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SUMMARY:ONLINE: Führung »NEUE ZEIT? - 75 Jahre Kriegsende«
DESCRIPTION:Thomas Gust\, Fotoexperte\, Verleger und einer der Kuratoren der Ausstellung NEUE ZEIT? gibt in seiner einstündigen digitalen Führung einen umfassenden Einblick in die drei Fotoarchive: Die Aufnahmen eines unbekannten deutschen Soldaten beim Einmarsch in Warschau im Herbst 1939\, Aufnahmen des dem Bauhaus nahestehenden Fotografen Dieter Keller von der ukrainischen Front 1941/42\, sowie Fotografien des russischen Frontfotografen Valery Faminsky von der Befreiung Berlins und den ersten Friedenstagen in der Stadt im Mai 1945. Thomas Gust verbindet die Biografien mit der geschichtlichen Dimension und zeigt dabei die Möglichkeiten unseres heutigen Umgangs mit Kriegsfotografien auf. \nAm Ende der Veranstaltung haben die Teilnehmer*innen der Führung die Möglichkeit\, Fragen zur Ausstellung an Thomas Gust zu stellen.\nInformationen zur Ausstellung finden Sie auch unter: www.orte-der-erinnerung.de/informationen/neue-zeit. \n  \nDienstag\, den 5. Januar 2021 von 18–19 Uhr  \nZoom-Meeting: https://zoom.us/j/91739337440?pwd=QXFHNXhLWWpHdVdJcXZubThlVlF3QT09\nKenncode: NEUEZEIT?
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SUMMARY:ONLINE: Gedenkveranstaltung für die Opfer des NS-Völkermordes an den Sinti und Roma
DESCRIPTION:Anlässlich des 78. Jahrestages von Himmlers Auschwitz-Erlass vom 16. Dezember 1942 erinnert der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma gemeinsam mit der Gedenkstätte Sachsenhausen an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma. Da das Gedenken aufgrund der Maßnahmen zur Corona-Prävention nicht vor Ort stattfinden kann\, wurden eine Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Sachsenhausen sowie Ansprachen von Romani Rose (Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma)\, Dietmar Woidke (Ministerpräsident des Landes Brandenburg) und Axel Drecoll (Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten) im Vorfeld digital aufgezeichnet. \nAm Mittwoch\, 16. Dezember 2020\, um 12.00 Uhr werden die Beiträge auf der Internetpräsenz des Zentralrats und der Gedenkstätte Sachsenhausen und auf den Social-Media- und YouTube-Kanälen beider Institutionen veröffentlicht. \n  \nFolgen Sie der Veranstaltung auf: \nFacebook\nTwitter\nInstagram\nYoutube
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SUMMARY:ONLINE: Filmpremiere »Die bringen nur die Verbrecher weg«
DESCRIPTION:»Die bringen nur die Verbrecher weg«\, hat Zilli Schmidts Vater gesagt\, als die Nationalsozialisten die ersten Sinti und Roma verhafteten. Er irrte sich: Die gesamte Familie – eine »glückliche Familie«\, wie Zilli sagt – wurde nach Auschwitz-Birkenau verschleppt. Die 96-jährige Sintiza berichtet in dem erschütternden und zugleich berührenden animierten Kurzfilm von der Ermordung ihres Töchterchens und eines Großteils ihrer Familie in den Gaskammern\, von ihrem Überlebenskampf\, dem Weg zurück ins Leben und ihrem Glauben nach dem Völkermord. \nDer durch Roma Trial und die Stiftung Denkmal produzierte Kurzfilm wird anlässlich des 16. Dezember zum ersten Mal online präsentiert. Am 16. Dezember 1942 ordnete der Reichsführer SS Heinrich Himmler den Auschwitz-Erlass an\, nach dem Anfang 1943 die »familienweise« Deportation von Sinti und Roma aus dem Deutschen Reich nach Auschwitz-Birkenau begann. \n  \nDer Film ist ab 16. Dezember hier zu sehen: www.stiftung-denkmal.de/aktuelles/die-bringen-nur-die-verbrecher-weg \n  \n 
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SUMMARY:ONLINE: Führung »NEUE ZEIT? - 75 Jahre Kriegsende«
DESCRIPTION:Thomas Gust\, Fotoexperte\, Verleger und einer der Kuratoren der Ausstellung NEUE ZEIT? gibt in seiner einstündigen digitalen Führung einen umfassenden Einblick in die drei Fotoarchive: Die Aufnahmen eines unbekannten deutschen Soldaten beim Einmarsch in Warschau im Herbst 1939\, Aufnahmen des dem Bauhaus nahestehenden Fotografen Dieter Keller von der ukrainischen Front 1941/42\, sowie Fotografien des russischen Frontfotografen Valery Faminsky von der Befreiung Berlins und den ersten Friedenstagen in der Stadt im Mai 1945. Thomas Gust verbindet die Biografien mit der geschichtlichen Dimension und zeigt dabei die Möglichkeiten unseres heutigen Umgangs mit Kriegsfotografien auf. \nAm Ende der Veranstaltung haben die Teilnehmer*innen der Führung die Möglichkeit\, Fragen zur Ausstellung an Thomas Gust zu stellen.\nInformationen zur Ausstellung finden Sie auch unter: www.orte-der-erinnerung.de/informationen/neue-zeit. \n  \nDienstag\, den 15. Dezember 2020 von 18–19 Uhr  \nZoom-Meeting: https://zoom.us/j/99293262332?pwd=UkJua3psWSsxMUNGdDZZVGkyOUI4UT09\nKenncode: NEUEZEIT?
