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SUMMARY:Fotos aus Sobibor – Die Niemann-Sammlung zu Holocaust und Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Einige nationalsozialistische Verbrechen haben bis heute keinen angemessenen Platz in der gesellschaftlichen Erinnerung gefunden. Hierzu zählt die als »Aktion Reinhard« bezeichnete Ermordung von mehr als 1\,7 Millionen überwiegend polnischen Jüdinnen und Juden in den Todeslagern Sobibor\, Belzec und Treblinka. Grund dafür ist neben der geringen Zahl von Überlebenden und einer erfolgreichen Spurenbeseitigung durch die Täter auch das weitgehende Fehlen bildlicher Überlieferung zu diesem Kapitel der NS-Massenverbrechen. Eine neu entdeckte Fotosammlung mit mehr als 300 Bildern aus dem Besitz eines wichtigen früheren Sobibor-Täters erlaubt nun bisher völlig unbekannte Einblicke in verschiedene Tatorte der »Aktion Reinhard« im deutsch besetzten Polen und der zuvor begangenen Krankenmorde der sogenannten »Euthanasie«. \nIn einem Kooperationsprojekt des Bildungswerk Stanisław Hantz e.V. und der Forschungsstelle Ludwigsburg wurde die Kollektion in jahrelanger Arbeit wissenschaftlich ausgewertet. Die Ergebnisse werden nunmehr erstmals öffentlich präsentiert. \n  \nPROGRAMM \nBuchpräsentation\nPD Dr. Martin Cüppers\, Ludwigsburg\,\nAndreas Kahrs\, Berlin\,\nAnne Lepper\, Berlin \nModeration\nProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \n  \nMartin Cüppers ist wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart. Zu seinen Publikationen zählt die Studie Walther Rauff – in deutschen Diensten. Vom Naziverbrecher zum BND-Spion (2013). \nSteffen Hänschen ist Mitarbeiter des Bildungswerk Stanisław Hantz e.V. und u.a. Autor des Buchs Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust (2018). \nAndreas Kahrs ist Mitarbeiter des Bildungswerk Stanisław Hantz e.V. Er verfasste u.a. den Aufsatz Bildungsarbeit an den Orten der »Aktion Reinhard« (2017). \nAnne Lepper ist Mitarbeiterin des Bildungswerk Stanisław Hantz e.V. und Doktorandin an der Freien Universität Berlin. Sie veröffentlichte u.a. den Aufsatz Das Netzwerk jüdischer Hilfsorganisationen und die Verhandlungen über den Freikauf von Juden gegen Ende des Zweiten Weltkriegs (2016). \nMichael Wildt ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n  \n– EIntritt frei –
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SUMMARY:Umsiedlung und Vertreibung im »Warthegau« 1939/40. Geschichte und Erinnerung
DESCRIPTION:Nach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 nahmen die Nationalsozialisten in den annektierten westpolnischen Gebieten eine ethnische Neuordnung vor. Im neu geschaffenen „Reichsgau Wartheland“ wurde ein bedeutender Teil der Bevölkerung – Hunderttausende polnische Bürger\, unter ihnen zahlreiche Juden – vertrieben oder deportiert und Deutsche angesiedelt.\nDer einführende Vortrag von Isabel Heinemann und das anschließende Podiumsgespräch geben Einblick in die historischen Ereignisse 1939/40 und gehen der Frage nach\, wie die Geschehnisse in der polnischen und der deutschen Erinnerungskultur verankert sind. \n  \nPROGRAMM \nImpulsvortrag\nProf. Dr. Isabel Heinemann\, Münster \nPodiumsgespräch mit:\nProf. Dr. Isabel Heinemann\, Münster\nProf. Dr. Joachim Rogall\, Stuttgart\nJacek Kubiak\, Poznań \nModeration\nDr. Katrin Steffen\, Lüneburg \n  \nIsabel Heinemann\, 1971 geboren\, ist Professorin für Neueste Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zu ihren Veröffentlichungen gehört\n»Rasse\, Siedlung\, deutsches Blut«. Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas (2003). \nJoachim Rogall\, 1959 geboren\, ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung und außerplanmäßiger Professor für Osteuropäische Geschichte der Universität Heidelberg. Er ist Mitherausgeber des Bandes Die Räumung des »Reichsgaus Wartheland« vom 16. bis 26. Januar 1945 im Spiegel amtlicher Berichte (1993). \nJacek Kubiak\, 1957 geboren\, ist Journalist und Dokumentarfilmer. Für den Film Eine blonde Provinz wurde er zusammen mit Klaus Salge 2010 mit dem Deutsch-Polnischen Journalistenpreis ausgezeichnet. Kubiak ist Kurator der Ausstellung Vertriebene 1939… Deportationen von polnischen Bürgern aus den ins Dritte Reich eingegliederten Gebieten. \nKatrin Steffen\, 1967 geboren\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und DFG-Projektleiterin am Nordost-Institut in Lüneburg. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes Lebenswelt Ghetto. Alltag und soziales Umfeld während der nationalsozialistischen Besatzung (2013). \n  \nUm 17.30 Uhr wird der Film Eine blonde Provinz – Polen und der deutsche Rassenwahn (Dokumentation\, RBB/ARTE 2008\, 52 Min.\, Regie: Jacek Kubiak\, Klaus Salge) im Auditorium gezeigt. \n\n 
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SUMMARY:»Eine blonde Provinz« – Polen und der deutsche Rassenwahn
DESCRIPTION:Dokumentation | RBB/ARTE 2009 | 52 min\nRegie: Jacek Kubiak\, Klaus Salge \n  \nNach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 wurden Tausende Polen vertrieben\, deportiert und umgebracht. In den folgenden Monaten nahmen die Nazis im neugeschaffenen »Reichsgau Wartheland« eine ethnische Neuordnung vor; Hunderttausende Vertriebene mussten den »Volksdeutschen« weichen\, die vor allem aus der sowjetischen Einflusszone »heimgeholt« wurden. Für die jüdischen Polen begann ein Leidensweg\, der für die meisten in den Vernichtungslagern endete. \nDer Film stellt drei Männer vor\, die beim deutschen Überfall auf Polen noch Kinder waren und deren Schicksal mit der Stadt Poznań/Posen verbunden ist: Zwi Steinitz aus Tel Aviv\, der nach 70 Jahren zum ersten Mal wieder in sein Geburtsland reiste\, um den Ort zu besuchen\, an dem seine Eltern ermordet wurden. Henryk Jaszcz\, der nach dem Überfall vergeblich seine Eltern in Poznań suchte und dessen Weg in den Widerstand führte. Und Dieter Bielenstein\, der als Zwölfjähriger mit seinen Eltern aus Lettland nach Poznań kam. \n  \nIm Anschluss um 19 Uhr: Vortrag und Podiumgespräch Umsiedlung und Vertreibung im »Warthegau« 1939/40. \n\n 
