    BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Orte der Erinnerung 1933 - 1945 - ECPv6.15.11//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:Orte der Erinnerung 1933 - 1945
X-ORIGINAL-URL:https://www.orte-der-erinnerung.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Orte der Erinnerung 1933 - 1945
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20190331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20191027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20200329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20201025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191015T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191015T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190926T074302Z
LAST-MODIFIED:20190926T074302Z
UID:4368-1571166000-1571166000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1944
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Christine Glauning\, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nEintritt frei \nDurch den fortdauernden Krieg und die anhaltenden Rüstungsanstrengungen wurden immer mehr ausländische Arbeitskräfte zur Zwangsarbeit im Deutschen Reich verpflichtet. Seit Januar waren die deutschen Truppen in der Sowjetunion weiter auf dem Rückzug. Im März marschierte die Wehrmacht in Ungarn ein\, ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung wurde nach Auschwitz deportiert. Am 6. Juni begann die Invasion der Alliierten an der französischen Küste. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli ging die Gestapo in großangelegten Verhaftungswellen gegen den Widerstand vor. Im September wurde der nur unzureichend ausgerüstete „Volkssturm” aufgestellt.\nIn seinem Vortrag beleuchtet Andreas Nachama wesentliche Etappen der Kriegsentwicklung im Jahr 1944 sowie die Auswirkungen auf die deutsche Bevölkerung. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1944/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20191008T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20191008T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190910T082331Z
LAST-MODIFIED:20190910T082331Z
UID:4340-1570561200-1570561200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Beamte im Nationalsozialismus: Pflicht\, Verantwortung\, Schuld?
DESCRIPTION:  \nPodium: Henry Marx\, Dr. Stefanie Middendorf\, Prof. Dr. Jochen Streb\,\nImpulsvortrag und Moderation: Prof. Dr. Alexander Nützenadel \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nEintritt frei
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/beamte-im-nationalsozialismus-pflicht-verantwortung-schuld/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190924T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190924T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190906T095320Z
LAST-MODIFIED:20190906T095320Z
UID:4330-1569351600-1569351600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:„Jeder stirbt für sich allein” – Ein Fall der Gestapo in Literatur und Realität
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Karl Kröhnke\, Berlin\nModeration: Dr. Claudia Steur\, Berlin \nEintritt frei \nIm Jahr 1947 erschien Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein”. Das Buch basiert auf Akten des nationalsozialistischen Volksgerichtshofs über die illegale Tätigkeit eines Berliner Arbeiterehepaars\, das 1943 verurteilt und hingerichtet wurde. Der Roman spiegelt nicht nur die Widerstandsaktivitäten und die Verhaftung der Eheleute Hampel\, sondern auch die sich hinziehenden und vielfach in die Irre gehenden Ermittlungen der Gestapo. \nIn seinem Vortrag geht Karl Kröhnke den Entstehungsbedingungen des Romans nach\, der vor etwa zehn Jahren international zum Bestseller avanciert ist. Er skizziert dessen Inhalt und fragt nach dem Spannungsverhältnis zwischen den historischen Fakten und dem erzählten Text. Was wurde in dem Roman wie übernommen\, weggelassen\, geändert\, was anders gewichtet? In den Blick genommen werden auch die von dem Ehepaar Hampel hauptsächlich in Treppenhäusern im Wedding abgelegten Protestpostkarten sowie die im Roman vorkommenden realen Orte des Geschehens wie die Gestapo-Zentrale in der Prinz-Albrecht-Straße 8. \nKarl Kröhnke\, 1956 geboren\, ist Literaturwissenschaftler und Historiker\, freiberuflicher Publizist und langjährig Lehrbeauftragter an mehreren Universitäten\, seit 2012 am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Daneben arbeitet er im Bereich der Gedenkstättenpädagogik und ist als freier Mitarbeiter im Auftrag der Kulturprojekte GmbH auch in der Bildungsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors tätig. Für seine Dissertation Lion Feuchtwanger. Der Ästhet in der Sowjetunion. Ein Buch nicht nur für seine Freunde (1991) wurde ihm der Werner-Pünder-Preis der Universität Frankfurt am Main verliehen. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors. Sie war Kuratorin der 2018 im Dokumentationszentrum präsentierten Sonderausstellung „Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ‚Recht’”.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/jeder-stirbt-fuer-sich-allein-ein-fall-der-gestapo-in-literatur-und-realitaet/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190917T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190917T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190906T095010Z
LAST-MODIFIED:20190906T095407Z
UID:4328-1568746800-1568746800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:NS-Zwangsarbeit und die Kategorie „Geschlecht”. Ein Forschungsfeld
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Elizabeth Harvey\, Nottingham\nModeration: Dr. Christine Glauning\, Berlin \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nEintritt frei \nWährend des Zweiten Weltkriegs wurden etwa 13\,5 Millionen Menschen zur Zwangsarbeit im „Großdeutschen Reich” verpflichtet. Unter ihnen waren vor allem ausländische Zivilarbeiterinnen und Zivilarbeiter\, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge. Die Mehrzahl der ausländischen Arbeitskräfte waren Männer. Doch Frauen machten einen wachsenden Anteil aus. Ende September 1944 waren die Hälfte aller zivilen Zwangsarbeitskräfte aus den besetzten sowjetischen Gebieten sowie ein Drittel der Zwangsarbeitskräfte aus dem besetzten Polen Frauen. Unter allen weiblichen „Fremdarbeiterinnen”\, die aus den deutsch okkupierten Ländern Europas kamen\, stellten polnische und sowjetische Frauen die größten Kontingente dar.\nIn ihrem Vortrag gibt Elizabeth Harvey einen Überblick über aktuelle Forschungen zum Thema „NS-Zwangsarbeit und die Kategorie ‚Geschlecht’”. Erörtert wird auch\, warum der Anteil an Frauen unter den NS-Zwangsarbeitskräften aus Osteuropa so hoch war\, welche Bedeutung dem Reichsarbeitsministerium und der Arbeitsverwaltung bei der Rekrutierung zukam und welche Interessen in Landwirtschaft\, Industrie und Privathaushalten bestanden\, gerade Polinnen und „Ostarbeiterinnen” zu beschäftigen. \nElizabeth Harvey\, 1957 geboren\, ist Professorin für Geschichte an der University of Nottingham. Sie ist Mitglied der 2013 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales berufenen Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert\, insbesondere die Geschlechtergeschichte und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Zu ihren aktuellen Veröffentlichungen gehören die Aufsätze Last Resort or Key Resource? Women Workers from the Nazi-Occupied Soviet Territories\, the Reich Labour Administration and the German War Effort (2016) und Arbeitsverwaltung und Arbeitskräfterekrutierung im besetzten Europa. Belgien und das Generalgouvernement (2017). \nChristine Glauning ist Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/ns-zwangsarbeit-und-die-kategorie-geschlecht-ein-forschungsfeld/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190910T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190910T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190822T092057Z