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SUMMARY:ONLINE: Fortbildung »Der Holocaust als Ausgangspunkt«
DESCRIPTION:Die Online-Fortbildung »Der Holocaust als Ausgangspunkt« richtet sich an Multiplikator*innen und Lehrkräfte. Workshops und Vorträge werden auf Deutsch und Französisch mit einer Online-Simultanübersetzung angeboten. \nDie Referent*innen vom Mémorial de la Shoah\, Paris\, und von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz sind in der deutsch-französischen Bildungs- und Begegnungsarbeit erfahren und engagiert. Weitere Beiträge kommen von: \n\nTal Bruttmann\, Fondation pour la Mémoire de la Shoah\nSandrine Debrosse-Lucht\, Deutsch-Französische Jugendwerk\nLudovic Fresse\, Rue de la Mémoire\nRudy Reichstadt\, Conspiracy Watch\nPeter Klein\, Touro College Berlin\n\n  \nDie Seminar-Nachmittage auf einen Blick:  \n\nDonnerstag\, 10. Dezember\, 15:00-18:10 Uhr\nMontag\, 14. Dezember\, 14:00-17:15 Uhr\nMittwoch\, 16. Dezember\, 15:00-18:30 Uhr\nDonnerstag\, 17. Dezember\, 15:00-18:30 Uhr\n\n\n\n\n\n  \nOnline-Seminar\nNach Ihrer Anmeldung bekommen Sie einen Link zugeschickt. Über den Link können Sie sich in das Online-Seminar einwählen. \n\nZielgruppe\nDas Seminar richtet sich an alle\, die pädagogisch arbeiten\, sei es mit Jugendlichen oder Erwachsene. Seminarsprachen sind Deutsch und Französisch. Die Teilnahmezahl ist auf 40 begrenzt. \nAnmeldung\nBitte teilen Sie uns bei Ihrer Anmeldung kurz mit\, an welcher Schule oder welcher Institution Sie tätig sind und ob Sie Erfahrungen in der deutsch-französischen Begegnungsarbeit haben.\nPer Mail bei Flavia Citrigno: citrigno[at]ghwk.de oder telefonisch (Mo.-Fr.\, 9-18 Uhr) bei Eike Stegen: 030 805001-38. \nProgramm\nEs gibt vier Online-Seminartage\, jeweils nachmittags. Das ausführliche Programm finden Sie hier. \n  \n\n\nEin gemeinsames Angebot des Mémorial de la Shoah\, Paris\, und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Führung »NEUE ZEIT? - 75 Jahre Kriegsende«
DESCRIPTION:Thomas Gust\, Fotoexperte\, Verleger und einer der Kuratoren der Ausstellung NEUE ZEIT? gibt in seiner einstündigen digitalen Führung einen umfassenden Einblick in die drei Fotoarchive: Die Aufnahmen eines unbekannten deutschen Soldaten beim Einmarsch in Warschau im Herbst 1939\, Aufnahmen des dem Bauhaus nahestehenden Fotografen Dieter Keller von der ukrainischen Front 1941/42\, sowie Fotografien des russischen Frontfotografen Valery Faminsky von der Befreiung Berlins und den ersten Friedenstagen in der Stadt im Mai 1945. Thomas Gust verbindet die Biografien mit der geschichtlichen Dimension und zeigt dabei die Möglichkeiten unseres heutigen Umgangs mit Kriegsfotografien auf. \nAm Ende der Veranstaltung haben die Teilnehmer*innen der Führung die Möglichkeit\, Fragen zur Ausstellung an Thomas Gust zu stellen.\nInformationen zur Ausstellung finden Sie auch unter: www.orte-der-erinnerung.de/informationen/neue-zeit. \n  \nDienstag\, den 8. Dezember 2020 von 18–19 Uhr  \nZoom-Meeting: https://zoom.us/j/6862379497?pwd=WGhWbDdZVGJsZk5OV3ZxRTE2ejJCQT09\nKenncode: NEUEZEIT? \n 
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:Europa und seine Bürger
DESCRIPTION:Begrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag\nProf. Dr. Arnd Bauerkämper\, Berlin\nProf. Dr. Dr. h.c. Hartmut Kaelble\, Berlin \nModeration\nProf. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \n  \nIn der Corona-Krise stellt sich wieder verschärft die Frage\, wie sich die Beziehungen zwischen dem europäischen Projekt und der Bürgerschaft entwickelt haben. Der Vortrag zeigt\, dass das europäische Projekt keine bürgerferne Wirtschaftsbehörde blieb. Trotz aller Rückschläge machte die anfänglich passive Indifferenz der Bürgerinnen und Bürger zunehmend der Interessiertheit und der aktiven Beteiligung Platz. Arnd Bauerkämper argumentiert\, dass sich eine europäische Bürgerschaft zwar in Ansätzen schon im Mittelalter herausgebildet hat\, die wichtigen grenzüberschreitenden Interaktionen aber erst seit der Aufklärung gewachsen sind. Seit 1945 hat sich dann die Einigung »von oben« durch Abkommen zwischen Regierung und zivilgesellschaftlichen Akteuren nicht gegensätzlich\, sondern komplementär vollzogen. Hartmut Kaelble zeichnet die historischen Phasen der Beteiligung der Bürger an der europäischen Integration von Montanunion bis zur heutigen Europäischen Union nach. Er thematisiert auch die Abschwächungen des Vertrauens der Bürger in die Europapolitik während historischer Krisen sowie die bisher andere Entwicklung dieses Vertrauens in der Corona-Pandemie. \n  \nArnd Bauerkämper\, 1958 geboren\, ist Professor für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Freien Universität Berlin. Zu seinen neueren Publikationen zählt Das umstrittene Gedächtnis. Die Erinnerung an Nationalsozialismus\, Faschismus und Krieg in Europa seit 1945 (2012)\, Der Neue Mensch (2017) und der Aufsatz Historische Komparatistik in der Diktaturforschung (2019). \nHartmut Kaelble\, 1940 geboren\, ist Professor em. für Sozialgeschichte am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1998 bis 2009 war er Mitdirektor des Zentrums (später Berliner Kolleg) für vergleichende Geschichte Europas. Zu seinen aktuellen Veröffentlichungen gehört Der verkannte Bürger. Eine andere Geschichte der europäischen Integration seit 1950 (2019) und Eine europäische Gesellschaft? Beiträge zur Sozialgeschichte Europas vom 19. bis ins 21. Jahrhundert (2020). \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor i.R. der Stiftung Topographie des Terrors. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe »Europa – Visionen und Praxis im 20. und 21. Jahrhundert«\nDie Veranstaltung wird als Livestream unter www.topographie.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Deutsches Reich und Protektorat Böhmen und Mähren April 1943–1945
DESCRIPTION:Präsentation des 11. Bandes der Dokumentenedition »Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945« \n  \nPROGRAMM \nEinführung\nProf. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \nBandpräsentation\nDr. Lisa Hauff\, Berlin \nLesung ausgewählter Dokumente\nAnette Daugardt\, Berlin \nModeration\nProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n  \nMit Texten von Verfolgten\, Tätern und Beobachtern dokumentiert die auf 16 Bände angelegte Edition VEJ den Holocaust. Der aktuelle Band 11 gibt einen Einblick in das Schicksal der letzten verbliebenen Juden im Deutschen Reich vom Frühjahr 1943 bis zum Kriegsende im Mai 1945. Neben einer größeren Zahl von in „Mischehe” lebenden Juden und ihren Kindern blieben einige tausend Untergetauchte zurück. Auf Befehl Hitlers kamen seit April 1944 außerdem jüdische Zwangsarbeiter ins Reich\, die in der Rüstungsproduktion eingesetzt wurden. Im Protektorat Böhmen und Mähren lebten in den beiden letzten Kriegsjahren nur noch wenige Juden außerhalb des Gettos Theresienstadt. Der Band dokumentiert die antijüdische Politik der deutschen Behörden im Protektorat und die Situation im Getto bis zur Befreiung. \nNach einem Überblick über das Editionsprojekt durch Dieter Pohl stellt Lisa Hauff Band 11 vor und schildert die Geschichte einzelner Quellen. Anette Daugardt trägt ausgewählte Dokumente aus dem Band vor. \n  \nDieter Pohl\, 1964 geboren\, ist Professor für Zeitgeschichte an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Mitherausgeber der Edition VEJ. \nLisa Hauff\, 1969 geboren\, Historikerin\, ist Bearbeiterin des 11. Bandes der Edition VEJ. Sie war Mitkuratorin der 2011 im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors präsentierten Ausstellung »Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht« \nAnette Daugardt\, 1966 geboren\, ist Schauspielerin in Berlin. Seit 2003 realisiert sie eigene Projekte am KantTheaterBerlin. \nPeter Klein\, 1962 geboren\, ist Professor am Fachbereich für Holocaust Studien des Touro College Berlin. \n  \nEine Veranstaltung gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin\, der Forschungsgruppe Zeitgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und dem Verlag De Gruyter Oldenbourg. \nDie Veranstaltung wird auf www.topographie.