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SUMMARY:Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil: »Ich habe mich nicht getraut zu fragen.«
DESCRIPTION:Die Familie Pfeil stammt aus Trier. 1940 verschleppten die Nationalsozialisten sie aus ihrer Heimatstadt in das besetzte Polen. Christian Pfeil kam (vermutlich) im Januar 1944 im Ghetto Lublin zur Welt. Die Eltern und Geschwister mussten in Konzentrationslagern Zwangsarbeit leisten. Nach ihrer Befreiung 1945 kehrten sie mit dem Baby nach Deutschland zurück. In seiner Kindheit erlebte Pfeil Ausgrenzung und Anfeindungen. Mit 26 Jahren eröffnete er in Trier ein Lokal\, trat erfolgreich als Musiker auf\, erlangte lokale Berühmtheit. In den 1990er Jahren bedrohten ihn Rechtsextreme aufgrund seines antifaschistischen Engagements. \n2015 begann Christian Pfeil\, die traumatische Geschichte seiner Familie aufzuarbeiten und öffentlich zu sprechen\, unter anderem vor dem Europäischen Parlament und den Vereinten Nationen. Es ist ihm wichtig\, auch die bis heute andauernden Nachwirkungen der Verfolgung der Sinti und Roma ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Seit einigen Jahren unterstützt sein Neffe Sacha Höhn ihn bei seinem Engagement. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\n\nGespräch \nChristian Pfeil und Sacha Höhn mit Jana Mechelhoff-Herezi \n  \n___________ \n  \nUm Anmeldung bis zum 5. Oktober 2026 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de oder Tel. 030-26 39 43-0 wird gebeten. \nEintritt frei! Einlass ab 17.15 Uhr. / Bitte beachten Sie\, dass es eine Sicherheitskontrolle am Eingang gibt. \n  \nDas Zeitzeugengespräch mit Christian Pfeil ist eine Veranstaltung der Stiftung Denkmal\, unterstützt von der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn\, der Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) und des Vereins RomaTrial.
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