LAST-MODIFIED:20190822T111835Z
UID:4300-1568142000-1568142000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1943
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Daniela Geppert\, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDie Kapitulation der deutschen 6. Armee in Stalingrad im Februar 1943 wurde zum Symbol der Kriegswende. Joseph Goebbels reagierte darauf mit dem Aufruf zum „totalen Krieg” im Berliner Sportpalast. Eine nochmalige Steigerung der deutschen Rüstungsproduktion setzte ein. Durch den Einsatz westalliierter Truppen kam es zur Niederlage in Nordafrika und zum Umsturz in Italien; im Sommer scheiterte die letzte deutsche Offensive bei Kursk. Seit Anfang 1943 intensivierten die Alliierten auch die Luftangriffe auf deutsche Städte. Hamburg wurde weitgehend zerstört. Nach innen wie nach außen setzte das NS-Regime verstärkten Terror ein. Zahlreiche Mitglieder des Widerstandskreises in der militärischen Abwehr wurden verhaftet.\nIn seinem Vortrag beschreibt Andreas Nachama die Wende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1943 und analysiert die Reaktionen des NS-Regimes. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1943/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190903T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190903T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190822T091933Z
LAST-MODIFIED:20190822T091933Z
UID:4298-1567537200-1567537200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Land's End – Der Ort der „Topographie des Terrors” im Spiegel zeitgenössischer Fotografie
DESCRIPTION:Filmpräsentation: „Bodenproben” (Dokumentarfilm\, 1987\, 30 Minuten\, Regie: Riki Kalbe) \nBuchpräsentation und Podiumsgespräch: Michael Disqué\, Andreas Gehrke\, Klaus Hesse und Felix Hoffmann (alle Berlin)\nModeration: Ulrich Tempel \nSeit den frühen 1980er Jahren findet das Gelände\, auf dem 1987 die Dokumentation „Topographie des Terrors” eröffnet wurde\, das Interesse von künstlerischen Fotografen. Sie hielten in ihren Bildern die Wandlungen des Geländes bis zur Neugestaltung des historischen Orts 2010 fest.\nIn dem von Michael Disqué und Andreas Gehrke in Kooperation mit der Stiftung Topo­graphie des Terrors herausgegebenen Fotoband Land’s End – Der Ort der „Topographie des Terrors” im Spiegel zeitgenössischer Fotografie (2019) sind neben Fotografien der beiden Herausgeber auch Werke von Joachim Brohm\, Klaus Frahm\, John Gossage\, Volker Heinze\, Kai-Olaf Hesse\, Lockemann/Neudörfl\, Margret Nissen und Michael Schmidt enthalten. Sie haben nicht nur einen dokumentarischen Wert\, sondern sind zugleich eigenständige künstlerische Positionen. Der Dokumentarfilm Bodenproben von Riki Kalbe (1941–2002) zeigt als Einführung eindrucksvolle Bilder des Geländes aus den 1980er Jahren und ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung der Künstlerin mit dem Ort. \nMichael Disqué\, 1980 geboren\, ist Fotograf und betreibt u.a. seit 2016 den Projektraum „Kleiner Raum für aktuelles Nichts” in Berlin-Kreuzberg. Er studierte Kunstgeschichte in Leipzig und Berlin sowie Fotografie in München. \nAndreas Gehrke\, 1975 geboren\, ist seit 1999 als freier Fotograf tätig. 2013 gründete er die Verlagsplattform Drittel Books. \nFelix Hoffmann\, 1972 geboren\, ist seit 2005 Hauptkurator der C/O Berlin Foundation. Er studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften und war u.a. am Museum Folkwang in Essen tätig. \nKlaus Hesse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \nUlrich Tempel ist Archivar der Stiftung Topographie des Terrors.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/lands-end-der-ort-der-topographie-des-terrors-im-spiegel-zeitgenoessischer-fotografie/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Film
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190827T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190827T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190822T091430Z
LAST-MODIFIED:20190822T091430Z
UID:4296-1566932400-1566932400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die brüchige Zwischenkriegsordnung: Vom Versailler Vertrag bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Herfried Münkler\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nAnmeldung: veranstaltungen@topographie.de \nDie Pariser Friedensverträge von 1919/20 haben Europa neugeordnet. Sie verschoben nicht nur die politischen Kräfteverhältnisse auf dem Kontinent\, sondern schufen auch eine neue Ordnung der Staaten in Mittel- und Osteuropa sowie im Vorderen Orient. Die Zwischenkriegsordnung litt jedoch darunter\, dass die ihr zugrunde liegenden Legitimationsprinzipien und die in Paris ausgehandelten Grenzziehungen nicht zusammenpassten. Mittel- und Osteuropa sowie der Balkan waren zwischen 1919 und 1939 ein Raum ständiger Kriege\, die nicht selten mit furchtbaren Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung einhergingen. Im geschlagenen Deutschland wurde vor allem der Versailler Vertrag diskutiert\, der von der politischen Rechten bis zur Linken abgelehnt und bekämpft wurde. Eine Reihe von Gebietsabtretungen wurde als ungerecht und als ein Diktat der Sieger empfunden. Die NSDAP und Hitler verklammerten ihre Agitation vor 1933 und ganz besonders kurz vor dem Zweiten Weltkrieg mit der Revision der durch den Versailler Vertrag geschaffenen Grenzen und Staaten.\nIn seinem Vortrag schlägt Herfried Münkler einen Bogen vom Versailler Vertrag bis zum deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 und analysiert die Probleme der Zwischenkriegsordnung in einer Zeit\, die durch eine ganz Europa umfassende politische Instabilität geprägt war. \nHerfried Münkler\, 1951 geboren\, ist Professor em. für Politikwissenschaft (Theorie der Politik) an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt. Zu seinen neueren Publikationen gehören Die Deutschen und ihre Mythen (2009)\, Der Große Krieg. Die Welt 1914–1918 (2013\, 7. Aufl. 2015)\, Kriegssplitter. Die Evolution der Gewalt im 20. und 21. Jahrhundert (2015)\, Macht in der Mitte. Die neuen Auf-gaben Deutschlands in Europa (2015) und Die neuen Deutschen. Ein Land vor seiner Zukunft (2016\, zus. mit Marina Münkler). \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-bruechige-zwischenkriegsordnung-vom-versailler-vertrag-bis-zum-beginn-des-zweiten-weltkriegs/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190822T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190822T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190617T093700Z