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Gedenken an die Pogramnacht am 9. November
DESCRIPTION:Alljährlich laden die Stadt sowie die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde und den christlichen Gemeinden zur Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung für die 1938 verschleppten und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger am ehemaligen Jüdischen Bethaus in der Havelstraße/Ecke Neringstraße ein. In diesem Jahr wird die amerikanisch-deutsche Schriftstellerin Deborah Feldman auf der Gedenkfeier sprechen. \nAufgrund der aktuell gültigen Eindämmungsverordnung gegen die Verbeitung des Corona-Virus kann die Gedenkfeier nun nur noch in einem sehr kleinen Kreis stattfinden. Stattdessen wird die Gedenkfeier als Livestream über verschiedene Kanäle übertragen – auf dieser Seite sowie im Nachhinein auch als Mitschnitt.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Dr. des. Karoline Georg: »Warum schweigt die Welt?!«
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einem Vortrag ein: \nDr. des. Karoline Georg\n»Warum schweigt die Welt?!«\nHäftlinge im Berliner KZ Columbia-Haus 1933 – 1936. \n  \nDas Gestapo-Gefängnis Columbia-Haus wurde im Frühjahr 1933 von der SS in einer ehemaligen Militärarrestanstalt am Nordrand des Tempelhofer Feldes in Berlin eingerichtet. Ende 1934 wurde es der Inspektion der Konzentrationslager (IKL) unterstellt und fortan als Konzentrationslager Columbia bezeichnet. Am 5. November 1936 – vor 84 Jahren – wurde es geschlossen. Das Gebäude wurde 1938 im Zuge der Errichtung des Flughafens Tempelhof abgerissen. \nIn der Zeit seines dreieinhalbjährigen Bestehens waren im Columbia-Haus 8.000 Männer inhaftiert. Eng an das Geheime Staatspolizeiamt angebunden\, wurden hier Kommunisten\, Sozialdemokraten\, Homosexuelle\, Juden\, Geistliche\, Künstler\, Zeugen Jehovas und andere\, die nicht in das nationalsozialistische Bild passten oder Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten\, inhaftiert und misshandelt. \nAuf der neuen Website der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand www.columbiahaus.de werden ab dem 5. November 2020 neben einer Einführung zur Geschichte des Columbia-Hauses zahlreiche Biografien ehemaliger Häftlinge des Gestapo-Gefängnisses und Konzentrationslagers präsentiert. Der Vortrag gibt einen Überblick zur Geschichte des Columbia-Hauses und stellt die neue Website anhand einiger biografischer Beispiele vor. \n  \nDr. des. Karoline Georg\, Politikwissenschaftlerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und hat über die jüdischen Häftlinge im Columbia-Haus promoviert. \n  \nDie Veranstaltung wird unter www.gdw-berlin.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Reforminitiativen. Aktuelle französische Vorschläge in historischer Perspektive
DESCRIPTION:PROGRAMM \nVortrag\nProf. Dr. Hélène Miard-Delacroix\, Universität Paris-Sorbonne \nModeration\nProf. Dr. Hartmut Kaelble\, Humboldt-Universität zu Berlin \n  \nMit einem dezidiert proeuropäischen Programm wurde im Mai 2017 der politische Neuling Emmanuel Macron zum französischen Staatspräsidenten gewählt. In den folgenden Monaten und Jahren plädierte er lautstark für eine Neubegründung der Europäischen Union in zahlreichen Bereichen. Die Anpassung an die Herausforderungen der Zeit bezeichnete er als »Initiative für Europa« und erntete damit Applaus sowie Kritik der europäischen Partner. Es ist nicht das erste Mal\, dass ein Gründungsmitglied wie Frankreich Reformen für Europa vorschlägt. Die Geschichte der europäischen Integration ist ein langer Weg von Verbesserungs- und Vertiefungsversuchen des schrittweise gemeinsam Erreichten.\nAusgehend von der Gegenwart wird der Vortrag in die Geschichte des europäischen Aufbaus zurückgehen und sich mit den Fragen der Inspiration\, des Kontexts und der Erfolgs- bzw. Misserfolgskonjunkturen der vielfältigen Reforminitiativen für Europa auseinandersetzen. In welchen Kräftekonstellationen entstanden Reforminitiativen? Womit hing die Durchsetzungsfähigkeit der Vorschläge zusammen? Stehen die neuesten französischen Initiativen in einer Kontinuität mit vergangenen Strategien? \nHélène Miard-Delacroix\, 1959 geboren\, ist Professorin für deutsche Zeitgeschichte und Kultur am Germanistischen Institut der Universität Sorbonne\, Paris. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Partenaires de choix? Le Chancelier Helmut Schmidt et la France (1993)\, Question nationale et nationalisme. Perceptions françaises d’une problématique allemande au début des années cinquante (2004)\,Deutsch-französische Geschichte 1963 bis in die Gegenwart. Im Zeichen der europäischen Einigung (2011)\, Willy Brandt (2013) und Von Erbfeinden zu guten Nachbarn. Ein deutsch-französischer Dialog (2019\, mit Andreas Wirsching). Für ihr Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet. \nHartmut Kaelble\, 1940 geboren\, ist Professor em. für Sozialgeschichte am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 1998 bis 2009 war er Mitdirektor des Zentrums (später Berliner Kolleg) für vergleichende Geschichte Europas. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe »Europa – Visionen und Praxis im 20. und 21. Jahrhundert« \nDie Veranstaltung wird auf www.topographie.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Ausstellungseröffnung »Der kalte Blick. Letzte Bilder jüdischer Familien aus dem Ghetto von Tarnów«
DESCRIPTION:PROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußworte\nProf. Monika Grütters MdB\, Staatsministerin für Kultur und Medien\nAndreas Geisel\, Senator für Inneres und Sport\nProf. Dr. Andrzej Przyłębski\, Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland \nZur Ausstellung\nDr. Katrin Vohland\, Generaldirektorin des Naturhistorischen Museums Wien\nDr. Margit Berner\, Kuratorin der Ausstellung \n  \nMehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier. \n  \nDie Veranstaltung wird unter www.topographie.de/livestream übertragen.\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: » … abgeholt!« Gedenken an den Beginn der nationalsozialistischen Deportationen von Juden aus Berlin vor 79 Jahren
