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SUMMARY:Oberbrechen. Ein deutsches Dorf und seine Vergangenheit
DESCRIPTION:In ihrem Buch Oberbrechen. A German Village Confronts its Nazi Past (2025) untersuchen Stefanie Fischer und Kim Wünschmann die Komplexität der Beziehungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Mitgliedern des Dorfs Oberbrechen in Hessen. Als Graphic History konzipiert\, lotet das Buch den Mikrokosmos einer Dorfgesellschaft und seiner Gewaltgeschichte während der NS-Zeit aus und zeigt\, wie die Menschen vor Ort mit der allgegenwärtigen und dennoch meist unausgesprochenen Präsenz des Holocaust umgingen. Gefragt wird auch\, wie sich die unterschiedliche Beteiligung an antijüdischer Ausgrenzung auf die Wiederbegegnungen zwischen Juden und Nichtjuden nach 1945 auswirkte. Für die Studie wurden zahlreiche Spruchkammer-\, Restitutions- und Entschädigungssakten sowie private Quellen aus Familienarchiven ausgewertet. \nStefanie Fischer\, Historikerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. 2018 nahm sie die Michael Hauck Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut\, Frankfurt/M.\, wahr. Zu Ihren Publikationen gehört das jüngst erschienene Sonderheft Emotions in Holocaust Studies in der Fachzeitschrift „Holocaust and Genocide Studies“. Seit 2024 ist sie Mitherausgeberin des Leo Baeck Institute Year Book. \nSabine Kritter\, Politikwissenschaftlerin und Historikerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Sie war Mitkuratorin der Ausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Stefanie Fischer\, Berlin \n\n\nModeration \nDr. Sabine Kritter\, Lohheide \n\n\nHinweis \neBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Ostpreußens Wolfskinder. Vom Erinnern zum Handeln
DESCRIPTION:Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor dem Hungertod ins benachbarte Litauen. Viele von ihnen hatten im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit ihre Eltern verloren und schlugen sich als sogenannte »Wolfskinder« allein durch die Wälder\, bis litauische Familien sie aufnahmen. Ihr Leid blieb ein halbes Jahrhundert unbeachtet\, erst seit den 1990er-Jahren rückten ihre Geschichten ins öffentliche Bewusstsein. \nIn einem Zeitzeugengespräch berichten die letzten »Wolfskinder« persönlich von ihrem Schicksal. Begleitend stellt die Gesellschaft für bedrohte Völker e. V. die neue\, dreisprachige Publikation »Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext« vor\, die ihre Geschichte dokumentiert. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPROGRAMM\n\nBegrüßung\nDr. Roland Borchers\, Direktor\, Dokumentationszentrums Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung\, Berlin \nGiedrius Puodžiūnas\, Botschafter\, Republik Litauen in Deutschland\, Berlin \nSarah Reinke\, Bereichsleiterin Menschenrechte\, Gesellschaft für bedrohte Völker e.V.\, Berlin \n\nKeynote\nJasna Causevic und Dr. Christopher Spatz\, Herausgeberin und Herausgeber der Publikation »Ostpreußens Wolfskinder. Vergleichende Perspektiven im europäischen Kontext« \n\nZeitzeugengespräch\nUrsula Dorn\nGünter Heinz Krell \n\nModeration:  Dr. Christopher Spatz\, Historiker \n\nSchlussworte \nUwe Neumärker\, Direktor\, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden in Europa\, Berlin \nIm Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\nEINTRITT FREI \nWir bitten um Anmeldung unter:\nhttps://buchungen.flucht-vertreibung-versoehnung.de/de/tickets/105 \nEinlass: 18.00 Uhr \nSprache: Deutsch \n  \n\n\n\n\nEine Kooperation von: \nBotschaft der Republik Litauen in Deutschland · Deutsche Gesellschaft e.V. · Dokumentationszentrum Flucht\, Vertreibung\, Versöhnung · Gesellschaft für bedrohte Völker · Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n\n\n\n\nFotonachweis:\nZwei Brüder\, Kriegsflüchtlinge aus Ostpreußen\,\nauf dem Burgberg Gediminas. Sie bitten den\nFotografen Lionginas Dambrauskas um Essen.\nWilna\, 5. Mai 1947 © Lionginas Dambrauskas & LGGRTC Museum of Occupations and Freedom Fights
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