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SUMMARY:Vereinnahmung von Demokratiegeschichte und Widerstand durch Rechtspopulismus - Haben wir Antworten?
DESCRIPTION:Die Stiftung 20. Juli 1944 lädt Sie gemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand herzlich zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein: \n  \nVereinnahmung von Demokratiegeschichte und Widerstand durch Rechtspopulismus – Haben wir Antworten? \nMontag\, 9. März 2020\, 15 Uhr\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B \n  \nPROGRAMM \nEinführung und Begrüßung\nDr. Axel Smend\, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung 20. Juli 1944 \nReferate\nGegenwärtige Herausforderungen durch den Rechtspopulismus in Deutschland\nProf. Dr. Gideon Botsch\, Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle für Antisemitismus und Rechtsextremismus (EJGF) am Moses Mendelsohn Zentrum in Potsdam \nDie rechtspopulistischen Berufungen auf den Widerstand gegen den Nationalsozialismus\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Professor am Touro-College Berlin\n \nAuseinandersetzung und Umgang mit dem Rechtsextremismus\nFrank Jansen\, Redakteur des Tagesspiegels in Berlin mit dem Schwerpunktthema Rechtsextremismus. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 5. März 2020 per E-Mail:  frey@stiftung-20-juli-1944.de oder Telefon: (030) 26 99 50 28. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Ton- und Bildaufnahmen für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt: Krieg gegen die Dörfer. »Bandenkampf« in Polen
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie im Rahmen der Vortragsreihe »Verbrannte Dörfer im Osten Europas« – organisiert von KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. und der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-»Lebensraum«-Politik – herzlich zu einem Vortrag ein: \n  \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt:\nKrieg gegen die Dörfer. »Bandenkampf« in Polen \nDonnerstag\, 5. März 2020\, 19 Uhr\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B \n  \nDer Überfall auf Polen war von Beginn an von Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung geprägt. Neben der Bombardierung der Städte Wieluń und Sulejów gehören hierzu insbesondere die willkürliche Ermordung von Teilen der Zivilbevölkerung und das Niederbrennen von einzelnen Gehöften und ganzen Dörfern. Unter deutscher Besatzung erfolgten dann die Mordaktionen gegen die polnischen Eliten sowie die Zwangsumsiedlung Hunderttausender. Der Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden in den Vernichtungslagern bildete den Kulminationspunkt der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Gleichzeitig kam es im Zusammenhang der Auseinandersetzungen der deutschen Besatzer mit dem polnischen Widerstand zu Massakern an der ländlichen Zivilbevölkerung. Stephan Lehnstaedt fragt in seinem Vortrag speziell nach diesem Verbrechenskomplex und ordnet ihn in den Kontext nationalsozialistischer Vernichtungs- und Besatzungspolitik ein. \n  \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt war am Münchner Institut für Zeitgeschichte und am Deutschen Historischen Institut in Warschau tätig und ist seit 2016 Professor für Holocaust Studien und jüdische Studien am Touro College Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die beiden Weltkriege sowie der Holocaust und die infolgedessen geleisteten Entschädigungszahlungen. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 2. März 2020 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:H. Walter Kern: Der »Mischehe«-Transport aus Essen 1944. Verfolgung und Widerstehen in der Endphase des Krieges. Untergetauchte und ihre Helfer/innen
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ein: \n  \nH. Walter Kern:\nDer »Mischehe«-Transport aus Essen 1944. Verfolgung und Widerstehen in der Endphase des Krieges. Untergetauchte und ihre Helfer/innen\nEinführung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \n  \nMittwoch\, 19. Februar 2020\, 19 Uhr\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B \n  \nWas geschah mit den Juden\, die in der Endphase des Krieges 1944/45 noch in Essen lebten? Warum tauchten im Herbst 1944 mehr jüdische Menschen unter als zur Zeit der großen Deportationen 1941/42? Im September 1944 befahl die Gestapo\, die noch in der Stadt lebenden jüdischen Frauen und Männer aus »Mischehen« in Arbeitslager der Organisation Todt (OT) zu transportieren. Während 130 deportiert wurden\, gelang es 60 bis 70 Personen unterzutauchen. Sie fanden Helfer/innen\, die – unter hohem eigenen Risiko – Verstecke organisierten und die Untergetauchten unterstützten.\nDie Zwangsarbeiter/innen in den OT-Arbeitslagern erlebten eine dramatische und gefährliche Entwicklung: Im Februar 1945 wurden sie ins Ghetto Theresienstadt deportiert. \n  \nH. Walter Kern war Lehrer an der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen. Er arbeitete aktiv an der Namensgebung der Schule mit und hat die Studienfahrten »Auf den Spuren Frida Levys« nach Auschwitz\, Riga und Berlin mitgestaltet. 2014 erschien sein Buch »Stille Helden aus Essen. Widerstehen in der Zeit der Verfolgung 1933-1945«. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 16. Februar 2020 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Das wiedererwachte Gewissen.  Konservative im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt herzlich zu einer Buchvorstellung ein: \n  \nPD Dr. Ekkehard Klausa:\nDas wiedererwachte Gewissen. Konservative im Widerstand gegen den Nationalsozialismus \nDonnerstag\, 13. Februar 2020\, 19 Uhr\nGedenkstätte Deutscher Widerstand\, Zweite Etage\, Saal 2B \n  \nDer Widerstand von Konservativen gegen Hitler hatte im Geschichtsbild der Bundesrepublik lange einen »Alleinvertretungsanspruch«\, ehe auch der opferreiche Widerstand von links eine gebührende Anerkennung fand. Dies lag daran\, dass Konservative der Welt am 20. Juli 1944 das deutlichste Lebenszeichen des »anderen« Deutschlands gegeben hatten. \nDer vorliegende Band versammelt Aufsätze aus 35 Jahren\, die Ekkehard Klausa mit Empathie\, hohem Respekt und fairer Kritik über Gruppen und Einzelpersönlichkeiten des konservativen Widerstandes geschrieben hat. Sie reichen von Gesamtdarstellungen des konservativen Widerstands und seiner geistigen Wurzeln über Gruppenporträts aus dem Potsdamer Infanterieregiment 9 und dem rechtsextremen »Stahlhelm« bis zu zahlreichen Einzelporträts. Dabei treten auch weniger bekannte Widerständler wie Ewald von Kleist-Schmenzin und Ferdinand von Lüninck hervor. \n  \nEkkehard Klausa\, Jurist und habilitierter Soziologe\, hat sich als Gedenkstättenreferent im Berliner Senat jahrzehntelang wissenschaftlich und publizistisch insbesondere mit dem konservativen Widerstand auseinandergesetzt. Der Band erschien Ende 2019 im Lukas Verlag\, hat 327 Seiten und kostet 24\,90 €. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 9. Februar 2020 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Die Wehrmacht – Krieg und Verbrechen
DESCRIPTION:Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Potsdam und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin laden ein zur Präsentation des Buches aus der Reihe »Kriege der Moderne«. \n  \nMichael Epkenhans und John Zimmermann:\nDie Wehrmacht – Krieg und Verbrechen \n  \nDer Zweite Weltkrieg wurde von der Wehrmacht als verbrecherischer Angriffs-\, Raub- und Vernichtungskampf geführt. Adolf Hitler weihte die Heeresführung frühzeitig in seine Expansions- und Vernichtungspläne ein. Die Soldaten verübten nicht nur zahlreiche Kriegsverbrechen\, insbesondere in Osteuropa\, sie waren auch aktiv und wissentlich am Holocaust beteiligt. Entsprechend schwer fiel es der deutschen Nachkriegsgesellschaft\, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Erbe der Wehrmacht zu finden. \n  \nProgramm \n19:00 Uhr\nBegrüßung\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n19:10 Uhr\nGrußwort\nKapitän zur See Dr. Jörg Hillmann\, Kommandeur ZMSBw \n19:15 Uhr\nPräsentation der Publikation\nWehrbeauftragter des Deutschen Bundestages Dr. Hans-Peter Bartels \n19:35 Uhr\nPodiumsdiskussion \nModeration:\nKapitän zur See Dr. Jörg Hillmann\, Kommandeur ZMSBw \nDiskutierende:\nDr. Hans-Peter Bartels\, Wehrbeauftrager des Deutschen Bundestages\nStephan J. Kramer\, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz Thüringen\nOberstleutnant PD Dr. John Zimmermann\, Leiter des Forschungsbereichs »Militärgeschichte bis 1945« am\nZMSBw \nanschließend kleiner Empfang \n  \nWir bitten um Anmeldung bis 23. Januar 2020 per FAX an 0331 / 9714 507 oder per E-Mail an zmsbwtagungsmanagement@bundeswehr.org.
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SUMMARY:»Lichter gegen Dunkelheit« und Kuratorenführung
DESCRIPTION:2020 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum 75. Mal. Am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wird die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Rahmen der bundesweiten Gedenkstätteninitiative »Lichter gegen Dunkelheit« daran erinnern. \n  \nGedenken an die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen\n\n\nMontag\, 27. Januar 2020\, ab 17 Uhr\nim Ehrenhof der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \nDer Ehrenhof wird bis 19 Uhr in einer besonderen Atmosphäre gestaltet sein. \n  \nAb 17.30 Uhr gibt es die Möglichkeit\, in der 1. Etage der Gedenkstätte an einer Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Geboren in Auschwitz“ teilzunehmen. Alwin Meyer\, der diese Ausstellung des Internationalen Auschwitz Komitees erarbeitet hat\, wird über die Geschichte der in Auschwitz und in Birkenau geborenen Kinder und von seinen Begegnungen und Gesprächen mit den Überlebenden berichten. \n  \nEine Anmeldung ist nicht erforderlich. \nDurch Ihre Teilnahme an der Gedenkaktion und/oder der Kuratorenführung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Prof. Dr. Manfred Gailus:  Gegen den Mainstream der Hitlerzeit. Der Wuppertaler Theologe Helmut Hesse (1916-1943)
