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SUMMARY:Unter einem stillen Himmel | Obłoki płyną nad nami
DESCRIPTION:Dokumentarfilm\, 2018\, 86 Minuten (OmdU) \nBuch und Regie: Anna Konik \nNach dem Film stehen Anna Konik und Dr. Juliane Haubold-Stolle für Fragen zur Verfügung.\nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Audtorium\nNiederkirchnerstraße8\, Berlin-Kreuzberg\nEintitt frei \n(Gemeinsam mit dem Polnischen Institut Berlin\, im Rahmen von filmPOLSKA 2019) \nFür den Film „Unter einem stillen Himmel” kehrt Anna Konik in ihren Geburtsort Dobrodzień (Guttentag) in Oberschlesien zurück und begibt sich auf eine Reise in dessen komplexe Vergangenheit. Dafür sucht sie die Nähe der Menschen\, die heute in dem Ort leben\, und spricht mit ihnen – dazu gehört auch ihre Mutter\, deren Erinnerungen fast völlig verblasst sind. Ihre Gesprächspartner sind unter anderem Menschen\, die selbst oder deren Eltern aus dem ehemaligen Ostpolen nach Dobrodzień kamen. Zudem kommen Angehörige der deutschen Minderheit zu Wort. Sie sprechen über ihre persönlichen Erfahrungen\, über die jüdische Gemeinschaft\, die es in Guttentag gab\, und deren Zerstörung in der NS-Zeit. Die verschiedenen Erinnerungen stehen im Film nebeneinander und werden gleichzeitig miteinander verwoben. Dafür erkundet Konik mit der Kamera die noch vorhandenen Gebäude des Ortes und bezieht die Natur\, ihre Geräusche und den stetigen Wandel\, dem sie unterliegt\, ganz selbstverständlich mit ein. Durch Koniks sehr persönlichen Blick gewinnt der künstlerische Dokumentarfilm eine hohe Intensität. \nAnna Konik\, 1974 in Dobrodzień (Polen) geboren\, ist eine zeitgenössische Künstlerin. Ihr Schaffen umfasst Videoinstallationen\, Kunstfilme\, Objekte\, Fotografien\, Zeichnungen und Skulpturen. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Anna Konik ist Preisträgerin zahlreicher Stipendien und war Rudolf-Arnheim-Gastprofessorin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin (www.annakonik.art.pl). \nJuliane Haubold-Stolle\, 1975 geboren\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors. Ihre Dissertation verfasste sie zum Thema Mythos Oberschlesien. Der Kampf um die Erinnerung in Deutschland und Polen 1919–1956 (2008).
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SUMMARY:Die „Volksgemeinschaft” als Antwort auf die fragmentierte Republik von Weimar
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann\, Potsdam \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n„Volksgemeinschaft” war kein genuin nationalsozialistischer Begriff\, sondern hatte bereits im Ersten Weltkrieg Konjunktur. Mit ihm sollte eine geeinte „Kriegsgemeinschaft” hergestellt werden. Aber auch nach 1918 wurde „Volksgemeinschaft” zu einer politischen Deutungsformel\, die von nahezu sämtlichen Parteien der Weimarer Republik beschworen wurde – allerdings mit durchaus unterschiedlichen Intentionen. So waren es zunächst vor allem Demokraten\, die nach der Erfahrung des verlorenen Weltkriegs sowie der Gewalt von Revolution und Konterrevolution mit der „Volksgemeinschaft” die Forderung nach Einheit der Nation\, nach Beendigung von Spaltung und Klassenkampf verbanden. Mit diesem Begriff sollten gerade die verfassungsloyalen Kräfte gesammelt werden. Bei aller Einheitsrhetorik beschäftigte die völkische Rechte dagegen vor allem\, wer nicht zur „Volksgemeinschaft” gehören durfte\, allen voran die Juden. Antisemitismus konstituierte die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft”; er befeuerte auch deren Radikalität und Destruktionspotential. Was die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft” von anderen Gemeinschaftsvorstellungen