LAST-MODIFIED:20190813T105858Z
UID:4158-1566500400-1566500400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:»Geteilte Erinnerungen – 80 Jahre nach dem 23. August 1939«
DESCRIPTION:LEIDER SIND ALLE PLÄTZE BELEGT. EINE ANMELDUNG IST NICHT MEHR MÖGLICH. \n  \nDie Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Robert-Havemann-Gesellschaft laden Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion ein. \n  \nZum Thema \nAm 23. August 1939 schließen das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt (Hitler-Stalin- bzw. Molotow-Ribbentrop-Pakt). In einem Geheimen Zusatzprotokoll teilen beide Mittelosteuropa in »Interessensphären« auf. Mit dem deutschen Angriff auf Polen beginnt am 1. September der Zweite Weltkrieg\, ab dem 17. September marschiert die Rote Armee in Ostpolen ein. Im Jahr darauf besetzt und annektiert die Sowjetunion Litauen\, Lettland\, Estland und Teile Rumäniens. Anlässlich des 50. Jahrestages des Paktes schließen sich über eine Million Esten\, Letten und Litauer zu einer Menschenkette zusammen\, um für ihre Freiheit zu demonstrieren. Erst 1989 bestätigt Moskau die Existenz des Geheimen Zusatzprotokolls. Am 2. April 2009 erklärt das Europäische Parlament den 23. August zum »Gedenktag für die Opfer aller totalitären und autoritären Regime«. Die Veranstaltung will den Fragen nachgehen\, welche Rolle der 23. August 1939 und seine Folgen bei den 2-plus-4-Gesprächen zur Deutschen Einheit 1990 spielen und welche Bedeutung dieses Datum in Polen und dem Baltikum\, in Deutschland und Russland hat. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung  \nProf. Dr. Andreas Nachama\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2019)\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußwort \nDr. Klaus Lederer\, Bürgermeister von Berlin\, Senator für Kultur und Europa \nVortrag \nProf. Dr. Claudia Weber\, Professurinhaberin und Leiterin des Viadrina Center\, Stiftung Europa-Universität Viadrina \nPodium \nProf. Włodzimierz Borodziej\, Professor am Historischen Institut der Universität Warschau\, Co-Direktor des Imre Kertész Kollegs an der Universität Jena \nDr. Ekaterina Makhotina\, Wissenschaftliche Mitarbeiterin\, Abt. für Osteuropäische Geschichte\, Institut für Geschichtswissenschaft an der Universität Bonn \nMarkus Meckel\, Ratsvorsitzender der Stiftung Aufarbeitung\, 1990 Außenminister der DDR\, 1990–2009 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)\, 2013–2016 Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. \nModeration \nSabine Adler\, Deutschlandfunk \nEinladungskarte_geteilte_Erinnerungen_Staeko_22August2019 \nKontaktdaten \nAnmeldung bitte bis zum 20. August 2019: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nTel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 38\, Fax: Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 20 \n 
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/geteilte-erinnerungen-80-jahre-nach-dem-23-august-1939/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Podiumsdiskussion
ORGANIZER;CN="St%C3%A4ndige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum":MAILTO:staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190716T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190716T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190612T095244Z
LAST-MODIFIED:20190612T095244Z
UID:4137-1563303600-1563303600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Sturmabteilung. Die Geschichte der SA
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Daniel Siemens\, Newcastle \nModeration:  Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nDie „Sturmabteilung”\, kurz: SA\, entwickelte sich nach Ende des Ersten Weltkriegs zum Ordnungsdienst der neu gegründeten Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Allmählich zum paramilitärischen Wehrverband ausgebaut\, war sie mit Aufmärschen und gewalttätigen Straßenkämpfen in der Öffentlichkeit präsent. Am Aufstieg der NSDAP zur Massenpartei und an der Etablierung der NS-Diktatur wirkte die SA maßgeblich mit.\nMit seinem Buch Sturmabteilung. Die Geschichte der SA (2019) legt Daniel Siemens eine Gesamtdarstellung der Geschichte der nationalsozialistischen Sturmabteilung vor\, von ihren Anfängen in der Weimarer Republik und ihren Entwicklungen nach der NS-Machtübernahme bis zur politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der SA nach 1945. Siemens zeigt\, dass die SA nach der Ermordung ihrer Führungsspitze im sogenannten „Röhm-Putsch” 1934 keineswegs politisch bedeutungslos wurde. Insbesondere im Zuge der deutschen Expansionspolitik ab 1937 übernahm sie neue Aufgaben bei der Formierung der „Volksgemeinschaft”. Während des Zweiten Weltkriegs nahmen Mitglieder der SA eine aktive Rolle in der nationalsozialistischen Eroberungs- und Vernichtungs­politik ein. Führende SA-Generäle waren als deutsche Gesandte am Holocaust in Südosteuropa direkt beteiligt. \nDaniel Siemens\, 1975 geboren\, ist Professor für Europäische Geschichte an der Newcastle University und Fellow der Royal Historical Society. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seine Studie Horst Wessel. Tod und Verklärung eines Nationalsozialisten (2009) wurde mit dem Preis Geisteswissenschaften International ausgezeichnet. Mit der vorliegenden Studie liegt seine 2017 publizierte Habilitationsschrift Stormtroopers: A New History of Hitler’s Brownshirts in deutscher Übersetzung vor. \nMichael Wildt\, 1954 geboren\, ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte der Gewalt und zum nationalsozialistischen Terror vorgelegt.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/sturmabteilung-die-geschichte-der-sa/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190709T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190709T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190614T091444Z
LAST-MODIFIED:20190614T091444Z