DESCRIPTION:Einführung: Martina Voigt\, freie Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden \nAm 24. November 1943 verstarb der Elberfelder reformierte Theologe Helmut Hesse im Alter von nur 27 Jahren im Konzentrationslager Dachau. Kurz zuvor hatte er sich öffentlich gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung ausgesprochen. Die Kirche habe\, so verkündete Helmut Hesse\, die heilsgeschichtliche Bedeutung Israels zu bezeugen und gegen jeden Versuch\, das Judentum zu vernichten\, Widerstand zu leisten. Gemeinsam mit seinem Vater war er über fünf Monate in Haft im Polizeigefängnis Wuppertal-Barmen\, bevor beide am 14. November 1943 nach Dachau überführt wurden. Gesundheitlich stark geschwächt und auf Medikamente angewiesen\, überstand Helmut Hesse die schweren Haftbedingungen nicht. Nach dem Krieg wurden seine mutige Tat und sein Martyrium lange Zeit zu wenig gewürdigt. Anlässlich seines 75.Todestages im Jahr 2018 hat Manfred Gailus eine Biografie des mutigen\, jungen Theologen vorgelegt. \n  \nManfred Gailus ist Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt u.a. das Thema „Protestantismus und Nationalsozialismus“. Seine Studie über Helmut Hesse ist 2018 im De Noantri Verlag erschienen\, hat 80 Seiten und kostet 8\,00 Euro. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 17. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Dr. Claudia Fröhlich: „Verrat“ oder „Wiederherstellung von Recht“?  Fritz Bauers langer Kampf um die Anerkennung des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein. \nAnfang der 1950er Jahre galten die Widerstandskämpfer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Verräter. Als auch Otto Ernst Remer\, Vorsitzender der rechtsextremen Sozialistischen Reichspartei\, die Männer des 20. Juli 1944 als Landesverräter verleumdete\, klagte Fritz Bauer\, damals Generalstaatsanwalt in Braunschweig\, ihn an. Im März 1952 führte Bauer einen großen und öffentlich viel beachteten Prozess gegen Remer. Bauer gelang es\, die Männer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu rehabilitieren\, sie vom Stigma des Verrats zu befreien und ihr Recht zum Widerstand gegen den NS-Unrechtsstaat zu begründen. \n  \nDr. Claudia Fröhlich analysiert die Geschichte des Braunschweiger „Remer-Prozesses“\, der heute als Meilenstein im Kampf um die Anerkennung des Widerstandes vom 20. Juli 1944 gilt\, in den 1950er und 1960er Jahren aber umstritten blieb. Fröhlich fragt schließlich auch nach der aktuellen Bedeutung des Rechts zum Widerstand. \n  \nDr. Claudia Fröhlich ist Politikwissenschaftlerin und Kuratorin der Wanderausstellung  „Der 20. Juli vor Gericht“ sowie Herausgeberin des Jahrbuchs für Politik und Geschichte. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 10. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Georg Elser. Persönlichkeit und Tat
DESCRIPTION:Vortrag von Prof. Dr. Johannes Tuchel \nAm 8. November 1939 versuchte der Schreiner Georg Elser\, Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führung während\neiner Rede im Münchener Bürgerbräukeller zu töten. Er hatte im Veranstaltungsraum einen Sprengkörper installiert\, Hitler verließ den Bierkeller jedoch kurz vor der Explosion. Georg Elser wurde festgenommen und gestand während der Verhöre durch die Gestapo seine Absicht\, durch die Tötung Hitlers und der nationalsozialistischen Führung eine Ausweitung des am 1. September von Deutschland begonnenen Krieges zu verhindern. Er wurde zunächst im KZ Sachsenhausen\, später im\nKZ Dachau gefangen gehalten und am 9. April 1945\, kurz vor Kriegsende\, erschossen. \nDer Vortrag befasst sich vor allem mit der Biographie Georg Elsers\, seinen Motiven und den Vorbereitungen zum Attentat.\nProf. Dr. Johannes Tuchel\, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, hat zusammen mit Prof. Dr. Peter Steinbach u.a.\ndie Biographie „Georg Elser – Der Hitler-Attentäter“ 2010 im be.bra-Verlag veröffentlicht. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 5. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdwberlin. de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:„Es geschah am 20. Juli“ Ein Spielfilm von G. W. Pabst
DESCRIPTION:im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einer Filmvorführung ein: \n„Es geschah am 20. Juli“\nEin Spielfilm von G. W. Pabst\nBundesrepublik Deutschland 1955\, 75 Minuten \nDie Verfilmung von G. W. Pabst „Es geschah am 20. Juli“ ist einer der beiden Filme\, die sich 1955 mit dem Attentat auf Hitler und dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 befassen. Er legt seinen Fokus ausschließlich auf die Ereignisse an diesem Tag.\nDetailreich und chronologisch rekonstruiert Pabst das Attentat und dessen unmittelbare Folgen. Die Filmhandlung beginnt am Morgen eben jenes Tages\, an dem Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seinem Adjutanten Werner von Haeften zum „Führerhauptquartier Wolfschanze“ aufbricht\, um Hitler zu töten. Sie endet mit der Erschießung von Stauffenberg\, Werner von Haeften\, Friedrich Olbricht und Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim im Innenhof des Bendlerblocks. Die historische Beratung des Films übernahm der Widerstandskämpfer Ewald-Heinrich von Kleist. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 1. November 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.\nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:„Der 20. Juli“ Ein Spielfilm von Falk Harnack