unterschied\, waren die Gewalttätigkeit der Ausgrenzung und die rassistische Unumkehrbarkeit der Zugehörigkeitskriterien. \nMichael Wildt\, 1954 geboren\, ist Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte der Gewalt und zum nationalsozialistischen Terror vorgelegt. Zu den neueren Publikationen gehören Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939 (2007)\, Volksgemeinschaft. Neue Forschungen zur Gesellschaft des Nationalsozialismus (2009\, hg. mit Frank Bajohr) und Volk\, Volksgemeinschaft\, AfD (2017). \nRüdiger Hachtmann\, 1953 geboren\, ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin und Senior Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
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SUMMARY:Siegfried Lichtenstaedter. Prophet der Vernichtung. Über Volksgeist und Judenhass
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Dr. Götz Aly\, Berlin\nLesung: Paulina Bittner und Franziskus Claus\, beide Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \n  \nSiegfried Lichtenstaedter (1865–1942)\, im fränkischen Baiersdorf geboren\, hatte Orientalistik studiert\, schloss aber\, da er eine akademische Karriere als Jude für aussichtslos hielt\, als Volljurist ab und wurde schließlich Oberregierungsrat in der bayerischen Finanzverwaltung. 1923 hielt er für möglich\, was nach 1933 geschah: Dass die Juden in Deutschland „totgeschlagen und ihre Güter den ‚Ariern’ gegeben” würden. Seine Warnungen veröffentlichte er – „als aktiver Beamter\, noch dazu Jude” – unter wechselnden Pseudonymen und oft in satirischer Form. Im Juni 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert.\nDer von Götz Aly herausgegebene Band Siegfried Lichtenstaedter. Prophet der Vernichtung. Über Volksgeist und Judenhass (2019) versammelt die wichtigsten Schriften Lichtenstaedters zum deutschen Antisemitismus und zum Minderheitenhass. Als Homosexueller und Jude – als doppelter Außenseiter – entwickelte er ein frappierendes Sensorium für die Stimmungslagen in der deutschen Gesellschaft und für die Gefahren\, die der jüdischen Minderheit daraus erwuchsen. Zugleich bewahrte er sich große Seelenstärke und Unabhängigkeit. \nGötz Aly\, 1947 geboren\, Historiker und Journalist\, ist Autor zahlreicher Bücher\, die in vielen Sprachen erscheinen. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Warum die Deutschen? Warum die Juden? Gleichheit\, Neid und Rassenhass 1800–1933 (2011)\, Die Belasteten. „Euthanasie” 1939–1945. Eine Gesellschaftsgeschichte (2013) und Europa gegen die Juden 1880–1945 (2017). Für seine Bücher wurde er vielfach geehrt und 2018 mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet. \nPaulina Bittner\, 1995 geboren\, und Franziskus Claus\, 1994 geboren\, sind Schau-spielstudierende an der Universität der Künste Berlin. \nAndreas Nachama ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.
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SUMMARY:Das Jahr 1940
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Klaus Hesse\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Tatort Sachsenhausen. Strafverfolgung von KZ-Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Stephanie Bohra\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \nTopographie des Terrors Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:„Zeughaus für die Schwerter des Geistes” – Die Deutsche Bücherei in Leipzig 1912–1945
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag: Dr. Sören Flachowsky\, Berlin\nModeration: Monika Sommerer\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:„Kristallnacht” und Kirchen: Wie reagierten Protestanten und Katholiken auf die Novemberpogrome 1938?
