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SUMMARY:Sommer 1948 - Entlassung aus dem sowjetischen Speziallager Sachsenhausen
DESCRIPTION:Zeitzeugengespräch\nGünter Hanisch\, Hubert Polus und Reinhard Wolff berichten über die Situation im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen im Sommer 1948 und ihre Entlassung. \nModeration\nDr. Enrico Heitzer\, wissenschaftlicher Mitarbeiter \n  \nVeranstaltungsort: Besucherinformationszentrum
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SUMMARY:Kammerkonzert anlässlich der Übergabe des Flügels der Berliner Komponistin Ursula Mamlok (1923-2016)
DESCRIPTION:mit Werken von Ursula Mamlok und Johannes Brahms \n  \nBegrüßung\nDr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nGrußwort und Moderation\nBettina Brand\, Geschäftsführerin der Mamlok-Stiftung \n  \nDer Flügel der Berliner Komponistin Ursula Mamlok (1923-2016) hat in der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen eine neue Bleibe gefunden. Das Instrument\, ein Flügel der amerikanischen Klavierbaufirma Baldwin\, wurde der Gedenkstätte Sachsenhausen von der Dwight und Ursula Mamlok Stiftung als Schenkung anvertraut. Anlässlich der feierlichen Übergabe des Instruments findet am Sonntag\, 17. Juni 2018\, um 17.00 Uhr in der Gedenkstätte Sachsenhausen ein Kammerkonzert mit Werken von Ursula Mamlok und Johannes Brahms statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. \nUrsula Mamlok wurde 1923 in Berlin als Kind jüdischer Eltern geboren\, wo sie bereits mit 12 Jahren den ersten professionellen Kompositionsunterricht erhielt. 1939 emigrierte die Familie angesichts der nationalsozialistischen Verfolgung nach Ecuador. 1940 erhielt Ursula ein Stipendium an der Mannes School of Music und ging als Siebzehnjährige allein nach New York. Sie studierte in den folgenden Jahren an der Manhattan School of Music\, lehrte hier als Professorin für Komposition und wurde zu einer der bedeutendsten Komponistinnen der USA. 2006 kehrte Ursula Mamlok zurück in ihre Geburtsstadt Berlin. Es gelang ihr mit 83 Jahren noch einmal ein Neustart mit zahlreichen Konzerten in ganz Europa. Es folgten CD-\, Rundfunk- und Fernsehproduktionen\, die Veröffentlichung ihrer Biografie „Time in Flux – Die Komponistin Ursula Mamlok“ und der Dokumentarfilm „Ursula Mamlok Movements“. Ursula Mamlok ist am 4. Mai 2016 in Berlin verstorben und hinterlässt ein rund 75 Werke umfassendes Oeuvre\, darunter Orchester-\, Kammermusik- und Chorwerke. Schon zu Lebzeiten verfügte sie die Gründung der Dwight und Ursula Mamlok Stiftung\, die seit Februar 2017 aktiv ist. \nBei dem Konzert in der Gedenkstätte Sachsenhausenn erklingt zunächst Klavier- und Kammermusik von Ursula Momlok\, die die Konzertbesucher anschließend in einem Kurzfilm kennenlernen können. Den Abschluss bildet das Klaviertrio in H-Dur op. 8 von Johannes Brahms\, einem von Ursula Mamlok besonders geschätzten Komponistenkollegen. Es musizieren Clemens Linder (Violine)\, Adele Bitter (Violoncello)\, Holger Groschopp (Klavier) und Frank Lunte (Saxophon). \n  \nIn Kooperation mit der Dwight und Ursula Mamlok Stiftung\nVeranstaltungsort: Veranstaltungssaal in der ehem. Häftlingswäscherei
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SUMMARY:»Asoziale« im KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:Anlässlich des 80. Jahrestages der »Aktion Arbeitsscheu Reich« findet in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine öffentlichen Führung zum Thema »›Asoziale‹ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen« mit der Historikerin Dr. Dagmar Lieske statt. \nIm Juni 1938 verschleppten Kriminalpolizisten mehr als 10.000 Menschen in Konzentrationslager. Die reichsweite Verhaftungsaktion richtete sich gegen eine sehr heterogene Gruppe von Menschen\, die von den Nationalsozialisten als »asozial« gebrandmarkt wurde. Unter ihnen befanden sich Personen\, die wegen »Bettelei« und »Landstreicherei« vorbestraft waren\, Wohnungslose und