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SUMMARY:Öl für den Endsieg. Die Kontinentale Öl AG 1941–1945
DESCRIPTION:Der Zweite Weltkrieg war ein Krieg der Panzer\, Lastkraftwagen und Flugzeuge. Öl bildete die unverzichtbare Grundlage für die Feldzüge. Das Deutsche Reich verfügte nur über geringe Vorkommen und war deshalb auf die Eroberung einer Ölbasis angewiesen. Die 1941 gegründete Kontinentale Öl AG sollte ein Gegengewicht zu den großen alliierten Ölkonzernen bilden und vor allem die reichen Erdölquellen des Kaukasus ausbeuten. Da dieses Gebiet jedoch nicht dauerhaft besetzt werden konnte\, mussten sich die Nationalsozialisten mit anderen europäischen Regionen – Rumänien\, Galizien\, Estland – begnügen.\nIn seinem Buch Öl für den Endsieg. Die Kontinentale Öl AG 1941–1945 (2026) zeigt Karsten Linne\, dass das halb staatliche\, halb privatwirtschaftliche Unternehmen alle relevanten wirtschaftlichen\, staatlichen\, politischen und militärischen Interessengruppen einband. Deutlich wird\, dass die hochfliegenden Zukunftspläne im Kontrast zum operativen Scheitern der Kontinentalen Öl AG standen. Insgesamt eröffnet die Geschichte dieses Unternehmens einen neuen Blick auf das Verhältnis von NS-Politik und NS-Wirtschaft und die politisch-militärischen Entscheidungen. \nKarsten Linne ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Zuvor war er u.a. langjähriger Mitarbeiter der Stif-tung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Nationalsozialismus\, die deutsche Kolonialgeschichte und die bundesrepublikanische Entwicklungspolitik. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Deutschland jenseits des Äquators? Die NS-Kolonialplanungen für Afrika (2008) und den Aufsatz Der Krieg als Chance: Ein deutscher Manager auf „Expedition“ in den Kaukasus (2024). \nManfred Grieger lehrt als Honorarprofessor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Göttingen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nBuchpräsentation \nDr. Karsten Linne\, Hamburg \n\n\nModeration \nProf. Dr. Manfred Grieger\, Göttingen \n\n\n  \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Franziska Zaugg: Albanien\, wir überlebten dank deiner Menschlichkeit. Hilfe für verfolgte Jüdinnen und Juden in Albanien 1939-1944
DESCRIPTION:Anmeldung bis zum 29. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de \nWährend des Zweiten Weltkriegs war das damalige „Großalbanien“\, das auch die heutige Republik Kosovo umfasste\, Zufluchtsort für zahlreiche jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Albanien ist eines der wenigen Länder in Europa\, das nach dem Krieg mehr Jüdinnen und Juden zählte als davor. Dr. Franziska Zaugg stellt in dem Werk die komplexe Geschichte Albaniens bzw. „Großalbaniens“ während des Zweiten Weltkriegs vor und erzählt siebzehn eindrückliche Geschichten jüdischer Flüchtlinge und ihrer Rettung durch muslimische\, katholische und christlich orthodoxe Albanerinnen und Albaner. Das Buch ist im April 2026 im Lukas Verlag erschienen (364 S.\, 25 €). \nDr. Franziska Zaugg ist Lektorin am Departement für Zeitgeschichte der Universität Freiburg und Postdoktorandin an der Universität Bern. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben Konfliktgeschichte\, Widerstandsbewegungen und Jugendkulturen auch das dialektale Verhältnis von Archiven und Gesellschaft. \n  \nVeranstaltungsort:\nGedenkstätte Deutscher Widerstand \n2. Etage\, Raum 2 B
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SUMMARY:Zwischen Zeugnis und Zumutung. Die Wucht der Erinnerung
DESCRIPTION:Ein Gesprächsabend mit Nachkommen von Überlebenden der Shoah\, in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum \n  \nAMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin beschäftigen sich am 30. September 2026 mit der Zeug*innenschaft von Angehörigen der zweiten und dritten Generation nach der Shoah. Welche Verantwortung empfinden Angehörige der zweiten und dritten Generation für die Weitergabe von Erinnerung und Erfahrung? Sehen sie dies überhaupt als ihre Aufgabe? Wie blicken sie auf die Verantwortung der gesamten Gesellschaft\, die Erinnerung wachzuhalten? \nPODIUMSGÄSTE \n\nAnita Haviv Horiner\, Netanja\, Israel\nEliezer Zavadsky\, Berlin\nYaar Harell\, Berlin\n\nMODERATION: Shelly Kupferberg\, Berlin \nAUSKLANG: Wir laden Sie im Anschluss zu einem Stehempfang ein. \nDER EINTRITT IST KOSTENLOS\, um Anmeldung per Mail wird gebeten: info[at]centrumjudaicum.de
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SUMMARY:»Jüdisches Ost- trifft jüdisches West-Berlin«
DESCRIPTION:W. Michael Blumenthal Akademie\, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1\, 10969 Berlin \nHermann Simon (*1949) stammt aus Ost-Berlin und war Gründungsdirektor der Stiftung »Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum«. Andreas Nachama (*1951) stammt aus West-Berlin und war langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Beider Mütter überlebten die NS-Diktatur in Verstecken in Berlin. Simons Vater emigrierte nach Kriegsbeginn in das Mandatsgebiet Palästina und kehrte als britischer Soldat zurück. Nachamas Adoptivvater war der Berliner Oberkantor Estrongo Nachama. Simon und Nachama sind in den kleinen jüdischen Gemeinden Ost- und West-Berlins großgeworden\, haben diese mitgeprägt und sich 1983 kennengelernt. Sie sind einmalige Zeitzeugen des jüdischen Lebens in der geteilten wie auch der wiedervereinigten Stadt Berlin – bis heute. \n  \nPROGRAMM  \n\nBegrüßung \nJüdisches Museum Berlin\nStiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \n\nPodiumsgespräch\nAndreas Nachama und Hermann Simon\nModeration: Shelly Kupferberg \n\nFragen aus dem Publikum \n\nDas Podiumsgespräch ist eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Jüdischen Museum Berlin und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. \nEintritt  \n6 €\, erm. 3 €\, unter 18 Jahren frei \nAnmeldung\nerfolgt über den Ticket-Shop des Jüdischen Museums Berlin \n\nSprache\nDeutsch \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass dort entstandene Foto- und Filmaufnahmen veröffentlicht werden dürfen.
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