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SUMMARY:Inge Deutschkron: Auschwitz war nur ein Wort. Berichte über den Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963–1965
DESCRIPTION:Die Inge Deutschkron Stiftung und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand laden Sie herzlich zu einer Buchvorstellung ein. \nInge Deutschkron war 1956 nach Deutschland zurückgekehrt\, in die damalige Hauptstadt Bonn. Sie arbeitete dort zunächst als freie Journalistin\, ab 1958 als Deutschland-Korrespondentin der israelischen Zeitung MAARIV. In dieser Zeit war das Interesse an einer Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik Deutschland gering. Die strafrechtliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit durch bundesdeutsche Gerichte begann erst zögerlich\, als die Verjährung von Tötungsdelikten drohte. Der Auschwitz-Prozess war nicht der erste\, aber der historisch und politisch bedeutsamste Versuch\, die Verbrechen der Nationalsozialisten strafrechtlich zu verfolgen und die Deutschen mit der Judenvernichtung zu konfrontieren. Als Korrespondentin der Tages-zeitung MAARIV sah sich Inge Deutschkron vor die besondere Herausforderung gestellt\, die Geschehnisse von Auschwitz einer israelischen Leserschaft zu schildern\, die diese zum Teil selbst erlebt hatte. Sie hat an der Eröffnung des Prozesses im Dezember 1963\, am Ortstermin in Auschwitz im Dezember 1964 und im Jahr 1964 als ständige Korrespondentin am Prozess-geschehen teilgenommen. \nDr. Beate Kosmala hat die Berichte von Inge Deutschkron aus dem Englischen übertragen\,herausgegeben und damit als bedeutende Zeitdokumente einem interessierten Publikum zugänglich gemacht. Das Buch ist 2018 im Metropol Verlag erschienen\, hat 328 Seiten und kostet 24\,00€. \n  \nEinführung: Dr. Beate Kosmala und André Schmitz \nLesung: Nina Lorck-Schierning \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 11. Februar 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:„Zwei Leben. Auschwitz und danach.“
DESCRIPTION:aus Anlass des 74. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 1945 und des Internationalen Holocaust-Gedenktages lädt das Internationale Auschwitz Komitee in Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz Sie herzlich zu einer Ausstellungseröffnung ein: \nBegrüßung: Prof. Dr. Johannes Tuchel\, Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nGrußwort: Tahnee Machowski\, Auszubildende der Volkswagen AG \nGespräch: Eva Fahidi\, Auschwitz-Überlebende aus Budapest\, und Christoph Heubner\, Internationales Auschwitz Komitee \nIm Anschluss bitten wir zu einem Empfang. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 21. Januar 2019 \nper E-Mail: susanne.goldstein@iak-berlin.de oder Telefon: (030) 26 39 26 81.
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SUMMARY:Andrée Fischer-Marum: Ludwig Marum: Das letzte Jahr in Briefen
DESCRIPTION:Am 10. März 1933 wurde Ludwig Marum\, Sozialdemokrat jüdischer Herkunft\, in seiner Wohnung in Karlsruhe festgenommen. Der Reichstagsabgeordnete und frühere badische Staatsrat gehörte zu den bedeutendsten SPD-Politikern der Weimarer Republik und war als erklärter Gegner der Nationalsozialisten schon früh in deren Visier geraten. Am 29. März 1934 wurde er im Konzentra-tionslager Kislau ermordet. \nWährend seiner Gefangenschaft schrieb Ludwig Marum zahlreiche Briefe an seine Frau Johanna. Diese wurden unter dem Titel „Briefe aus dem Konzentrationslager Kislau“ 1984 erstmals publiziert und zeugten von der ungebrochenen Haltung Marums\, aber auch von der Liebe zu seiner Frau und seinen drei Kindern. Lange nicht bekannt waren jedoch die Briefe\, die Johanna Marum von März bis Mai 1933 an ihren Mann geschrieben hat. \nIn ihrer Lesung wird Andrée Fischer-Marum bisher unveröffentlichte Briefe vorstellen. Durch die von ihr bearbeitete und erweiterte Neuausgabe entsteht ein umfassendes Bild der Familie Marum. Andrée Fischer-Marum\, die Enkelin von Ludwig Marum\, liest gemeinsam mit weiteren Angehörigen aus den Briefen vor. \nEinführung: Dr. Petra Behrens\, Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nDie Edition „Ludwig Marum: Das letzte Jahr in Briefen“ ist 2016 im von Loeper Literaturverlag erschienen\, hat 262 Seiten und kostet 19\,90€ \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 7. Januar 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:„Als die Gestapo an der Haustür klingelte – Die Familie Michalski und ihre Stillen Helden“. Ein Dokumentarfilm von Marie Rolshoven
DESCRIPTION:die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Filmvorführung mit anschließendem Publikumsgespräch ein. \nEinführung und Moderation: Barbara Schieb (Gedenkstätte Stille Helden)  \nFranz Michalski wird 1934 in Görlitz geboren. Nach der Definition der Nationalsozialisten ist sein Vater „Arier“\, seine Mutter „Jüdin“. Demnach gilt er selbst als „Mischling I. Grades“. Dank der Hilfe von Menschen\, die ihr eigenes Leben riskieren\, überlebt Franz gemeinsam mit seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder Peter die Verfolgung. Die Verfolgungsgeschichte der Familie beginnt in Breslau\, das Kriegsende erlebt sie versteckt in Herrnskretschen. Menschen helfen ihnen in Görlitz\, Breslau\, Berlin\, Poppendorf\, Tetschen-Bodenbach und Herrnskretschen. \nSeit 2008 dokumentiert die Gedenkstätte Stille Helden die Geschichte der Familie und ihrer Helfer. In Zeitzeugengesprächen erzählen Franz und seine Frau Petra Michalski jungen Menschen von der Flucht durch Europa. Mit der Kamera hat die Filmemacherin Marie Rolshoven das Ehepaar an die Orte begleitet\, an denen sich die Geschichte damals zugetragen hat. \nMarie Rolshoven arbeitet für die Gedenkstätte Stille Helden und das Ausstellungsprojekt „Wir waren Nachbarn – Biografien jüdischer Zeitzeugen“ im Rathaus Berlin-Schöneberg. \nIm Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit Franz Michalski\, Petra Michalski und Marie Rolshoven statt. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 3. Dezember 2018\nper E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00
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SUMMARY:Menschenrechtsbezüge im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.  Begriffe\, historisch-politische Bildungsarbeit und Gegenwartsperspektiven