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, das Land Berlin\, die Jüdische Gemeinde zu Berlin\, die Israelitische Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin\, die Inge Deutschkron Stiftung und die Deutsche Bahn Stiftung laden Sie und Ihre Freunde herzlich zur Gedenkveranstaltung am Mahnmal »Gleis 17« ein. \n  \nDer Livestream startet am 18.10.2020 um 12:00 Uhr hier oder auf YouTube. \n﻿ \nZum Thema\nAm 18. Oktober 1941\, vor 79 Jahren\, verließ der erste Berliner »Osttransport« mit mehr als 1.000 jüdischen Kindern\, Frauen und Männern den Bahnhof Grunewald in Richtung Litzmannstadt (Łódz˙). Ab 1942 fuhren Deportationszüge auch vom Anhalter Bahnhof und vom Güterbahnhof Moabit ab. Ziele der Transporte waren Ghettos\, Konzentrations-und Vernichtungslager in Minsk\, Kowno\, Riga\, Piaski\, Warschau\, Theresienstadt\, Sobibor\, Rasik und Auschwitz. \nMit dem ersten Transport wurde auch die 35-jährige Dr. Herta Lichtenstein deportiert. Sie stammte aus einer vom Juden- zum Christentum konvertierten Familie. Nach dem Studium in Berlin und Breslau war die promovierte Volkswirtin zunächst im Öffentlichen Dienst tätig\, wurde jedoch 1933 zwangspensioniert. Vor ihrer Deportation nach Litzmannstadt arbeitete sie zuletzt in der Wohlfahrtsabteilung des »Büro Pfarrer Grüber«\, einer Berliner Organisation\, die rassisch verfolgte evangelische Christen unterstützte. Von Litzmannstadt aus wurde Herta Lichtenstein am 9. Mai 1942 in das Vernichtungslager Kulmhof (Chełmno) verschleppt und dort in einem Gaswagen ermordet. \nInsgesamt wurden bis zu sechs Millionen Kinder\, Frauen und Männer Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden Europas\, darunter mehr als 50.000 aus Berlin. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Axel Drecoll\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2020 und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \nGrußwort\nRalf Wieland\, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin \nLesung\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMusik\nJossif Gofenberg \nKaddisch\nJonah Sievers\, Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin \n  \nDie Veranstaltung wird unter www.orte-der-erinnerung.de/livestream übertragen.\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Buchvorstellung »Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna\, Juni 1941 - April 1943«
DESCRIPTION:Die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz lädt Sie zur Buchvorstellung ein: \nYitskhok Rudashevski: Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna\, Juni 1941 – April 1943. Herausgegeben und aus dem Englischen von Wolf Kaiser.\nAls Vierzehnjähriger beginnt Yitskhok Rudashevski im Sommer 1941 Tagebuch zu führen. Er hält die Schikanen der Deutschen und ihrer Helfer im Ghetto von Wilna und die Mordaktionen im benachbarten Ponar fest\, aber auch die vielfältigen Aktivitäten im wiedergegründeten Gymnasium und im Jugendklub. Ebenso differenziert wie kritisch beschreibt er das Alltagsleben und kommentiert das Verhalten des Judenrats und der jüdischen Polizei. Die Tagebucheinträge zeigen einen jungen Intellektuellen von weitgespannten Interessen\, begeisterungsfähig und voller Hoffnung\, dem zugleich bewusst ist\, dass sein Leben jederzeit bedroht ist – Yitskhok wurde mit seiner Familie ermordet. Nur seine Cousine Sore Voloshin überlebte. Sie fand das Tagebuch bei ihrer Rückkehr nach Wilna. Die deutsche Ausgabe wurde jetzt von Dr. Wolf Kaiser im Metropol-Verlag herausgegeben. \n  \n\nDr. Wolf Kaiser\, ehemaliger Leiter der Bildungsabteilung und stellvertretender Direktor unserer Gedenk- und Bildungsstätte\, stellt Yitskhok Rudashevski und sein Tagebuch vor und führt in die historische Situation ein.\nChristiane Carstens\, Schauspielerin sowie Hörspiel- und Hörbuchsprecherin\, trägt Auszüge aus dem Tagebuch vor.\n\n  \nDie Buchvorstellung kann wegen der Pandemie vor Ort in der Gedenk- und Bildungsstätte nur für 16 Personen stattfinden. Eine Anmeldung ist erforderlich: veranstaltungen@ghwk.de.\nAlle weiteren Interessierten sind eingeladen\, sich mit dem Computer über »Zoom« dazu zu schalten. Wie einfach das geht\, erklären wir Ihnen nach Ihrer Anmeldung unter: veranstaltungen@ghwk.de.
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SUMMARY:ONLINE: Desintegrationsprozesse in Europa Brexit und andere Herausforderungen
DESCRIPTION:Entgegen den Erwartungen vieler Euro-Skeptiker hat die Entscheidung Großbritanniens 2016\, die Europäische Union zu verlassen\, unter den anderen Mitgliedstaaten keine Austrittsbewegung ausgelöst. Im ersten Teil des Vortrags werden die Faktoren behandelt\, die das Vereinigte Königreich besonders anfällig für eine ablehnende Haltung gegenüber der EU machten. Anschließend wird dargelegt\, inwieweit der Brexit mit seinen besonderen Bedingungen in Großbritannien auch Lehren für andere europäische Länder bereithält\, die den Integrationsprozess in Europa vorantreiben möchten. Die EU sollte sich nicht einfach auf einen Immunisierungseffekt durch den Brexit verlassen\, um in Zukunft ähnliche Krisen zu verhindern. Vielmehr ist intensiver darüber nachzudenken\, wie der Prozess und die praktische Umsetzung einer engen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten den Bürgern und Wählern überzeugend vermittelt werden\, denn deren Zustimmung ist für den weiteren Integrationsprozess letztlich unabdingbar. \n  \nPROGRAMM \nVortrag\nProf. Dr. N. Piers Ludlow\, London (per Video zugeschaltet) \nModeration\nProf. Dr. Jürgen Elvert\, Universität zu Köln \nDie Veranstaltung findet in englischer Sprache mit Simultanübersetzung statt. \n  \nN. Piers Ludlow\, 1968 geboren\, ist Professor am Department of International History der London School of Economics and Political Science. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Dealing with Britain: The Six and the First UK Application to the EEC (1997) und European Integration and the Cold War: Ostpolitik-Westpolitik\, 1965–1973 (2007\, Hg.). Außerdem ist er Co-Autor und Mitherausgeber der beiden Bände The\nEuropean Commission. History and Memories of an Institution\, die die Jahre 1973 bis 2000 umfassen (2014\, 2019). \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe »Europa – Visionen und Praxis im 20. und 21. Jahrhundert« \n  \nHINWEIS: \nFür die Teilnahme an dieser Veranstaltung vor Ort ist eine Anmeldung unter veranstaltungen@topographie.de (oder Telefon 030 254509-0) erforderlich.\nHierfür benötigen wir folgende Angaben (ggf. auch für Ihre Begleitung): Vorname und Name\, E-Mail-Adresse oder Postanschrift\, Telefon. \nWährend des gesamten Aufenthalts im Gebäude\, also auch während der Veranstaltung\, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung per E-Mail oder Briefpost. Nur mit dieser Bestätigung ist ein Einlass möglich. \nBegrenzte Platzzahl. Bitte haben Sie Verständnis\, falls wir nicht alle Teilnahmewünsche berücksichtigen können. Die Veranstaltung wird ebenfalls als Livestream auf www.topographie.de/livestream übertragen.
