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SUMMARY:Tagung: "Ami go home"? Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945
DESCRIPTION:“Ami go home” – kaum eine Parole ist derart häufig antiamerikanisch aufgeladen. Im Deutschland der Nachkriegszeit steht sie nicht nur für politische Ablehnung und kulturelle Projektionen\, sondern auch für ein oft ressentimentgeladenes Spannungsfeld\, in dem sich komplexe Deutungskämpfe um Geschichte\, Demokratie und Schuld abspielen. \nDie zweitägige Tagung nimmt diese Parole als Ausgangspunkt\, um das Verhältnis von Geschichtsrevisionismus\, Antiamerikanismus und Erinnerungskultur in Deutschland zu beleuchten. Im Zentrum stehen zwei Fragen: Wie prägten deutsch-amerikanische Begegnungen ab 1945 historische Selbstbilder – und wie wirken sie bis heute in politischen Narrativen und gesellschaftlichen Debatten nach? \nAm ersten Tag steht das Jahr 1945 als erinnerungskultureller Wendepunkt im Fokus: Wie blickten US-Soldaten\, Emigranten und Geheimdienstoffiziere wie die Ritchie Boys auf das besiegte Deutschland? Welche Amerikabilder wirkten im NS-Staat – und welche davon überlebten das Kriegsende? Was bedeutete Reeducation als politische Strategie und kulturelle Intervention? \nDer zweite Tag richtet den Blick auf die Gegenwart: Wie äußert sich Antiamerikanismus heute – in politischen Diskursen\, in populären Narrativen oder als Teil revisionistischer Strategien? Wo verläuft die Grenze zwischen sachbezogener Kritik und Ressentiment? Wo überschneiden sich Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus? \nWie kann eine demokratische\, pluralistische Erinnerungskultur darauf reagieren – pädagogisch\, künstlerisch\, politisch? \n\nProgramm \n(Tagungssprache: Deutsch. Für die Keynote benötigt es passive Englischkenntnisse.) \n\nDienstag\, 25. November 2025 \n14.00 Uhr: Begrüßung und Einführung\nDeborah Hartmann und Judith Alberth | GHWK \n14.30 Uhr: Keynote (Englisch): What Americans Get Wrong About Liberation – and Why This Matters Today.\nProf. Dr. William Hitchcock | University of Virginia \n15.00 Uhr: Kaffeepause \n15.45 Uhr: Publikumsumfrage: Assoziationen und Erwartungen \n16.15 Uhr: Panelgespräch: Spiegel Amerika: Zwischen Begegnung\, Besatzung und Reeducation \nWie blickten amerikanische Soldaten\, Emigranten und Geheimdienstoffiziere 1945 auf Deutschland – und welches Amerika-Bild haben die Deutschen? Wie prägten sich die deutsch-amerikanischen Begegnungen 1945 gegenseitig und welche Auswirkungen hatten diese frühen Interaktionen auf das gegenseitige Geschichts- und Identitätsverständnis? Inwieweit gelang es der US-amerikanischen Reeducation-Politik ihre Vorstellung einer Re-Education und einer damit einhergehenden Re-Orientation der deutschen Gesellschaft um zu setzten?  \nModeration: Florian Weiß | AlliiertenMuseum\nDr. Dirk Braunstein | Institut für Sozialforschung\nDr. Maren Roth | Ludwig-Maximilians-Universität München\nDr. Tobias Jaecker | Journalist und Autor \n18.00 Uhr: Ausklang in der Cafeteria \n19.00 Uhr: Ende des ersten Tages \n\nMittwoch\, 26. November 2025 \n10.00 Uhr: Keynote: Von “Charakterwäsche” bis “Vogelschiss” – Bestimmungsprobleme und Bestimmungsmöglichkeiten von Geschichtsrevisionismus\nJun. Prof. Dr. Heike Bormuth | Eberhard Karls Universität Tübingen \n10.30 Uhr: Panelgespräch: Antiamerikanismus als Erinnerungsabwehr? \nWie funktioniert Antiamerikanismus als Strategie der Erinnerungsabwehr – und welche politischen\, ideologischen und gesellschaftlichen Linien verbinden sich in dieser Haltung bis heute? Wie lässt sich Antiamerikanismus als Phänomen empirisch