Alkoholkranke\, Zuhälter\, Unterhaltsverweigerer sowie weitere Menschen\, die den Nationalsozialisten aufgrund ihres Lebenswandels unbequem waren. Auch streikende Arbeiter\, jüdische Männer und Sinti und Roma waren von den Verhaftungen betroffen. \nMehr als 6.000 Männer wurden während der Aktion in das KZ Sachsenhausen gebracht. Doch auch nach deren Ende wurden die Verhaftungen fortgesetzt. Insgesamt lassen sich für das KZ Sachsenhausen mehr als 11.100 als »asozial« stigmatisierte Häftlinge nachweisen. Viele von ihnen überlebten die Haft nicht. Sie starben durch Hunger und Krankheiten oder die Gewalt der SS. Während der Führung werden anhand individueller Lebensgeschichten die Hintergründe der Verhaftungen\, das Leben im Lager und der Umgang mit den Opfern nach 1945 geschildert. \nDr. Dagmar Lieske studierte Geschichte\, Politik und Literaturwissenschaften. Sie war als wissenschaftliche und pädagogische Mitarbeiterin u.a. für die Gedenkstätten Sachsenhausen und Bergen-Belsen tätig. Ihre Dissertation »Unbequeme Opfer? ›Berufsverbrecher‹ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen« erschien 2016 im Metropol-Verlag. Zurzeit forscht sie an der Goethe-Universität Frankfurt über die »Aufarbeitung von Erfahrungen von Betroffenen sexualisierter Gewalt«. \n  \nTeilnahmegebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)\nTreffpunkt: Besucherinformationszentrum
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SUMMARY:1938 – Hitler und die Deutschen proben Raub\, Mord und Krieg
DESCRIPTION:1938 marschierte die deutsche Wehrmacht in Österreich und im Sudetenland ein; Hitler und Mussolini schmiedeten die deutsch-italienische Achse; im Spanischen Bürgerkrieg erprobte die deutsche Luftwaffe ihre Sturzkampfbomber. Die deutsche Zivilbevölkerung veranstaltete Luftschutzübungen und wurde mit Gasmasken ausgestattet. Hermann Göring schuf die Voraussetzung für die Enteignung der deutschen und österreichischen Juden\, es folgten der Terror gegen die polnischen Juden\, der Pogrom vom 9./10. November. Es herrschte Vollbeschäftigung und die deutschen Rentner wurden erstmals krankenversichert. \nDas Jahr 1938 ist historisch gesehen ein Schlüsseljahr für die noch immer nicht hinreichend beantwortete Fragen: Woher bezog der nationalsozialistische Staat seine ungeheuerliche Dynamik? Auf welchen sozialen und mentalen Grundlagen\, auf welchen Wertvorstellungen und politischen Zielen konnten sich in der selbst lebensgeschichtlich extrem kurzen Zeit von zwölf Jahren derart starke negative Energien sechs Jahre lang zusammenballen und dann sechs Jahre lang mit beispiellos vernichtender Wucht entladen? Wie konnte ein zumindest durchschnittlich zivilisiertes Volk die bekannten Schrecken und Mordtaten der Jahre 1939 bis 1945 begehen? \n  \nVortrag\nDr. Götz Aly\, Historiker und Journalist \nModeration\nProf. Dr. Günter Morsch\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n  \nDr. Götz Aly ist Historiker und Journalist. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. 2002 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis\, 2003 den Marion-Samuel-Preis\, 2012 den Ludwig-Börne-Preis. Im Februar 2017 erschien bei S. Fischer seine große Studie über die europäische Geschichte von Antisemitismus und Holocaust »Europa gegen die Juden 1880–1945«. \n  \nDer Vortrag findet als Begleitveranstaltung zur Ausstellung »Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938« statt\, die vom 16. April bis 30. Juni 2018 im Neuen Mueseum in der Gedenkstätte Sachsenhausen zu sehen ist. \nZur Ausstellung\nDie Ausstellung Der Weg in den Abgrund. Das Jahr 1938 wurde von der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum erarbeitet und greift die einschneidendnen Ereignisse des Jahres 1938 auf\, beginnend beim »Anschluss« Österreichs über die »Aktion Arbeitsscheu Reich« bis zur Reichspogromnacht am 9. November. Zusätzliche Tafeln zeichnen Opferbiografien und die Erinnerung an das Jahr 1938 nach. \nDie Ausstellung wird über das Jahr verteilt in den einzelnen Einrichtungen der Ständigen Konferenz zu sehen sein. Dort ist auch eine begleitende Borschüre kostenlos auf Deutsch und Englisch erhältlich. \nMehr Informationen zur Ausstellung und den Ausstellungsorten finden Sie hier. \n  \nVeranstaltungsort: Besucherinformationszentrum\, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