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SUMMARY:Vernichtet. Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust
DESCRIPTION:Film | RBB/HR/NDR 2020 | 60 Minuten \nBuch und Regie: Andreas Christoph Schmidt \n  \nDer Film Vernichtet. Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust (2020) erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie aus dem brandenburgischen Glambeck. Rosa Labe lebte dort mit ihren Kindern. Früh verwitwet\, führte sie einen Kolonialwarenladen. Eine Schulfreundin erinnert sich\, wie am Abend des 9. November 1938 die Habseligkeiten der Familie Labe auf dem Dorfplatz brannten. Der Film dokumentiert die Schritte der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Die Familienmitglieder wurden auseinandergerissen\, an unterschiedlichen Orten ausgebeutet\, solange man in ihnen nützliche Arbeitskräfte sah\, auf unterschiedlichen Wegen deportiert und an verschiedenen Orten ermordet. So führt auch von Glambeck der Weg an die Orte des Holocaust: Auschwitz\, aber auch Kaunas und Treblinka. \n  \nNach dem Film stehen Andreas Christoph Schmidt und Adam Kerpel-Fronius für Fragen zur Verfügung.\nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n  \nAndreas Christoph Schmidt\, 1957 geboren\, Historiker und Slawist\, ist als Regisseur und Produzent tätig. Für seine historischen Dokumentationen ist er mehrfach ausgezeichnet worden\, u.a. mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Zu seinen neueren Filmen gehören Schlachtfeld Berlin (2015)\, Schatten des Krieges. Das vergessene Verbrechen (2016) – ein Film\, der an das Schicksal sowjetischer Soldaten in deutscher Gefangenschaft erinnert\, und Musste Weimar scheitern? (2019). \nAdam Kerpel-Fronius\, 1975 in Budapest geboren\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und dortiger Projektleiter des »Gedenkstättenportals«. Er ist Kurator der deutsch-belarussischen Wanderausstellung Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung (2016).
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SUMMARY:Die Verfolgung der Juden in den Niederlanden 1940–1945
DESCRIPTION:Während des Zweiten Weltkriegs wurden mehr als Dreiviertel der jüdischen Bevölkerung in den Niederlanden ermordet. Nur 5.000 Menschen überlebten die nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager. Etwa 20.000 Menschen gelang es\, rechtzeitig „unterzutauchen“.\nIn ihrem Vortrag nimmt Katja Happe die fünf Jahre währende deutsche Besatzungsherrschaft in den Niederlanden in den Blick. Sie beschreibt die antijüdischen Maßnahmen\, die Entrechtungen und die Verfolgung der niederländischen Juden und schildert deren Bemühungen\, den Deportationen zu entgehen. Beleuchtet werden auch die vielfältigen Reaktionen der niederländischen Öffentlichkeit auf die Verfolgung sowie die ausländischen Hilfsbemühungen zur Rettung der niederländischen Juden. Eine der zentralen Fragen ist\, warum gerade aus den Niederlanden so viele Juden deportiert und ermordet worden sind – ein höherer Anteil als in allen anderen Ländern Nord- und Westeuropas. \n  \nVortrag\nDr. Katja Happe\, Berlin \nModeration\nDr. Tanja von Fransecky\, Berlin \n  \nKatja Happe ist Leiterin der KZ-Gedenkstätte Ladelund und nimmt derzeit die Cleveringa-Gastprofessur an der Universität Leiden wahr. Seit 2001 ist die Historikerin geassocieerd onderzoeker am Zentrum für Weltkriegsdokumentation (NIOD) in Amsterdam. Im Editionsprojekt „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“ war sie Bearbeiterin der die\nNiederlande betreffenden Bände West- und Nordeuropa\, Bd. 5 (2012) und Bd. 12 (2015). Zu ihren Veröffentlichungen gehört zudem die Studie Viele falsche Hoffnungen. Judenverfolgung in den Niederlanden 1940–1945 (2017). \nTanja von Fransecky ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sachgebiet „Dokumentation der Judenverfolgung“ im Bundesarchiv Berlin. Zu ihren Publikationen zählt Sie wollten mich umbringen\, dazu mussten sie mich erst haben. Hilfe für verfolgte Juden in den deutsch besetzten Niederlanden 1940–1945 (2016). \n  \n– Eintritt frei –
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SUMMARY:Europa und die Anderen
DESCRIPTION:Begrüßung\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nVortrag\nProf. Dr. Jürgen Kocka\, Berlin \nModeration\nProf. Dr. Etienne François\, Berlin \n  \nDer Begriff und die Identität Europas konnte und kann sich nur durch Absetzung von Anderen entwickeln. Wo verliefen und verlaufen die Grenzen? Andererseits hat sich Europa immer viel von den Anderen geholt\, angeeignet und anverwandelt. Das Andere ist Teil von Europa. Europäer haben die Gesellschaften und Kulturen anderer Kontinente tief beeinflusst\, geprägt und beherrscht. Wieweit reichte und reicht die Europäisierung der Welt – mit überlegener Gewalt\, durch die Wirkung als Vorbild\, durch grenzüberschreitenden Austausch und Verflechtung? Wie abhängig war und ist Europa von Anderen? Der Ort Europas in der Welt hat sich tiefgreifend gewandelt. Lässt sich das Besondere Europas aus seinem Verhältnis zu den Anderen verstehen? Und was ergibt der Vergleich? \nDer Vortrag verfolgt solche Fragen über die Jahrhunderte\, mit besonderem Interesse an der neueren und neuesten Geschichte\, aus einer europäischen Perspektive. Er beschränkt sich auf die Nachzeichnung grober Linien und einzelner Schlaglichter. Besondere Aufmerksamkeit widmet er der Geschichte des Kapitalismus und seiner Folgen. Was ergibt sich aus den historischen Beobachtungen und Reflexionen für die Ortsbestimmung der Gegenwart und die Erwartungen an die Zukunft? \n  \nJürgen Kocka\, 1941 geboren\, ist Professor em. für die Geschichte der industriellen Welt an der Freien Universität Berlin. Seit 2009 ist er Permanent Fellow am Internationalen