UID:4156-1562698800-1562698800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Arbeits- und Tarifkonflikte im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Vortrag: Henry Marx\, Berlin\nModeration: Swantje Greve\, Berlin \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nDie Nationalsozialisten verstanden Arbeit als „Dienst an der Volksgemeinschaft”. Arbeits- und Tarifverhandlungen lehnte das NS-Regime daher als Mechanismus des betrieblichen Interessenausgleichs ab\, die Gewerkschaften ließ es zerschlagen. Stattdessen wurden in den einzelnen Unternehmen die Arbeitnehmer als „Gefolgschaftsmitglieder” zum Gehorsam gegenüber den „Betriebsführern” verpflichtet.\nIn seinem Vortrag zeigt Henry Marx\, dass die Interessensgegensätze in den Betrieben trotz des Versuchs einer nationalsozialistischen Umdeutung von Arbeit keineswegs verschwanden. Um bestehende Konflikte kontrollieren und entschärfen zu können\, bediente sich das NS-Regime neben der Deutschen Arbeitsfront vor allem des Reichsarbeitsministeriums und zwei seiner nachgeordneten Behörden: der Treuhänder der Arbeit und der Arbeitsämter. Was aber waren die staatlichen Handlungsmöglichkeiten\, um in die Betriebsverhältnisse einzugreifen? Gelang es den Behörden\, die Konflikte im Sinne des NS-Regimes und der Rüstungswirtschaft zu lösen? Der Vortrag wirft ein Schlaglicht darauf\, welche Bedeutung der staatlichen Verwaltung bei der Regelung von Arbeitsbeziehungen in der NS-Zeit zukam. \nHenry Marx\, 1982 geboren\, Historiker\, war von 2014 bis 2018 Stipendiat im Projekt der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales und wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Zu seinen Veröffentlichungen gehört der Aufsatz Arbeitsverwaltung und Organisation der Kriegswirtschaft (2017). Seine Studie Die Verwaltung des Ausnahmezustands – Wissensgenerierung und Arbeitskräftelenkung im Nationalsozialismus erscheint im November 2019. Im Begleitband zur Ausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945” ist er mit dem Aufsatz Arbeitsverwaltung im Nationalsozialismus: Disziplinierung und Gewalt vertreten. \nSwantje Greve\, 1983 geboren\, ist Kuratorin der Ausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945”. Von 2014 bis 2018 war sie Stipendiatin im Projekt der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus und wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/arbeits-und-tarifkonflikte-im-nationalsozialismus/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190702T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190702T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190612T094034Z
LAST-MODIFIED:20190612T094034Z
UID:4135-1562094000-1562094000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Erhalt und Abriss. Debatten um historische Orte der NS-Zwangsarbeit in Berlin
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nKurzvorträge und anschließende Podiumsdiskussion mit:\nDr. Christine Glauning\, Jürgen Karwelat und\nDr. Christoph Rauhut (alle Berlin) \nModeration: Klaus Hillenbrand\, Berlin \n(Gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit) \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/erhalt-und-abriss-debatten-um-historische-orte-der-ns-zwangsarbeit-in-berlin/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Diskussion
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190625T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190625T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190506T080718Z
LAST-MODIFIED:20190507T115940Z
UID:4075-1561489200-1561489200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:»Polenfeldzug«:  Die deutschen Verbrechen 1939 – Geschichte und Erinnerung. Vortrag und Diskussion
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion\, am Dienstag\, den 25. Juni 2019\, um 19 Uhr ein. \n  \nZum Thema \nMit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 beginnt der Zweite Weltkrieg. Die Besatzungsherrschaft stellt eine Entgrenzung nationalsozialistischer Gewalt- und Verfolgungspolitik dar. Bereits in den ersten Wochen und Monaten des Krieges ermorden Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes\, Wehrmachts- und andere Einheiten tausende Geiseln\, Angehörige der polnischen Intelligenz\, Patienten\, Juden und Kriegsgefangene. Eine »völkische Flurbereinigung«\, die Vertreibung Hunderttausender Zivilisten\, wird durch den Reichsführer-SS Heinrich Himmler ab Oktober 1939 im eroberten Polen durchgeführt. Welche langfristigen Auswirkungen auf städtische und dörfliche Gemeinschaften\, polnische Männer\, Frauen und Kinder brachte das Jahr 1939? Und wie erinnern sich Polen und Deutsche 80 Jahre danach an die historischen Ereignisse? \nDie Veranstaltung bildet zugleich den Abschluss eines zweitägigen Treffens von Gedenkstättenmitarbeitern und Multiplikatoren aus Berlin und Kielce zum Thema »1939 im deutsch-polnischen Dialog«. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung und Einführung \nProf. Dr. Andreas Nachama\, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors\, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2019) \nVortrag \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien\, Touro College Berlin \nKommentar \nProf. Dr. Jerzy Gapys\, Professor am Institut für Geschichte\, Jan-Kochanowski-Universität Kielce \nModeration \nDr. Andrea Genest \nWissenschaftliche Mitarbeiterin\, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit\, Berlin \n  \nKontaktdaten \nAnmeldung bitte bis zum 21. Juni 2019: staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nTel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 38\, Fax: Tel.: +49(0)30 – 26 39 43 – 20 \n  \nEinladungskarte_Die_deutschen_Verbrechen_1939_StaeKo_25Juni2019
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/polenfeldzug-die-deutschen-verbrechen-1939-geschichte-und-erinnerung-vortrag-und-diskussion/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
ORGANIZER;CN="St%C3%A4ndige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum":MAILTO:staendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190618T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190618T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190515T121853Z
LAST-MODIFIED:20190515T121853Z
UID:4099-1560884400-1560884400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1942
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Stephanie Bohra\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nAuf der „Wannsee-Konferenz” in Berlin besprachen am 20. Januar 1942 hochrangige Vertreter des NS-Staats die Organisation der Deportation und Ermordung der europäischen Juden im deutschen Machtbereich. Ab März wurden in den NS-Vernichtungslagern Belzec\, Sobibor und Treblinka mehr als 1\,5 Millionen Juden ermordet. Ab Frühjahr erfolgten erste Transporte von Juden aus Westeuropa und dem Reichsgebiet in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Im Juni begann dort der systematische Massenmord an den Juden. Im Dezember ordnete Himmler an\, alle Sinti und Roma nach Auschwitz zu deportieren. Die Gebietseroberungen des NS-Regimes in Europa und Afrika erreichten Ende 1942 die größte Ausdehnung.\nIn seinem Vortrag beschreibt Andreas Nachama die Planung und Durchführung des Holocaust und schildert den Fortgang der deutschen Kriegsführung im Jahr 1942. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1942/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190617T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190617T181500