DESCRIPTION:Das Herrschaftssystem des Nationalsozialismus ist von Beginn an gekennzeichnet durch Gewalt und den systematischen Entzug von Grund- und Bürgerrechten. Die permanent zunehmende nationalsozialistische Ausgrenzungs- und Verfolgungspolitik bis hin zu Völkermord und Vernichtungskrieg stellen schwerste  Menschenrechtsverletzungen dar. Vor diesem Hintergrund fragen wir nach der Relevanz von Menschenrechtsorientierungen im Entscheidungsprozess von Einzelnen zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Ein Beispiel ist die Widerstandskämpferin Tony Sender\, die sich in ihrem Engagement zur Verteidigung der Weimarer Republik\, im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und in ihrer Tätigkeit für die Vereinten Nationen in der Nachkriegszeit explizit für Menschenrechte einsetzte. Drei Kurzvorträge beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven: \n  \nDr. Claudia Fröhlich (Institut für Didaktik der Demokratie\, Leibniz-Universität Hannover): \nDie Menschenrechte als zentraler Bezug im Widerstandsbegriff bei Fritz Bauer \n  \nKatharina Klasen (Gedenkstätte Deutscher Widerstand):  \nTony Sender (1888 – 1964). Widerstand gegen den Nationalsozialismus und Menschenrechtsorientierung in der historisch-politischen Bildungsarbeit \n  \nDr. Sandra Reitz (Deutsches Institut für Menschenrechte): \nMenschenrechtsbildung und historisch-politische Bildungsarbeit \n  \nIm Anschluss an die Kurzvorträge gibt es die Möglichkeit zur Diskussion (Moderation: Dr. Christine Müller-Botsch). \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 26. November 2018 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Dr. Axel Ulrich: Carlo Mierendorff kontra Hitler. Ein enger Mitstreiter Wilhelm Leuschners im Widerstand gegen das NS-Regime
DESCRIPTION:zur Erinnerung an den Widerstandskämpfer Carlo Mierendorff und dessen 75. Todestag lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ein. \nZu den couragierten Widerstandskämpfern gegen die NS-Gewaltherrschaft gehörte der frühere Darmstädter SPD-Reichstagsabgeordnete Dr. Carlo Mierendorff. Er war einer der engsten Mitstreiter des Gewerkschaftsführers Wilhelm Leuschner\, welcher 1944 wegen seiner führenden Rolle beim Umsturzversuch des 20. Juli hingerichtet wurde. Bereits früh hatte Carlo Mierendorff den Kampf zur Verteidigung der Weimarer Republik gegen die Attacken völkisch-reaktionärer\, rassistischer und faschistischer Kräfte aufgenommen. Im Frühjahr 1933 versuchte er im Bereich Südhessens und Rheinhessens eine Widerstandsbewegung zu initiieren. Auch an den Neuordnungsdiskussionen des Kreisauer Kreises war Carlo Mierendorff maßgeblich beteiligt. Am 4. Dezember 1943 kam er bei einem Luftangriff auf Leipzig ums Leben. \nDr. Axel Ulrich\, Mitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 und der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944\, war von 1991 bis 2017 zuständig für die Gedenkstätten-arbeit der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden sowie für zahlreiche Veröffentlichungen zum antinazistischen Widerstand\, zuletzt vor allem über Wilhelm Leuschner. \nSein Buch über Carlo Mierendorff ist 2018 im Thrun-Verlag erschienen\, hat 175 Seiten und kann kostenfrei über die Landeszentralen für politische Bildung in Hessen und Rheinland-Pfalz bezogen werden. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 19. November 2018 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Ein Leben für Recht und Republik. Ludwig Marum. 1882–1934
DESCRIPTION:Ludwig Marum gehört 1918/19 zu den Wegbereitern der parlamentarischen Demokratie in Baden und zählt zu den beeindruckenden Persönlichkeiten der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Seine politische Biographie spiegelt zentrale Entwicklungen deutscher Geschichte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wider. In dieser Zeit fördert er die Demokratisierung Deutschlands und setzt sich für soziale\nGerechtigkeit und religiöse Toleranz ein. Marum\, der dem Judentum entstammt\, wirkt zunächst als badischer Politiker\, später als Mitglied des Reichstags in der konfliktreichen Zeit vom Kaiserreich bis zum Ende der Weimarer Republik. Der vielseitig interessierte Politiker und Jurist übt seinen Beruf als Rechtsanwalt mit großem Engagement für die sozial Schwachen aus. Er pflegt private Kontakte zu Menschen aus den Kreisen der\nWissenschaft\, der Kunst und des Theaters und ist ein Förderer der damals noch umstrittenen und vielfach abgelehnten Kunst der Moderne. Sein wichtigstes politisches Anliegen ist die Verteidigung der jungen Demokratie von Weimar gegen ihre zahlreichen Feinde aus dem rechten und linken politischen Lager. Schon früh bekämpft er die Nationalsozialisten und wird so zur Zielscheibe ihrer Angriffe. Unter den prominenten Hitlergegnern ist er einer der ersten\, der dem NS-Terror zum Opfer fällt. Er wird bereits am 29. März 1934 im badischen Konzentrationslager Kislau ermordet. Die Biographie Ludwig Marums\, das Exil und die Lebenswege seiner Angehörigen beschreiben exemplarisch eine deutsch-jüdische Familiengeschichte\, die als „Mikrokosmos des 20. Jahrhunderts“ gelten kann. \nBegrüßung\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nGrußwort\nStaatssekretär Volker Ratzmann\, Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund \nLudwig Marum (1882–1934) – Erinnerung als Chance \nDr. Clemens Rehm\, Landesarchiv Baden-Württemberg \nZur Geschichte der Familie Marum\nLudwig Marum (Enkel) \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir um eine Anmeldung bis zum 8. November 2018 unter veranstaltung@gdw-berlin.de oder telefonisch unter 030 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:Deutsche auf der Flucht. Ein Briefwechsel zwischen Deutschland und Amerika von 1938 bis 1939. Ein Buch von Francis W. Hoeber