Geisteswissenschaftlichen Kolleg „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“ an der Humboldt-Universität zu Berlin und Senior Fellow am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte führten ihn in die USA\, nach Israel\, Japan\, Ungarn\, Frankreich und England. Zu seinen neueren Publikationen zählen der Aufsatz Die Grenzen Europas (2005)\, Civil Society and Dictatorship in Modern German History (2010)\, Geschichte des Kapitalismus\n(2013\, 2017) und Capitalism and its critics\, a long-term view (2018). \nEtienne François\, 1943 geboren\, ist Professor em. für Geschichte an der Universität Paris 1 und an der Freien Universität Berlin. Von 1992 bis 1999 war er zudem Gründungsdirektor des Centre Marc Bloch in Berlin. Zu seinen Publikationen gehört das dreibändige Werk Europa. Die Gegenwart unserer Geschichte (2019\, Mithg.). \n  \nWir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen@topographie.de oder 030 254509-0. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe »Europa – Visionen und Praxis im 20. und 21. Jahrhundert«
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SUMMARY:Religiosität im „Dritten Reich”: Konturen einer neuen Synthese
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Manfred Gailus\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nEintritt frei \nReligiöser Glaube und Glaubensbekenntnisse waren angesagt im „Dritten Reich”. Kennzeichen eines religious revival gab es viele: Kirchenaustritte hörten auf\, Wiedereintritte stiegen sprunghaft an\, atheistische Parteien\, Bewegungen und Vereine wurden verboten\, Massentrauungen und -taufen breiteten sich aus. Religiöse Pamphlete und Bücher schossen wie Pilze aus dem Boden. „Deutsche Christen” propagierten eine völkisch-antisemitische Reichskirche. Protestanten und Katholiken\, die großen christlichen Konfessionen\, hatten sich im Kirchenkampf gegen das Vordringen der „politischen Religion” des Nationalsozialismus zu behaupten. Jenseits der NSDAP traten „Deutschgläubige” mit dem Anspruch auf Anerkennung als „dritte Konfession” hervor. In der NSDAP standen unterschiedliche religiöse Gesinnungsfraktionen nebeneinander: Weltanschauliche Rigoristen („Gottgläubige”) dominierten in der Führung\, auf mittlerer und unterer Ebene eher „christliche Nationalsozialisten”\, die Christentum und Nationalsozialismus miteinander vereinbaren wollten. Kurz: Das religiöse Feld war in heftige Bewegung geraten\, diverse Glaubensrichtungen stritten um Identität\, Persistenz\, Dominanz.\nIn seinem Vortrag beschreibt Manfred Gailus die Vielfalt religiöser Fraktionierungen und versucht\, ihre Interaktionen und Konflikte im gesellschaftsgeschichtlichen Kontext des Nationalsozialismus zu deuten. \nManfred Gailus\, 1949 geboren\, ist apl. Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er habilitierte sich mit der Arbeit Protestantismus und Nationalsozialismus. Studien zur nationalsozialistischen Durchdringung des protestantischen Sozialmilieus in Berlin (2001). Zu seinen neueren Publikationen gehören Täter und Komplizen in Theologie und Kirchen 1933–1945 (2015\, Hg.)\, Für ein artgemäßes Christentum der Tat. Völkische Theologen im „Dritten Reich” (2016\, hg. mit Clemens Vollnhals)\, Friedrich Weißler. Ein Jurist und bekennender Christ im Widerstand gegen Hitler (2017) und Gegen den Mainstream der Hitlerzeit. Der Wuppertaler Theologe Helmut Hesse (1916–1943) (2019). \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
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SUMMARY:Opfer\, Täter\, vecinos? Das Erbe des Nationalsozialismus in Südamerika nach 1945
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nImpulsvortrag: Prof. Dr. Holger M. Meding\, Köln\nPodiumsgespräch mit: Prof. Dr. Holger M. Meding\, Prof. Jeanine Meerapfel\, Berlin\, und Dr. Juliana Ströbele-Gregor\, Berlin\nIm Anschluss: Skype-Gespräch mit Gastón Chillier\, Buenos Aires\nModeration: Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Rinke\, Berlin \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin) \nNach der Machtübernahme Hitlers begann die erzwungene Emigration Tausender von den Nationalsozialisten verfolgter Juden nach Südamerika. Nach dem Zweiten Weltkrieg entschieden sich zahlreiche NS-Täter für eine Flucht nach Übersee\, um sich der Strafverfolgung in Europa zu entziehen.\nDer Vortrag und das Podiumsgespräch geben einen Überblick über die beiden Einwan­derungsgruppen in Südamerika und gehen insbesondere der Frage nach\, welche Beziehungen unter ihnen sowie zur ansässigen Bevölkerung bestanden. Im Skype-Gespräch wird auch nach der Bedeutung des Erbes des Nationalsozialismus in Südamerika für die dortigen Erinnerungskulturen gefragt. \nHolger M. Meding\, 1962 geboren\, ist Professor für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. 1992 veröffentlichte er Flucht vor Nürnberg? Deutsche und österreichische Einwanderung in Argentinien 1945–1955. \nJeanine Meerapfel\, 1943 in Buenos Aires als Tochter deutsch-jüdischer Emigranten geboren\, ist Präsidentin der Berliner Akademie der Künste. 1964 verließ sie Argentinien und studierte am Institut für Filmgestaltung der hfg Ulm. Zu ihren Werken gehört der u. a. in Buenos Aires gedrehte Spielfilm Der deutsche Freund (2012). \nJuliana Ströbele-Gregor\, 1943 geboren\, ist freiberufliche Kultur- und Sozialanthropologin. Als Tochter des ersten deutschen Botschafters nach dem Zweiten Weltkrieg kam sie 1952 nach Bolivien. 2018 erschien ihr Buch Transnationale Spurensuche in den Anden. Von geflüchteten Juden\, „Altdeutschen” und Nazis in Bolivien. \nGastón Chillier ist Direktor des Centro de Estudios Legales y Sociales (CELS) in Buenos Aires. Die nichtstaatliche Organisation wurde 1979 in der letzten Phase der argentinischen Militärdiktatur gegründet und setzt sich für die Einhaltung von Menschenrechten ein. \nStefan Rinke\, 1965 geboren\, ist Professor für Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.