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Manfred Gailus\, Berlin\nModeration: Dr. Ulrich Prehn\, Berlin \nEintritt frei \nBegleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:»Der Arbeiter-Samariter-Bund und der Nationalsozialismus«
DESCRIPTION:Der Arbeiter-Samariter-Bund\, mit über 1\,3 Millionen Mitgliedern eine der größten Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen Deutschlands\, legt 130 Jahre nach seiner Gründung eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung zu seiner Geschichte im Nationalsozialismus vor. Sie beleuchtet die regional sehr unterschiedlichen Schicksale der bedrängten Kolonnen des ASB bis zur Auflösung am 1. September 1933\, mit der das Ringen des in der Arbeiterbewegung verwurzelten ASB um sein Fortbestehen formal beendet war. Das Buch folgt den höchst unterschiedlichen Wegen der Arbeitersamariter zwischen Verfolgung und Verstrickung bis 1945. Die Wiedergründung des ASB nach Kriegsende und die dabei handelnden Personen werden betrachtet\, Kontinuitäten und Brüche eingeordnet. \n\n\nProgramm\nBegrüßung: Knut Fleckenstein MdEP (ASB-Bundesvorsitzender)\nGrußwort: Prof. Dr. Andreas Nachama (Direktor Topographie des Terrors)\nEinführung: Uwe Neumärker (Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas)\nPodiumsdiskussion: Prof. Dr. Frank Bajohr\, Marthe Burfeind\, Dr. Nils Köhler\, Franz Müntefering\, Uwe Neumärker\nModeration: Sven Felix Kellerhoff\nAusblick: Knut Fleckenstein \nanschließend Empfang \nBereits um 19 Uhr gibt es die Gelegenheit\, an einer Führung durch das Dokumentationszentrum teilzunehmen. \nAnmeldung bis zum 10. Februar 2019 unter www.asb.de/anmeldung
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SUMMARY:„Asoziale” und „Berufsverbrecher” in den Konzentrationslagern 1933 bis 1938
DESCRIPTION:Buchpräsentation: Dr. Julia Hörath\, Hamburg\nKommentar: Dr. Angelika Königseder\, Berlin\nanschließend Podiumsgespräch\nModeration: Dr. Thomas Lutz\, Berlin \nTopographie des Terrors Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Das Jahr 1939
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Peter Steinbach\, Vorsitzender des Internationalen Beirats der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nDokumentationszentrum Topographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nMit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg. Wenige Tage zuvor hatten Deutschland und die Sowjetunion einen Nichtangriffspakt geschlossen („Hitler-Stalin-Pakt”). Bereits im März war nach dem Einmarsch deutscher Truppen die „Rest-Tschechei” zerschlagen und zum „Protektorat Böhmen und Mähren” erklärt worden. Nach Kriegsbeginn kam es zu den ersten „Euthanasie”-Morden\, im Oktober zu den ersten Deportationen von Juden. Am 27. September gründete Heinrich Himmler das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) als wichtigstes Organ nationalsozialistischer Terrorherrschaft. Am 8. November scheiterte in München das Attentat von Johann Georg Elser auf Hitler. In seinem Vortrag beleuchtet Andreas Nachama insbesondere die NS-Kriegspolitik und den vom RSHA ausgehenden Terror in den besetzten polnischen Gebieten. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur.
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SUMMARY:Der Fall Globke. Propaganda und Justiz in Ost und West
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Klaus Bästlein\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Dr. Ingo Müller\, Berlin \nTopographie des Terrors Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Unterbelichtet? Die unbekannten Dimensionen des Novemberterrors 1938
DESCRIPTION:Vortrag: Sven Felix Kellerhoff\, Berlin\nModeration: Dr. Ulrich Baumann\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\nEintritt frei \nBegleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Die Kriegsverbrecherlobby. Bundesdeutsche Hilfe für im Ausland inhaftierte NS-Täter
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Felix Bohr\nModeration: Prof. Dr. Michael Wildt\nEintritt frei \n(In Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Osteuropäische Opfer des Nationalsozialismus in der deutschen Erinnerungskultur
DESCRIPTION:Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Nachama (Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin)\, Prof. Dr. Julia Obertreis (Verband der Osteuropahistorikerinnen und -Historiker\, Erlangen)\nImpulsvortrag: Prof. Dr. Aleida Assmann\nPodiumsgespräch mit: Prof. Dr. Aleida Assmann\, Dr. Jochen Böhler und Prof. Dr. Claudia Weber\nModeration: Harald Asel\nEintritt frei \n(Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. und dem\nVerband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V.) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Vom Wort zur Tat. Antisemitismus in der Weimarer Republik
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\nModeration: Dr. René Schlott\nEintritt frei \nRingvorlesung Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Das Jahr 1938