DESCRIPTION:Während Johannes Hoeber dank eines glücklichen Zufalls bereits im November 1938 in die USA auswandern kann\, dürfen ihm seine Frau Elfriede und die neunjährige Tochter Susanne erst im September 1939\, kurz nach Beginn des Zweiten Weltkrieges\, folgen. Regelmäßige\, im Atlantikverkehr beförderte Briefe bilden in der Zwischenzeit die wesentliche Verbindung zwischen dem Ehepaar. In diesen Briefen beschreibt Elfriede die sich zunehmend verschlechternde Situation in Deutschland und Johannes seine mühsamen Fortschritte\, in Amerika Fuß zu fassen. Die Korrespondenz bietet nicht nur einen überaus lebendigen\, unmittelbaren Blick in eine besondere Epoche\, sondern auch in eine vielschichtige Beziehung. \nEnde der 1980er Jahre fand der 1942 geborene Sohn Francis die Briefe\, die das Paar nach dem Start in ein neues Leben selbst vor seinen Kindern niemals erwähnt hatte. Der in Philadelphia (USA) lebende Autor und Historiker Francis W. Hoeber nahm sich der Geschichte seiner Eltern an. Sein Buch „Deutsche auf der Flucht“ dokumentiert die kräfte- und nervenzehrende Flucht-geschichte eines jungen\, regimekritischen Akademikerpaares aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Der von Francis W. Hoeber und Achim Bonte herausgegebene Band ist beim Lukas Verlag erschienen\, hat 384 Seiten und kostet 24\,90€. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 5. November 2018 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:1938. Warum wir heute genau hinschauen müssen
DESCRIPTION:im Rahmen der Sonderausstellung „Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938“ laden die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Elisabeth Sandmann Verlag Sie herzlich zu einer gemeinsamen Buchvorstellung ein: \nBarbara Schieb & Jutta Hercher (Hrsg.):\n1938. Warum wir heute genau hinschauen müssen \nEinführung: Prof. Dr. Johannes Tuchel\nModeration: Martina Voigt \nDas Jahr vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs markiert einen Wendepunkt der NS-Politik. Die Verfolgung der Juden verschärfte sich im Jahresverlauf und gipfelte in den November-pogromen. Die Gewalt gegen Juden wurde offener und brutaler\, die staatlich angeordnete systematische Ausplünderung von vielen unterstützt.\nIn „1938. Warum wir heute genau hinschauen müssen“ erzählen Zeitzeugen\, Überlebende und auch deren Kinder und Enkel ihre Geschichte. Bisher unveröffentlichte Dokumente und Berichte machen dieses Jahr greifbar\, besonders für junge Menschen. In Anwesenheit der Verlegerin Dr. Elisabeth Sandmann und der beiden Herausgeberinnen lesen folgende Autor*innen ihre Texte: Die aus Bamberg nach Palästina emigrierte Ruth Saalheimer\, heute Ruth Rotem (Herzlia)\, der Schauspieler August Zirner (USA/Wien) über die heutigen Besitzer des Caféhauses seiner Großmutter in Wien\, Restitutionsdirektorin Monica Dugot (Christies\, New York) über das knappe Überleben ihrer Mutter in Polen sowie die Journalistin Linda Rachel Sabiers (Berlin) über das Erbe ihrer als Juden verfolgten Familie.\nDas Buch erscheint am 5. Oktober 2018 im Elisabeth Sandmann Verlag\, hat 208 Seiten und kostet 24\,95€. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 22. Oktober 2018\nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:»Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938«
DESCRIPTION:16. Oktober 2018 – 31. Oktober 2018 \n  \nDas Jahr 1938 stellt einen Scheitelpunkt in der nationalsozialistischen Terrorherrschaft seit 1933 dar: Mit dem »Anschluss« Österreichs im März und der Zerschlagung der Tschechoslowakei ab Herbst beginnt das Deutsche Reich\, die infolge des Ersten Weltkrieges festgelegte Grenzordnung zu zerstören. Die »Aktion Arbeitsscheu Reich« im Sommer\, die Abschiebung Tausender polnischer Juden im Oktober und die staatlich organisierte Gewalt um den 9. November 1938 markieren eine neue Stufe der nationalsozialistischen Politik gegen Juden und Menschen\, die nicht zur sogenannten Volksgemeinschaft gehören sollten. Im Jahr darauf beginnt mit dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. \nDie Ausstellung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum widmet sich auf 14 Tafeln den einschneidenden Geschehnissen des Jahres 1938\, den Opfern sowie der damit verbundenen Erinnerungskultur. Die begleitende Borschüre ist kostenlos auf Deutsch und Englisch in den Institutionen der Ständigen Konferenz erhältlich. \n\nWeitere Ausstellungsorte\n\n1.11.  ̶  28.2. 2019\nGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz\nAm Großen Wannsee 56-58 | 14109 Berlin | www.ghwk.de
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SUMMARY:„Sergej in der Urne“ Ein Dokumentarfilm von Boris Hars-Tschachotin (103 Minuten)
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold\, Bund aktiver Demokraten e.V.\, laden Sie herzlich zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion ein. \n  \nCharismatisch\, egozentrisch\, rastlos und nahezu vergessen: Sergej Stepanowitsch Tschachotin (1883-1973) war ein Wissenschaftler von Weltruf\, Freund Einsteins und Pawlows\, Revolutionär\, Antifaschist\, Pazifist\, Entwickler des Symbols der drei Pfeile der Eisernen Font und Frauenheld. Fünf Mal heiratete er\, fünf Mal ließ er sich scheiden. Sergej hatte acht Söhne. Erstmals sprechen vier von ihnen über die wechselvolle Geschichte ihres Vaters; kontrovers und voller Emotionen\, denn über allen Biografien steht bis heute der übergroße Schatten des Vaters. \n  \nFilmemacher Boris Hars-Tschachotin entdeckte zu Beginn seiner Spurensuche die Urne Sergejs. \nEr möchte den letzten Willen seines Urgroßvaters erfüllen und dessen Asche auf Korsika beisetzen. Dabei gerät er in einen Strudel familiärer Abgründe\, in dem persönliches Schicksal und politische Geschichte miteinander verschwimmen: die Russische Revolution\, der Widerstand der Eisernen Front gegen den Nationalsozialismus\, die Willkür des stalinistischen Terrors. \n  \nDr. Boris Hars-Tschachotin wurde 1973 in Tübingen geboren und studierte Kunstgeschichte\, Philosophie\, Theaterwissenschaften und Kulturellen Kommunikation an der Humboldt-Universität Berlin. Sein erster Film „Lurch“ (2000) lief auf über 50 internationalen Filmfestivals und wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet. \n  \nIm Anschluss an den Film findet ein Publikumsgespräch mit Boris Hars-Tschachotin statt. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 8. Oktober 2018 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Flüchtlingskrise 1938 und heute? Zur Aktualität der Internationalen Flüchtlingskonferenz von Évian 1938