DESCRIPTION:im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion ein: \n„Der 20. Juli“. Ein Spielfilm von Falk Harnack\nBundesrepublik Deutschland 1955\, 97 Minuten\nEinführung und Diskussion: Dr. Tobias Temming \n1955\, elf Jahre nach dem Attentat auf Hitler und dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944\, haben mit Abstand von zwei Tagen die Kinofilme „Es geschah am 20. Juli“ und „Der 20. Juli“ Premiere. Es sind die ersten deutschen Filme\, die sich mit diesen historischen Ereignissen befassen.\nDer Film „Der 20. Juli“ richtet den Blick nicht nur auf Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg und die historischen Hintergründe des Umsturzversuches\, sondern auch auf andere Widerstandsaktionen gegen Hitler. Die Filmproduktion wurde von Menschen aus dem Kreis der Angehörigen und Hinterbliebenen des 20. Juli 1944 unterstützt. Auch Regisseur\nFalk Harnack und Drehbuchautor Günther Weisenborn gehörten Widerstandsnetzwerken gegen den Nationalsozialismus an. Tobias Temming studierte Neuere deutsche Literatur und Medien\, Geschichte sowie Politikwissenschaften an der Universität Marburg. 2015 wurde er an der Universität Münsterpromoviert. Sein Dissertationsthema lautete „Film – Widerstand – Geschichte. MedialeRepräsentationen des Widerstands im niederländischen und deutschen Spielfilm 1945–1965.“ \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 25. Oktober 2019per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Dr. Tanja von Fransecky:  Bis ans Maul der Bestie.  Nelly Klein – eine österreichische Jüdin im belgischen Widerstand
DESCRIPTION:die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit Diskussion ein: \n  \nBegrüßung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nDie Autorin ist im Gespräch mit Eva Sturm\, Nelly Kleins Tochter \nGesprächsmoderation: Dr. Annette Leo (Publizistin\, Historikerin) \n  \nZweite Etage\, Saal 2B \n  \nSofort nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Österreich im März 1938 setzen dort antisemi-tische Ausschreitungen und Hetzjagden gegen die jüdische Bevölkerung ein. Nachdem sie ihres Hab und Guts beraubt worden ist\, flieht die jüdische Familie Klein im August 1939 aus Wien nach Belgien. Völlig mittellos ist sie auf die Hilfe des Flüchtlingskomitees angewiesen. Als die Wehrmacht im Mai 1940 auch in Belgien einmarschiert\, gerät Familie Klein erneut ins Visier der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Tochter Nelly schließt sich der kommunistischen Sektion Travail allemand an\, deren Ziel es ist\, den Kampfgeist der Deutschen zu brechen. Nelly soll Kontakte zu Wehrmachtsoldaten knüpfen\, um sie zum Verrat militärischer Geheimnisse\, zum Desertieren und zur Mitarbeit im Widerstand zu bewegen. \n  \nDr. Tanja von Fransecky ist seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sachgebiet „Dokumentation der Judenverfolgung“ im Bundesarchiv Berlin. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Stille Helden der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Ihr Buch ist im Metropol Verlag erschienen\, hat 155 Seiten und kostet 16\,00 Euro. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. Oktober 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Dr. Hans-Rainer Sandvoß:  Mehr als eine Provinz! Widerstand aus der Arbeiterbewegung 1933-1945 in der preußischen Provinz Brandenburg
DESCRIPTION:Der Widerstand gegen das NS-Regime sei\, so ist mitunter zu hören\, ausgeforscht. Eine Gesamtdarstellung des facettenreichen Widerstandes aus der Arbeiterbewegung in der preußischen Provinz Brandenburg hat indes lange gefehlt. Nun wird diese Lücke durch Hans-Rainer Sandvoß geschlossen. Sein Buch beginnt mit einer Beschreibung des Kampfes des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold um den Erhalt der ersten deutschen Demokratie. Hunderte von Arbeitern riskierten dabei ihre Gesundheit und ihr Leben. Vor allem die Industriestädte der Lausitz erwiesen sich als Hochburgen dieser Bemühungen. Aber auch nach 1933 war die südliche Region Brandenburgs das Zentrum des Arbeiterwiderstandes. Der Autor zitiert zahlreiche Prozessunterlagen\, Flugblätter sowie Erinnerungsberichte von NS-Gegnern und ermöglicht so eine lebendige und ausgewogene Schilderung der Ereignisse. \nHans-Rainer Sandvoß war von 1977 bis 2014 Mitarbeiter sowie Stellvertretender Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Er ist Herausgeber der Schriftenreihe „Widerstand in Berlin 1933-1945“. Seine aktuelle Studie über den Widerstand aus der Arbeiterbewegung in der preußischen Provinz ist 2019 im Lukas Verlag erschienen\, hat 623 Seiten und kostet 29\,80 €. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Oktober 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Volkrat Stampa:  Robert Dorsay. Es ging um sein Leben – nicht nur im Kino –
DESCRIPTION:In der NS-Zeit brachte die deutsche Filmindustrie viele Filme in die Kinos\, deren Namen und Schauspieler bis heute in Erinnerung geblieben sind\, etwa „Tanz auf dem Vulkan“ mit Gustaf Gründgens und „Zu neuen Ufern“ mit Zarah Leander. Doch wenn einer der Filmschaffenden in Ungnade fiel\, wurde der betreffende Film aus dem Verkehr gezogen oder der Name des unbequem gewordenen Akteurs aus dem Vorspann gelöscht. So geschah es mit Robert Dorsay. \nDer 1904 in Bremen geborene Robert Stampa mit dem Künstlernamen Dorsay erwarb sich als Sänger\, Tänzer\, Schauspieler und Conférencier in den 30er Jahren mit seinem Witz und seiner Wendigkeit in Bewegung und Sprache viel Anerkennung im Film und auf der Bühne. Anfang 1943 wurde ihm sein abgefangener Brief an einen Freund zum Verhängnis\, in dem er sich über Hitler in kabarettistischer Manier lustig machte. Dorsay wurde wegen des Verdachts auf „Wehrkraftzersetzung“ verhaftet\, zum Tode verurteilt und 1943 in Berlin-Plötzensee enthauptet. \nRobert Dorsays Vetter Volkrat Stampa forschte über viele Jahre in Archiven und nahm Kontakt mit Dorsays damaligen Berufskollegen auf\, um die Spuren des Lebens seines Verwandten nachzuverfolgen. Sein Buch enthält eine Auswahl der gesammelten Materialien\, erschien 2019 im Verlag Haus der Werbung\, hat 139 Seiten und kostet 20\,00 Euro. \nAnmeldung per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Andreas von Mettenheim: Carl Wentzel-Teutschenthal 1876–1944. Ein Agrarunternehmer im Widerstand