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SUMMARY:Erinnerungskonkurrenzen? Die Bedeutung des 9. November in der deutschen Erinnerungskultur
DESCRIPTION:Kurzvorträge und Podiumsgespräch mit\nProf. Dr. Andreas Nachama und Propst Dr. Christian Stäblein (beide Berlin)\nModeration: Pfarrerin Marion Gardei\, Berlin \n– Eintritt frei – \n(Gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) \nDer 9. November ist im Kalender der Jahrestage mit einer Vielzahl von Ereignissen verbunden. In der deutschen Geschichte markierte er häufig einen epochalen Wende­punkt. Heute ist er vor allem ein Tag des Gedenkens an die Opfer der antijüdischen Pogrome im November 1938. Anlässlich des 30. Jahrestags wird in diesem Jahr in Berlin und andernorts insbesondere der „Fall” der Mauer 1989 und damit das Ende der deutschen Teilung zelebriert. Auch der 9. November 1918 hat als Tag der Republik- und Demokratiegründung im Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik einen festen Platz im historischen Gedächtnis.\nIn ihren Beiträgen geben Andreas Nachama und Christian Stäblein einen Überblick\, wie die verschiedenen historischen Ereignisse des 9. November in Kirche\, Politik und Gesellschaft erinnert werden und diskutieren auch\, welche Relevanz die Erinnerungskultur für die Gegenwart hat. \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors\, Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom und Stiftungsratsvorsitzender des interreligiösen Projekts House of One in Berlin. Er hat zahlreiche Publikationen vorgelegt\, darunter als Mitherausgeber die Bände Aufbau nach dem Untergang. Deutsch-jüdische Geschichte nach 1945 (1992)\, Basiswissen Judentum (2015) und „Kristallnacht”. Antijüdischer Terror 1938. Ereignisse und Erinnerung (2018) sowie den Aufsatz Zur Entstehung von Gedenkorten in der Demokratie (2006). \nChristian Stäblein ist Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und damit theologischer Leiter des Konsistoriums in Berlin. Zugleich ist er designierter Bischof der EKBO und wird sein neues Amt am 15. November 2019 antreten. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Predigen nach dem Holocaust. Das jüdische Gegenüber in der evangelischen Predigtlehre nach 1945 (2004) sowie der Aufsatz Die Zukunft des besonderen Verhältnisses zwischen Staat und Kirche in Deutschland. Eine praktisch-theologische und politische Diagnose (2015). \nMarion Gardei ist Pfarrerin und Beauftragte für Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
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SUMMARY:Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933–1944
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Prof. Dr. Michael Wildt\, Prof. Dr. Alfons Söllner\nModeration: Dr. Stephanie Bohra \nEintritt frei
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SUMMARY:Das Jahr 1944
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nEintritt frei \nDurch den fortdauernden Krieg und die anhaltenden Rüstungsanstrengungen wurden immer mehr ausländische Arbeitskräfte zur Zwangsarbeit im Deutschen Reich verpflichtet. Seit Januar waren die deutschen Truppen in der Sowjetunion weiter auf dem Rückzug. Im März marschierte die Wehrmacht in Ungarn ein\, ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung wurde nach Auschwitz deportiert. Am 6. Juni begann die Invasion der Alliierten an der französischen Küste. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli ging die Gestapo in großangelegten Verhaftungswellen gegen den Widerstand vor. Im September wurde der nur unzureichend ausgerüstete „Volkssturm” aufgestellt.\nIn seinem Vortrag beleuchtet Andreas Nachama wesentliche Etappen der Kriegsentwicklung im Jahr 1944 sowie die Auswirkungen auf die deutsche Bevölkerung. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
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SUMMARY:Beamte im Nationalsozialismus: Pflicht\, Verantwortung\, Schuld?
DESCRIPTION:  \nPodium: Henry Marx\, Dr. Stefanie Middendorf\, Prof. Dr. Jochen Streb\,\nImpulsvortrag und Moderation: Prof. Dr. Alexander Nützenadel \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nEintritt frei
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SUMMARY:„Jeder stirbt für sich allein” – Ein Fall der Gestapo in Literatur und Realität
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Karl Kröhnke\, Berlin\nModeration: Dr. Claudia Steur\, Berlin \nEintritt frei \nIm Jahr 1947 erschien Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein”. Das Buch basiert auf Akten des nationalsozialistischen Volksgerichtshofs über die illegale Tätigkeit eines Berliner Arbeiterehepaars\, das 1943 verurteilt und hingerichtet wurde. Der Roman spiegelt nicht nur die Widerstandsaktivitäten und die Verhaftung der Eheleute Hampel\, sondern auch die sich hinziehenden und vielfach in die Irre gehenden Ermittlungen der Gestapo. \nIn seinem Vortrag geht Karl Kröhnke den Entstehungsbedingungen des Romans nach\, der vor etwa zehn Jahren international zum Bestseller avanciert ist. Er skizziert dessen Inhalt und fragt nach dem Spannungsverhältnis zwischen den historischen Fakten und dem erzählten Text. Was wurde in dem Roman wie übernommen\, weggelassen\, geändert\, was anders gewichtet? In den Blick genommen werden auch die von dem Ehepaar Hampel hauptsächlich in Treppenhäusern im Wedding abgelegten Protestpostkarten sowie die im Roman vorkommenden realen Orte des Geschehens wie die Gestapo-Zentrale in der Prinz-Albrecht-Straße 8. \nKarl Kröhnke\, 1956 geboren\, ist Literaturwissenschaftler und Historiker\, freiberuflicher Publizist und langjährig Lehrbeauftragter an mehreren Universitäten\, seit 2012 am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Daneben arbeitet er im Bereich der Gedenkstättenpädagogik und ist als freier Mitarbeiter im Auftrag der Kulturprojekte GmbH auch in der Bildungsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors tätig. Für seine Dissertation Lion Feuchtwanger. Der Ästhet in der Sowjetunion. Ein Buch nicht nur für seine Freunde (1991) wurde ihm der Werner-Pünder-Preis der Universität Frankfurt am Main verliehen. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors. Sie war Kuratorin der 2018 im Dokumentationszentrum präsentierten Sonderausstellung „Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ‚Recht’”.
