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SUMMARY:Muster der Propaganda. Filme des Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Für die Nationalsozialisten stellte das neue Medium Tonfilm ein zentrales Propagandainstrument dar. Die Filmindustrie wurde nach der Machtübernahme rasch auf Linie gebracht\, jüdische und politisch missliebige Künstler wurden entlassen und verfolgt. Die Produktion wurde vollständig in den Dienst des Regimes gestellt. Dabei bilden die ab 1933 entstandenen Filme keinen einheitlichen Bestand. Scheinbar unpolitische Unterhaltungsfilme erfüllten ebenso eine ideologische Funktion wie Filme mit expliziter propagandistischer Aussage.\nIn seinem Buch Muster der Propaganda. Filme des Nationalsozialismus (2026) untersucht Rainer Rother vier Filme aus der Zeit vor Beginn des Zweiten Weltkriegs: Hitlerjunge Quex (1933)\, Triumph des Willens (1935)\, Der Herrscher (1937) und Urlaub auf Ehrenwort (1938). Diese Filme zeigen\, wie die NS-Propaganda Führerstaat und „Volksgemeinschaft“ verherrlichte\, Geschichte umdeutete und Feindbilder konstruierte. Der Autor erläutert den jeweiligen Entstehungskontext und analysiert die Botschaften sowie die erzählerischen und ästhetischen Strategien der Filme. So legt er Mechanismen der Manipulation offen\, die nicht nur die vorgestellten Beispiele prägten\, sondern die nationalsozialistische Propaganda insgesamt. \nRainer Rother\, Germanist und Historiker\, war von 2006 bis 2025 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und Leiter der Retrospektive der Berlinale. Zuvor leitete er die Kinemathek des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Er kuratierte mehrere kulturhistorische Ausstellungen und  hat zahlreiche Publikationen zur Filmgeschichte vorgelegt\, insbesondere zum Deutschen Film und zum Film im Nationalsozialismus. 2025 wurde er mit der Berlinale Kamera ausgezeichnet. \nElisa Jochum\, Filmwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin\, ist Leiterin der Abteilung Filmarchiv der Deutschen Kinemathek. \n  \nBuchpräsentation \nDr. Rainer Rother\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Elisa Jochum\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit Bundeszentrale für politische Bildung \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Peter von Rüden Gemeinsam gegen Hitler\, Quisling und Terboven – Norweger und Deutsche im Widerstand 1940–1945
DESCRIPTION:Buchvorstellung: Dr. h. c. Wolfgang Thierse im Gespräch mit Prof. Dr. Peter von Rüden \nGrußwort: Johan Løøv\, Gesandter der Königlich Norwegischen Botschaft in Deutschland \n2. Etage\, Raum 2 B \nWir freuen uns auf Sie und bitten um Anmeldung bis zum 9. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de \n\n\nWeiterlesen 
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SUMMARY:Das Massaker von Katyn | Katyń
DESCRIPTION:Spielfilm\, Polen 2007\, 122 Minuten\, OmdU \, Regie: Andrzej Wajda \nNach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen im September 1939 besetzt die Rote Armee auf Grundlage des Hitler-Stalin-Pakts die Osthälfte des Landes. Tausende polnischer Offiziere geraten in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Unter ihnen ist auch Andrzej\, dessen Frau Anna vergeblich um seine Freilassung kämpft. Während sein Vater von den deutschen Besatzern verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert wird\, verschleppt die sowjetische Geheimpolizei Andrzej mit Tausenden weiterer Offiziere. Anna erhält keine Nachrichten mehr von ihrem Mann. Als die Wehrmacht 1943 bei Katyń auf Massengräber polnischer Soldaten stößt\, nutzen die deutschen Besatzer dies für ihre antisowjetische Propaganda. Anna kämpft mit den Angehörigen der Verschwundenen um die Wahrheit. Die Sowjets\, die ab 1944 ganz Polen besetzen und der kommunistischen Herrschaft unterwerfen\, setzen Anna unter Druck und verbreiten die Lüge\, dass die Deutschen für den Massenmord in Katyń verantwortlich seien.\nKatyń ist ein sehr persönliches Alterswerk von Andrzej Wajda (1926–2016). Mit dem Film thematisiert er ein Trauma der polnischen Geschichte\, das ihn unmittelbar betraf. Wajdas Vater Jakub\, ein Offizier der polnischen Armee\, wurde 1939 von der sowjetischen Geheimpolizei verschleppt und erschossen. Erst nach dem Ende des kommunistischen Regimes war es möglich\, in Polen an das Verbrechen von Katyń zu erinnern und es zum Gegenstand eines Spielfilms zu machen. \nClaudia Weber ist Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Der Pakt. Stalin\, Hitler und die Geschichte einer mörderischen Allianz (2019) und Krieg der Täter. Die Massenerschießungen von Katyń (2015). \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Spielfilm mit  Prof. Dr. Claudia Weber\, Frankfurt/Oder\, und Andreas Mix\, Berlin \n\n\nWann \nDonnerstag\, 10. September 2026  19:00 Uhr \n\nWo\nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\n\n  \nGemeinsam mit Polnisches Institut Berlin \n\n\nHinweise \nIm Rahmen von film POLSKA 2026 \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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