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190612T093443Z
LAST-MODIFIED:20190612T093443Z
UID:4131-1560795300-1560795300@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Weimar als politisches Argument
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Wirsching\, München\nModeration: Prof. Dr. Martin Sabrow\, Berlin/Potsdam \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \nVor genau hundert Jahren\, am 17. Juni 1919\, schrieb der Chef des Generalstabs des Heeres\, Paul von Hindenburg\, an die Reichsregierung: „Ich muß als Soldat den ehrenvollen Untergang einem schmählichen Frieden vorziehen.” Hintergrund war das Ringen um das Ultimatum der Siegermächte zur Annahme des Versailler Friedensvertrags. Wenige Tage später trat Hindenburg zurück\, die Bürde des „schmählichen Friedens” überließ er der Weimarer Republik.\nDer Vortrag nimmt diese Episode zum Ausgangspunkt\, um zunächst danach zu fragen\, welche Rolle der Friede von Versailles in der politischen Diskussion um Weimar und als historisch-politisches Argument nach 1945 spielte. Dem schließen sich allgemeinere Überlegungen zum Wandel Weimars als politisches Argument im Verlauf der deutschen Nachkriegsgeschichte an. Ein dritter Gedankengang gilt der Frage\, inwieweit Weimar als Argument heute wieder aktueller geworden ist\, als es lange den Anschein hatte. Dazu gehört auch die Diskussion darüber\, inwieweit sich in unserer heutigen politischen Kultur wieder stärkere Anzeichen eines politischen Eskapismus und einer zum Extremismus neigenden Realitätsverweigerung verbreiten\, als wir dies aus der Geschichte der „alten” Bundesrepublik kennen. \nAndreas Wirsching\, 1959 geboren\, ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin sowie Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg? Politischer Extremismus in Deutschland und Frankreich 1918–1933/39. Berlin und Paris im Vergleich (1999)\, Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert (2001\, 4. überarb. Aufl. 2018)\, Demokratie und Globalisierung. Europa seit 1989 (2015) und Weimarer Verhältnisse? Historische Lektionen für unsere Demokratie (2018\, Mithg.). \nMartin Sabrow\, 1954 geboren\, ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/weimar-als-politisches-argument/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190611T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190611T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190515T121717Z
LAST-MODIFIED:20190515T121717Z
UID:4097-1560279600-1560279600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die „Judenfrage” im Bild. Der Antisemitismus in nationalsozialistischen Fotoreportagen
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Harriet Scharnberg\, Hamburg\n\nModeration: Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin) \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-judenfrage-im-bild-der-antisemitismus-in-nationalsozialistischen-fotoreportagen/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190604T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190604T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190515T121326Z
LAST-MODIFIED:20190515T121533Z
UID:4094-1559674800-1559674800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Reichsarbeitsministerium und die internationale Sozialpolitik 1933–1945
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Sandrine Kott\, Genf\nModeration: PD Dr. Winfried Süß\, Potsdam \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nEintritt frei \nWährend der Weimarer Republik pflegte das Reichsarbeitsministerium intensive Kontakte auf internationaler Ebene. Das deutsche Sozialversicherungsmodell galt im Ausland als vorbildhaft. Auch nach 1933 stieß die deutsche Sozialpolitik international auf großes Interesse; der Austausch mit dem Ausland wurde fortgeführt. Während des Kriegs wandelte sich die Sozialpolitik jedoch vom „Aushängeschild” des NS-Regimes stärker zu einem Herrschafts- und Unterdrückungsinstrument. Das Reichsarbeitsministerium war daran erheblich beteiligt. Hatte es zunächst noch an der Tradition fest gehalten\, Sozialpolitik als Mittel internationaler Profilierung einzusetzen\, ging es ab 1938/39 in den annektierten und besetzten Gebieten zunehmend repressiv vor.\nIn ihrem Vortrag verortet Sandrine Kott die Rolle des Reichsarbeitsministeriums im Kontext der internationalen Sozialpolitik der Jahre 1933 bis 1945. Gefragt wird\, welchen Einfluss die deutsche Sozialpolitik auf die internationale Debatte hatte und wie sich der internationale Austausch nach 1933 gestaltete. \nSandrine Kott\, 1960 geboren\, ist Professorin für moderne Europäische Geschichte an der Universität Genf und Mitglied einer 2013 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales einberufenen Unabhängigen Historikerkommission. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter L’Etat social allemand. Représentations et pratiques (1995) und Sozialstaat und Gesellschaft. Das deutsche Kaiserreich in Europa (2014). Gemeinsam mit Kiran Patel ist sie Verfasserin des Aufsatzes Sozialpolitik zwischen Auslandspropaganda und imperialen Ambitionen (2017) sowie Herausgeberin des Bandes Nazism Across Borders: The Social Policies of the Third Reich and Their Global Appeal (2018). \nWinfried Süß\, 1966 geboren\, ist Kommissarischer Leiter der Abt. IV (Regime des Sozialen) am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Privatdozent am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-reichsarbeitsministerium-und-die-internationale-sozialpolitik-1933-1945/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190528T180000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190528T180000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190509T112144Z
LAST-MODIFIED:20190509T112144Z
UID:4089-1559066400-1559066400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:In Erinnerung an Prof. Dr. Reinhard Rürup (27. Mai 1934 – 6. April 2018)
DESCRIPTION:Grußwort: Prof. Dr. Bernd Faulenbach\, \nVorträge: Prof. Dr. Wolfgang Schieder\, \nProf. Dr. Peter Brandt\, \nProf. Dr. Shulamit Volkov\, \nProf. Dr. Michael Wildt\nNur mit Anmeldung: veranstaltungen@topographie.de \n 
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/in-erinnerung-an-prof-dr-reinhard-ruerup-27-mai-1934-6-april-2018/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190521T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190521T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190425T095358Z
LAST-MODIFIED:20190425T095358Z
