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SUMMARY:Der Nationalsozialismus im Alltag von Kindern und Jugendlichen nach 1945. Objekte aus dem Schulmuseum Nürnberg
DESCRIPTION:Das Schulmuseum Nürnberg ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Stadt Nürnberg und der Universität Erlangen-Nürnberg. Es entwickelt Wanderausstellungen und Schüler-Lernlabore\, unter anderem zur NS-Diktatur. Mit über 250.000 Objekten und Dokumenten zählt die schulgeschichtliche Sammlung zu den größten Einrichtungen ihrer Art im deutschen Sprachraum.\nIn seinem Vortrag präsentiert Mathias Rösch verschiedene Objekte aus der Sammlung\, die die Zeit des Nationalsozialismus im Alltag von Kindern und Jugendlichen nach 1945 spiegeln. Mit diesen Kinderbüchern\, Schulheften\, Möbelstücken\, aber auch Kuscheltieren und Briefchen\, die sich Jugendliche heimlich im Unterricht schickten\, sind vielfältige Fragen verknüpft: Welche Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus\, insbesondere in der eigenen Familie\, werden hier sichtbar? Welche Haltungen und Prägungen sind erkennbar? Zeigt sich hier vielleicht auch Wandel und Entwicklung? Und wie setzt das Museum heute diese Objekte in Ausstellungen oder in der Bildungsarbeit ein? \nMathias Rösch ist Leiter des Schulmuseums Nürnberg und als Dozent an der Universität Erlangen-Nürnberg tätig. Der Historiker ist Kurator der Ausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“. Seine Dissertation mit dem Titel Die Münchner NSDAP 1925–1933: Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik erschien 2002. \nJohanna Wensch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nDr. Mathias Rösch\, Nürnberg \n\n\nModeration \nJohanna Wensch\, Berlin \n\n\n\n  \nSchulmuseum Nürnberg \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nIm Rahmen der Sonderausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“
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SUMMARY:Erinnerungskultur in Ungarn – Zwischen Verdrängung und Verantwortung Vortrag und Diskussion
DESCRIPTION:Zum Thema: \n\nUngarn nahm am Zweiten Weltkrieg an der Seite der Achsenmächte teil – vor allem mit dem Ziel\, nach dem Ersten Weltkrieg verlorene Gebiete zurückzugewinnen. Bereits Ende der 1930er Jahre hatte sich das Land dem nationalsozialistischen Deutschland angenähert und immer restriktivere antijüdische Gesetze erlassen. Während des Krieges starben viele jüdische Männer im Arbeitsdienst bei der Armee\, und ungarische Truppen verübten Kriegsverbrechen in besetzten Gebieten. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht im März 1944 führten die deutschen Besatzer mit aktiver Hilfe ungarischer Behörden Massendeportationen vor allem in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch. Mehr als eine halbe Million Juden aus Ungarn kamen im Holocaust ums Leben. \nDennoch erlebten Zehntausende Juden in Budapest die Befreiung des Ghettos durch die Rote Armee Anfang 1945\, womit die ungarische Hauptstadt die einzige Großstadt Mitteleuropas war\, in der nach dem Krieg noch eine große jüdische Gemeinde existierte. Sie prägte – mit Ausnahme der stalinistischen Jahre (1949 bis 1956) – das Gedenken an die Opfer des Holocaust auch während der Jahrzehnte der kommunistischen Diktatur mit. \nSo entwickelte sich eine vielschichtige Erinnerungskultur\, die seit 1989 ständigen Veränderungen unterworfen ist. Zwar entstanden zahlreiche Gedenkorte\, aber der Kampf um die historische Deutungshoheit und der Streit um das Ausmaß der ungarischen