DESCRIPTION:Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung »Geschlossene Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938« laden die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin Sie herzlich zu einem internationalen wissenschaftlichen Symposium ein: \n  \nFlüchtlingskrise 1938 und heute?\nZur Aktualität der Internationalen Flüchtlingskonferenz von Évian 1938\nVom 6. bis 15. Juli 1938 trafen sich Vertreter von 32 Staaten im mondänen Badeort Évian-les-Bains am französischen Ufer des Genfer Sees. Anlass war eine von US-Präsident Roosevelt einberufene Konferenz zur Flüchtlingskrise in Europa\, die durch die Vertreibung der Juden aus dem Deutschen Reich und dem gerade »angeschlossenen« Österreich durch das NS-Regime ausgelöst worden war. Die Konferenzteilnehmer lehnten die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge mit unterschiedlichen Begründungen ab. Zudem vermieden sie es\, das NS-Regime als Verantwortlichen der Flüchtlingskrise und die Juden als deren Hauptbetroffene zu benennen. Damit wurde die Konferenz von Évian zu einem Symbol dafür\, wie die dringend auf Zuflucht angewiesenen verfolgten Juden von der internationalen Staatengemeinschaft weitgehend im Stich gelassen wurden. \nDie von einem Team unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Winfried Meyer kuratierte Ausstellung erinnert an die Voraussetzungen\, den Verlauf und die Folgen der Konferenz. Ein besonderes Schlaglicht wird auf die teilnehmenden Staaten und die Delegationen geworfen. \nDas Symposium beschäftigt sich mit der Aktualität der Konferenz von Évian und wirft einen Blick auf deren internationale Dimension sowie auf Bedeutung und Auswirkungen der Konferenz. \n  \nPROGRAMM \n9.30-9.45: Begrüßung\nStefanie Schüler-Springorum und Johannes Tuchel\, Berlin \n9.45-12.45: Panel I (Moderation: Miriam Rürup\, Hamburg)\n–  »The Americas« and the Évian conference (Marion Kaplan\, New York)\n–  Learning the Lessons of Évian: The Dominions and the Commonwealth\, Then and Now (Paul Bartrop\, Fort Myers)\n–  Jerusalem und Évian (Irene Aue-Ben-David\, Jerusalem)\n–  »Mission Bestseller« – Hans Habes Roman »Die Mission« und das öffentliche Bild der Évian-Konferenz in Deutschland (Winfried Meyer\, Berlin) \n12.45- 14.00: Mittagspause \n14.00-16.15: Panel II (Moderation: Isabel Enzenbach\, Berlin)\n–  Jüdische Organisationen in Évian (Martin Jost\, Leipzig)\n–  Auswirkungen der Évian-Konferenz auf die NS-Judenpolitik im Jahre 1938 (Wolf Gruner\, Los Angeles)\n–  Die Bedeutung der Évian-Konferenz für die Traditionsbildung und Arbeit des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (Roland Bank\, Berlin) \n16.15-17.00: Kaffeepause \n17.00- 18.30 Podiumsdiskussion (Moderation: Susanne Heim\, Berlin)\nHistorischer Einzelfall oder warnendes geschichtliches Exempel? Zur Aktualität der Flüchtlingskonferenz von Évian \nmit Stefanie Schüler-Springorum (Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin)\, Roland Bank (UNHCR Deutschland)\, Franziska Vilmar (Amnesty International Deutschland) und Kerstin Düsch (Kommissariat der Deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin) \n  \nDas Symposium findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Saal 2B (zweite Etage) statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 9. September 2018 per E-Mail: adina.stern@campus.tu-berlin.de oder Telefon: 0178-7132559.
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SUMMARY:Baldermann. Wien 1903 – Berlin-Plötzensee 1943. Eine Arbeitergeschichte im Roten Wien
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Buchvorstellung ein: \n  \nMarianne Enigl:\nBaldermann. Wien 1903 – Berlin-Plötzensee 1943. Eine Arbeitergeschichte im Roten Wien \nEs gibt noch sein leinengebundenes\, vor der Gestapo verstecktes Tagebuch\, seine Schneebrillen und Fotos inmitten der stolzen Sportlerriege des Arbeiter-Athletikklubs. Und vor allem sind da seine Briefe aus der Haft im KZ Groß-Rosen\, aus Berlin-Moabit und aus der Todeszelle in Plötzensee sowie die vielen verzweifelten Schreiben seiner Familie. Josef Anton Baldermann war ein Kind des Roten Wien\, Sozialdemokrat von Jugend an\, widerständig gegen das NS-Regime und besorgter Vater. Als die Gestapo ihn im Juli 1941 wegen »Betätigung für die Kommunistische Partei« festnimmt\, ist sein Sohn Josef Richard gerade zehn Tage alt. 1943 wird Baldermann mit sechs weiteren Wiener Arbeitern wegen angeblichen Hochverrats in Berlin hingerichtet. \nSein heute 77-jähriger Sohn Josef Richard hat bis heute bewahrt\, was von seinem Vater geblieben ist\, und die Familiensammlung Marianne Enigl zur Verfügung gestellt. Josef Richard Baldermann wird bei der Buchvorstellung anwesend sein. \nMarianne Enigl war mehr als drei Jahrzehnte lang Redakteurin des österreichischen Nachrichtenmagazins »profil«\, im Fokus ihrer Arbeit stand die Zeitgeschichte. Ihre Recherchen führten zur Mordanklage gegen den NS-Arzt Gross. Sie ist Verfasserin zahlreicher »profil«-Serien\, u.a. über die Familie Hitler\, die Gestapo und die NSDAP in Österreich.\nIhr Buch über Josef Anton Baldermann ist 2017 beim Mandelbaum Verlag erschienen\, hat 232 Seiten und kostet 19\,90€. \n  \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt.\nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 3. September 2018 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:»Kindertransport – In eine fremde Welt«
DESCRIPTION:»Kindertransport – In eine fremde Welt«\nEin Dokumentarfilm von Mark Jonathan Harris\nUSA 2000\, 113 Minuten \nIn den neun Monaten vor Beginn des Zweiten Weltkriegs nahm Großbritannien 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland\, Österreich und Tschechien auf und bewahrte sie damit vor dem Tod im Konzentrationslager\, den die meisten ihrer Verwandten erleiden mussten. Die Kinder wurden in Züge gesetzt und von fremden Familien adoptiert. \nOscar-Preisträger Mark Jonathan Harris lässt die damaligen Kinder von ihrer Rettung erzählen und illustriert seine berührende Dokumentation mit Fotos und filmischem Archivmaterial. \nDie Kindertransport-Flüchtlinge berichten von den großen Eingewöhnungsproblemen in England\, von der Verzweiflung über die Trennung von den Eltern und in vielen Fällen vom Schmerz nach dem Krieg\, als sie feststellen mussten\, dass ihre Eltern tot waren. Sie erzählen von Depressionen und dem Schuldgefühl\, überlebt zu haben. \nDarüber hinaus lässt Mark Jonathan Harris Retter\, Helfer\, Pflegeeltern und mit Mariam Cohen und Franzi Groszmann zwei Mütter der fortgeschickten und geretteten Kinder zu Wort kommen. \n2001 gewann der Film einen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh ihm das Prädikat »Besonders wertvoll«. \n  \nDie Filmvorführung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Saal 2B (zweite Etage) statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«.