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SUMMARY:NS-Zwangsarbeit und die Kategorie „Geschlecht”. Ein Forschungsfeld
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Elizabeth Harvey\, Nottingham\nModeration: Dr. Christine Glauning\, Berlin \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nEintritt frei \nWährend des Zweiten Weltkriegs wurden etwa 13\,5 Millionen Menschen zur Zwangsarbeit im „Großdeutschen Reich” verpflichtet. Unter ihnen waren vor allem ausländische Zivilarbeiterinnen und Zivilarbeiter\, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Die Mehrzahl der ausländischen Arbeitskräfte waren Männer. Doch Frauen machten einen wachsenden Anteil aus. Ende September 1944 waren die Hälfte aller zivilen Zwangsarbeitskräfte aus den besetzten sowjetischen Gebieten sowie ein Drittel der Zwangsarbeitskräfte aus dem besetzten Polen Frauen. Unter allen weiblichen „Fremdarbeiterinnen”\, die aus den deutsch okkupierten Ländern Europas kamen\, stellten polnische und sowjetische Frauen die größten Kontingente dar.\nIn ihrem Vortrag gibt Elizabeth Harvey einen Überblick über aktuelle Forschungen zum Thema „NS-Zwangsarbeit und die Kategorie ‚Geschlecht’”. Erörtert wird auch\, warum der Anteil an Frauen unter den NS-Zwangsarbeitskräften aus Osteuropa so hoch war\, welche Bedeutung dem Reichsarbeitsministerium und der Arbeitsverwaltung bei der Rekrutierung zukam und welche Interessen in Landwirtschaft\, Industrie und Privathaushalten bestanden\, gerade Polinnen und „Ostarbeiterinnen” zu beschäftigen. \nElizabeth Harvey\, 1957 geboren\, ist Professorin für Geschichte an der University of Nottingham. Sie ist Mitglied der 2013 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales berufenen Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert\, insbesondere die Geschlechtergeschichte und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Zu ihren aktuellen Veröffentlichungen gehören die Aufsätze Last Resort or Key Resource? Women Workers from the Nazi-Occupied Soviet Territories\, the Reich Labour Administration and the German War Effort (2016) und Arbeitsverwaltung und Arbeitskräfterekrutierung im besetzten Europa. Belgien und das Generalgouvernement (2017). \nChristine Glauning ist Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors.
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SUMMARY:Das Jahr 1943
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Daniela Geppert\, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDie Kapitulation der deutschen 6. Armee in Stalingrad im Februar 1943 wurde zum Symbol der Kriegswende. Joseph Goebbels reagierte darauf mit dem Aufruf zum „totalen Krieg” im Berliner Sportpalast. Eine nochmalige Steigerung der deutschen Rüstungsproduktion setzte ein. Durch den Einsatz westalliierter Truppen kam es zur Niederlage in Nordafrika und zum Umsturz in Italien; im Sommer scheiterte die letzte deutsche Offensive bei Kursk. Seit Anfang 1943 intensivierten die Alliierten auch die Luftangriffe auf deutsche Städte. Hamburg wurde weitgehend zerstört. Nach innen wie nach außen setzte das NS-Regime verstärkten Terror ein. Zahlreiche Mitglieder des Widerstandskreises in der militärischen Abwehr wurden verhaftet.\nIn seinem Vortrag beschreibt Andreas Nachama die Wende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1943 und analysiert die Reaktionen des NS-Regimes. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
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SUMMARY:Land's End – Der Ort der „Topographie des Terrors” im Spiegel zeitgenössischer Fotografie
DESCRIPTION:Filmpräsentation: „Bodenproben” (Dokumentarfilm\, 1987\, 30 Minuten\, Regie: Riki Kalbe) \nBuchpräsentation und Podiumsgespräch: Michael Disqué\, Andreas Gehrke\, Klaus Hesse und Felix Hoffmann (alle Berlin)\nModeration: Ulrich Tempel \nSeit den frühen 1980er Jahren findet das Gelände\, auf dem 1987 die Dokumentation „Topographie des Terrors” eröffnet wurde\, das Interesse von künstlerischen Fotografen. Sie hielten in ihren Bildern die Wandlungen des Geländes bis zur Neugestaltung des historischen Orts 2010 fest.\nIn dem von Michael Disqué und Andreas Gehrke in Kooperation mit der Stiftung Topo­graphie des Terrors herausgegebenen Fotoband Land’s End – Der Ort der „Topographie des Terrors” im Spiegel zeitgenössischer Fotografie (2019) sind neben Fotografien der beiden Herausgeber auch Werke von Joachim Brohm\, Klaus Frahm\, John Gossage\, Volker Heinze\, Kai-Olaf Hesse\, Lockemann/Neudörfl\, Margret Nissen und Michael Schmidt enthalten. Sie haben nicht nur einen dokumentarischen Wert\, sondern sind zugleich eigenständige künstlerische Positionen. Der Dokumentarfilm Bodenproben von Riki Kalbe (1941–2002) zeigt als Einführung eindrucksvolle Bilder des Geländes aus den 1980er Jahren und ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung der Künstlerin mit dem Ort. \nMichael Disqué\, 1980 geboren\, ist Fotograf und betreibt u.a. seit 2016 den Projektraum „Kleiner Raum für aktuelles Nichts” in Berlin-Kreuzberg. Er studierte Kunstgeschichte in Leipzig und Berlin sowie Fotografie in München. \nAndreas Gehrke\, 1975 geboren\, ist seit 1999 als freier Fotograf tätig. 2013 gründete er die Verlagsplattform Drittel Books. \nFelix Hoffmann\, 1972 geboren\, ist seit 2005 Hauptkurator der C/O Berlin Foundation. Er studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften und war u.a. am Museum Folkwang in Essen tätig. \nKlaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \nUlrich Tempel ist Archivar der Stiftung Topographie des Terrors.