Mitverantwortung prägen das stark polarisierte Land bis heute. \n\nProgramm \nBegrüßung \nUwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Vorsitzender der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum (2025) \nEinführung \nDr. Éva Kovács\, Soziologin\, Wiener Wiesenthal Institute for Holocaust Studies\, Wien\, ELTE – TK Budapest \nPodium \nRachel Paetzke\, Museumspädagogin im Holocaust Memorial Center in Budapest \nDr. Éva Kovács \nModeration: \nAdam Kerpel-Fronius\, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:Das „Führerhauptquartier Wolfsschanze“ im Zweiten Weltkrieg
DESCRIPTION:Vorträge \n\n\n\n\n\nDr. Felix Bohr\, Berlin\, und Dr. Matthias Weichelt\, Berlin \n\n\nModeration \nAndreas Mix\, Berlin \n\n\nFelix Hartlaub Gesellschaft\, Suhrkamp Verlag \n  \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Berlin im Nationalsozialismus. Abriss einer Stadtgeschichte
DESCRIPTION:Buchpräsentation \nDr. Christoph Kreutzmüller und Dr. Bjoern Weigel\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Stefanie Middendorf\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mit BeBra Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Friedrich-Wilhelm Krüger. Höherer SS- und Polizeiführer im Generalgouvernement
DESCRIPTION:Friedrich-Wilhelm Krüger (1894–1945) war während des Zweiten Weltkriegs der höchste SS-Führer im besetzten Polen. Als Höherer SS- und Polizeiführer mit Sitz in Krakau ging er radikal gegen die polnische Bevölkerung im Generalgouvernement vor und organisierte die Ermordung von Millionen Jüdinnen und Juden.\nIn seinem Buch Friedrich-Wilhelm Krüger. Der dreißigjährige Krieg eines politischen Soldaten (1914–1945) (2025) geht Nicolas Patin der Frage nach\, wie aus dem jungen deutschen Soldaten\, der 20 Jahre alt war\, als er 1914 in den Krieg zog\, einer der schlimmsten NS-Täter wurde. Weder individualpsychologische Ansätze noch die Zugehörigkeit zu einer Generation opportunistischer Deklassierter reichen aus\, um das zu erklären\, was der Autor in dieser Biografie zu schildern versucht: wie ein gewöhnlicher Mann zum Massenmörder wurde. \nNicolas Patin ist Historiker und lehrt an der Université Bordeaux Montaigne deutsche Zeitgeschichte. Er promovierte über die Weimarer Republik und war an der kritischen Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ in französischer Sprache beteiligt (2021). Patin hat mehrere Bücher zur Geschichte Deutschlands von 1914 bis 1945 veröffentlicht\, darunter zuletzt Le Monde nazi (2024\, Mitautor). Derzeit arbeitet er an einer Geschichte der NSDAP-Wähler. \nStephan Lehnstaedt\, Historiker\, ist Professor für Holocaust-Studien und jüdische Studien an der Touro University\, Campus Berlin. \n\n\nBuchpräsentation \nDr. Nicolas Patin\, Bordeaux \n\n\nModeration \nProf. Dr. Stephan Lehnstaedt\, Berlin \n\n\n\n\n\nGemeinsam mit Touro University Berlin\, Metropol Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die Kunst\, geliebt zu werden | Jak być kochaną
DESCRIPTION:Kosten:  Eintritt frei\n\n\n\n\n\n\n\n\n Dauer:  110 Minuten\n Sprachen:  Deutsch\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPolen 1962\, 97 Minuten\, OmdU\, Regie: Wojciech Jerzy Has \nDie bekannte Radiosprecherin Felicja fliegt Ende der 1950er-Jahre von Warschau nach Paris. Dabei erinnert sie sich an die Zeit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Als junge Schauspielerin versteckte sie ihren Kollegen Wiktor\, der 1939 einen „Volksdeutschen“ getötet hatte\, in ihrer Wohnung. Um ihm das Überleben zu sichern\, spielte sie für die Deutschen in einem Theater. Nach Kriegsende wurde Felicja deshalb als Kollaborateurin verurteilt. Wiktor wandte sich von ihr ab und nahm sich schließlich das Leben.