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Claudia Steur\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:„… für ein Leben ohne Menschenhass” – Die Verfolgung der „Europäischen Union” 1943/44
DESCRIPTION:Die Widerstandsgruppe „Europäische Union” 1943/44\n\n\n\n\nVortrag: Dr. Claudia Steur\, Berlin \nZeugnisse und Dokumente zur „Europäischen Union”\nLesung: Ruth Reinecke\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Die Masseninternierungen nach dem Novemberpogrom 1938. Antisemitischer Terror und jüdische Selbstbehauptungen im Konzentrationslager
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Kim Wünschmann\, München\nModeration: Dr. Astrid Ley\, OranienburgEintritt frei \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen) \nBegleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \nDie Veranstaltung ist gleichzeitig Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „‚Im Reich der Nummern\, wo die Männer keine Namen haben.’ Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen”\, die von 9. bis 30. November im Abgeordnetenhaus zu Berlin gezeigt wird.\nmehr (stiftung-denkmal.de) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust
DESCRIPTION:Begleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938” \n(Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und dem Metropol Verlag) \nBuchpräsentation: Prof. Dr. Wolfgang Benz\, Berlin\nModeration: Uwe Neumärker\, Berlin \nMit der „Reichskristallnacht” begann offene Gewalt gegen Juden\, staatlich inszeniert\, ausgeübt nicht nur von fanatischen Nationalsozialisten\, sondern auch von Menschen\, die zuvor freundliche Nachbarn und friedliche Mitbürger waren.\nIn seinem Buch Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust (2018) legt Wolfgang Benz dar\, dass die Pogrome im November – Brandstiftung gegen Synagogen\, Plünderung und öffentliche Misshandlung der Juden – ein Rückfall in finstere Barbarei waren. Ihnen folgten die Beraubung und Entrechtung der Juden durch die Regierung\, die NSDAP und eine willfährige Bürokratie. Anfang 1939 war die wirtschaftliche und öffentliche Existenz der deutschen Juden zerstört. Der Ghettoisierung in „Judenhäusern”\, Reglementierung des Alltags\, Zwangsarbeit und schließlich völligen Rechtlosigkeit folgten das Verbot der Auswanderung\, die Kennzeichnung mit dem „Judenstern”\, die Deportation in Ghettos und Vernichtungsstätten im Osten und der organisierte systematische Judenmord. Die „Reichskristallnacht” war der Auftakt zum Holocaust. \nWolfgang Benz\, 1941 geboren\, ist Professor em. an der Technischen Universität Berlin. Bis 2011 war er Leiter des dortigen Zentrums für Antisemitismusforschung. Als Gastprofessor lehrte er u.a. in Australien\, Bolivien\, Nordirland\, Österreich und Mexiko. Der Historiker ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert und zur Vorurteilsforschung. Zu seinen neueren Veröffentlichungen gehören Deutsche Juden im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte in Porträts (2011)\, Das Jahr 1933. Der Weg zur Hitler-Diktatur (2013)\, Theresienstadt. Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung (2013)\, Antisemitismus. Präsenz und Tradition eines Ressentiments (2015) und Antisemitismus in der DDR. Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel (2018\, Hg.). \nUwe Neumärker ist Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Kurator der Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938”.
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SUMMARY:Das Jahr 1937
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Ulrich Tempel\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \n1937 war ein Jahr ausgeprägter nationalsozialistischer Kulturpolitik\, aber auch verstärkten repressiven Vorgehens des Regimes\, nicht zuletzt gegen die Kirchen. Im Sommer wurde in München neben der ersten „Großen Deutschen Kunstausstellung” die Gegenausstellung „Entartete Kunst” präsentiert\, im November die Propaganda-Schau „Der ewige Jude”. Im Spanischen Bürgerkrieg hatten im April Flugzeuge der deutschen Legion Condor die baskische Stadt Guernica zerstört. Ein mehrtägiger Staatsbesuch Mussolinis in Deutschland bekräftigte im September die „Achse Berlin-Rom”.\nIn seinem Vortrag zeichnet Andreas Nachama wesentliche Ereignisse des Jahres 1937 nach. Dargelegt wird auch\, wie das NS-Regime nach vier Jahren Herrschaft Bilanz zog und welche Ziele künftiger Politik formuliert wurden. \nAndreas Nachama\, 1951 geboren\, ist Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2005 bis 2013 war er Gründungsdekan und Professor am Lander Institute for Communication about the Holocaust and Tolerance des Touro College Berlin. Seit 2000 ist er Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom\, Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Werke zur Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie zur jüdischen Geschichte\, Religion und Kultur.