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SUMMARY:Die brüchige Zwischenkriegsordnung: Vom Versailler Vertrag bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Herfried Münkler\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nAnmeldung: veranstaltungen@topographie.de \nDie Pariser Friedensverträge von 1919/20 haben Europa neugeordnet. Sie verschoben nicht nur die politischen Kräfteverhältnisse auf dem Kontinent\, sondern schufen auch eine neue Ordnung der Staaten in Mittel- und Osteuropa sowie im Vorderen Orient. Die Zwischenkriegsordnung litt jedoch darunter\, dass die ihr zugrunde liegenden Legitimationsprinzipien und die in Paris ausgehandelten Grenzziehungen nicht zusammenpassten. Mittel- und Osteuropa sowie der Balkan waren zwischen 1919 und 1939 ein Raum ständiger Kriege\, die nicht selten mit furchtbaren Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung einhergingen. Im geschlagenen Deutschland wurde vor allem der Versailler Vertrag diskutiert\, der von der politischen Rechten bis zur Linken abgelehnt und bekämpft wurde. Eine Reihe von Gebietsabtretungen wurde als ungerecht und als ein Diktat der Sieger empfunden. Die NSDAP und Hitler verklammerten ihre Agitation vor 1933 und ganz besonders kurz vor dem Zweiten Weltkrieg mit der Revision der durch den Versailler Vertrag geschaffenen Grenzen und Staaten.\nIn seinem Vortrag schlägt Herfried Münkler einen Bogen vom Versailler Vertrag bis zum deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 und analysiert die Probleme der Zwischenkriegsordnung in einer Zeit\, die durch eine ganz Europa umfassende politische Instabilität geprägt war. \nHerfried Münkler\, 1951 geboren\, ist Professor em. für Politikwissenschaft (Theorie der Politik) an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt. Zu seinen neueren Publikationen gehören Die Deutschen und ihre Mythen (2009)\, Der Große Krieg. Die Welt 1914–1918 (2013\, 7. Aufl. 2015)\, Kriegssplitter. Die Evolution der Gewalt im 20. und 21. Jahrhundert (2015)\, Macht in der Mitte. Die neuen Auf-gaben Deutschlands in Europa (2015) und Die neuen Deutschen. Ein Land vor seiner Zukunft (2016\, zus. mit Marina Münkler). \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
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SUMMARY:»Geteilte Erinnerungen – 80 Jahre nach dem 23. August 1939«
DESCRIPTION:LEIDER SIND ALLE PLÄTZE BELEGT. EINE ANMELDUNG IST NICHT MEHR MÖGLICH. \n  \nDie Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Robert-Havemann-Gesellschaft laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion ein. \n  \nZum Thema \nAm 23. August 1939 schließen das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt (Hitler-Stalin- bzw. Molotow-Ribbentrop-Pakt). In einem Geheimen Zusatzprotokoll teilen beide Mittelosteuropa in »Interessensphären« auf. Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt am 1. September der Zweite Weltkrieg\, ab dem 17. September marschiert die Rote Armee in Ostpolen ein. Im Jahr darauf besetzt und annektiert die Sowjetunion Litauen\, Lettland\, Estland und Teile Rumäniens. Anlässlich des 50. Jahrestages des Paktes schließen sich über eine Million Esten\, Letten und Litauer zu einer Menschenkette zusammen\, um für ihre Freiheit zu demonstrieren. Erst 1989 bestätigt Moskau die Existenz des Geheimen Zusatzprotokolls. Am 2. April 2009 erklärt das Europäische Parlament den 23. August zum »Gedenktag für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime«. Die Veranstaltung will den Fragen nachgehen\, welche Rolle der 23. August 1939 und seine Folgen bei den 2-plus-4-Gesprächen zur Deutschen Einheit 1990 spielen und welche Bedeutung dieses Datum in Polen und dem Baltikum\, in Deutschland und Russland hat. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung  \nProf. Dr. Andreas Nachama\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2019)\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußwort \nDr. Klaus Lederer\, Bürgermeister von Berlin\, Senator für Kultur und Europa \nVortrag \nProf. Dr. Claudia Weber\, Professurinhaberin und Leiterin des Viadrina Center\, Stiftung Europa-Universität Viadrina \nPodium \nProf. Włodzimierz Borodziej\, Professor am Historischen Institut der Universität Warschau\, Co-Direktor des Imre Kertész Kollegs an der Universität Jena \nDr. Ekaterina Makhotina\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin\, Abt. für Osteuropäische Geschichte\, Institut für Geschichtswissenschaft an der Universität Bonn \nMarkus Meckel\, Ratsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung\, 1990 Außenminister der DDR\, 1990–2009 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)\, 2013–2016 Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. \nModeration \nSabine Adler\, Deutschlandfunk \nEinladungskarte_geteilte_Erinnerungen_Staeko_22August2019 \nKontaktdaten \nAnmeldung bitte bis zum 20. August 2019: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nTel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 38\, Fax: Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 20 \n 
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SUMMARY:Sturmabteilung. Die Geschichte der SA
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Daniel Siemens\, Newcastle \nModeration:  Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nDie „Sturmabteilung”\, kurz: SA\, entwickelte sich nach Ende des Ersten Weltkriegs zum Ordnungsdienst der neu gegründeten Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Allmählich zum paramilitärischen Wehrverband ausgebaut\, war sie mit Aufmärschen und gewalttätigen Straßenkämpfen in der Öffentlichkeit präsent. Am Aufstieg der NSDAP zur Massenpartei und an der Etablierung der NS-Diktatur wirkte die SA maßgeblich mit.\nMit seinem Buch Sturmabteilung. Die Geschichte der SA (2019) legt Daniel Siemens eine Gesamtdarstellung der Geschichte der nationalsozialistischen Sturmabteilung vor\, von ihren Anfängen in der Weimarer Republik und ihren Entwicklungen nach der NS-Machtübernahme bis zur politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der SA nach 1945. Siemens zeigt\, dass die SA nach der Ermordung ihrer Führungsspitze im sogenannten „Röhm-Putsch” 1934 keineswegs politisch bedeutungslos wurde. Insbesondere im Zuge der deutschen Expansionspolitik ab 1937 übernahm sie neue Aufgaben bei der Formierung der „Volksgemeinschaft”. Während des Zweiten Weltkriegs nahmen Mitglieder der SA eine aktive Rolle in der nationalsozialistischen Eroberungs- und Vernichtungs­politik ein. Führende SA-Generäle waren als deutsche Gesandte am Holocaust in Südosteuropa direkt beteiligt. \nDaniel Siemens\, 1975 geboren\, ist Professor für Europäische Geschichte an der Newcastle University und Fellow der Royal Historical Society. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seine Studie Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten (2009) wurde mit dem Preis Geisteswissenschaften International ausgezeichnet. Mit der vorliegenden Studie liegt seine 2017 publizierte Habilitationsschrift Stormtroopers: A New History of Hitler’s Brownshirts in deutscher Übersetzung vor. \nMichael Wildt\, 1954 geboren\, ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte der Gewalt und zum nationalsozialistischen Terror vorgelegt.