\nDer Spielfilm Jak być kochaną von Wojciech Jerzy Has (1925–2000) basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Kazimierz Brandys (1916–2000). Die inneren Monologe aus dem Buch übersetzt Has in Rückblenden. Reflektiert wird eine weibliche Perspektive auf das Leben im Krieg unter deutscher Besatzung und die Zeit danach. Zugleich ist der Film eine kritische Auseinandersetzung mit patriotischen Heldenmythen. Das psychologische Drama um Liebe und Verrat zählt zu den Meisterwerken des polnischen Films und lief auf zahlreichen internationalen Festivals. \nMartin Sander ist Journalist\, Autor und Übersetzer. Als Kulturkorrespondent berichtet er für Deutschlandradio und andere Sender über Polen\, die Ukraine und den Balkan und schreibt für verschiedene Tageszeitungen. \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Spielfilm mit Dr. Martin Sander und Andreas Mix \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit Polnisches Institut Berlin \n\n\nIm Rahmen von filmPOLSKA 2025 \n\n\nGefördert durch \nMinister für Kultur und nationales Erbe der Republik Polen \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der Nationalsozialismus im Familiengedächtnis
DESCRIPTION:Der Nationalsozialismus ist in Deutschland Teil zahlreicher Familiengeschichten. In den letzten Jahrzehnten setzen sich besonders Kinder und Enkel der Kriegs- und NS-Generation kritisch mit ihrer Familiengeschichte auseinander und bringen immer wieder auch bisher Verschwiegenes ans Licht.\nIn der Ausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“ beleuchtet das Kapitel „Unbekanntes Erbe“ exemplarisch\, wie das Erinnern an die NS-Geschichte\, aber auch die Spurensuche in einzelnen Opfer- und Täterfamilien aussieht. Im Podiumsgespräch wird nicht nur danach gefragt\, was in den Familien erzählt oder ausgeblendet wurde\, sondern auch\, welche Wege die Nachkommen beschritten haben\, um Verschwiegenes aufzudecken und wie sie heute mit diesem Wissen umgehen. \nRüdiger Horstmann arbeitet als Vertriebsleiter in Hamburg. Ab 2010 recherchierte er zur Geschichte seines Großvaters\, des SS-Offiziers Walter Schallock (1903–1974). Während des Zweiten Weltkriegs war dieser als Mitglied verschiedener Einsatzkommandos direkt an der Ermordung der jüdischen Bevölkerung beteiligt. \nMarion Schubert (geb. Salomon) wurde 1946 in Shanghai geboren. Ihre jüdischen Eltern waren 1938/39 vor den Nationalsozialisten nach China geflohen. 1953 kehrte die Familie über Israel zurück nach Berlin. Marion Schuberts Mann Reinhard (1944–2000) setzte sich als Jurist im Bundesjustizministerium für die Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen ein. \nJutta Ströter-Bender ist Mitgründerin des International Research and Archives Network for Historical Children’s and Youth Drawings (IRAND). Erst vor wenigen Jahren entdeckte sie mit ihrem Mann\, dass ihre Schwiegermutter in der NS-Zeit als Halbjüdin galt. Ihr Schwiegervater\, der am nationalsozialistischen Raketenprogramm mitarbeitete\, hatte sie 1940 mithilfe gefälschter Papiere geheiratet. \nMathias Rösch ist Leiter des Schulmuseums Nürnberg und Mitkurator der Ausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“. \n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsgespräch\nRüdiger Horstmann\, Hamburg\nMarion Schubert\, Berlin\nProf. Dr. Jutta Ströter-Bender\, Meisenheim am Glan\n\n  \nModeration\nDr. Mathias Rösch\, Nürnberg \n\n\n  \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nIm Rahmen der Sonderausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945