UID:4049-1558465200-1558465200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Reichsarbeitsministerium im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Arbeit im Nationalsozialismus\nProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nDas Reichsarbeitsministerium im NS-Herrschaftssystem\nProf. Dr. Rüdiger Hachtmann\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Alexander Nützenadel\, Berlin \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945: Beamte im Dienst des Nationalsozialismus” \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-reichsarbeitsministerium-im-nationalsozialismus/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190514T080000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190514T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190425T095237Z
LAST-MODIFIED:20190425T095237Z
UID:4047-1557820800-1557860400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Auch ein weites Feld: Der Flughafen Tempelhof im Film
DESCRIPTION:Vortrag: PD Dr. Ralf Forster\, Berlin\nModeration: Dr. Claudia Steur\, Berlin \n(Anlässlich des Erscheinens des Katalogs zur Ausstellung Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte)Eintritt frei \nTempelhof war in der öffentlichen Wahrnehmung zu allen Zeiten mehr als „nur” ein Flughafen. So ist auch seine filmische Repräsentation durch hohe Ereignisbezogenheit und Symbolik gekennzeichnet. Schon die ersten Flugbewegungen über und auf dem Tempelhofer Feld im Spätsommer 1909 wurden auf Zelluloid gespeichert und in die Kinos gebracht. Dokumentationen und Spielfilme\, Werbe-\, aber auch Propagandafilme zeigten später den seit 1923 bestehenden und in der NS-Zeit um ein monumentales Gebäude erweiterten Flughafen als Größten seiner Art\, als Heimat der Lufthansa und Schauplatz der technischen Moderne. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind filmische Repräsentationen geprägt durch die Berliner Luftbrücke und das mit Tempelhof assoziierte „Tor zur freien Welt”. Selbst nach seiner Schließung 2008 ist das Interesse der Filmindustrie an dem ehemaligen Flughafengelände als Drehort ungebrochen\, wie die Filmtrilogie „Tribute von Panem” oder die Dreharbeiten an Steven Spielbergs neuem Agententhriller „St. James Palace” belegen.\nIn seinem Vortrag gibt Ralf Forster anhand von Fotomaterial und Filmbeispielen einen Überblick über die unterschiedliche Darstellung und Inszenierung des Flughafens Tempelhof im Film von 1909 bis heute und reflektiert auch dessen Bedeutung als Bühne von Medienereignissen. \nRalf Forster\, 1966 geboren\, ist Filmtechnikhistoriker und stellvertretender Sammlungsleiter am Filmmuseum Potsdam. Der Medienwissenschaftler lehrt an verschiedenen Universitäten. Seine Dissertation erschien unter dem Titel Ufa und Nordmark. Zwei Firmengeschichten und der deutsche Werbefilm 1919–1945 (2005). Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehört Greif zur Kamera – gib der Freizeit einen Sinn. Amateurfilm in der DDR (2018). Im Katalog zur Ausstellung Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte (2019) ist er mit dem Essay Auch ein weites Feld: Der Flughafen Tempelhof im Film vertreten. \nClaudia Steur ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/auch-ein-weites-feld-der-flughafen-tempelhof-im-film/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190507T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190507T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190409T103127Z
LAST-MODIFIED:20190409T103127Z
UID:4026-1557255600-1557255600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1941
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Andreas Sander\, von 1989 bis 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \n\nIm April erfolgte der deutsche Überfall auf Jugoslawien und Griechenland. Im Juni 1941 begann der deutsche Eroberungs- und Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Das kommunistische Land sollte zerschlagen und neuer „Lebensraum im Osten” erobert werden. Mit dem Vormarsch der Wehrmacht und den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD in ihrem Gefolge setzten auch Massenerschießungen sowjetischer Juden ein. Der deutsche Plan\, die Rote Armee in drei Monaten zu besiegen\, scheiterte. Im Dezember 1941 traten die USA in den Krieg ein. 1941/42 entstand im Reichssicherheitshauptamt der „Generalplan Ost”.\nIn seinem Vortrag gibt Andreas Nachama einen Überblick über die Fortsetzung der deutschen Angriffskriege im Jahr 1941 und dokumentiert insbesondere die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen in der Sowjetunion. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur. \nEinladung (PDF)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1941/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190430T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190430T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190409T102809Z
LAST-MODIFIED:20190409T102809Z
UID:4024-1556650800-1556650800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Unter einem stillen Himmel | Obłoki płyną nad nami
DESCRIPTION:Dokumentarfilm\, 2018\, 86 Minuten (OmdU) \nBuch und Regie: Anna Konik \nNach dem Film stehen Anna Konik und Dr. Juliane Haubold-Stolle für Fragen zur Verfügung.\nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Audtorium\nNiederkirchnerstraße8\, Berlin-Kreuzberg\nEintitt frei \n(Gemeinsam mit dem Polnischen Institut Berlin\, im Rahmen von filmPOLSKA 2019) \nFür den Film „Unter einem stillen Himmel” kehrt Anna Konik in ihren Geburtsort Dobrodzień (Guttentag) in Oberschlesien zurück und begibt sich auf eine Reise in dessen komplexe Vergangenheit. Dafür sucht sie die Nähe der Menschen\, die heute in dem Ort leben\, und spricht mit ihnen – dazu gehört auch ihre Mutter\, deren Erinnerungen fast völlig verblasst sind. Ihre Gesprächspartner sind unter anderem Menschen\, die selbst oder deren Eltern aus dem ehemaligen Ostpolen nach Dobrodzień kamen. Zudem kommen Angehörige der deutschen Minderheit zu Wort. Sie sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen\, über die jüdische Gemeinschaft\, die es in Guttentag gab\, und deren Zerstörung in der NS-Zeit. Die verschiedenen Erinnerungen stehen im Film nebeneinander und werden gleichzeitig miteinander verwoben. Dafür erkundet Konik mit der Kamera die noch vorhandenen Gebäude des Ortes und bezieht die Natur\, ihre Geräusche und den stetigen Wandel\, dem sie unterliegt\, ganz selbstverständlich mit ein. Durch Koniks sehr persönlichen Blick gewinnt der künstlerische Dokumentarfilm eine hohe Intensität. \nAnna Konik\, 1974 in Dobrodzień (Polen) geboren\, ist eine zeitgenössische Künstlerin. Ihr Schaffen umfasst Videoinstallationen\, Kunstfilme\, Objekte\, Fotografien\, Zeichnungen und Skulpturen. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Anna Konik ist Preisträgerin zahlreicher Stipendien und war Rudolf-Arnheim-Gastprofessorin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin (www.annakonik.art.pl). \nJuliane Haubold-Stolle\, 1975 geboren\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors. Ihre Dissertation verfasste sie zum Thema Mythos Oberschlesien. Der Kampf um die Erinnerung in Deutschland und Polen 1919–1956 (2008).