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SUMMARY:Das KZ Auschwitz 1942–1945 und die Zeit der Todesmärsche 1944/45
DESCRIPTION:Präsentation des 16. Bandes der Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945” (VEJ) \nEinführung: Prof. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \nBandpräsentation: Dr. Andrea Rudorff\, Berlin \nLesung ausgewählter Dokumente: Anette Daugardt\, Berlin \nModeration: Prof. Dr. Peter Klein\, Berlin \n(Gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin\, dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg und dem Verlag De Gruyter Oldenbourg) \nMit Texten von Verfolgten\, Tätern und Beobachtern dokumentiert die 16-bändige Edition den Holocaust. Der aktuelle Band 16 thematisiert das Konzentrationslager Auschwitz\, das sich vom Frühjahr 1942 an zu einem Zentrum des Judenmords entwickelte: 1\,1 Mio. Juden aus ganz Europa wurden dorthin deportiert\, die meisten direkt nach ihrer Ankunft in Gaskammern ermordet. Der riesige Lagerkomplex diente jedoch nicht ausschließlich dem Massenmord\, sondern hatte während des Krieges verschiedene\, vor allem wirtschaftliche Funktionen. Als sich die Front 1944 von beiden Seiten dem deutschen Herrschaftsgebiet näherte\, zwang die SS die KZ-Häftlinge in strapaziösen Fußmärschen\, Bahntransporten und Schiffspassagen in das Reichsinnere. Den sogenannten Todesmärschen fielen weitere 250.000 Häftlinge zum Opfer.\nNach einer Einführung in das Editionsprojekt und den neuen Band durch Dieter Pohl gibt Andrea Rudorff Einblicke in die Editionsarbeit und veranschaulicht die Geschichte einzelner Quellen. Anette Daugardt trägt diese und weitere Dokumente aus dem Band vor. \nAnette Daugardt\, 1966 geboren\, ist Schauspielerin in Berlin. Sie hatte Engagements u.a. an der Freien Volksbühne und am Berliner Ensemble sowie in verschiedenen Fernsehfilm- und Serienproduktionen. Seit 2003 realisiert sie eigene Projekte am KantTheaterBerlin. \nPeter Klein\, 1962 geboren\, ist Professor am Fachbereich für Holocaust Studien des Touro College Berlin. \nDieter Pohl\, 1964 geboren\, ist Professor für Zeitgeschichte an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Mitherausgeber der Edition VEJ. \nAndrea Rudorff\, 1975 geboren\, Historikerin\, ist Bearbeiterin des 16. Bandes der Edition VEJ. Seit 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fritz Bauer Institut im Projekt „Das KZ-Außenlager Katzbach bei den Adlerwerken in Frankfurt am Main”.
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SUMMARY:Gedenkweg 2018 – ERINNERN. GEDENKEN. MITGEHEN. 80 Jahre Pogrom
DESCRIPTION:Mit den Ausschreitungen vom 9. November 1938 offenbarten die nationalsozialistischen Machthaber ihren Judenhass und Antisemitismus in vollem Ausmaß. Jüdische Einrichtungen\, Geschäfte und Synagogen wurden zerstört und Juden wurden im ganzen Deutschen Reich verhaftet\, misshandelt und ermordet. Genauso empörend wie die Gräueltaten der zynisch „Reichskristallnacht“ genannten Aktion war\, dass sich weite Kreise der Bevölkerung daran ungeniert beteiligt haben und so gut wie niemand dagegen seine Stimme erhob.\n80 Jahre nach der Reichspogromnacht wollen wir schweigend an die Untaten erinnern\, der Opfer gedenken und uns der Verantwortung stellen\, die uns aus der Geschichte erwächst.\n\nBeginn: 13 Uhr – Topographie des Terrors\, über Potsdamer Platz\nAbschluss: 14.15 Uhr – Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nMehr Informationen unter: www.gedenken.berlin \nEine Initiative von: Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz\, Erzbistum Berlin\, Ökomenischer Rat Berlin-Brandenburg \nIn Kooperation mit: Wall\, KlingenbergBerlin.