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SUMMARY:NS-Täter in Italien 1943–1945
DESCRIPTION:Die deutsche Besatzung Italiens zwischen 1943 und 1945 forderte das Leben von bis zu 70.000 Italienerinnen und Italienern\, darunter mehr als 10.000 Zivilpersonen\, die von deutschen Truppen bei Massakern und Massenhinrichtungen ermordet wurden. Nach dem Krieg schwieg man in Deutschland lange über die Täter\, während es in Italien über Jahrzehnte hinweg nahezu unmöglich war\, gesicherte Informationen über die Verantwortlichen zu erhalten.\nIn ihrem Vortrag stellen Carlo Gentile und Annika Duin das Forschungsprojekt „NS-Täter in Italien 1943–1945. Die Massaker im besetzten Italien in der Erinnerung der Täter“ vor\, dessen zentrales Element eine dreisprachige Website ist (www.ns-taeter-italien.org). Diese bietet umfassende Informationen zu den deutschen Kriegsverbrechen in Italien\, zahlreiche Täterbiografien sowie Einblicke in die Kriegs- und Nach-kriegsrechtsprechung. Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Deutsch-Italienischen Zukunftsfonds gefördert. \nCarlo Gentile ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln und Leiter des dort angesiedelten Projekts „NS-Täter in Italien 1943–1945“. Zuvor war er langjährig als Sachverständiger und Gutachter bei Strafverfahren wegen NS- und Kriegsverbrechen vor Gerichten in Deutschland\, Italien und Kanada tätig. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehört Wehrmacht und Waffen-SS im Partisanenkrieg. Italien 1943–1945 (2012\, ital. 2015\, TB 2022). \nAnnika Duin ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „NS-Täter in Italien 1943–1945“ am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln und Doktorandin an der Universität Bielefeld. Sie absolvierte ein Masterstudium der Neueren und Neuesten Geschichte an der Universität zu Köln und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne. \nJohanna Wensch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nDr. Carlo Gentile und Annika Duin\, Köln \n\n\nModeration \nJohanna Wensch\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitMartin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Hitlers Fotograf. Heinrich Hoffmann. Eine Biografie
DESCRIPTION:Der Münchner Fotograf Heinrich Hoffmann (1885–1957) war Nationalsozialist der ersten Stunde und stellte seine beruflichen Fähigkeiten rasch in den Dienst der Partei. Seit den frühen 1920er Jahren prägten seine Aufnahmen das visuelle Image der NSDAP und ihres „Führers“\, den Hoffmann im Sinne der NS-Propaganda inszenierte. Aus dem Leibfotografen wurde ein enger Vertrauter Hitlers\, der aus dem inneren Kreis bald nicht mehr wegzudenken war.\nIn seinem Buch Hitlers Fotograf Heinrich Hoffmann. Eine Biografie (2025) zeigt Sebastian Peters\, dass Hoffmann seine einzigartige Position zu nutzen wusste. Als Verleger eines Unternehmens\, das sich zum größten privaten Bildpresseverlag des „Dritten Reichs“ entwickelte\, stieg er ab 1933 zum einflussreichen Propagandisten und Multimillionär auf. Erst mit der deutschen Niederlage ging das Imperium des selbsternannten „Reichsbildberichterstatters“ unter. Doch auch wenn Hoffmanns Person nach 1945 allmählich in der Bedeutungslosigkeit versank\, führen seine Bilder ein Nachleben – das bis heute anhält. \nSebastian Peters ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator der Dokumentation Obersalzberg am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin. Sein Studium der Geschichte und Politikwissenschaft absolvierte er an den Universitäten München und Maynooth (Irland). Er hat diverse Aufsätze verfasst\, darunter Der „Millionär von Hitlers Gnaden“ und die Kunst. Zu Entstehung und Verbleib der Sammlung Heinrich Hoffmann (2018). Mit der vorliegenden Studie wurde er 2021 an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nDr. Sebastian Peters\, München \n\n\nModeration \nAndreas Mix\, Berlin \n\n\n\n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Die Nazis waren ja nicht einfach weg.“ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945
DESCRIPTION:Vor 80 Jahren\, am Ende des Zweiten Weltkriegs\, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus\, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise. \nDie Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage\, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Die erste Station der Wanderausstellung ist das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors. \nEine Ausstellung des Schulmuseums Nürnberg der Universität Erlangen-Nürnberg\, gefördert durch die Alfred Landecker Foundation \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nGrußwort \nLena Altman\, Alfred Landecker Foundation \n\n\nZur Ausstellung \nDr. Mathias Rösch\, Kurator der Ausstellung \nProf. Dr. Sybille Steinbacher im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Kant-Gymnasiums Berlin-Spandau \n\n\nIm Anschluss \nRundgang durch die Ausstellung und kleiner Empfang \n\n\n  \n\n\nAnmeldung bis 23. Juni: veranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:NATHAN-ISM
DESCRIPTION:USA 2023\, 79 Minuten\, OmdU\nRegie: Elan Golod \nAm Ende des Zweiten Weltkriegs trat der damals 18-jährige Nathan Hilu (1926–2019)\, Sohn syrisch-jüdischer Einwanderer in New York\, in die US-Army ein und wurde unter anderem beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Wachsoldat eingesetzt. Diese Erfahrung inspirierte ihn ein Leben lang zu künstlerischen Arbeiten in Form von zahllosen Skizzen und Zeichnungen. Bezeichnend für seinen Stil sind die Schnelligkeit und die Unmittelbarkeit der Umsetzung von Erinnerungsfetzen. Über 70 Jahre verbrachte Nathan Hilu damit\, eine visuelle Erzählung aus seinen Erinnerungen zu schaffen. Aber was passiert\, wenn diese Erinnerungen ein Eigenleben entwickeln? \nMit seinem Film Nathan-ism entwirft der Regisseur Elan Golod ein dokumentarisches Porträt des alternden Künstlers. Doch was als Blick auf einen einzigartigen Zeugen der Geschichte beginnt\, entwickelt sich zu einer anschaulichen Studie über die Funktion der Kunst im Spannungsfeld von Archiv und Erfindung. \nElan Golod ist ein israelisch-amerikanischer Filmemacher. Er lebt und arbeitet in New York. Sein preisgekrönter Film Nathan-ism lief bereits bei mehreren Festivals in Kana-da\, Israel\, den USA und der Ukraine und hatte in Nürnberg seine Europapremiere. \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss \nRegisseur Elan Golod im Gespräch mit Dr. Christian Schmittwilken \n\n\n\n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nVom 27. Juni bis 18. Juli werden in der Galerie ART CRU Berlin Werke von Nathan Hilu präsentiert. Die Vernissage in Anwesenheit von Elan Golod findet am 26. Juni um 18 Uhr statt (Kunsthof\, Oranienburger Straße 27\, 10117 Berlin). Weitere Informationen finden Sie unter www.art-cru.de.