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SUMMARY:Arbeits- und Tarifkonflikte im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Vortrag: Henry Marx\, Berlin\nModeration: Swantje Greve\, Berlin \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nDie Nationalsozialisten verstanden Arbeit als „Dienst an der Volksgemeinschaft”. Arbeits- und Tarifverhandlungen lehnte das NS-Regime daher als Mechanismus des betrieblichen Interessenausgleichs ab\, die Gewerkschaften ließ es zerschlagen. Stattdessen wurden in den einzelnen Unternehmen die Arbeitnehmer als „Gefolgschaftsmitglieder” zum Gehorsam gegenüber den „Betriebsführern” verpflichtet.\nIn seinem Vortrag zeigt Henry Marx\, dass die Interessensgegensätze in den Betrieben trotz des Versuchs einer nationalsozialistischen Umdeutung von Arbeit keineswegs verschwanden. Um bestehende Konflikte kontrollieren und entschärfen zu können\, bediente sich das NS-Regime neben der Deutschen Arbeitsfront vor allem des Reichsarbeitsministeriums und zwei seiner nachgeordneten Behörden: der Treuhänder der Arbeit und der Arbeitsämter. Was aber waren die staatlichen Handlungsmöglichkeiten\, um in die Betriebsverhältnisse einzugreifen? Gelang es den Behörden\, die Konflikte im Sinne des NS-Regimes und der Rüstungswirtschaft zu lösen? Der Vortrag wirft ein Schlaglicht darauf\, welche Bedeutung der staatlichen Verwaltung bei der Regelung von Arbeitsbeziehungen in der NS-Zeit zukam. \nHenry Marx\, 1982 geboren\, Historiker\, war von 2014 bis 2018 Stipendiat im Projekt der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales und wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Zu seinen Veröffentlichungen gehört der Aufsatz Arbeitsverwaltung und Organisation der Kriegswirtschaft (2017). Seine Studie Die Verwaltung des Ausnahmezustands – Wissensgenerierung und Arbeitskräftelenkung im Nationalsozialismus erscheint im November 2019. Im Begleitband zur Ausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945” ist er mit dem Aufsatz Arbeitsverwaltung im Nationalsozialismus: Disziplinierung und Gewalt vertreten. \nSwantje Greve\, 1983 geboren\, ist Kuratorin der Ausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945”. Von 2014 bis 2018 war sie Stipendiatin im Projekt der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus und wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert.
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SUMMARY:Erhalt und Abriss. Debatten um historische Orte der NS-Zwangsarbeit in Berlin
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nKurzvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit:\nDr. Christine Glauning\, Jürgen Karwelat und\nDr. Christoph Rauhut (alle Berlin) \nModeration: Klaus Hillenbrand\, Berlin \n(Gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:»Polenfeldzug«:  Die deutschen Verbrechen 1939 – Geschichte und Erinnerung. Vortrag und Diskussion
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion\, am Dienstag\, den 25. Juni 2019\, um 19 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nMit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 beginnt der Zweite Weltkrieg. Die Besatzungsherrschaft stellt eine Entgrenzung nationalsozialistischer Gewalt- und Verfolgungspolitik dar. Bereits in den ersten Wochen und Monaten des Krieges ermorden Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes\, Wehrmachts- und andere Einheiten tausende Geiseln\, Angehörige der polnischen Intelligenz\, Patienten\, Juden und Kriegsgefangene. Eine »völkische Flurbereinigung«\, die Vertreibung Hunderttausender Zivilisten\, wird durch den Reichsführer-SS Heinrich Himmler ab Oktober 1939 im eroberten Polen durchgeführt. Welche langfristigen Auswirkungen auf städtische und dörfliche Gemeinschaften\, polnische Männer\, Frauen und Kinder brachte das Jahr 1939? Und wie erinnern sich Polen und Deutsche 80 Jahre danach an die historischen Ereignisse? \nDie Veranstaltung bildet zugleich den Abschluss eines zweitägigen Treffens von Gedenkstättenmitarbeitern und Multiplikatoren aus Berlin und Kielce zum Thema »1939 im deutsch-polnischen Dialog«. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung und Einführung \nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2019) \nVortrag \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien\, Touro College Berlin \nKommentar \nProf. Dr. Jerzy Gapys\, Professor am Institut für Geschichte\, Jan-Kochanowski-Universität Kielce \nModeration \nDr. Andrea Genest \nWissenschaftliche Mitarbeiterin\, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Berlin \n  \nKontaktdaten \nAnmeldung bitte bis zum 21. Juni 2019: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nTel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 38\, Fax: Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 20 \n  \nEinladungskarte_Die_deutschen_Verbrechen_1939_StaeKo_25Juni2019
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SUMMARY:Das Jahr 1942
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Stephanie Bohra\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nAuf der „Wannsee-Konferenz” in Berlin besprachen am 20. Januar 1942 hochrangige Vertreter des NS-Staats die Organisation der Deportation und Ermordung der europäischen Juden im deutschen Machtbereich. Ab März wurden in den NS-Vernichtungslagern Belzec\, Sobibor und Treblinka mehr als 1\,5 Millionen Juden ermordet. Ab Frühjahr erfolgten erste Transporte von Juden aus Westeuropa und dem Reichsgebiet in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Im Juni begann dort der systematische Massenmord an den Juden. Im Dezember ordnete Himmler an\, alle Sinti und Roma nach Auschwitz zu deportieren. Die Gebietseroberungen des NS-Regimes in Europa und Afrika erreichten Ende 1942 die größte Ausdehnung.\nIn seinem Vortrag beschreibt Andreas Nachama die Planung und Durchführung des Holocaust und schildert den Fortgang der deutschen Kriegsführung im Jahr 1942. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
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SUMMARY:Weimar als politisches Argument
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Wirsching\, München\nModeration: Prof. Dr. Martin Sabrow\, Berlin/Potsdam \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nVor genau hundert Jahren\, am 17. Juni 1919\, schrieb der Chef des Generalstabs des Heeres\, Paul von Hindenburg\, an die Reichsregierung: „Ich muß als Soldat den ehrenvollen Untergang einem schmählichen Frieden vorziehen.” Hintergrund war das Ringen um das Ultimatum der Siegermächte zur Annahme des Versailler Friedensvertrags. Wenige Tage später trat Hindenburg zurück\, die Bürde des „schmählichen Friedens” überließ er der Weimarer Republik.\nDer Vortrag nimmt diese Episode zum Ausgangspunkt\, um zunächst danach zu fragen\, welche Rolle der Friede von Versailles in der politischen Diskussion um Weimar und als historisch-politisches Argument nach 1945 spielte. Dem schließen sich allgemeinere Überlegungen zum Wandel Weimars als politisches Argument im Verlauf der deutschen Nachkriegsgeschichte an. Ein dritter Gedankengang gilt der Frage\, inwieweit Weimar als Argument heute wieder aktueller geworden ist\, als es lange den Anschein hatte. Dazu gehört auch die Diskussion darüber\, inwieweit sich in unserer heutigen politischen Kultur wieder stärkere Anzeichen eines politischen Eskapismus und einer zum Extremismus neigenden Realitätsverweigerung verbreiten\, als wir dies aus der Geschichte der „alten” Bundesrepublik kennen. \nAndreas Wirsching\, 1959 geboren\, ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin sowie Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg? Politischer Extremismus in Deutschland und Frankreich 1918–1933/39. Berlin und Paris im Vergleich (1999)\, Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert (2001\, 4. überarb. Aufl. 2018)\, Demokratie und Globalisierung. Europa seit 1989 (2015) und Weimarer Verhältnisse? Historische Lektionen für unsere Demokratie (2018\, Mithg.). \nMartin Sabrow\, 1954 geboren\, ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