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SUMMARY:ONLINE: Die Organisation des Terrors. Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1943-1945
DESCRIPTION:Lange galten Himmlers Dienstkalender der beiden letzten Kriegsjahre als verschollen – bis zu ihrem Fund in einem russischen Archiv in der Nähe von Moskau. In dem Band Die Organisation des Terrors. Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1943–1945 (2020)\, herausgegeben von Martin Holler\, Jean-Luc Leleu\, Dieter Pohl\, Thomas Pruschwitz und Matthias Uhl\, liegen sie nun erstmals ediert und historisch kommentiert vor. Die Kalendernotizen Himmlers belegen\, wie die nationalsozialistischen Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs vom Reichsführer-SS initiiert und organisiert wurden. Sie zeigen zudem\, wer an diesen Entscheidungen beteiligt war\, wer zum engsten Kreis um Himmler gehörte und wie jene Männer handelten\, die Europa zerstörten und für den größten Massenmord der Geschichte verantwortlich sind. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußwort\nDr. Sandra Dahlke\, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Moskau \nBuchpräsentation\nDr. Matthias Uhl\, Moskau \nModeration\nSven Felix Kellerhoff\, Berlin \n  \nMatthias Uhl\, 1970 geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Moskau. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Krieg um Berlin? Die sowjetische Militär- und Sicherheitspolitik in der zweiten Berlin-Krise 1958 bis 1962 (2008)\, Die Teilung Deutschlands. Niederlage\, OstWest-Spaltung und Wiederaufbau 1945–1949 (2009) und Verhört: Die Befragungen deutscher Generale und Offiziere durch die sowjetischen Geheimdienste 1945–1952 (2015\, Mithg.). \nSven Felix Kellerhoff\, 1971 geboren\, ist Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der WELT. \n  \nDie Veranstaltung wird unter www.topographie.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Dr. Stefan Heinz: »Für die Freiheit! Gegen den Faschismus!«
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie herzlich zu einem Vortrag ein: \nDr. Stefan Heinz:\n»Für die Freiheit! Gegen den Faschismus!«\nDas Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in der Übergangsphase zur nationalsozialistischen Diktatur 1932/33 \n  \nDas Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold wurde im Februar 1924 als parteiübergreifende Organisation zum Schutz der Weimarer Republik gegründet. Sozialdemokraten\, Mitglieder der Deutschen Demokratischen Partei und der Deutschen Zentrumspartei engagierten sich hier für die Festigung der Republik und für die Achtung der Verfassung. Schnell entwickelte sich das Reichsbanner zur größten demokratischen Massenorganisation der Weimarer Republik. \nZum Ende der Weimarer Republik kämpften Angehörige des Reichsbanners im Rahmen der »Eisernen Front« gegen den Aufstieg der NS-Bewegung. Schon kurz nach der Machtübernahme Hitlers beteiligten sie sich am Aufbau von Widerstandsgruppen. Aufgrund ihres Engagements wurden nicht wenige Anhänger des Reichsbanners inhaftiert\, zur Flucht gezwungen oder verloren ihr Leben. \nDer Vortrag gibt einen Überblick zur Strategie des Reichsbanners in der Übergangsphase zur NS-Diktatur. Welche Positionen vertrat das Reichsbanner? Wie entwickelte sich das Verhältnis zur SPD und zu den Gewerkschaften? \n  \nDr. Stefan Heinz\, Politikwissenschaftler und Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und forscht u. a. zum Widerstand und zur Verfolgung von Mitgliedern des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold im NS-Staat. \n  \nDie Veranstaltung wird unter www.gdw-berlin.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Tag des offenen Denkmals im Zuchthaus Brandenburg-Görden
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden vermittelt in Ausstellungen\, mit pädagogischen Angeboten und Veranstaltungen die Geschichte des Strafvollzugs in Brandenburg an der Havel. Dabei stehen die NS-Zeit und die Zeit der DDR im Zentrum. \nAm 13. September beteiligt sich die Gedenkstätte auf ihrem Instagram-Kanal und ihrer Facebook-Seite ab 9.00 Uhr am digitalen Tag des offenen Denkmals. \nIm Fokus des virtuellen Angebots wird das denkmalgeschützte ehemalige Direktorenwohnhaus stehen\, in dem sich seit 2018 die Dauerausstellung der Gedenkstätte befindet. Gezeigt werden Fotografien des Gebäudes aus den 1930er Jahren\, die der Sohn des ersten Zuchthausdirektors machte. Diese Aufnahmen werden mit motivgleichen Bildern aus der heutigen Perspektive verschränkt. So wird ein neuer Blick auf das Ausstellungsgebäude und seine Geschichte ermöglicht.