DESCRIPTION:Carl Wentzel-Teutschenthal war der einzige Großunternehmer\, der im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen Hitler im November 1944 vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt wurde. Obwohl er von Anfang an ein Gegner des Nationalsozialismus war\, geriet er als Berater der Vierjahresplanbehörde und als Mitglied des Aufsichtsrats der Dresdner Bank zunächst in problematische Nähe zu den Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten. \nUnter Auswertung neuer Quellen bestimmt Andreas von Mettenheim Wentzels politischen Standort im Nationalsozialismus. Er kommt zu dem Schluss\, dass Wentzels Vernetzung mit Persönlichkeiten\, die dem NS-Regime kritisch gegenüberstanden\, umfangreicher war als bisher angenommen und über seine Mitgliedschaft im „Reusch-Kreis“\, einem Diskussionskreis\, der in engem Kontakt zur Widerstandsgruppe um Carl Goerdeler stand\, hinausging. \nAndreas von Mettenheim ist Jurist und war 38 Jahre im Auswärtigen Dienst tätig\, zuletzt als deutscher Botschafter in Bukarest. Seine Studie ist 2019 im Lukas-Verlag erschienen\, hat\n320 Seiten und kostet 24\,90 €. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 22. September 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Armin H. Flesch: „Die Erben der Arisierung“  Vom Umgang heutiger Eigentümer mittelständischer Familienunternehmen mit der NS-Vergangenheit ihrer Firmen und Familien
DESCRIPTION:Archivrecherchen in 16 in- und 5 ausländischen Archiven sowie zahlreiche Inter­views lö­sten eine Beschäf­tigung des Frankfurter Journalisten Armin H. Flesch mit dem Thema Arisie­rung aus\, die bis heute fortdauert: \n\nWer profitierte vom legali­sierten Raub und Mord an den Juden?\nWie verhalten sich die heu­ti­­­­gen Eigentümer ari­sier­­ter mit­telständischer Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men zur NS-Vergangenheit ihrer Firma und Fami­lie?\nWelche Bedeu­tung hat die Arisierung für das Ver­ständ­nis des Holocaust und der deutschen Ge­sell­­schaft vor und nach 1945?\nWelche konkreten Auswir­kun­gen hat die Arisierung bis heute?\n\nAuf diese Fra­gen sucht Armin H. Flesch mit seiner Arbeit Antworten. Inzwi­schen sind mehrere Zei­tungs­artikel von ihm zum Thema erschienen. Der­zeit arbeitet er an einem Buch und hält bundesweit Vorträge. Der Freie Autor und Journalist lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Den Schwerpunkt seiner Arbeit in den vergangenen sechs Jahren bilden die Themen Arisierung und Antisemitismus. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 15. September 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n  \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Prof. Dr. Benjamin Ziemann: Martin Niemöller. Ein Leben in Opposition
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch\nDer Pfarrer Martin Niemöller ist als Mitbegründer der Bekennenden Kirche und durch seine Reden zur Schuld der Deutschen nach 1945 bekannt. Dabei war er als Student in völkischen und antisemitischen Parteien und Verbänden aktiv und begrüßte 1933 die Machtübertragung auf die Nationalsozialisten. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 01. September 2019 per E-Mail:  veranstaltung(at)gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Dr. Henriette Schuppener: Das Gedenken an den 20. Juli 1944 im Wandel der Zeit
DESCRIPTION:im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944 lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand Sie herzlich zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein: \nDr. Henriette Schuppener: \nDas Gedenken an den 20. Juli 1944 im Wandel der Zeit \nAuf der Basis von zahlreichen\, zuvor noch nicht ausgewerteten Quellen hat Dr. Henriette Schuppener eine umfassende wissenschaftliche Studie erstellt\, die die Entstehung und Entwicklung der Gedenkfeiern zum 20. Juli 1944 detailliert nachzeichnet\, die Motive der Organisatoren untersucht und die Gedenkreden sowie die öffentliche Resonanz analysiert. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 25. August 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n  \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Eröffnung der Sonderausstellung „Ihr trugt die Schande nicht …“ – Die frühe Erinnerung an den 20. Juli 1944
DESCRIPTION:aus Anlass des 75. Jahrestages des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 erinnert die Gedenkstätte Deutscher Widerstand auch in diesem Jahr wieder mit einer Sonderausstellung und einem Festvortrag an die Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. \n  \nEinführung: Prof. Dr. Johannes Tuchel \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n  \nDurch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Internetauftritte\, soziale Medien\, Druckprodukte) verwendet werden dürfen. \n 