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SUMMARY:Elisabeth Schmitz. Wie sich die Protestantin für Juden einsetzte\, als ihre Kirche schwieg
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie anlässlich des 125. Geburtstages der Widerstandskämpferin Elisabeth Schmitz herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließendem Publikumsgespräch ein: \n  \nSibylle Biermann-Rau:\nElisabeth Schmitz. Wie sich die Protestantin für Juden einsetzte\, als ihre Kirche schwieg \nDie Geschichte der Berliner Studienrätin Elisabeth Schmitz\, die zur Zeit des Nationalsozialismus ihre Stimme erhob\, ist auch nach 1945 lange unsichtbar geblieben. Dabei war sie es\, die mit ihrer Denkschrift »Zur Lage der deutschen Nichtarier« von 1935/36 die Bekennende Kirche dazu aufforderte\, öffentlich gegen die Judenverfolgung Stellung zu beziehen und für jüdische Mitmenschen einzutreten. Doch ihre eindringliche Schrift blieb bei den kirchlichen Leitungsgremien unbeachtet. Da sie sich weigerte\, im nationalsozialistischen Sinne zu unterrichten\, trat sie 1939 freiwillig in den vorzeitigen Ruhestand. Nach Beginn der Massendeportationen leistete Elisabeth Schmitz Hilfe für versteckt lebende Juden. \nSibylle Biermann-Rau war bis 2016 Gemeindepfarrerin in Württemberg und in Apolda/Thüringen. Derzeit ist sie Referentin des Dekans in Reutlingen. Über viele Jahre hinweg war sie im Gespräch mit Pfarrerin i.R. Dietgard Meyer\, der ehemaligen Schülerin und späteren Freundin von Elisabeth Schmitz.\nIhr Porträt über die mutige Widerstandskämpferin ist 2017 beim Kreuz Verlag erschienen\, hat 144 Seiten und kostet 16\,99€. \n  \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt.\nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. August 2018 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:»Reise der Verdammten«
DESCRIPTION:»Reise der Verdammten«\nEin Spielfilm von Stuart Rosenberg\nGroßbritannien 1976\, 155 Minuten \nDas deutsche Passagierschiff »St. Louis« sticht im Mai 1939 von Hamburg aus in See. Sein Ziel ist Kuba. An Bord sind 937 Juden. Sie wollen Deutschland aufgrund des dort vorherrschenden Antisemitismus und der zusehends aggressiveren Rassenpolitik der Nationalsozialisten verlassen. Doch sowohl die kubanische als auch die US-amerikanische Regierung erlauben den Juden nicht\, in den jeweiligen Staaten von Bord zu gehen. Die Visa der Reisenden werden für ungültig erklärt. Die Flüchtenden steuern einen Hafen nach dem anderen an\, werden aber überall abgewiesen. Für die jüdischen Menschen beginnt eine nervenaufreibende Odyssee. Alles deutet darauf hin\, dass das Schiff zurück nach Deutschland geschickt wird – und die Passagiere damit in den Tod. \nDer Film basiert nicht nur auf dem Buch »Voyage of the Damned« von Gordon Thomas und Max Morgan-Witts aus dem Jahr 1974\, sondern auch auf einer wahren Begebenheit. \n1977 war der Film in drei Kategorien für den Oscar nominiert: Beste Nebendarstellerin\, Beste Filmmusik und Bestes adaptiertes Drehbuch. Im selben Jahr gewann Katharine Ross als Beste Nebendarstellerin einen Golden Globe Award. Zur namhaften Filmbesetzung gehören außerdem Faye Dunaway\, Max von Sydow\, Malcolm McDowell und Oskar Werner. \n  \nDie Filmvorführung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Saal 2B (zweite Etage) statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«. \n 
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SUMMARY:Was ist neu an der Weimarer Reichsverfassung?