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SUMMARY:ONLINE: »POLEN 39. Wie deutsche Soldaten zu Mördern wurden« (Film mit Diskussion)
DESCRIPTION:Wie erinnern wir des Überfalls auf Polen und Beginn des 2. Weltkriegs in Deutschland heute und in der Zukunft – welche Erinnerungs- und Informationsplattformen sind auf- oder auszubauen? \nZum Film »POLEN 39. Wie deutsche Soldaten zu Mördern wurden«:\nDer Zweite Weltkrieg ist Anfang September 1939 nur wenige Stunden alt\, da finden die ersten deutschen Verbrechen statt: Kampfflugzeuge machen Jagd auf Zivilisten\, »ganz normale« deutsche Soldaten brennen polnische Dörfer nieder und ermorden jüdische Polen\, Kriegsgefangene und polnische Zivilisten. Die Bilanz des Polenfeldzugs: Über 15.000 polnische Bürger werden im September und Oktober 1939 von SS und Wehrmacht außerhalb von Kampfhandlungen getötet. Die Dokumentation in Kooperation von phoenix und arte geht der Frage nach\, wie in kürzester Zeit aus »ganz normalen Männern« Kriegsverbrecher werden konnten – und warum einige Wenige sich dem mörderischen Geschehen widersetzt haben. \n  \nPROGRAMM \nFilmvorführung mit Diskussion »POLEN 39. Wie deutsche Soldaten zu Mördern wurden«\, eine Co-Produktion von phoenix und arte (45 min.)\, von Jean-Christoph Caron und Alexander Hogh. \nGespräch mit\nCo-Regisseur Dr. Alexander Hogh \nDiskussion mit\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal\nProf. Dr. Peter Oliver Loew\, Direktor des Deutschen-Polen-Instituts \nModeration\nManfred Mack und Emilie Mansfeld\, wissenschaftliche Mitarbeiter des DPI \n  \nFilm und anschließendes Gespräch können am 2. September\, ab 18 Uhr auf facebook angesehen werden: www.facebook.com/deutschespoleninstitut.\nDen Film findet man auch bereits vorab online bei phoenix zum Anschauen.
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SUMMARY:ONLINE: Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs
DESCRIPTION:Das Deutsche Polen-Institut lädt herzlich ein zu einer Gedenkstunde anlässlich des 81. Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen – dieses Jahr pandemiebedingt – online. \nAm 1. September 1939 überfiel das Deutsche Reich die Republik Polen. Rund sechs Millionen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger Polens verloren unter der deutschen Besatzungsherrschaft ihr Leben. Gleichzeitig begann mit diesem Datum der fünfeinhalb Jahre dauernde Weltkrieg in Europa. \n  \nPROGRAMM\nBegrüßun\nProf. Dr. Rita Süssmuth\, eine der Initiatorinnen des Polendenkmal-Aufrufs\, Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts \nGrußwort\nDr. Dietmar Woidke\, Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische Zusammenarbeit und Ministerpräsident des Landes Brandenburg \nImpulsbeiträge\nProf. Dr. Peter Oliver Loew\, Direktor\, Deutsches Polen-Institut\nProf. Dr. Andrzej Przyłębski\, Botschafter der Republik Polen in Deutschland\nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nLesung des Gedichts von Wisława Szymborska »Ende und Anfang« (Original: »Koniec i początek«)\nEmilie Mansfeld\, wissenschaftlcihe Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin »Polendenkmal« \n  \nAufgrund der Corona-Bestimmungen muss die Veranstaltung am Askanischen Platz in Berlin auf einen kleinen Rahmen beschränkt werden – sie wird jedoch live in den sozialen Medien übertragen: www.facebook.com/deutschespoleninstitut.
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SUMMARY:ONLINE: Die Aufseherin. Der Fall Johanna Langefeld
DESCRIPTION:Der Film »Die Aufseherin« schildert die Geschichte von Johanna Langefeld (1900–1974)\, die Oberaufseherin im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück und im Frauenlager des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz war. Langefeld war überzeugte Nationalsozialistin und Antisemitin und in NS-Verbrechen direkt involviert\, so in die »Euthanasie«-Mordaktion »14 f 13«. In Berichten von Überlebenden wird sie als eine der wenigen Aufseherinnen beschrieben\, die sich zu bestimmten Häftlingsgruppen auch menschlich verhalten hat. 1946 gelang ihr mithilfe ehemaliger polnischer KZ-Inhaftierter die Flucht aus dem Gefängnis Montelupich in Kraków/Krakau\, wo sie ihren Prozess erwartete. \nDer international mehrfach preisgekrönte Film ist eine deutsch-polnische  Koproduktion. Er rekonstruiert die Geschichte von Langefeld auf der Basis von Fotografien\, Filmzeugnissen und schriftlichen Dokumenten und bezieht vor allem Interviews mit polnischen Zeitzeuginnen ein\, die im KZ Ravensbrück inhaftiert waren. \n  \nPROGRAMM \nPodiumsgespräch zum Dokumentarfilm mit Gerburg Rohde-Dahl und Dr. Simone Erpel (beide Berlin) \nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nSenden Sie Ihre Fragen an die Podiumsteilnehmerinnen bis 28. August 2020\, 18 Uhr\, an Ulrich Tempel: tempel@topographie.de. \nDer Film »Die Aufseherin« (90 Minuten) ist vom 27. August bis 2. September 2020 online zu sehen:\nhttps://vimeo.com/331389672\, Passwort: filmPOLSKA. \n  \nGerburg Rohde-Dahl\, 1938 geboren\, ist Filmproduzentin\, Drehbuchautorin und Regisseurin in Bremen und Berlin. Zu ihren Werken zählen die Dokumentarfilme Ein weites Feld (2009) über das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin und Die Aufseherin. Der Fall Johanna Langefeld – Przypadek Johanny Langefeld (2018\, Regie gemeinsam mit Władek Jurkow). \nSimone Erpel\, 1963 geboren\, ist als freiberufliche Historikerin tätig. Sie ist u.a. Kuratorin der neuen Dauerausstellung »Im Gefolge der SS: Aufseherinnen des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück« in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. \n  \nDie Podiumsdiskussion wird auf www.topographie.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Gedenken der Bundesregierung und der Stiftung 20. Juli 1944 an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft anlässlich des 76. Jahrestages des 20. Juli 1944 in der Gedenkstätte Plötzensee
DESCRIPTION:PROGRAMM \nBegrüßung\nAnnegret Kramp-Karrenbauer\, Bundesministerin der Verteidigung \nGrußwort \nMichael Müller\, MdA\, Regierender Bürgermeister von Berlin \nAnsprache\nPhilipp von Schulthess\, Unternehmer und Enkel von Claus Schenk Graf von Stauffenberg \nRedetext\nDr. Antje Vollmer\, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a. D.\, und Philipp von Schulthess \nTotengedenken\nDr. Axel Smend\, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung 20. Juli 1944 \nKranzniederlegungen\nRepräsentanten des Bundes\, des Landes Berlin und der Stiftung 20. Juli 1944 \n  \nDie Veranstaltung wird als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream und im rbb-Fernsehen übertragen.\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/online-gedenken-der-bundesregierung-und-der-stiftung-20-juli-1944-an-den-widerstand-gegen-die-nationalsozialistische-gewaltherrschaft-anlaesslich-des-76-jahrestages-des-20-juli-1944/
LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Ökumenische Andacht in der Gedenkstätte Plötzensee
DESCRIPTION:Gestaltet von Superintendent Carsten Bolz und Pater Dr. Karl Josef Meyer OP \nDie Veranstaltung wird als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream übertragen.\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/online-oekumenische-andacht-in-der-gedenkstaette-ploetzensee/
LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Gegen den Missbrauch der Staatsgewalt! Eugen Bolz im Widerstand gegen den Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand lädt Sie aus Anlass des 76. Jahrestages des Umsturzversuches vom 20. Juli 1944 herzlich zu einem Festvortrag ein: \nProf. Dr. Peter Steinbach:\nGegen den Missbrauch der Staatsgewalt!\nEugen Bolz im Widerstand gegen den Nationalsozialismus \n  \nDer Zentrumspolitiker Eugen Bolz ist seit 1928 württembergischer Staatspräsident. Bolz unterstützt die Politik des Reichskanzlers Heinrich Brüning und bezieht Anfang 1933 deutlich Stellung gegen Hitler. Am 11. März 1933 wird seine Regierung von den Nationalsozialisten abgesetzt\, Bolz selbst im Juni 1933 für mehrere Wochen in »Schutzhaft« genommen. Er hält trotzdem Verbindung zu seinen politischen Freunden aus der aufgelösten Zentrumspartei\, aus der verbotenen SPD und der früheren liberalen Deutschen Staatspartei. Später stellt er sich auch Carl Goerdeler zur Verfügung\, diskutiert mit Josef Wirmer\, Wilhelm Leuschner und Andreas Hermes Fragen der Neuordnung Deutschlands nach Hitler. Nach dem Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 soll er der Übergangsregierung angehören. Eugen Bolz wird am 12. August 1944 festgenommen\, am 21. Dezember 1944 vom »Volksgerichtshof«zum Tode verurteilt und am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee durch das Fallbeil ermordet. \nProf. Dr. Peter Steinbach\, 1948 geboren\, war Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim und ist wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zu Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus vorgelegt. Zu Eugen Bolz publizierte er 2018 umfangreich in dem vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg herausgegebenen Band »›Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.‹ Eugen Bolz 1881 bis 1945«. \n  \nAls Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream\nEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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SUMMARY:ONLINE: Justizmord bis zur letzten Stunde. Hinrichtungen in Berlin-Plötzensee in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs
DESCRIPTION:Im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee wurden zwischen 1933 und 1945 mehr als 2.800 Frauen und Männer durch den Strang oder das Fallbeil ermordet\, davon noch über 130 im Jahr 1945. Der »Volksgerichtshof«\, das Kammergericht und die Berliner Sondergerichte fällten bis in den April 1945 hinein Todesurteile. Noch in den letzten Kriegstagen\, am 18. April 1945 starben in BerlinPlötzensee 33 Menschen unter dem Fallbeil. \nDer Vortrag zeichnet die Aktivitäten der nationalsozialistischen Unrechtsjustiz im Frühjahr 1945 nach. Mit ihnen sollte auch jede Kritik am Regime und jeder Widerstand gegen die nationalsozialistischen Durchhaltebefehle unterdrückt werden. Die Justizmorde in Plötzensee im Frühjahr 1945 müssen auch im Zusammenhang mit dem zweiten Ort der Todesurteilsvollstreckungen\, dem Zuchthaus Brandenburg an der Havel gesehen werden. Abschließend wird ausführlich auf die letzten Kriegstage in Plötzensee und die Befreiung der Häftlinge am 25. April 1945 eingegangen. \n  \nProf. Dr. Johannes Tuchel leitet die Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören »Die Hinrichtungen im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee und der Anatom Hermann Stieve«\, Berlin 2019 und »Die Todesurteile des Kammergerichts 1943 bis 1945. Eine Dokumentation«\, Berlin 2016. \n  \nDie Veranstaltung wird als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream übertragen. Eine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Europa und die Faschisten
DESCRIPTION:Vortrag\nProf. Dr. Monica Fioravanzo\, Universität Padua \nModeration\nProf. Dr. Hartmut Kaelble\, em.\, Humboldt-Universität zu Berlin \n  \nWeitere Informationen folgen in Kürze. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe »Europa – Visionen und Praxis im 20. und 21. Jahrhundert« \nDie Veranstaltung wird als Livestream auf www.topographie.de übertragen.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
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SUMMARY:ONLINE: Diskussion »Polendenkmal weiterdenken«
DESCRIPTION:»Polendenkmal weiterdenken – für eine lebendige Plattform der Erinnerung an die Opfer der deutschen Besatzung Polens 1939-1945«\n  \nBisher gibt es für Deutschlands Nachbarn Polen als erstes Opfer des Zweiten Weltkriegs keinen zentralen deutschen Gedenkort. Der 2017 vorgestellte zivilgesellschaftliche Aufruf zur Errichtung eines Denkmals für die Opfer der deutschen Besatzung in Polen 1939-1945 in Berlin (https://www.polendenkmal.de/) wurde zahlreich unterstützt. \n  \nDas Deutsche Polen-Institut regt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal ein multidimensionales Modell an: \n\n\neine symbolische Ebene mit Gedenkfunktion (»Denkmal«)\neine dokumentarische Ausstellung mit Hintergrundinformationen\neine Bildungseinrichtung\, die durch unterschiedliche Veranstaltungsformate Wissen in die deutsche Gesellschaft trägt (»fliegende Akademie«)\n\nKönnen die drei vorgeschlagenen Ebenen eine gute Lösung sein\, um eine lebendige Erinnerungsplattform zu schaffen\, die Menschen – auch über Grenzen und Kulturen hinweg – verbindet? \n\n  \nPROGRAMM \n\nImpulsbeitrag zum Status quo des »Polendenkmal«-Projekts:\nProf. Dr. Peter Oliver Loew\, Direktor des Deutschen Polen-Instituts \nKommentare:\nDr. Andrea Genest\, designierte Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück\nDr. Kornelia Kończal\, wiss. Mitarbeiterin\, Geschichte Ost- und Südosteuropas\, Historisches Seminar\, Ludwig-Maximilians-Universität München\nUwe Neumärker\, Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nModeration:\nEmilie Mansfeld\, wiss. Mitarbeiterin / Projektkoordinatorin »Polendenkmal« im Deutschen Polen-Institut \nTeilnahme über das Live-Streaming und über Zoom.