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SUMMARY:Unwillige Volksgenossen. Wie die Deutschen zum NS-Regime standen. Eine Stimmungsgeschichte
DESCRIPTION:Waren die Deutschen nach 1933 ein Volk von Jublern und Ja-Sagern? Die Mehrheit der Deutschen sei von einer Aufbruchstimmung ergriffen worden und habe sich überraschend schnell den neuen Machthabern angeschlossen\, so lautet das gängige Urteil.\nDieses Bild einer „Zustimmungsdiktatur“ stellt Peter Longerich in seinem neuen Buch Unwillige Volksgenossen. Wie die Deutschen zum NS-Regime standen. Eine Stimmungsgeschichte (2025) infrage. Auf der Basis von vielen tausend zeitgenössischen Berichten verschiedener Dienststellen der NS-Diktatur sowie des sozialistischen Exils\, die bisher in ihrer Gesamtheit noch nicht ausgewertet wurden\, legt er eine Gesamtdarstellung der Volksstimmung im „Dritten Reich“ vor. Sie zeigt\, dass die Unzufriedenheit mit dem Regime in der Bevölkerung viel größer war als bisher angenommen und in sämtlichen Bevölkerungsgruppen weit verbreitet war. \nPeter Longerich war Professor für Moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Zuletzt lehrte er an der Universität der Bundeswehr in München. Zu seinen neueren Publikationen gehören „Davon haben wir nichts gewusst!“ Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933–1945 (2006)\, die Biographien Heinrich Himmler (2008)\, Joseph Goebbels (2010) und Hitler (2015) sowie Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte (2021)\, Außer Kontrolle. Deutschland 1923 (2022) und Abrechnung. Hitler\, Röhm und die Morde vom 30. Juni 1934 (2024). \nMartin Sabrow ist Professor em. für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und war von 2004 bis 2021 Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und Gespräch \nProf. Dr. Peter Longerich und Prof. Dr. Martin Sabrow \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nSiedler Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Alternative für Deutschland (AfD). Physiognomie einer extrem rechten Partei
DESCRIPTION:Die AfD – Alternative für Deutschland – hat bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 mit 20\,8 Prozent ihren Stimmenanteil im Vergleich zur vergangenen Bundestagswahl verdoppelt und ist damit zweitstärkste politische Kraft. Die Partei wurde 2013 aus Protest gegen die Euro-Rettungspolitik gegründet. Ursprünglich konservativ-liberal\, aber rechts von der CDU/CSU\, präsentierte sie sich nach 2015 als Hauptgegner der Flüchtlingspolitik unter Kanzlerin Angela Merkel. In der Folge erzielte die AfD zahlreiche Wahlerfolge\, darunter den Einzug in den Bundestag 2017. Ihre Programmatik und Rhetorik hat sie zunehmend radikalisiert und vereinigt inzwischen sowohl traditionelle Befürworter des Rechtextremismus als auch des Rechtspopulismus. Derzeit wird in der Öffentlichkeit verstärkt über ein Verbotsverfahren diskutiert.\nIn seinem Vortrag gibt Fabian Virchow einen Überblick über die Entwicklung der AfD\, ihr politisches Programm und ihre Strategien. Im Podiumsgespräch wird auch danach gefragt\, wie rechtspopulistischen und demokratiefeindlichen Positionen zu entgegnen ist. \nFabian Virchow ist Professor für Theorien der Gesellschaft und Theorien politischen Handelns an der Hochschule Düsseldorf und Leiter des dortigen Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus/Neonazismus. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören Alternative für Deutschland (AfD): eine Partei der extremen Rechten? (2020) und Rechtsextrem\, das neue Normal? Die AfD zwischen Verbot und Machtübernahme (2024\, hg. mit Matthias Quent). \nGideon Botsch ist Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien und apl. Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag und PodiumsgesprächProf. Dr. Fabian Virchow\, Düsseldorf\, und Prof. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\n  \n\n\nReiheRechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart \n\n\nGemeinsam mi \ntMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam \n\n\nAnmeldung \nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nNachholtermin einer ursprünglich für den 10. April 2025 geplanten Veranstaltung
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CATEGORIES:Podiumsdiskussion,Vortrag