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SUMMARY:Die „Judenfrage” im Bild. Der Antisemitismus in nationalsozialistischen Fotoreportagen
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Harriet Scharnberg\, Hamburg\n\nModeration: Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Das Reichsarbeitsministerium und die internationale Sozialpolitik 1933–1945
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Sandrine Kott\, Genf\nModeration: PD Dr. Winfried Süß\, Potsdam \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nEintritt frei \nWährend der Weimarer Republik pflegte das Reichsarbeitsministerium intensive Kontakte auf internationaler Ebene. Das deutsche Sozialversicherungsmodell galt im Ausland als vorbildhaft. Auch nach 1933 stieß die deutsche Sozialpolitik international auf großes Interesse; der Austausch mit dem Ausland wurde fortgeführt. Während des Kriegs wandelte sich die Sozialpolitik jedoch vom „Aushängeschild” des NS-Regimes stärker zu einem Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument. Das Reichsarbeitsministerium war daran erheblich beteiligt. Hatte es zunächst noch an der Tradition fest gehalten\, Sozialpolitik als Mittel internationaler Profilierung einzusetzen\, ging es ab 1938/39 in den annektierten und besetzten Gebieten zunehmend repressiv vor.\nIn ihrem Vortrag verortet Sandrine Kott die Rolle des Reichsarbeitsministeriums im Kontext der internationalen Sozialpolitik der Jahre 1933 bis 1945. Gefragt wird\, welchen Einfluss die deutsche Sozialpolitik auf die internationale Debatte hatte und wie sich der internationale Austausch nach 1933 gestaltete. \nSandrine Kott\, 1960 geboren\, ist Professorin für moderne Europäische Geschichte an der Universität Genf und Mitglied einer 2013 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales einberufenen Unabhängigen Historikerkommission. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter L’Etat social allemand. Représentations et pratiques (1995) und Sozialstaat und Gesellschaft. Das deutsche Kaiserreich in Europa (2014). Gemeinsam mit Kiran Patel ist sie Verfasserin des Aufsatzes Sozialpolitik zwischen Auslandspropaganda und imperialen Ambitionen (2017) sowie Herausgeberin des Bandes Nazism Across Borders: The Social Policies of the Third Reich and Their Global Appeal (2018). \nWinfried Süß\, 1966 geboren\, ist Kommissarischer Leiter der Abt. IV (Regime des Sozialen) am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Privatdozent am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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SUMMARY:In Erinnerung an Prof. Dr. Reinhard Rürup (27. Mai 1934 – 6. April 2018)
DESCRIPTION:Grußwort: Prof. Dr. Bernd Faulenbach\, \nVorträge: Prof. Dr. Wolfgang Schieder\, \nProf. Dr. Peter Brandt\, \nProf. Dr. Shulamit Volkov\, \nProf. Dr. Michael Wildt\nNur mit Anmeldung: veranstaltungen@topographie.de \n 
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SUMMARY:Das Reichsarbeitsministerium im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Arbeit im Nationalsozialismus\nProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nDas Reichsarbeitsministerium im NS-Herrschaftssystem\nProf. Dr. Rüdiger Hachtmann\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Alexander Nützenadel\, Berlin \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Auch ein weites Feld: Der Flughafen Tempelhof im Film
DESCRIPTION:Vortrag: PD Dr. Ralf Forster\, Berlin\nModeration: Dr. Claudia Steur\, Berlin \n(Anlässlich des Erscheinens des Katalogs zur Ausstellung Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte)Eintritt frei \nTempelhof war in der öffentlichen Wahrnehmung zu allen Zeiten mehr als „nur” ein Flughafen. So ist auch seine filmische Repräsentation durch hohe Ereignisbezogenheit und Symbolik gekennzeichnet. Schon die ersten Flugbewegungen über und auf dem Tempelhofer Feld im Spätsommer 1909 wurden auf Zelluloid gespeichert und in die Kinos gebracht. Dokumentationen und Spielfilme\, Werbe-\, aber auch Propagandafilme zeigten später den seit 1923 bestehenden und in der NS-Zeit um ein monumentales Gebäude erweiterten Flughafen als Größten seiner Art\, als Heimat der Lufthansa und Schauplatz der technischen Moderne. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind filmische Repräsentationen geprägt durch die Berliner Luftbrücke und das mit Tempelhof assoziierte „Tor zur freien Welt”. Selbst nach seiner Schließung 2008 ist das Interesse der Filmindustrie an dem ehemaligen Flughafengelände als Drehort ungebrochen\, wie die Filmtrilogie „Tribute von Panem” oder die Dreharbeiten an Steven Spielbergs neuem Agententhriller „St. James Palace” belegen.\nIn seinem Vortrag gibt Ralf Forster anhand von Fotomaterial und Filmbeispielen einen Überblick über die unterschiedliche Darstellung und Inszenierung des Flughafens Tempelhof im Film von 1909 bis heute und reflektiert auch dessen Bedeutung als Bühne von Medienereignissen. \nRalf Forster\, 1966 geboren\, ist Filmtechnikhistoriker und stellvertretender Sammlungsleiter am Filmmuseum Potsdam. Der Medienwissenschaftler lehrt an verschiedenen Universitäten. Seine Dissertation erschien unter dem Titel Ufa und Nordmark. Zwei Firmengeschichten und der deutsche Werbefilm 1919–1945 (2005). Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehört Greif zur Kamera – gib der Freizeit einen Sinn. Amateurfilm in der DDR (2018). Im Katalog zur Ausstellung Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte (2019) ist er mit dem Essay Auch ein weites Feld: Der Flughafen Tempelhof im Film vertreten. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors.
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SUMMARY:Das Jahr 1941
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Andreas Sander\, von 1989 bis 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \n\nIm April erfolgte der deutsche Überfall auf Jugoslawien und Griechenland. Im Juni 1941 begann der deutsche Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Das kommunistische Land sollte zerschlagen und neuer „Lebensraum im Osten” erobert werden. Mit dem Vormarsch der Wehrmacht und den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD in ihrem Gefolge setzten auch Massenerschießungen sowjetischer Juden ein. Der deutsche Plan\, die Rote Armee in drei Monaten zu besiegen\, scheiterte. Im Dezember 1941 traten die USA in den Krieg ein. 1941/42 entstand im Reichssicherheitshauptamt der „Generalplan Ost”.\nIn seinem Vortrag gibt Andreas Nachama einen Überblick über die Fortsetzung der deutschen Angriffskriege im Jahr 1941 und dokumentiert insbesondere die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen in der Sowjetunion. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
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