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SUMMARY:Niels Schröder:  »20. Juli 1944 – Biographie eines Tages«
DESCRIPTION:die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der be.bra verlag laden Sie herzlich zur Vorstellung der Graphic Novel über den 20. Juli 1944 mit anschließendem Gespräch ein: \nModeration: Peter Liebers (freier Journalist) \nWeitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung. \n2019.06.27_Einladung_Vorstellung_Graphic Novel \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 25. Juni 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:Kontakte zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten im Sommer 1944. Die politische Vorbereitung des 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 wurzelte in der durchaus kontroversen Zusammen-arbeit zwischen militärischen und zivilen Gruppen\, die die nationalsozialistische Diktatur beseitigen und den Rechtsstaat in Deutschland wiederherstellen wollten. Unklar war jedoch\, wie die deutsche Bevölkerung darauf reagieren würde. War dies ein „Widerstand ohne Volk“? \nAm Abend des 22. Juni 1944 fand – mit Wissen Claus Schenk Graf von Stauffenbergs – ein Sondierungsgespräch zwischen führenden Sozialdemokraten und Kommunisten in\nBerlin statt. Ziel war es\, die gegenseitigen Standpunkte auszuloten. Anwesend waren unter anderem Julius Leber\, Adolf Reichwein\, Anton Saefkow und Franz Jacob sowie „Hermann“\, ein Spitzel der Geheimen Staatspolizei. Bald darauf wurden daher die Gesprächsteilneh-mer von der Gestapo festgenommen; weitere Sondierungen kamen nicht mehr zustande. \nDer Vortrag befasst sich mit der historischen Bedeutung des 22. Juni 1944 und der nicht-militärischen Beteiligten im Vorfeld des Umsturzversuches. Welche Ziele und Vorbereitun-gen lassen sich erkennen? \nJohannes Tuchel ist seit 1991 Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Als Autor und Herausgeber veröffentlichte er zahlreiche Werke zu Widerstand und Verfolgung im\nNationalsozialismus. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 16. Juni 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:Prof. Dr. Hajo Funke:  Der Kampf um die Erinnerung. Hitlers Erlösungswahn und seine Opfer
DESCRIPTION:2005 wurde das Holocaust-Mahnmal im Herzen Berlins der Öffentlichkeit übergeben. 60 Jahre nach 1945 hatte sich gegen mehrheitliche „Schlussstrich“-Forderungen mühsam ein weitgehender Konsens über die Notwendigkeit des öffentlichen Gedenkens entwickelt. Heute wird dieser von weit rechts infrage gestellt wie nie zuvor seit den 1950er Jahren. Dass die Erinnerung so umkämpft ist\, hängt auch mit der NS-Ideologie und ihrer Verankerung in der deutschen Gesellschaft zusammen. \n  \nEs war die quasireligiöse Faszination für eine neue Herrschaft nach den Krisen der Weimarer Republik\, die große Teile der Bevölkerung zum Mitmachen bewegt hat – bis hin zum apokalyptischen Vernichtungskrieg. Was dieser Krieg für die Opfer bedeutet\, zeigen Aussagen von Holocaust-Überlebenden\, in denen ihre ganz besondere Erinnerung deutlich wird. \n  \nHajo Funke ist Professor (i.R.) an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungs-schwerpunkten zählen der Nationalsozialismus und dessen Aufarbeitung\, Rechtsextremismus\, Fragen zu Demokratie und politischer Kultur sowie der Nahe und Mittlere Osten. Seine Studie zur Erinnerungskultur ist 2019 im VSA-Verlag erschienen\, hat 280 Seiten und kostet 24\,80€. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 20. Mai 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Dr. Jürgen Nitsche:  Juden in Mittweida. Eine Spurensuche
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion ein. \n  \nEinführung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \n  \nIn Mittweida gab es im ausgehenden 19. Jahrhundert so viele Juden wie sonst nirgends im Umland von Chemnitz. Sie waren Teil des Stadtlebens. Die Juden in Mittweida hatten jedoch keine eigene jüdische Gemeinde. Sie gehörten zunächst zur Gemeinde Leipzig\, später zu Chemnitz. Nicht zuletzt wegen des Technikums\, der späteren Hochschule\, waren es Hunderte\, die hier kurze Zeit oder auch ihr ganzes Leben verbrachten. Sie wurden während der NS-Zeit verfolgt\, entrechtet\, vertrieben\, deportiert und ermordet. Es gab aber auch Hilfe für Juden. \nFür die Arbeit an diesem Buch stand Historiker Jürgen Nitsche mit vielen Nachfahren in aller Welt in Kontakt. In der Publikation werden die Spuren der jüdischen Männer\, Frauen und Kinder anschaulich nachgezeichnet\, die in Mittweida und Umgebung zwischen 1888 und 1987 lebten sowie zwischen 1870 und 1938 bzw. nach 1949 dort studierten. \nDr. Jürgen Nitsche ist freier Historiker\, Autor und Kurator. Zu seiner Arbeit zählen Veröffentlichungen\, Ausstellungen und wissenschaftliche Vorträge zur Geschichte der Juden\, über verfolgte Mediziner in der NS-Zeit und über die nationalsozialistischen Krankenmorde. Er ist Mitglied der Koordinierungsstelle „Stolpersteine für Chemnitz“ und Preisträger des Stefan-Heym-Förderpreises. Das Buch über seine Heimatstadt wurde 2018 von der Stadtverwaltung Mittweida herausgegeben\, hat 607 Seiten und kostet 34\,90€. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 13. Mai 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00