fassen? Welche Ausprägungen erfuhr er in den letzten Jahrzehnten in Deutschland? Und welche Verbindungen zum Antisemitismus liegen nahe? Wo verläuft die Trennlinie zwischen sachbezogener Kritik und emotionalem\, irrationalem Ressentiment? Antiamerikanismus als Querfront-Ideologie zweier Lager? \nModeration: Martin Langebach | Bundeszentrale für politische Bildung\nDr. Michael Frey | Historiker und Autor\nTanja Dückers | Schriftstellerin\, Literaturwissenschaftlerin\, Publizistin\nDr. Dominik Rigoll | Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam \n12.30 Uhr: Mittagspause\nOptional: Führung durch die Ausstellung “On the Roof of Himmler’s Guesthouse. Die U.S. Army 1945 am Wannsee” \n14.00 Uhr: Praxisbeispiele: Methoden zum Umgang mit revisionistischen Narrativen und Angriffen – Kleingruppen moderiert von:\nJakob Schergaut | Geschichte statt Mythen\nLena Senoner | Widen the Circle\nJulia Barrios | WAHRvergangenHEIT \n16.00 Uhr: Kaffeepause \n16.45 Uhr: Abschlussvortrag und Diskussion: NS-Erinnerungsorte als umkämpfte Räume – Potenziale und Herausforderungen partizipativer Erinnerungskultur(en) am Beispiel der Dokumentation Obersalzberg\nJulia Gilfert | Universität Würzburg \n18.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  Jetzt anmelden  \n\n\n\n\n\n\n\n  On the Roof of Himmler’s Guesthouse. Die U.S. Army 1945 am Wannsee  Besuchen Sie bei der Tagung unsere Ausstellung zum Ritchie Boy Fritz Traugott\, mehr Infos hier. \n  Tagungsprogramm als PDF – „Ami go home“?  Geschichtsrevisionismus und Antiamerikanismus im Spiegel des Erinnerungsortes 1945  (PDF\, 3\,10 MB) \n\n\n\n\n\n\n\nWo?Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\, Am Großen Wannsee 56-58\, 14109 Berlin \n\nWann?Dienstag\, 25. November\, 14.00 Uhr\, bis Mittwoch\, 26. November 2025\, 18.00 Uhr \n\nWie?Kostenfrei\, inklusive Verpflegung \nAnmeldung erforderlich: hier über unser Online-Formular \nTagungssprache: Deutsch. Für die Keynote benötigt es passive Englischkenntnisse.
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SUMMARY:Hermann Vinke: Entscheidet Euch! – Eine Flugschrift
DESCRIPTION:Die Flugschrift „Entscheidet Euch!“ richtet sich im Vorfeld der fünf Landtagswahlen im nächsten Jahr an Wählerinnen und Wähler in Ost- und Westdeutschland. Nach Ansicht ihres Verfassers Hermann Vinke kann sich bereits 2026 entscheiden\, ob Freiheit und Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland noch Bestand haben oder sich das Land in Richtung auf einen autoritären Staat entwickelt. Hermann Vinke öffnet in seiner Flugschrift neue Wege der Kommunikation und nennt ein Bündel von Maßnahmen\, wie Wählerschichten für demokratische Parteien zurückzugewinnen sind. \nDie Flugschrift „Entscheidet Euch!“ ist im November 2025 im Metropol Verlag erschienen (96 Seiten\, 9\,90 €). \nHermann Vinke (*1940) ist Journalist und Autor preisgekrönter Sachbücher. Er studierte Geschichte und Soziologie\, war Redakteur bei Tageszeitungen\, beim NDR in Hamburg und ARD-Korrespondent in Japan\, USA\, DDR/Ostmitteldeutschland und Ostmitteleuropa. Von 1992–2000 war er Programmdirektor beim Hörfunk Radio Bremen. Seit 2022 unterstützt Hermann Vinke mit einer Gruppe von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. Initiativen und Persönlichkeiten\, die sich dem Vormarsch von Rechtsextremisten in den Weg stellen. \nDie Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die regionale Arbeitsgruppe Berlin von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 25. November 2025 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de
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