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SUMMARY:Krakau unter deutscher Besatzung 1939–1945. Geschichte und Erinnerung
DESCRIPTION:Die Stiftung Topographie des Terrors\, das Deutsche Kulturforum östliches Europa und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein. \n\nDienstag\, 10. November 2026\, 19.00 Uhr\, Topographie des Terrors\, Auditorium\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg – Eintritt frei –  \nImpulsvortrag: Prof. Dr. Isabel Röskau-Rydel\, Krakau/Kraków\nPodiumsgespräch: Dr. Edyta Gawron\, Krakau/Kraków\, Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Berlin\, und Prof. Dr. Isabel Röskau-Rydel\nModeration: Uwe Neumärker\, Berlin \nNach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 wurde Krakau zur  Hauptstadt des »Generalgouvernements für die besetzten polnischen Gebiete« erklärt. \nUnter deutscher Zivilverwaltung begann für die einheimische Bevölkerung eine Zeit des Verlusts der Selbstbestimmung in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Sie war ständigen Schikanen und Diskriminierungen ausgesetzt und lebte in permanenter Unsicherheit. Die jüdische Bevölkerung erfuhr durch die antijüdischen Maßnahmen des NS-Regimes eine völlige Exklusion aus der Gesellschaft. Bereits 1940 entstand im Vorort Płaszów ein Konzentrationslager. Im Stadtteil Podgórze wurde ein Ghetto errichtet. Bis Januar 1945 verlor Krakau etwa die Hälfte seiner Bevölkerung. Beinahe vollständig ausgelöscht wurde die jüdische Bevölkerung sowie die in Sonderaktionen ermordete intellektuelle Elite. \nDie Veranstaltung gibt Einblick in die Zeit der deutschen Besatzung Krakaus und beleuchtet den Alltag der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Auch auf heutige Orte und Formen der Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit in der zweitgrößten Stadt Polens wird der Blick gelenkt. \nEdyta Gawron ist Assistant Professor am Institut für Jüdische Studien der Jagiellonen-Universität. Sie ist Expertin für die Geschichte der polnischen Juden im 20. Jahrhundert\, des Holocaust und der jüdischen Diaspora nach der Schoah.\n\nStephan Lehnstaedt ist Professor für Holocaust-Studien an der Touro University Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen und der deutschen Besatzung in Ostmitteleuropa.\n\nIsabel Röskau-Rydel ist Professorin am Institut für Neuphilologie an der Universität der Kommission für Nationale Bildung und Vorsitzende der Kommission für die Geschichte der Deutschen in Polen e.V. Sie ist Autorin des Buchs Deutsche im Distrikt Krakau 1939–1945. Minderheit\, Volksgemeinschaft\, Besatzer (2025).\n\nUwe Neumärker ist Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. \nDie Veranstaltung findet in deutscher und polnischer Sprache statt. Es wird eine Simultanübersetzung angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nKontakt: Topographie des Terrors\, Telefon 030 254509-0\, Fax 030 254509-99\, info@topographie.de\, www.topographie.de
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SUMMARY:„Makellose Helden und passive Opfer?“ Die filmische Rezeption von Rettungswiderstand während der Shoah in Spielfilmen von den 1940er Jahren bis heute
DESCRIPTION:Wir bitten um Anmeldung bis zum 10. November 2026 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de. \nBegrüßung und Moderation: Uta Fröhlich\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden \nVortrag: Dr. Nicolas Moll mit anschließendem Gespräch \nDas öffentliche Interesse am Thema Hilfe und Rettung verfolgter Jüdinnen und Juden während der Shoah hat seit den 1990er Jahren in Europa\, den USA und global stark zugenommen. Dies lässt sich auch am Medium Film feststellen: Der Spielfilm „Schindler’s List“ von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993 kann als eine entscheidende Wegmarke im Anstieg des globalen öffentlichen Interesses für das Thema Judenrettung gesehen werden. Das heißt allerdings nicht\, dass das Thema Rettung und Hilfe nicht schon vorher in Filmen anwesend gewesen wäre. \nIm Vortrag wird es darum gehen\, die Darstellung von Hilfe und Rettung verfolgter Jüdinnen und Juden in Kino- und Fernsehfilmen zu analysieren. Untersucht werden Kino- und Fernsehfilme aus Europa und den USA von den 1940er Jahren bis heute. \n  \nZweite Etage\, Saal 2B
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