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SUMMARY:„Nachkommen der Verfolgten des Naziregimes\, von Exil und Widerstand melden sich zu Wort“
DESCRIPTION:Hans Coppi\, Marco Pompe und Mathias Wörsching (Hrsg.) \nIhre Vorfahren kamen aus dem kommunistischen\, sozialdemokratischen und bürgerlichen Widerstand. Sie wurden als Gegner des Naziregimes\, als Juden\, Asoziale\, Polen oder Roma verfolgt\, ermordet oder Opfer stalinistischer Repressionen. Familienangehörige überlebten Konzentrationslager und Haftanstalten oder retteten sich ins Exil. \nDie Familiengeschichten haben die 20 Autorinnen und Autoren des Bandes geprägt. Sie treten als Zeugen der Erinnerung in Debatten\, Publikationen und Ausstellungen an die Öffentlichkeit. Als Nachfahren sind sie gefragte Gesprächspartner an Schulen und in der politischen Bildung. Dabei schlagen sie eine Brücke zwischen Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft. Mit ihrem Auftreten bereichern sie die über Jahrzehnte gewachsene Erinnerungskultur und schützen und verteidigen sie zugleich gegen Angriffe von Rechtsnationalisten\, Rassisten\, Antiziganisten und Antisemiten. Die Nachkommen bezeugen\, dass die Erinnerung an Netzwerke des Widerstandes gegen das NS-Regime und an Verfolgung und Exil wichtige Lehren für unsere Gegenwart bereithält. \nDer Vorstellung der Publikation folgt die Podiumsdiskussion „Nachkommen mischen sich ein“ mit Rita Bock (protestierte gegen den jährlichen Aufmarsch von lettischen SS-Veteranen in Riga)\, Sonja Kosche (setzt sich gegen Antiziganismus ein)\, Christina Rahtgens\, Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V.\, und Kamil Majchrzak\, Mitglied des Vorstandes des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora. \nModeriert von der Journalistin Gemma Pörzgen. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 12. April 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n  \n 
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SUMMARY:Ruth Steindling: Vilma Steindling. Eine jüdische Kommunistin im Widerstand
DESCRIPTION:Mit acht Jahren kommt Vilma Steindling ins jüdische Waisenhaus im Wiener 19. Bezirk. Im Alter von 16 Jahren politisiert sie sich und tritt in den Kommunistischen Jugendverband (KJV) ein. Als die Kommunistische Partei und der KJV verboten werden\, folgt sie ihrem Lebensgefährten 1937 nach Paris. Nach der Besetzung Frankreichs durch die Nationalsozialisten engagiert sie sich in der Résistance. 1942 wird sie denunziert\, verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Sie überlebt den Todesmarsch ins KZ Ravensbrück und wird vom schwedischen Roten Kreuz befreit. \nDas Buch zeichnet den Lebensweg einer mutigen Frau nach\, die für ihre Ideale ihr Leben aufs Spiel setzte und trotz schwerwiegender Traumatisierungen wieder zurück ins Leben fand. Über das Leid\, das sie erfahren hatte\, sprach sie wenig. In sehr persönlichen Zugängen setzen sich die Autorinnen Ruth Steindling und Claudia Erdheim auch mit der Frage auseinander\, welche Folgen dies für Vilma Steindlings Kinder und Enkelkinder hatte. \nRuth Steindling absolvierte in Wien das Lehramt in Romanistik. Sie unterrichtete an Gymnasien in Wien und Nizza\, war als Deutschlektorin an den Universitäten Brest\, Cremona und Mailand sowie als freie Übersetzerin im In- und Ausland tätig. Ihr Buch über ihre Mutter ist 2017 im Amalthea Signum Verlag erschienen\, hat 224 Seiten und kostet 25\,00€. \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 8. April 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:Dr. Hannah Miska: Der stille Handel. Alfred Roßner – Lebensretter im Schatten der SS
DESCRIPTION:Einführung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nIm Gespräch: Roman Pliske\, Verlagsleiter Mitteldeutscher Verlag \nLesung: Dr. Hannah Miska \nDer Textilkaufmann Alfred Roßner ist während des Zweiten Weltkriegs Treuhänder einer Textilfabrik der SS im besetzten Polen. Die Zeit ist auf Seiten der einheimischen Zivilbevölkerung von Angst\, Verzweiflung\, Hunger und Verfolgung geprägt\, auf Seiten der Besatzer von Gewinnsucht\, Korruption und Gewissenlosigkeit\, von Rassenwahn und Herrenmenschenvorstellungen. Im Gegensatz zur Mehrheit seiner Landsleute hilft Alfred Roßner polnischen und jüdischen Menschen und kann zahlreiche Juden vor dem Tod bewahren. Sein mutiges Beispiel zeigt\, welche Handlungsspielräume es in Zeiten von Krieg und Unterdrückung gab. 1995 wurde Alfred Roßner von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt. \nDr. Hannah Miska studierte Psychologie. Sie arbeitete als Auslandskorrespondentin für die „Jüdische Allgemeine“ und war Consultant beim Jewish Holocaust Centre Melbourne. Ihre Romanbiografie über Alfred Roßner ist im Frühjahrsprogramm 2019 im Mitteldeutschen Verlag erschienen\, hat 272 Seiten und kostet 16\,00 Euro. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 31. März 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:Und Steinort lebt doch! Kulturerbe und Bildung\, Wissenschaft und Tourismus am Mauersee in Masuren - wie geht es weiter?