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein: \n  \nProf. Dr. Peter Steinbach:\nWas ist neu an der Weimarer Reichsverfassung? \nAm 9. November 1918 folgte dem deutschen Kaiserreich die Republik; viele Monate später – am 11. August 1919 – verabschiedete die »Verfassunggebende Nationalversammlung« die Weimarer Reichsverfassung. Sie knüpfte verfassungsgeschichtlich an die Revolutionsverfassung von 1848 an und wollte sie vollenden\, ging aber weit darüber hinaus. Mit dem Bekenntnis zum Parlamentarismus\, zum allgemeinen und gleichen Verhältnis- und Frauenwahlrecht und zu den Grundrechten verband sie das spätere Grundgesetz von 1949 mit der 48er Revolutionsverfassung – und dennoch erhielt sie Elemente\, die sehr fortschrittlich waren und weit in die Zukunft weisen. \nDie Republik wurde von vielen bekämpft\, aber auch verteidigt – etwa vom Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. Aus der »belagerten Civitas« wurde eine bekämpfte\, schließlich eine preisgegebene Republik\, die für manche Zeitgenossen das Scheitern der Demokratie überhaupt zu beweisen schien. Mit der Befreiung von der nationalsozialistischen Herrschaft erhielt Deutschland 1945 eine zweite Chance\, eine stabile Demokratie zu errichten. Beide deutschen Verfassungen knüpften an die Weimarer Erfahrungen an\, wollte aber deren Strukturdefekte vermeiden. \nInzwischen sind manche Elemente eines politischen Konsenses fragwürdig geworden. Gerade deshalb gilt es\, sich auf den Kerngehalt der Weimarer Republik und ihre Geschichte zu besinnen. Dabei wird bewusst\, welche Folgen die gleichgültige Preisgabe und die aktive Bekämpfung einer demokratischen Verfassung haben. Politischer Pluralismus mit Minderheitenschutz und Grundrechten gilt immer noch als Grundlage einer Ordnung\, die sich zur Würde des Menschen bekennt. \nUniv.-Prof. em. Dr. Peter Steinbach (Universität Mannheim) ist seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \n  \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt. Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 6. August 2018 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:»Die Mission«
DESCRIPTION:»Die Mission«\nEin Spielfilm von Ludwig Cremer\nDeutschland 1966/1967\, 112 Minuten \nAuf Initiative von US-Präsident Franklin D. Roosevelt treffen sich im Juli 1938 Delegierte aus 32 Ländern im französischen Badeort Évian-les-Baines bei Genf\, um darüber zu beraten\, wie man den vom NS-Regime verfolgten Juden helfen könnte. Auch jüdische Hilfsorganisationen sind mit Vertretern vor Ort. Unter den Teilnehmern ist der jüdische Wiener Chirurg Professor Heinrich von Benda. Im Auftrag des Reichsstatthalters in Österreich\, Arthur Seyß-Inquart\, soll Benda den Politikern inoffiziell einen ungeheuerlichen Vorschlag unterbreiten: Die Nationalsozialisten wären für einen »Stückpreis« von 250 Dollar bereit\, dem Ausland die Juden aus Deutschland und Österreich zu verkaufen\, anderenfalls würde man sie vernichten. Nach endlosen fruchtlosen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen muss der Professor entsetzt feststellen\, dass jede Nation Gründe vorzubringen weiß\, um den »Ankauf« von Juden abzulehnen. Kaum einer nimmt die Drohung der Nationalsozialisten ernst. \nDer Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Hans Habe (1911-1977)\, der selbst als Korrespondent des Prager Tagblattes an der Konferenz von Évian teilgenommen hatte. \n  \nDie Filmvorführung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Saal 2B (zweite Etage) statt und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«.
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SUMMARY:»Mit dem Mut der Verzweiflung: Mein Widerstand im Berliner Untergrund« – Buchvorstellung mit Zvi Aviram und Lesung mit Aaron Altaras
DESCRIPTION:Zvi Aviram wurde 1927 als Heinz Abrahamsohn in Berlin geboren. Nach der Deportation seiner Eltern am 27. Februar 1943 tauchte der 16-Jährige unter und schloss sich der zionistischen Widerstandsgruppe »Chug Chaluzi« (Kreis der Pioniere) an. Während seiner Odyssee durch verschiedene Verstecke wurde er zweimal verhaftet. In den letzten Kriegstagen\, als er um sein Leben bangte\, wurde er überraschend aus dem Sammellager Schulstraße in Berlin-Wedding entlassen. Nach der Befreiung gelangte er auf abenteuerlichen Wegen nach München\, wo er für die Jewish Agency tätig war\, bis er 1948 nach Palästina auswandern konnte. Seine Erinnerungen erschienen im Jahr 2015. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nGespräch\nZvi Aviram mit Dr. Beate Kosmala\, Forschungsstelle Widerstandsgeschichte \nLesung\nAaron Altaras\, Schauspieler \n  \nUm Anmeldung bis 29. Juli 2018 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de wird gebeten.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938«
DESCRIPTION:Anlässlich des 80. Jahrestags der Konferenz von Évian laden die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin Sie herzlich zur Eröffnung einer gemeinsamen Ausstellung ein: \nGeschlossene Grenzen.\nDie internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938\nGrußwort\nKarina Häuslmeier\, Amtierende Sonderbeauftragte für Beziehungen zu jüdischen Organisationen\, Auswärtiges Amt \nGrußwort\nAnnemarie Hühne\, Teamleiterin »Auseinandersetzung mit der Geschichte«\, Stiftung »Erinnerung\, Verantwortung\, Zukunft« \nZur Ausstellung\nProf. Dr. Stefanie Schüler-Springorum \n»Ein Schicksal nach Évian – Erinnerungen an meinen Vater Eli Carmel«\nZiporet W. Carmel\, Tel Aviv (in engl. Sprache) \n  \nMehr Informationen zur Ausstellung »Geschlossen Grenzen. Die internationale Flüchtlingskonferenz von Évian 1938« finden Sie hier. \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt. Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 23. Juli 2018 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-geschlossen-grenzen-die-internationale-fluechtlingskonferenz-von-evian-1938/
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SUMMARY:Sonderführungen anlässlich des 74. Jahrestags des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Aus Anlass des 74. Jahrestags des 20. Juli 1944 bietet die Gedenkstätte Deutscher Widerstand thematische Führungen durch die Dauerausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und durch die Sonderausstellung »Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933«. \nTreffpunkt ist in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der zweiten Etage (Dauerausstellung) bzw. ersten Etage (Sonderausstellungsbereich).
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SUMMARY:»Die Widerständigen – ›also machen wir das weiter...‹«
DESCRIPTION:»Die Widerständigen – ›also machen wir das weiter…‹«\nEin Dokumentarfilm von Katrin Seybold und Ula Ströckl\nDeutschland 2014\, 87 Minuten \nEinführung und Diskussion\nAngela Bottin\, Hamburg \n»Angelegenheit ohne Zwischenfall erlegt« – so lautete der Telegrammtext\, mit dem der Vollzug der Hinrichtung von Hans Leipelt am 29. Januar 1945 im Gefängnis München-Stadelheim nach Berlin gemeldet wurde. Es war die Vollstreckung des letzten Todesurteils im Zusammenhang mit der Weißen Rose. \nDer Dokumentarfilm »Die Widerständigen – ›also machen wir das weiter…‹« zeichnet den Weg der Flugblätter der Weißen Rose nach. Er beschäftigt sich mit den Studierenden am Münchner Chemischen Institut und den oppositionellen Gruppierungen aus Hamburg\, die mit den Flugblättern in Berührung kamen\, sich mit den Widerstandsaktionen solidarisierten und dafür sorgten\, dass die Flugblätter in der Welt blieben. Zu ihnen gehörte der Chemiestudent Hans Leipelt. In diesem Film geben Zeitzeugen den ermordeten Widerständigen durch ihre Erzählungen einen Platz in der Geschichte. \nIm Anschluss an den Film folgt ein Publikumsgespräch mit Angela Bottin. Angela Bottin ist Expertin für die Geschichte und Rezeptionsgeschichte der Weißen Rose und hat das Filmprojekt nach dem Tod von Katrin Seybold im Jahr 2012 wissenschaftlich begleitet. \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt. Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung bis zum 13. Juli 2018 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon unter (030) 26 99 50 00 gebeten.
