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SUMMARY:Das Ungesagte
DESCRIPTION:Dokumentarfilm\, Deutschland 2025\, 97 Min. (gekürzte Fassung)\nRegie: Patricia Hector und Lothar Herzog \nDer Dokumentarfilm Das Ungesagte (2025) versammelt Interviews mit elf Menschen\, die zwischen 1920 und 1936 geboren wurden. Manche von ihnen haben zuvor noch nie oder schon lange nicht mehr über ihre Erlebnisse und Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus gesprochen. Patricia Hector und Lothar Herzog versuchen zu ergründen\, was die Interviewten damals genau dachten und fühlten und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Die Aussagen der acht Männer und drei Frauen sind teils schmerzhaft ehrlich\, teils verstörend\, aber auch berührend\, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt\, verdrängten Schuldgefühlen\, Trauma und Trauer. Fast alle Befragten standen als Jugendliche dem Nationalsozialismus positiv gegenüber – demgegenüber zeugen die Berichte der beiden jüdischen Überlebenden von erlebter Anfeindung und Verfolgung. Der in der Kinoversion knapp zweieinhalb Stunden dauernde Film ist in einer für Schulworkshops gekürzten Fassung zu sehen. \nPatricia Hector absolvierte von 2009 bis 2012 eine Schauspielausbildung für Bühne und Film in Berlin und wirkte in verschiedenen Theaterstücken und Kurzfilmproduktionen mit. Als Regisseurin inszenierte sie das Puppentheaterstück „Nathan der Weise“. Von 2015 bis 2022 studierte sie Psychologie (Nebenfach Philosophie) in Potsdam und Innsbruck. \nLothar Herzog wuchs in Paris auf. Er studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim\, Film Studies in San Francisco und Filmregie an der Deutschen Film- und Fernseh-akademie Berlin. Sein erster Langspielfilm 1986 startete 2021 in Deutschland im Kino. Der von Patricia Hector und Lothar Herzog gemeinsam erstellte Film Das Ungesagte feierte im Oktober 2025 auf den Hofer Filmtagen Premiere und gewann dort den Granit-Preis. \nStephanie Bohra ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Bildungsprogramms der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Film mit Patricia Hector\, Lothar Herzog und Dr. Stephanie Bohra\, Berlin \n\n\n  \n\n\nHinweise \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Der Duft der Kiefern“ von Bianca Schaalburg
DESCRIPTION:Anmeldung bis zum 13. Oktober 2026 per E-Mail: veranstaltung@museum-blindenwerkstatt.de oder telefonisch unter +49-30-28 59 94 07. \nMuseum Blindenwerkstatt Otto Weidt\, Seminarraum 1  \nIn ihrer Graphic Novel „Der Duft der Kiefern“ begibt sich die Autorin Bianca Schaalburg auf eine autobiografische Spurensuche. Die Autorin stößt dabei auf Verdrängung und Lügen. Was hat ihr Großvater Heinrich\, angeblich als Buchhalter bei der Wehrmacht in Riga stationiert\, von den Gräueltaten der Nazis gewusst? War er vielleicht selbst beteiligt? Bald stellt sich die Frage nach der Mitschuld ihrer Familie. Sie erfährt\, dass diese in einem Haus lebte\, das ehemals von jüdischen Deutschen bewohnt war. Hat die Familie von der Vertreibung profitiert oder war sie gar dafür verantwortlich?
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SUMMARY:abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 85 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« am Sonntag\, den 18. Oktober 2026\, um 12 bis 13 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nAm 18. Oktober 1941\, vor 85 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łód · z). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations- und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. Insgesamt wurden bis zu sechs Millionen jüdische Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Julia Spohr\, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nund Mitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum \nGrußworte\nS. E. Ron Prosor\, Botschafter des Staates Israel\nAbraham Lehrer\, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland \nGedenkrede\nProf. Dr. Stephan Harbarth\, Präsident des Bundesverfassungsgerichts \nEl Maleh Rachamim\nDr. Moshe Abraham Offenberg\, Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin \nKaddisch\nKantor Simon Zkorenblut\, Jüdische Gemeinde zu Berlin \nBeiträge\nvon Schüler/-innen der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule\, Potsdam \nMusikalische Umrahmung\nAntonina Botygina\, Violoncello \nAm Ende der Veranstaltung werden weiße Rosen niedergelegt. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorteim Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen \n  \nSK-47_Gleis17_18-10-2026_Print_05 \nFoto: Marko Priske/Ständige Konferenz \n  \n 
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