DESCRIPTION:Und Steinort lebt doch! Einladungskarte als PDF. \nMelden Sie sich bitte direkt über diese E-Mail-Adresse an: lehndorffgesellschaft@gmail.com \n 
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SUMMARY:Linda von Keyserlingk-Rehbein: Nur eine „ganz kleine Clique“? Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944
DESCRIPTION:Der 20. Juli 1944 zählt zu den Schlüsselereignissen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das missglückte Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler und der anschließende Umsturzversuch sind zum Symbol des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus geworden. Von den Ereignissen überrascht\, hatte das NS-Regime in Bezug auf die Gruppe der Verschwörer sofort festgelegt\, dass in der Öffentlichkeit nur von einer „ganz kleinen Clique“ die Rede sein dürfe – eine Formulierung\, die mitunter noch heute das Bild der Widerstandskreise prägt. \nDie vorliegende Analyse zeigt erstmals anhand von zahlreichen Netzwerkvisualisierungen\, was die NS-Ermittler tatsächlich über das große und komplexe zivile und militärische Netzwerk vom 20. Juli 1944 wussten. Zeitgenössische Briefe und Tagebücher verdeutlichen das geschickte Agieren der Verschwörer vor und nach dem Umsturzversuch und offenbaren die Fehlerhaftigkeit der nationalsozialistischen Quellen. \nLinda von Keyserlingk-Rehbein ist Kuratorin am Militärhistorischen Museum in Dresden und Leiterin der dortigen Dokumentensammlung. Sie publiziert seit vielen Jahren zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus und zu Methoden der Historischen Netzwerkanalyse. Ihre Studie über das Netzwerk vom 20. Juli 1944 erschien 2018 im Lukas Verlag (2. Auflage März 2019)\, hat 707 Seiten und kostet 34\,90 €. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 15. März 2019 \nper E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00.
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SUMMARY:„Nele Hertling – Tochter verfolgter Musiker erzählt von ihrer Familie und ihrer Kindheit“. Ein Film von Jutta Hercher und Barbara Schieb
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zur Uraufführung eines biografischen Filminterviews ein: \nEinführung: Barbara Schieb\, Gedenkstätte Stille Helden \nIm Gespräch: Nele Hertling \n  \nEin Jahr nach Nele Schröders Geburt 1934 wurden ihre Eltern\, die Musiker waren\, aus der Reichsmusikkammer ausgeschlossen. Die zum evangelischen Glauben konvertierte Mutter Dr. Cornelia Schröder stammte aus der Auerbach-Familie in Jena und war durch ihre Ehe mit dem nichtjüdischen Komponisten und Bratscher Hanning Schröder erst einmal geschützt. 1944 verließ sie mit ihrer Tochter Berlin und wurde Organistin in einem kleinen mecklenburgischen Ort.\nDie bekannte Theaterdirektorin und Expertin für modernen Tanz Nele Hertling erzählt in diesem Dokumentarfilm von ihren beiden sehr unterschiedlichen Herkunftsfamilien in Rostock und Jena\, von ihren Großeltern und Musiker-Eltern. Es entsteht ein vielschichtiges Panorama menschlicher Schicksale im 20. Jahrhundert zwischen Deutschland\, Russland und europäischen Emigrationsländern. Nele Hertling erzählt ruhig und zum Teil staunend von den interessanten Menschen ihrer näheren und weiteren Familie\, die sie geprägt haben. \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 4. März 2019 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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SUMMARY:Inge Deutschkron: Auschwitz war nur ein Wort. Berichte über den Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963–1965
DESCRIPTION:Die Inge Deutschkron Stiftung und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand laden Sie herzlich zu einer Buchvorstellung ein. \nInge Deutschkron war 1956 nach Deutschland zurückgekehrt\, in die damalige Hauptstadt Bonn. Sie arbeitete dort zunächst als freie Journalistin\, ab 1958 als Deutschland-Korrespondentin der israelischen Zeitung MAARIV. In dieser Zeit war das Interesse an einer Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik Deutschland gering. Die strafrechtliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit durch bundesdeutsche Gerichte begann erst zögerlich\, als die Verjährung von Tötungsdelikten drohte. Der Auschwitz-Prozess war nicht der erste\, aber der historisch und politisch bedeutsamste Versuch\, die Verbrechen der Nationalsozialisten strafrechtlich zu verfolgen und die Deutschen mit der Judenvernichtung zu konfrontieren. Als Korrespondentin der Tages-zeitung MAARIV sah sich Inge Deutschkron vor die besondere Herausforderung gestellt\, die Geschehnisse von Auschwitz einer israelischen Leserschaft zu schildern\, die diese zum Teil selbst erlebt hatte. Sie hat an der Eröffnung des Prozesses im Dezember 1963\, am Ortstermin in Auschwitz im Dezember 1964 und im Jahr 1964 als ständige Korrespondentin am Prozess-geschehen teilgenommen. \nDr. Beate Kosmala hat die Berichte von Inge Deutschkron aus dem Englischen übertragen\,herausgegeben und damit als bedeutende Zeitdokumente einem interessierten Publikum zugänglich gemacht. Das Buch ist 2018 im Metropol Verlag erschienen\, hat 328 Seiten und kostet 24\,00€. \n  \nEinführung: Dr. Beate Kosmala und André Schmitz \nLesung: Nina Lorck-Schierning \n  \nWegen der begrenzten Platzzahl bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 11. Februar 2019 per E-Mail: veranstaltung@gdw-berlin.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00. \n 
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