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SUMMARY:Jan Emendörfer: Mein Vater Max Emendörfer im Nationalkomitee »Freies Deutschland«
DESCRIPTION:Aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung des Nationalkomitees »Freies Deutschland« am 12. Juli 1943 in Krasnogorsk lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand herzlich zu einem Vortrag ein: \nJan Emendörfer:\nMein Vater Max Emendörfer im Nationalkomitee »Freies Deutschland« \nDer 1911 geborene Schuhmacher Max Emendörfer gehört seit 1931 der KPD an und übernimmt ehrenamtliche Funktionen in der KPD-Bezirksleitung Frankfurt/Main. Nach 1933 ist er im Widerstand gegen das NS-Regime aktiv und wird im Dezember 1933 festgenommen. Im Oktober 1934 wird er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt\, nach der Verbüßung der Haftstrafe jedoch in »Schutzhaft« genommen. Als er 1937 aus dem KZ Sachsenhausen entlassen wird\, will die Gestapo ihn zu Spitzeldiensten zwingen. Max Emendörfer meldet sich deshalb zur Wehrmacht. \nAnfang 1942 desertiert er und läuft zur Roten Armee über. In sowjetischer Kriegsgefangenschaft besucht er eine Antifaschule und wird Agitator und Frontbevollmächtigter. Im Juli 1943 gehört Max Emendörfer zu den Mitbegründern des Nationalkomitees »Freies Deutschland« und ist ab September 1943 Mitglied des Präsidiums. Mit Flugblättern\, Zeitungsartikeln und in Rundfunksendungen ruft Max Emendörfer deutsche Soldaten zum Widerstand gegen Hitler auf. \nIm August 1945 nimmt ihn die sowjetische Geheimpolizei in Berlin wegen angeblicher V-Mann-Tätigkeit für die Gestapo fest. Nach Internierungen in Hohenschönhausen und Sachsenhausen beginnt im Januar 1947 eine Odyssee durch Kriegsgefangenenlager in der Sowjetunion. \nJan Emendörfer ist Journalist und veröffentlichte 1997 unter dem Titel »Verfemt – Mein Vater Max Emendörfer« eine Biografie über seinen Vater. Von 2008 bis 2012 war er Chefredakteur der Ostsee-Zeitung in Rostock\, seitdem ist er Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung. \n  \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt. Wegen der begrenzten Platzzahl wird um Anmeldung bis zum 8. Juli 2018 per E-Mail an veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon unter (030) 26 99 50 00 gebeten.
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SUMMARY:Die Unsichtbaren – Untertauchen\, um zu überleben. Eine wahre Geschichte
DESCRIPTION:Gesprächsrunde\nmit Claus Räfle\, Dr. Elisabeth Sandmann und Tim Osing \nEinführung und Moderation\nBarbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nDer erfolgreiche und bewegende Kinofilm von Claus Räfle »Die Unsichtbaren« (2017) hat\nvier Geschichten vom Untertauchen und Überleben während der Zeit der Judenverfolgung\n1943 – 1945 in Deutschland zum Inhalt. Die von einem renommierten Schauspielensemble gespielten Episoden aus dem Leben der untergetauchten Jugendlichen und jungen Erwachsenen Eugen Friede\, Cioma Schönhaus\, Ruth Gumpel und Hanni Levy werden mit ihren eigenen Erzählungen kontrastiert und ergänzt. \nRegisseur und Autor Claus Räfle zeigt im Laufe des Abends Ausschnitte aus dem Film. Die Schauspielerin Alice Dwyer\, die im Film die Rolle der untergetauchten Hanni Levy spielt\, liest Passagen aus dem Buch. Anschließend findet eine von Barbara Schieb moderierte Gesprächsrunde mit Claus Räfle (Berlin)\, der Verlegerin Dr. Elisabeth Sandmann (München) und dem Journalisten Tim Osing (Hamburg) statt. Darin werden Fragen zur Entstehung und Wirkung des Filmes und Buches in Deutschland und im Ausland sowie deren Bedeutung für die junge Generation diskutiert. \nDas Buch zum Film stammt von Regisseur Claus Räfle\, ist 2017 beim Elisabeth Sandmann Verlag erschienen\, hat 160 Seiten und kostet 19\,95€. \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt. Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 19. Juni 2018 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Für Frieden\, Freiheit und Demokratie: Über die Gründung des Reichsbundes durch Erich Kuttner und die Entwicklung zum Sozialverband SoVD
DESCRIPTION:Auf Initiative des verwundeten Weltkriegssoldaten Erich Kuttner wurde 1917 in Berlin der »Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer« gegründet. Aus ihm erwuchs der Sozialverband Deutschland (SoVD). Es ging dem Gründervater von Beginn an nicht allein um soziale Leistungen. Er wollte auch wachhalten\, was moderner Krieg bedeutet. Deshalb setzte sich die neue Kriegsopferorganisation gleich zu Beginn für die erste deutsche Demokratie\, die Weimarer Republik\, ein. Und dies bedeutete harte Auseinandersetzungen mit ihren Gegnern. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten leistete Kuttner\, der auch Jude war\, Widerstand\, zunächst als Emigrant in den Niederlanden\, später als Korrespondent im Spanischen Bürgerkrieg. 1942 wurde er von der Gestapo festgenommen und ein halbes Jahr darauf im KZ Mauthausen ermordet. Die Idee Kuttners lebt jedoch weiter: Schon kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nahm der von ihm gegründete Sozialverband die Arbeit wieder auf und gestaltet bis heute das politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland mit. \n  \nPROGRAMM \nIn seinem Kurzvortrag wird Adolf Bauer\, Präsident des SoVD\, die über 100-jährige Geschichte des Sozialverbandes Revue passieren lassen. Anschließend wird der Kurzfilm »Erich Kuttner gründet den SoVD« gezeigt. Dem Leben und Wirken des Widerstandskämpfers Erich Kuttner wird sich der Berliner Historiker Dr. Kurt Schilde in seinem Vortrag widmen. \n  \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 10. Juni 2018 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:»Widerstand ist Pflicht«. Ein Dokumentarfilm von Katharina Thoms
