945 am Wannsee \nFritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen Gästehaus der SS untergebracht\, dem Ort der damals noch nicht bekannten Wannsee-Konferenz. Ritchie Boys sind US-Soldaten\, die wegen ihrer muttersprachlichen Deutschkenntnisse für Verhöre von Kriegsgefangenen und Kriegsverbrechern ausgebildet werden. \n\n\n\n\n\n\nSeiner Frau Lucia schickt er fast täglich Fotos und Briefe aus der Wannsee-Villa\, unter anderem auf Papier aus der “Adjutantur des Führers”\, das er in der Reichskanzlei findet. Die erstmals veröffentlichten Dokumente sowie die Fotografien\, die Fritz Traugott vor Ort macht\, sind Kern der Ausstellung. \nJudith Alberth\, die mit der Direktorin Deborah Hartmann die Ausstellung kuratiert hat\, stellt sie Ihnen vor: kostenfrei\, ohne Anmeldung\, herzlich willkommen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMehr Informationen zur Ausstellung  auf unserer Webseite
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