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SUMMARY:MONTAGSDEBATTE: Radikalität\, Terrorismus und Erlösungshoffnungen in Zeitgeschichte und Gegenwart
DESCRIPTION:Die MONTAGSDEBATTE des Netzwerks Zeitgeschichte widmet sich der Frage\, ob die zunehmende Radikalisierung\, die wir derzeit erleben\, auch auf religiösen und weltlichen Erlösungshoffnungen beruht. Im Anschluss an einen einführenden Impulsvortrag der niederländischen Zeithistorikerin Beatrice de Graaf von der Universität Utrecht folgt ein Gespräch mit Frank Bösch\, Direktor des Leibniz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam. \nNicht nur Islamisten\, auch Rechtsextremisten verwenden in zunehmendem Maße religiöse Muster\, Symbole und Praktiken. Sie nutzen diese zur Anwerbung\, Legitimierung und Verherrlichung von politischer Gewalt in Europa\, den USA und Russland. Radikale Erlösungshoffnungen treten auch zunehmend in den Führungen politischer Parteien auf: Trump wird von Evangelikalen als biblischer ‚König Kyros‘ gesehen\, Orban stellt sich als ‚Verteidiger des Christentums‘ dar\, Putin wirft sich gar als ‚Katechon‘ auf und Vox-Anführer Abascal sieht sich als neuer Kreuzfahrer gegen den Islam. Was sind die Ursachen für diese Rückkehr radikaler Erlösungshoffnungen und wie könne wir darauf reagieren? \nBeatrice de Graaf ist eine der bekanntesten Expertinnen für die Geschichte der internationalen Sicherheit und Beziehungen. In ihrem Buch „The Radical Redemption Model“ (2025) analysiert sie\, wie religiöse Erlösungsnarrative persönliche und gruppengebundene Radikalisierungen und Terrorismus befördern. Der an der Universität Potsdam lehrende Historiker Frank Bösch hat zuletzt das Buch „Deals mit Diktaturen“ zum Umgang mit Autokratien veröffentlicht. \nDie Veranstaltungen werden aufgezeichnet und später auf dem Portal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung abrufbar sein. \nVeranstaltungsort\nHumboldt-Universität zu Berlin\nHörsaal 2094\, Hauptgebäude\, 1. OG\nUnter den Linden 6\n10117 Berlin \n\nKontakt\n\nE-Mail\nnetzwerk-zeitgeschichte@stiftung-bg.de
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SUMMARY:Otto Dibelius (1880–1967). Neue Forschungen zu einer protestantischen Jahrhundertfigur
DESCRIPTION:Als prominenter Kirchenmann war Otto Dibelius ebenso streitbar wie umstritten. Bis zur Novemberrevolution 1918 war der Pfarrer ein Mann des Kaiserreichs und Anhänger von „Thron und Altar“. 1925 wurde der deutschnationale Theologe zum preußischen Generalsuperintendenten berufen und wirkte nun als mächtiger Kirchenführer und einflussreicher Publizist. Für die Weimarer Republik hegte er keine Sympathien und begrüßte anfangs die nationalsozialistische Machtübernahme. Auf die Seite der Bekennenden Kirche stellte er sich erst spät und mit einiger Zurückhaltung. Nach 1945 prägte er als Bischof von Berlin und Ratsvorsitzender der EKD den Nachkriegsprotestantismus mit.\nDer von Lukas Bormann und Manfred Gailus herausgegebene Band Otto Dibelius. Neue Studien zu einer protestantischen Jahrhundertfigur (2024) umfasst Beiträge von Historikern und Theologen zu Leben und Wirken von Dibelius. Dabei werden auch die dunklen Seiten des „Ehrenbürgers von Berlin“ (1958) wie sein offenkundiger Antisemitismus nicht ausgespart. \nLukas Bormann ist Professor für Neues Testament an der Philipps-Universität Marburg. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören der gemeinsam mit Manfred Gailus verfasste Artikel Verbreitetes Ressentiment. Warum die Wahrheit über Otto Dibelius nicht „irgendwo in der Mitte“ liegt (2025) sowie Politische Theologien. Aufbrüche und Neukonzipierungen (2025\, Mithg.). \nManfred Gailus ist Historiker und Publizist. Zu seinen neueren Publikationen zählen Gläubige Zeiten. Religiosität im Dritten Reich (2021)\, Im Bann des Nationalsozia­lismus. Das protestantische Berlin im Dritten Reich (2023) sowie der Aufsatz Otto Dibelius. Wandlungen eines preußisch-deutschen Nationalprotestanten vor und während des „Dritten Reichs“ (2025). \nSarah-Magdalena Kingreen ist Pfarrerin an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und Vorstandsvorsitzende der gleichnamigen Stiftung. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Antikes Christentum der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und Podiumsgespräch\nProf. Dr. Lukas Bormann\, Marburg\nProf. Dr. Manfred Gailus\, Berlin\nDr. Sarah-Magdalena Kingreen\, Berlin\n\n  \n\n\nGemeinsam mitVerlag Mohr Siebeck \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:»Sadismus oder Wahnsinn« von Jeanette Wolff – Lesung mit Nina Kunzendorf
DESCRIPTION:Die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und die Stiftung Denkmal laden Sie herzlich ein\, zur Lesung aus Jeanette Wolffs Zeitzeugenbericht mit Nina Kunzendorf sowie anschließendem Podiumsgespräch mit Natalie Weis und Andreas Nachama\, moderiert von Shelly Kupferberg. \n15. Januar 2026\, 18 Uhr\, Repräsentantensaal der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\, Oranienburger Straße 28–30\, 10117 Berlin \nJeanette Wolff (1888 – 1976) gehört zu den großen\, mutigen Frauenpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Als Jüdin und SPD-Politikerin wird sie bereits im März 1933 von der SA für zwei Jahre inhaftiert. Im Januar 1942 verschleppt die SS sie nach Riga und im Sommer 1944 in das KZ Stutthof. Nach einem Todesmarsch wird sie am 26. Januar 1945 von der Roten Armee befreit. 1946 verfasst sie ihren Erlebnisbericht Sadismus oder Wahnsinn in Berlin. Im ersten Deutschen Bundestag ist sie die einzige weibliche Holocaust-Überlebende\, eine mahnende Stimme bis zuletzt. \nPROGRAMM \nGrußworte\nDr. Anja Siegemund\, Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nLesung \nNina Kunzendorf\, Schauspielerin\nGespräch \nNatalie Weis\, Historikerin\, Deutscher Bundestag\, und Prof. Dr. Andreas Nachama\, Historiker und ehemaliger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors;\nModeration: Shelly Kupferberg\, Autorin und Journalistin \nUm Anmeldung bis zum 13. Januar 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr.\nBitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
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