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SUMMARY:Georg Elser. Der Hitler-Attentäter
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Peter Steinbach\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin \nBereits 1938 entschloss sich der Tischler Georg Elser\, die nationalsozialistische Führung – Hitler\, Göring und Goebbels – zu töten. Er wollte so den drohenden Krieg verhindern. Am 8. November 1939 entging Hitler im Münchner Bürgerbräukeller seinem Anschlag\, da er den Kundgebungsort wenige Minuten vor Explosion eines Sprengkörpers verließ. Georg Elser wurde gefasst und gestand nach tagelangen Verhören in München seine Tat. Nach langer Isolationshaft wurde er am 9. April 1945\, wenige Wochen vor Kriegsende\, im Konzentrationslager Dachau ermordet. \nIn seinem Vortrag gibt Peter Steinbach einen Einblick in den Werdegang Georg Elsers und berichtet über dessen Verfolgung und Inhaftierung durch eine Sonderkommission des Reichssicherheitshauptamts. Auch die Wahrnehmungen und Deutungen des Anschlags vom 8. November 1939 werden diskutiert. \nPeter Steinbach\, 1948 geboren\, ist Professor i. R. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim\, Wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Vorsitzender des Internationalen Beirats der Stiftung Topographie des Terrors. Gemeinsam mit Johannes Tuchel ist er Autor des Bandes Georg Elser. Der Hitler-Attentäter (2010). \n  \nEintritt frei \nAnmeldung erbeten:\nveranstaltungen@topographie.de\, Telefon: 030 254509-13
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SUMMARY:Das Jahr 1936
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Andreas Nachama\, Berlin\nModeration: Dr. Thomas Lutz\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nIm Rahmen der Reihe 12 Jahre\, 3 Monate\, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus \nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Die vergessene Republik. Zum Ort der Weimarer Demokratie in der deutsch-deutschen Zeitgeschichte
DESCRIPTION:Vortrag: Prof. Dr. Martin Sabrow\nModeration: Prof: Dr. Andreas Nachama \nEintritt frei \nAnmeldung: veranstaltungen@topographie.de \nRingvorlesung „Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik” \n(Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:»Weiheraum« – Ein Roman über Täter und Opfer des Volksgerichtshofs
DESCRIPTION:Der Autor Prof. Dr. Klaus Marxen\, Berlin im Gespräch mit Prof. Dr. Peter Steinbach\, Berlin \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
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SUMMARY:NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre
DESCRIPTION:Vortrag: Dr. Fabian Wendler\, Berlin\nModeration: Dr. Gabriele Camphausen\, Berlin \nEintritt frei \n(Gemeinsam mit dem Metropol Verlag) \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:Die SS nach 1945. Entschuldungsnarrative\, populäre Mythen\, europäische Erinnerungsdiskurse
DESCRIPTION:Buchpräsentation: PD Dr. Jan Erik Schulte\, Hadamar\, und Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin\nModeration: Prof. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\nEintritt frei \n(Weitere Informationen in Kürze)
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SUMMARY:»Ein Armeecorps der inneren Front« – Roland Freisler und der Volksgerichtshof
DESCRIPTION:Vortrag\nThomas Clausen\, Cambridge \n  \nWeitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze. \n  \nEine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.
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SUMMARY:Arbeitszwang und Judenmord. Die Arbeitslager für Juden im Distrikt Krakau
DESCRIPTION:Arbeitslager für Juden waren ein Spezifikum der NS-Besatzungsherrschaft in Osteuropa. Schätzungsweise 900 bis 1000 Lager dieses Typus sind zwischen 1939 und 1944 allein in den okkupierten polnischen und sowjetischen Gebieten errichtet worden. In seiner Studie konzentriert sich Mario Wenzel auf den südwestlichen Distrikt Krakau des Generalgouvernements. Der Autor zeigt\, dass die dortigen Arbeitslager integraler Bestandteil der Judenverfolgung im besetzten Polen waren\, sowohl in der Phase der »Judenpolitik« bis Anfang 1942 als auch in der Phase ihrer Vernichtung. Die sich verändernde Verfolgungspraxis spiegelte sich in den Unterstellungsverhältnissen und im äußeren Aufbau der Lager wider\, in den Arbeits- und Lebensbedingungen der Insassen\, den Einfluss und Betreuungsmöglichkeiten jüdischer Institutionen und in der Funktion der Lager. \n  \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Christine Glauning\, Leiterin Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit \nVortrag\nDr. Mario Wenzel\, Autor und Historiker \nGespräch\nDr. Mario Wenzel\nProf. Dr. Wolfgang Benz\, Historiker und Sprecher des Beirats der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
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