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/unter-einem-stillen-himmel-obloki-plyna-nad-nami/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Film
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190429T181500
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190429T181500
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190409T102615Z
LAST-MODIFIED:20190409T102615Z
UID:4022-1556561700-1556561700@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Die „Volksgemeinschaft” als Antwort auf die fragmentierte Republik von Weimar
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann\, Potsdam \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n„Volksgemeinschaft” war kein genuin nationalsozialistischer Begriff\, sondern hatte bereits im Ersten Weltkrieg Konjunktur. Mit ihm sollte eine geeinte „Kriegsgemeinschaft” hergestellt werden. Aber auch nach 1918 wurde „Volksgemeinschaft” zu einer politischen Deutungsformel\, die von nahezu sämtlichen Parteien der Weimarer Republik beschworen wurde – allerdings mit durchaus unterschiedlichen Intentionen. So waren es zunächst vor allem Demokraten\, die nach der Erfahrung des verlorenen Weltkriegs sowie der Gewalt von Revolution und Konterrevolution mit der „Volksgemeinschaft” die Forderung nach Einheit der Nation\, nach Beendigung von Spaltung und Klassenkampf verbanden. Mit diesem Begriff sollten gerade die verfassungsloyalen Kräfte gesammelt werden. Bei aller Einheitsrhetorik beschäftigte die völkische Rechte dagegen vor allem\, wer nicht zur „Volksgemeinschaft” gehören durfte\, allen voran die Juden. Antisemitismus konstituierte die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft”; er befeuerte auch deren Radikalität und Destruktionspotential. Was die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft” von anderen Gemeinschaftsvorstellungen unterschied\, waren die Gewalttätigkeit der Ausgrenzung und die rassistische Unumkehrbarkeit der Zugehörigkeitskriterien. \nMichael Wildt\, 1954 geboren\, ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte der Gewalt und zum nationalsozialistischen Terror vorgelegt. Zu den neueren Publikationen gehören Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939 (2007)\, Volksgemeinschaft. Neue Forschungen zur Gesellschaft des Nationalsozialismus (2009\, hg. mit Frank Bajohr) und Volk\, Volksgemeinschaft\, AfD (2017). \nRüdiger Hachtmann\, 1953 geboren\, ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin und Senior Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/die-volksgemeinschaft-als-antwort-auf-die-fragmentierte-republik-von-weimar/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190326T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190326T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190314T140802Z
LAST-MODIFIED:20190314T141659Z
UID:3992-1553626800-1553626800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Siegfried Lichtenstaedter. Prophet der Vernichtung. Über Volksgeist und Judenhass
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Dr. Götz Aly\, Berlin\nLesung: Paulina Bittner und Franziskus Claus\, beide Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \n  \nSiegfried Lichtenstaedter (1865–1942)\, im fränkischen Baiersdorf geboren\, hatte Orientalistik studiert\, schloss aber\, da er eine akademische Karriere als Jude für aussichtslos hielt\, als Volljurist ab und wurde schließlich Oberregierungsrat in der bayerischen Finanzverwaltung. 1923 hielt er für möglich\, was nach 1933 geschah: Dass die Juden in Deutschland „totgeschlagen und ihre Güter den ‚Ariern’ gegeben” würden. Seine Warnungen veröffentlichte er – „als aktiver Beamter\, noch dazu Jude” – unter wechselnden Pseudonymen und oft in satirischer Form. Im Juni 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert.\nDer von Götz Aly herausgegebene Band Siegfried Lichtenstaedter. Prophet der Vernichtung. Über Volksgeist und Judenhass (2019) versammelt die wichtigsten Schriften Lichtenstaedters zum deutschen Antisemitismus und zum Minderheitenhass. Als Homosexueller und Jude – als doppelter Außenseiter – entwickelte er ein frappierendes Sensorium für die Stimmungslagen in der deutschen Gesellschaft und für die Gefahren\, die der jüdischen Minderheit daraus erwuchsen. Zugleich bewahrte er sich große Seelenstärke und Unabhängigkeit. \nGötz Aly\, 1947 geboren\, Historiker und Journalist\, ist Autor zahlreicher Bücher\, die in vielen Sprachen erscheinen. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit\, Neid und Rassenhass 1800–1933 (2011)\, Die Belasteten. „Euthanasie” 1939–1945. Eine Gesellschaftsgeschichte (2013) und Europa gegen die Juden 1880–1945 (2017). Für seine Bücher wurde er vielfach geehrt und 2018 mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. \nPaulina Bittner\, 1995 geboren\, und Franziskus Claus\, 1994 geboren\, sind Schau-spielstudierende an der Universität der Künste Berlin. \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/siegfried-lichtenstaedter-prophet-der-vernichtung-ueber-volksgeist-und-judenhass/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Buchpräsentation,Lesung
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190319T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190319T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190211T113524Z
LAST-MODIFIED:20190211T113642Z
UID:3937-1553022000-1553022000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1940
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Klaus Hesse\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1940/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Diskussion,Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190312T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190312T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190211T111353Z
LAST-MODIFIED:20190211T111353Z
UID:3933-1552417200-1552417200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Tatort Sachsenhausen. Strafverfolgung von KZ-Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Stephanie Bohra\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \nTopographie des Terrors Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/tatort-sachsenhausen-strafverfolgung-von-kz-verbrechen-in-der-bundesrepublik-deutschland/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Gespräch,Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190305T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190305T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190211T111753Z
LAST-MODIFIED:20190211T113406Z
UID:3935-1551812400-1551812400@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:„Zeughaus für die Schwerter des Geistes” – Die Deutsche Bücherei in Leipzig 1912–1945
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag: Dr. Sören Flachowsky\, Berlin\nModeration: Monika Sommerer\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/zeughaus-fuer-die-schwerter-des-geistes-die-deutsche-buecherei-in-leipzig-1912-1945/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Gespräch,Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190226T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190226T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190117T090635Z
LAST-MODIFIED:20190117T090635Z
UID:3868-1551207600-1551207600@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:„Kristallnacht” und Kirchen: Wie reagierten Protestanten und Katholiken auf die Novemberpogrome 1938?
