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SUMMARY:Wessen Leid zählt? Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte in der Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen
DESCRIPTION:Seit jeher hatte die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen mit Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikten zu tun: Welche Verfolgungsgeschichten werden in der Gestaltung vor Ort sichtbar\, welche bleiben marginalisiert oder unsichtbar? Im Podiumsgespräch werden u. a. folgende Fragen erörtert: Gibt es eine „Hierarchie der Opfer“\, welchen Raum bekommen Täter:innen? In welchem Verhältnis stehen die NS-Verbrechen zu anderen historischen Unrechtskomplexen? Woher kommen solche Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikte eigentlich\, was sind hier treibende Kräfte\, welche Rolle spielen sie in der konkreten Arbeit vor Ort – und lassen sie sich überhaupt jemals zur allseitigen Zufriedenheit „lösen“? \nManuela Bauche ist Leiterin des Erinnerungsorts Ihnestraße der Freien Universität Berlin. \nAxel Drecoll ist Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. \nDetlef Garbe war von 1989 bis 2019 Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme\, bis 2022 Gründungsvorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte. \nLiane Schäfer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für politische Theorie der Universität Osnabrück und beschäftigt sich u.a. mit Politiken und Kulturen des Erinnerns. \nCornelia Siebeck ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nPodiumsgespräch \nDr. Manuela Bauche\, Prof. Dr. Axel Drecoll\, Prof. Dr. Detlef Garbe und Liane Schäfer \n\n\nModeration \nCornelia Siebeck \n\n\n  \n\n\nLivestreamwww.youtube.com/@NachDerGenerationAufarbeitung \n\n\nHinweiseIm Rahmen der Gesprächsreihe „Nach der ‚Generation Aufarbeitung‘ – Geschichte\, Gegenwart und Zukunft der NS-Gedenkstätten“ >> mehr \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Kurator*innenführung durch die aktuelle Sonderausstellung "... dieser Feind steht rechts!" Der Kampf gegen den Nationalsozialismus vor 1933
DESCRIPTION:Wir würden uns sehr freuen\, Sie bei unserer Kurator*innenführung begrüßen zu dürfen. \nWir bitten um Anmeldung bis zum 29. April 2026 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de. \nDie Ausstellung wird bis zum 23. August 2026 im Sonderausstellungsbereich in der 1. Etage der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gezeigt. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \nAdresse:\n1. Etage\, Sonderausstellungsbereich
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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Ingeburg Geißler
DESCRIPTION:Die Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien\, Staatssekretärin Heike Raab\, lädt Sie gemeinsam mit dem Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Uwe Neumärker\, zu einem Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Ingeburg Geißler ein. Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und unter dem Titel »Ich möchte\, dass man jeden Menschen als Menschen achtet!« spricht Ingeburg Geißler über ihre Lebensgeschichte\, über ihre Verfolgung und Deportation sowie die Bedeutung von Erinnerung und Verantwortung heute. \nWir freuen uns auf Ihr Kommen! \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIngeburg Geißler (*1932) wurde als einziges Kind eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter in Erfurt geboren. Im Juni 1933 wanderte die Familie nach Palästina aus\, kehrte jedoch wenige Monate später nach Deutschland zurück. Um Mutter und Kind vor Zwangsmaßnahmen der nationalsozialistischen Machthaber zu schützen\, ließen sich die Eltern scheiden. 1938 emigrierte der Vater nach Shanghai. Ingeburg Geißler lebte fortan bei ihrer Tante in Marbach\, einem Ortsteil von Erfurt. Noch im Januar 1945 wurde sie – ohne weitere Angehörige – nach Theresienstadt deportiert und im Mai 1945\, vor 80 Jahren\, befreit. Nach der Rückkehr nach Erfurt holte sie trotz der verpassten Schuljahre mit Unterstützung ihrer Mutter das Abitur nach\, studierte anschließend und zog später nach Berlin. Ihren Vater\, der inzwischen in den USA lebte\, sah sie erst 1959 wieder. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nAnmeldung:\nDie Einladung richtet sich an Sie persönlich und ist nicht übertragbar. Anmeldungen werden nach Zeitpunkt ihres Eingangs berücksichtigt.\nUm möglichst vielen Interessierten die Teilnahme an dieser Veranstaltung zu ermöglichen\, sind wir bei kurzfristiger Verhinderung für Ihre Rückmeldung per Mail an Veranstaltungen.Berlin@stk.rlp.de dankbar. \nBitte bringen Sie Ihre Anmeldebestätigung sowie ein gültiges Ausweisdokument mit.\nMit Ihrer Anmeldung geben Sie uns Ihr Einverständnis dafür\, dass alle eventuell bei der Veranstaltung von Ihrer Person entstehenden Bild- und Tonaufnahmen veröffentlicht werden dürfen und nehmen die Hausordnung der Landesvertretung zur Kenntnis.
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