DESCRIPTION:Vor über 80 Jahren gingen Hunderte Menschen in dem schwäbischen Dorf Mössingen gegen Hitler auf die Straße – als erste und einzige in Deutschland. Die Kommunisten hatten am Tag der Machtübernahme der Nationalsozialisten zum Generalstreik aufgerufen. Die Mössinger waren die einzigen\, die dem Aufruf folgten und protestierten. Jahrzehntelang bleibt dieser Streik ein Tabu – bis ein Theaterprojekt dieses lange verschwiegene Thema auf die Bühne der Stadt Mössingen bringen will.\nFür die über hundert Laiendarsteller und Musiker ist es ein Mammutprojekt. Die Gruppe kämpft mit harten Probenbedingungen. Aber sie will es unbedingt durchziehen – gegen alle Widerstände. Auch die Tochter eines Widerstandskämpfers von damals ist dabei. \nDer Film wurde 2013 gedreht. Rund sechs Monate begleitete Regisseurin Katharina Thoms mit ihrem Team das Theaterprojekt »Ein Dorf im Widerstand«. \n  \nPROGRAMM \nFilmvorführung\n»Widerstand ist Pflicht«\nEin Dokumentarfilm von Katharina Thoms\nDeutschland 2014\, 80 Minuten \nEinführung und Diskussion\nProf. Dr. Peter Steinbach\, wissenschaftlichen Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nKatharina Thoms\, Regisseurin \n  \nDie Veranstaltung findet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B statt. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 4. Juni 2018 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Gegen die Ungerechtigkeit: Wie Gustav Adolf Nothnagel Ende 1944 zum Retter von vielen Jüdinnen wurde
DESCRIPTION:Einführung und Moderation\nBarbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nVortrag\nKarsten Hoffmann\, Enkel von Gustav Adolf Nothnagel \nVor einigen Jahren nahm Karsten Hoffmann zur Gedenkstätte Stille Helden Kontakt auf und berichtete von der Hilfstätigkeit seines Großvaters Gustav Adolf Nothnagel.\nIm Sommer 1944 wird der 1888 geborene Nothnagel als Reservist zur Wehrmacht eingezogen und als Wachmann in das Arbeitslager Duderstadt im Südharz beordert. Als Anfang November 1944 750 jüdische Häftlingsfrauen aus dem KZ Bergen-Belsen eintreffen\, ist es die Aufgabe der Bewacher\, die Produktion von kriegswichtiger Munition zu gewährleisten. Nothnagel sieht\, in welch schlechtem Zustand sich die Frauen befinden und beschließt\, ihnen zu helfen. Er besorgt – teilweise auf eigene Rechnung – Lebensmittel und Vitamine für die geschwächten Frauen. Im April 1945 wird das Lager aufgelöst\, die jüdischen Zwangsarbeiterinnen im Güterzug über drei Wochen quer durch das zerstörte Deutschland nach Theresienstadt gebracht. Auch hier setzt sich Nothnagel für die Frauen ein. Sie kommen in den letzten Kriegstagen dort an und überleben. \nDer 1965 geborene Karsten Hoffmann entdeckt Zusammenhänge zwischen dem Einsatz seines Großvaters damals und seinem eigenen Leben heute. In seinem Vortrag nimmt er das Publikum mit auf die spannende Reise durch die Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts. \n  \nVeranstaltungsort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B
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SUMMARY:Prof. Dr. Peter Steinbach: Leben wir jetzt in den guten alten Zeiten\, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden?
DESCRIPTION:Kommentar\nProf. Dr. Habbo Knoch (Universität Köln) \nModeration\nProf. Dr. Horst-Alfred Heinrich (Universität Passau) \nWenn man behauptete\, ohne Herkunft gäbe es keine Zukunft\, wurde ein Zusammenhang zwischen Geschichtsdeutung\, Gegenwartsbezug und Zukunftsprogrammatik hergestellt. Immer wurde unterstellt\, dass Geschichte Identifikation ermögliche. Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit mündete in eine kritische\, selbstreflexive Deutung nicht nur der kollektiven und nationalen\, sondern auch der individuellen Geschichte. Geschichtsdebatten machten dies zunehmend deutlicher. Mit den Umdeutungen der Vergangenheit seit 2015 geht es um eine neue Dimension\, denn nun wird es fraglich\, ob die Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte der humanen Orientierung dienen soll oder in ein nicht ausdiskutiertes Verständnis historisch geprägter sogenannter Leitkultur überführt wird. \nUniv.-Prof. em. Dr. Peter Steinbach (Universität Mannheim) ist seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \n  \nVeranstaltungsraum: Zweite Etage\, Saal 2B. Wegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung unter veranstaltung@gdw-berlin.de oder telefonisch unter 030 26 99 50 00. \nWir würden uns sehr freuen\, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. \n 
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SUMMARY:Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Dennis Egginger-Gonzazlez: Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus \nDie zeitweilig bis zu fünfhundert Personen umfassende Widerstandsgruppe Roter Stoßtrupp war aufgrund ihrer Bündnispolitik und Existenzdauer durchaus bedeutend\, ist aber heute nahezu vergessen. Ein Grund dafür mag sein\, dass sie weder in Ost- noch in Westdeutschland ins Grundmuster der praktizierten Erinnerungskultur passte.\n1932 von jungen Sozialdemokraten gegründet\, entwickelte sich der Rote Stoßtrupp binnen weniger Monate zu einer exzellent vernetzten linkssozialistischen Sammlungsbewegung. Trotz intensiver Verfolgung durch die Gestapo gelang es\, eine der damals meistgelesenen Widerstandspublikationen herauszugeben. Und obgleich infolge Verhaftung und Verurteilung zahlreicher Mitglieder geschwächt\, konnte die illegale Arbeit auch nach 1933 in Nachfolgeorganisationen noch über ein Jahrzehnt lang aufrechterhalten werden. \nMit seiner präzisen Auswertung und Darstellung von umfangreichem Archivmaterial\, über zweihundert Kurzbiografien und wiederentdeckten schriftlichen Zeugnissen vermag Dennis Egginger-Gonzazle die wichtige Rolle des Roten Stoßtrupps im Gesamtspektrum des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus zu belegen. \nSeine Studie ist in diesem Jahr beim Lukas Verlag erschienen\, hat 794 Seiten und kostet 34\,90€. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 23. März 2018 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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