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SUMMARY:»Ein deutsches Leben«
DESCRIPTION:ein Film von Christian Krönes\, Olaf S. Müller\, Roland Schrotthofer\, Florian Weigensamer\nAT/D 2016\, 113 Minuten\, deutsche OF \n  \n»Ein deutsches Leben« ist ein österreichischer Dokumentarfilm über Brunhilde Pomsel\, die Sekretärin von Joseph Goebbels. \nSeit 1948 war das sowjetische Speziallager in Sachsenhausen der zentrale Haftort für Frauen in der Sowjetischen Besatzungszone. Unter den Frauen\, die hier inhaftiert waren\, befanden sich auch solche\, die in den zentralen Verwaltungs- und Repressionsapparaten des „Dritten Reiches“ tätig gewesen waren\, etwa bei der Gestapo\, dem SD oder bei hohen Vertretern des Nationalsozialistischen Regimes. \nBrunhilde Pomsel (1911-2017)\, die ihre Jugend im Berlin der 20er Jahre erlebt hatte\, arbeitete ab 1933 als Sekretärin in der Abteilung Zeitfunk der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft. 1942 kam sie ins Büro von  Reichspropagandaminister Joseph Goebbels. Als 1945 die Kämpfe heftiger wurden und immer näher kamen\, ging sie sich mit ihren Kolleginnen in den Luftschutzkeller unter dem Propagandaministerium. Dort verbrachte sie die letzten Stunden mit ihrem Chef und seiner Familie – bis zum Mord der gemeinsamen sechs Kinder und dem Suizid von Joseph und Magda Goebbels. Noch im Bunker wurde Pomsel von sowjetischen Truppen aufgegriffen. Es folgten fünf Jahre Haft in sowjetischen Speziallagern: Buchenwald\, Hohenschönhausen und Sachsenhausen. Danach setzte sie ihre Karriere als Chefsekretärin bei der ARD fort. \n  \nBegrüßung und Gespräch\nDr. Enrico Heitzer\, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen \n  \nVeranstaltungsort: Besucherinformationszentrum
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung der Botschaft des Königreichs der Niederlande / Doodenherdenking
DESCRIPTION:PROGRAMM \nAnsprache\nWepke Kingma\, niederländischer Botschafter \nKranzniederlegung\nim ehemaligen Erschießungsgraben
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SUMMARY:73. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen
DESCRIPTION:11 Uhr\nVerleihung des Franz-Bobzien-Preises 2018\nLaudatio: Dr. Dietmar Woidke\, Ministerpräsident des Landes Brandenburg \n14 Uhr\nDezentrale Gedenkveranstaltungen der Länder-Komitees und anderer Opfervertretungen \n15.30 Uhr\nZentrale Gedenkveranstaltung an Gedenkort „Station Z“\nKranzniederlegung \nIn Kooperation mit dem Internationalen Sachsenhausen Komitee
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SUMMARY:Martin Niemöller im KZ Sachsenhausen 1938-1941: Isolation und Konversion
DESCRIPTION:im Besucherinformationszentrum der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen\nVortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Benjamin Ziemann\, University of Sheffield \nModeration: Dr. Ulrich Prehn\, Kurator der Ausstellung »Religion: evangelisch«
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SUMMARY:»Religion: evangelisch«. Protestanten im KZ Sachsenhausen 1936-1945
DESCRIPTION:Neben bekannten Vertretern der »Bekennenden Kirche« wie Martin Niemöller waren im KZ Sachsenhausen zahlreiche evangelische Christen aus vielen Ländern Europas inhaftiert\, die aufgrund ihres Glaubens Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet hatten. Die Wanderausstellung veranschaulicht das breite Spektrum von evangelischen Christen im KZ Sachsenhausen. \nEine Wanderausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen in Kooperation mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
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