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Manfred Gailus\, Berlin\nModeration: Dr. Ulrich Prehn\, Berlin \nEintritt frei \nBegleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/kristallnacht-und-kirchen-wie-reagierten-protestanten-und-katholiken-auf-die-novemberpogrome-1938/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190221T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190221T200000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190114T130922Z
LAST-MODIFIED:20190114T130922Z
UID:3842-1550779200-1550779200@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:»Der Arbeiter-Samariter-Bund und der Nationalsozialismus«
DESCRIPTION:Der Arbeiter-Samariter-Bund\, mit über 1\,3 Millionen Mitgliedern eine der größten Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen Deutschlands\, legt 130 Jahre nach seiner Gründung eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung zu seiner Geschichte im Nationalsozialismus vor. Sie beleuchtet die regional sehr unterschiedlichen Schicksale der bedrängten Kolonnen des ASB bis zur Auflösung am 1. September 1933\, mit der das Ringen des in der Arbeiterbewegung verwurzelten ASB um sein Fortbestehen formal beendet war. Das Buch folgt den höchst unterschiedlichen Wegen der Arbeitersamariter zwischen Verfolgung und Verstrickung bis 1945. Die Wiedergründung des ASB nach Kriegsende und die dabei handelnden Personen werden betrachtet\, Kontinuitäten und Brüche eingeordnet. \n\n\nProgramm\nBegrüßung: Knut Fleckenstein MdEP (ASB-Bundesvorsitzender)\nGrußwort: Prof. Dr. Andreas Nachama (Direktor Topographie des Terrors)\nEinführung: Uwe Neumärker (Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas)\nPodiumsdiskussion: Prof. Dr. Frank Bajohr\, Marthe Burfeind\, Dr. Nils Köhler\, Franz Müntefering\, Uwe Neumärker\nModeration: Sven Felix Kellerhoff\nAusblick: Knut Fleckenstein \nanschließend Empfang \nBereits um 19 Uhr gibt es die Gelegenheit\, an einer Führung durch das Dokumentationszentrum teilzunehmen. \nAnmeldung bis zum 10. Februar 2019 unter www.asb.de/anmeldung
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/der-arbeiter-samariter-bund-und-der-nationalsozialismus/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Ausstellungseröffnung,Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190219T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190219T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190110T122638Z
LAST-MODIFIED:20190110T122740Z
UID:3798-1550602800-1550602800@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:„Asoziale” und „Berufsverbrecher” in den Konzentrationslagern 1933 bis 1938
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Dr. Julia Hörath\, Hamburg\nKommentar: Dr. Angelika Königseder\, Berlin\nanschließend Podiumsgespräch\nModeration: Dr. Thomas Lutz\, Berlin \nTopographie des Terrors Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/asoziale-und-berufsverbrecher-in-den-konzentrationslagern-1933-bis-1938/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Buchpräsentation
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20190212T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20190212T190000
DTSTAMP:20260506T203120
CREATED:20190110T122351Z
LAST-MODIFIED:20190110T122507Z
UID:3796-1549998000-1549998000@www.orte-der-erinnerung.de
SUMMARY:Das Jahr 1939
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Peter Steinbach\, Vorsitzender des Internationalen Beirats der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nMit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Wenige Tage zuvor hatten Deutschland und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt geschlossen („Hitler-Stalin-Pakt”). Bereits im März war nach dem Einmarsch deutscher Truppen die „Rest-Tschechei” zerschlagen und zum „Protektorat Böhmen und Mähren” erklärt worden. Nach Kriegsbeginn kam es zu den ersten „Euthanasie”-Morden\, im Oktober zu den ersten Deportationen von Juden. Am 27. September gründete Heinrich Himmler das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) als wichtigstes Organ nationalsozialistischer Terrorherrschaft. Am 8. November scheiterte in München das Attentat von Johann Georg Elser auf Hitler. In seinem Vortrag beleuchtet Andreas Nachama insbesondere die NS-Kriegspolitik und den vom RSHA ausgehenden Terror in den besetzten polnischen Gebieten. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur.
URL:https://www.orte-der-erinnerung.de/veranstaltung/das-jahr-1939/
LOCATION:Dokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Niederkirchnerstraße 8\, Berlin\, 10963
CATEGORIES:Vortrag
ORGANIZER;CN="Topographie des Terrors. Gestapo%2C SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Stra%C3%9Fe":MAILTO:veranstaltungen@topographie.de
GEO:52.5066836;13.3837024
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8 Berlin 10963;X-APPLE-RADIUS=500;X-TITLE=Niederkirchnerstraße 8:geo:13.3837024,52.5066836
END:VEVENT
END:VCALENDAR