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LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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SUMMARY:ONLINE: Diskussion zum Thema »75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Behindertenrechte?«
DESCRIPTION:»75 Jahre Kriegsende – 75 Jahre Behindertenrechte? Die Entwicklung der Rechte von Menschen mit Behinderung in Deutschland\, Russland und der Ukraine«\nWie sah der Umgang mit Menschen mit Behinderung vor und während des 2. Weltkrieges in Deutschland und in der Sowjetunion aus? Welche Änderungen brachte das Ende des Krieges in den Alltag von Menschen mit Behinderung mit sich? Inwiefern und wann wurde in Deutschland Euthanasie thematisiert und aufgearbeitet? War die Befreiung vom Krieg auch eine Befreiung für sie? Warum hat es nach dem Kriegsende so lange gedauert\, bis Behindertenrechte als Teil von Menschenrechten anerkannt und wahrgenommen wurden? Was hat sich in der (Selbst)Wahrnehmung der Menschen mit Behinderung als Sondergruppe seit damals verändert? \n  \nPodiumsteilnehmer: \nPhilipp Rauh\, M. A.\, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich für Medizingeschichte am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der Technischen Universität München / München\, Deutschland \nTatiana Dorokhova\, Doktor der Erziehungswissenschaften\, Dozentin für Pädagogik an der Staatlichen Pädagogischen Universität Ural (Ekaterinburg)\, Mitglied des Projektteams »Workshop zur kreativen Inklusion«\, »Gemeinsam ein zugängliches Format entwickeln!« / Ekaterinburg\, Russland \nJulia Sachuk\, Autorin von mehreren wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Rechte von Menschen mit Behinderung\, Koordinatorin der NGO für Menschen mit Behinderung »Fight for Right«\, Mitbegründerin der Initiativen »Accessible Kino« und »Braille Studio« / Kiew\, Ukraine. \n  \nModeration:  \nConstantin Grosch\, Aktivist für die Rechte von Menschen mit Behinderung\, Inklusion und Barrierefreiheit. \n  \nDie Diskussion findet in deutscher\, russischer und ukrainischer Lautsprache statt und wird simultan in diesen drei Sprachen sowie in Gebärdensprache gedolmetscht. \nDie Diskussion findet online mittels ZOOM statt\, um vorherige Anmeldung unter https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_tUIVd47mRe6OfjiNieaCVA wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei\, Dauer ca. 90 Minuten. Sollten Sie besondere Unterstützung benötigen\, bitten wir um Rückmeldung per Mail an inkultur@austausch.org. \n  \nDie Veranstaltung wird vom DRA e.V. organisiert und vom Auswärtigen Amt unterstützt.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/online-diskussion-zum-thema-75-jahre-kriegsende-75-jahre-behindertenrechte/
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SUMMARY:ONLINE: Außereuropäische Perspektiven auf Europa. China – Russland – USA
DESCRIPTION:Die Kurzvorträge kennzeichnen exemplarisch Wahrnehmungen\, Konstruktionen und Visionen Europas in außereuropäischen Räumen (besonders China\, Russland und die USA\, aber auch Lateinamerika). Darüber hinaus sollen Projektionen\, wechselseitige Austauschprozesse und die jeweiligen Rückwirkungen behandelt werden. Dabei wird die Rolle bestimmter Akteure und Traditionen in den außereuropäischen Gebieten ebenso in den Blick genommen wie die selektive Wahrnehmung spezifischer Phänomene in Europa. Auch soll der Stellenwert von Zäsuren der europäischen und außereuropäischen Geschichte für die wechselseitigen Perzeptionen und die Interaktionen konturiert werden.\nWer schuf\, veränderte und verbreitete welche Europa-Bilder in den außereuropäischen Räumen? Welche Interessen und Ziele waren dabei maßgeblich? Inwiefern und warum waren Wahrnehmungen Europas und der Austausch mit Europäern selektiv? In welchen Konstellationen waren die Beziehungen zwischen Europäern\, Chinesen\, US-Amerikanern und Russen besonders gleich oder ungleich? Diese Fragen werden beispielhaft diskutiert. \n  \n\nPROGRAMM \n\nVorträge\nDr. Jan C. Behrends\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\nProf. Dr. Jessica Gienow-Hecht\, Freie Universität Berlin\nProf. Dr. Dominik Sachsenmaier\, Georg-August-Universität Göttingen \nModeration\nProf. Dr. Dr. h.c. Stefan Rinke\, Freie Universität Berlin \n  \n  \nJan C. Behrends\, 1969 geboren\, ist Projektleiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam sowie Lehrbeauftragter für neueste und osteuropäische Geschichte an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. \nJessica Gienow-Hecht\, 1964 geboren\, ist Professorin und Leiterin der Abteilung Geschichte am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. \nDominic Sachsenmaier\, 1969 geboren\, ist Professor für Modernes China mit Schwerpunkt auf Globalhistorischen Perspektiven sowie Geschäftsführender Direktor des Ostasiatischen Seminars an der Georg-August-Universität Göttingen. \nStefan Rinke\, 1965 geboren\, ist Professor für Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe »Europa – Visionen und Praxis im 20. und 21. Jahrhundert« \nDie Veranstaltung wird als Livestream auf www.topographie.de übertragen.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/aussereuropaeische-perspektiven-auf-europa-china-russland-usa/
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SUMMARY:ONLINE: Europa und die Kommunisten
DESCRIPTION:Der Kampf um den Primat im Kommunismus des angehenden 20. Jahrhunderts wurde vorrangig in Europa ausgetragen. Dies umfasste neben dem Widerstand gegen den Faschismus/Nationalsozialismus und der Erarbeitung von Wiederaufbauprogrammen für die »Zeit danach« auch die ideologische Konstruktion und Propagierung von Europa-Bildern bzw. -Vorstellungen. Mit der Teilung der Welt in Einflusssphären als unmittelbare Folge des Zweiten Weltkriegs und während des Kalten Kriegs wurde Europa zum Hauptschauplatz des Konflikts zwischen Ost und West. Dabei war aber nicht nur die sowjetische »Mutterpartei« KPdSU im kommunistischen Spektrum maßgeblich; auch kommunistische Parteien im Westen\, insbesondere die italienische\, die spanische und die französische\, nahmen im Rahmen des »Eurokommunismus« Einfluss darauf. \nWorin bestanden die jeweiligen kommunistischen Europa-Visionen? Welche Akteure waren daran beteiligt? Welche Rolle spielten schließlich die beiden sich gegenüberstehenden Bündnisse\, die Warschauer Vertragsorganisation einerseits und die NATO bzw. die westeuropäischen Integrationsorgane andererseits? Der Vortrag verfolgt diese Fragen und zeichnet den Wandel kommunistischer Europa-Bilder im 20. Jahrhundert exemplarisch nach. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag\nDr. Francesco Di Palma\, Freie Universität Berlin \nModeration\nProf. Dr. Arnd Bauerkämper\, Freie Universität Berlin \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe »Europa – Visionen und Praxis im 20. und 21. Jahrhundert\nDie Veranstaltung wird als Livestream auf www.topographie.de übertragen.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/europa-und-die-kommunisten/
LOCATION:Online Veranstaltung\, Den Link zur Veranstaltung finden Sie im Beschreibungstext.
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ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
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