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SUMMARY:Erinnern als Staatsräson?
DESCRIPTION:Jerusalem\, 2008: Angela Merkel tritt als erste Regierungschefin der Bundesrepublik ans Redepult der Knesset – und spricht auf Deutsch. Ein Satz wird besonders nachhallen\, und das bis heute: “Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes.” \nSeitdem ist der Begriff der Staatsräson vielfach aufgegriffen\, zugespitzt und aufgeladen worden. Irgendwann verschwand das Wörtchen “Teil”\, und heute sind sich Apologet*innen wie Kritiker*innen des Konzepts zumindest darin einig\, dass das Gedenken an die Shoah und das Eintreten für die Sicherheit des Staates Israel ein nicht verhandelbares Prinzip deutscher Politik sei. Aber ist das wirklich so? \nDarf man in Deutschland wegen des Holocaust Israel nicht kritisieren? Sind Gedenkstätten und Erinnerungsorte Teil der sogenannten Staatsräson? In welchem Spannungsfeld befinden sich Akteur*innen aus diesem Feld aktuell? \nWelche Rolle kann das Erinnern an die Shoah für ein gesellschaftliches Selbstverständnis haben\, wenn es auch zum Spielball politischer Konflikte\, Anklagen und historisch fragwürdiger Vergleiche gemacht wird? Gibt es in dieser Debatte noch die Bereitschaft\, jüdische und israelische Perspektiven auf die Shoah und ihre Bedeutung für die Gegenwart – vor allem nach dem 7. Oktober – wahrzunehmen? \nAm 84. Jahrestag der “Wannsee-Konferenz” stellen wir uns daher der Frage\, welche Rolle die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen im Selbstverständnis der bundesrepublikanischen Gesellschaft spielt – und wie sie die Haltung gegenüber Israel heute prägt. \nIn zwei Gesprächsrunden wird dieses Spannungsfeld beleuchtet: \n\nAuf dem ersten Panel Erinnern als Staatsräson? tauschen sich hierzu Jacob Eder\, Christian Heldt\, Anne Rethmann\, Ronen Steinke und Mascha Wilke aus.\nAuf dem zweiten Panel Erinnern an die Shoah in Israel – nach dem 7. Oktober diskutieren Ayelet Gundar-Goshen\, Michel Kichka und Yaron Tzur über die israelische Erinnerungskultur in der Gegenwart.\n\nModeriert wird die Veranstaltung von Gisela Dachs.  \nMit der Veranstaltung möchten wir ein Gespräch anstoßen\, das bislang im Gedenkstättenbereich nur selten öffentlich geführt wurde. \n\nProgramm: 20. Januar 2026\, 15.30 – 21.00 Uhr  \n15.30 Uhr: Ankommen \n16.00 Uhr: Begrüßung und Einführung – Deborah Hartmann | GHWK \n16.15 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n16.30 Uhr: Erinnern als Staatsräson? – Moderation: Prof. Dr. Gisela Dachs | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nProf. Dr. Jacob Eder | Barenboim-Said Akademie \n\n\nChristian Heldt | Auswärtiges Amt \n\n\nDr. Anne Rethmann | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nDr. Ronen Steinke | Jurist und Autor \n\n\nMascha Wilke | Stiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft \n\n\n18.00 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n18.15 Uhr: Pause & Empfang \n19.00 Uhr: Erinnern an die Shoah in Israel – nach dem 7. Oktober – Moderation: Prof. Dr. Gisela Dachs | Hebrew University of Jerusalem \n\n\nAyelet Gundar-Goshen | Autorin \n\n\nMichel Kichka | Cartoonist \n\n\nYaron Tzur | Ghetto Fighters‘ House Museum \n\n\n20.30 Uhr: Bubales Puppentheater – Shlomit Tripp \n21.00 Uhr: Ende der Veranstaltung \n  \nDirekt zur Anmeldung: 20. Januar 2026\, 15.30 – 21.00 Uhr
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SUMMARY:Webinar: Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes
DESCRIPTION:Wir möchten Sie herzlich einladen zum Webinar mit der Historikerin Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\, Leiterin des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Sie hat das Buch „Unerwünscht – Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes“ verfasst. \nDarin beleuchtet sie den Umgang der bundesrepublikanischen Behörden und der Gesellschaft mit den Überlebenden der Konzentrationslager. Sie zeigt eindrücklich auf\, in welchem Ausmaß und mit welchen Methoden viele von diesen weiterhin ausgegrenzt\, diskriminiert und kriminalisiert wurden. \nHierzu zählen Männer und Frauen\, die als sogenannte „Asoziale“ oder „Berufsverbrecher“ in Konzentrationslager-Haft waren. Zurecht wird diese Gruppe heute als „verleugnete Opfer“ bezeichnet. Erst 2020 erkannte der Bundestag sie als Verfolgte des Nazi-Regimes an. Dr. Marie-Luise Conen\, deren Großvater Häftling in Sachsenhausen und in Ravensbrück war\, wird schildern\, was sein Schicksal für die Familie mit sich brachte. \nBitte melden Sie sich an bis zum 16.1.2026 unter folgender Adresse an: foerderverein@gedenkstaette-sachsenhausen.de. \nSie erhalten einen Tag vor der Veranstaltung den Zugangslink. \nEine Veranstaltung der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen\, der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und des Fördervereins der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen e.V. \n  \n\nKontakt\n\nE-Mail\nfoerderverein@gedenkstaette-sachsenhausen.de
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SUMMARY:Krieg\, Bewegung und extreme Gewalt. Die Auflösung des Konzentrationslagers Sachsenhausen 1945
DESCRIPTION:Zu den Merkmalen des Kriegsendes 1945 in Deutschland gehörte eine regional befehligte und lokal organisierte Evakuierungspolitik. Während das NS-Regime die deutsche Bevölkerung sich selbst überließ\, sollten die Gefangenen der Konzentrationslager weiter in das Reichsinnere deportiert oder noch vor Ort ermordet werden\, sobald sich alliierte Einheiten näherten. Als die Rote Armee im Januar 1945 an die Oder vorrückte\, drohten erste Außenstandorte Sachsenhausens in die Nähe der Kriegshandlungen zu geraten.\nIn ihrer Studie Krieg\, Bewegung und extreme Gewalt. Die Auflösung des Konzentrationslagers Sachsenhausen 1945 (2025) untersucht Janine Fubel die letzten Monate eines der zentralen deutschen Konzentrationslagerkomplexe. Sie zeigt\, wie die Lagerkommandantur bereits zu diesem Zeitpunkt Evakuierungsmaßnahmen ergriff\, bevor im April mit den Todesmärschen die endgültige Auflösung einsetzte. Lagerpersonal\, SS und Polizei\, aber auch die lokale Bevölkerung setzten einen brutalen Räumungsprozess in Gang\, der bis in die ersten Maitage andauerte und noch Tausende Opfer forderte. \nJanine Fubel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrgebiet Public History des Historischen Instituts an der FernUniversität in Hagen. Sie studierte Kulturwissenschaft und Gender Studies in Berlin und New York. Zu ihren Veröffentlichungen gehört das Themenheft Der Zweite Weltkrieg als Evakuierungskrieg. Praktiken der Deportation\, Räumung und Zerstörung im militärischen Rückzug (2022\, Mithg.) und der Sammelband Space in Holocaust-Research. A Transdisciplinary Approach to Spatial Thinking (2024\, Mithg.). Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. \nClaudia Bruns ist Professorin für Historische Anthropologie und Geschlechterforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet u.a. zur Geschichte der völkischen Bewegung\, des Antisemitismus und zur Erinnerung an den Holocaust. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Janine Fubel\, Hagen \n\n\nModeration \nProf. Dr. Claudia Bruns\, Berlin \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„...DIESER FEIND STEHT RECHTS!“ Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Programm  \nBegrüßung\nDr. Julia Spohr\nLeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nVortrag\nAktive Abwehr. Welche Handlungsspielräume hatten NS-Gegner vor 1933?\nDr. Jens Bisky\nJournalist und Autor \nEinführung in die Ausstellung \nDipl.-Pol. Julia Pietsch\nKuratorin\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nIm Anschluss sind Sie herzlich zum Besuch der Ausstellung in der ersten Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand eingeladen. Sie ist dort bis zum 23. August 2026 zu sehen. \nDr. Jens Bisky ist geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift Mittelweg 36 sowie des Online-Portals Soziopolis am Hamburger Institut für Sozialforschung. 2024 erschien sein Buch „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“.
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