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SUMMARY:Das Attentat auf Reinhard Heydrich in der Erinnerungskultur der Tschechischen Republik
DESCRIPTION:Nur wenige Tage nach dem Amtsantritt von Reinhard Heydrich als Stellvertretender Reichsprotektor in Böhmen und Mähren im September 1941 entschied die tschecho-slowakische Exilregierung in London\, Heydrich töten zu lassen. Nach langen Vorberei­tungen verübten Jan Kubiš und Jozef Gabčík am 27. Mai 1942 in Prag ein Attentat auf Heydrich\, an dessen Folgen er starb. Zu den massiven Vergeltungsmaßnahmen der deutschen Besatzer\, die im Tschechischen „Heydrichiáda“ genannt werden\, gehörte die Zerstörung der Dörfer Lidice und Ležáky.\nIn ihrem Vortrag zeigt Radka Šustrová\, dass das Attentat auf Heydrich in der Tschechischen Republik bis heute von großer nationaler Bedeutung ist. Heydrich wurde zur Personifizierung der sechsjährigen NS-Herrschaft in den böhmischen Ländern\, obwohl seine Amtszeit auf wenige Monate begrenzt war. Das Attentat auf Heydrich gilt als Akt des Widerstands und der Selbstbehauptung der Nation gegen die deutsche Besatzung. Neben staatlichem Gedenken trägt auch die Populärkultur dazu bei\, die Erinnerung daran wachzuhalten. \nRadka Šustrová ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Research Center for the History of Transformations an der Universität Wien und an der Karlsuniversität in Prag. Zuvor arbeitete sie u.a. als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Gedenkstätte Lidice. Ihre Dissertation mit dem Titel Nations Apart. Czech Nationalism and Authoritarian Welfare under Nazi Rule erschien 2024. Für die Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“ war sie als wissenschaftliche Beraterin tätig. \nAlfons Adam ist wissenschaftlicher Kurator an der Stabsstelle zur Errichtung des Dokumentationszentrums „Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa“ am Deutschen Historischen Museum in Berlin. Zuvor arbeitete er als Kurator im Team der Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nGrußwort \nS.E. Jiří Čistecký\, Botschafter der Tschechischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland \n\n\nVortrag \nDr. Radka Šustrová\, Wien/Prag \n\n\nModeration \nDr. Alfons Adam\, Berlin \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
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SUMMARY:Aktion „1933–1945 Nachgegraben“ – 40 Jahre danach. Perspektiven kritischer Erinnerungsarbeit damals und heute
DESCRIPTION:Am 5. Mai 1985 kamen etwa 60 Personen zu einer „Erinnerungsaktion“ auf dem Gelände des heutigen Dokumentationszentrums Topographie des Terrors zusammen – damals eine Brachfläche am Rande West-Berlins. Mit einer symbolischen Grabung machten sie auf die nationalsozialistische Vergangenheit des Orts aufmerksam und setzten sich für die Einrichtung einer dauerhaften „Denk-Stätte“ ein. Die Aktion „1933–1945 Nachgegraben“ war nicht nur ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Stiftung Topographie des Terrors\, sondern steht auch beispielhaft für den zeitgenössischen Erinnerungsaktivismus „von unten“. 40 Jahre danach wird nun mit einer Online-Ausstellung daran erinnert. Mitglieder des Ausstellungsteams stellen die Ausstellung vor. \nStella Flatten\, Geografin und Künstlerin\, beschäftigt sich in ihrer Forschung und künstlerischen Praxis mit dem „Graben“ als Methode zur Sichtbarmachung von Geschichte in der gebauten Umwelt. \nThomas Lindenberger\, Historiker\, leitete bis 2024 das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden. 1981 war er Mitbegründer der Berliner Geschichtswerkstatt. \nSabine Weißler\, Politologin\, war in Berlin Abgeordnete und als Kulturamtsleiterin in Steglitz-Zehlendorf und Stadträtin in Berlin-Mitte für die Errichtung von Gedenkorten verantwortlich. 1985 war sie Mitinitiatorin der Aktion „1933–1945 Nachgegraben“. \nCornelia Siebeck\, Historikerin\, ist langjährig im Aktiven Museum engagiert. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gedenkstättenreferat der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nEinführung und Präsentation der Online-Ausstellung \nJürgen Karwelat (Mitinitiator der Aktion „1933–1945 Nachgegraben“\, Berliner Geschichtswerkstatt)\, Gerd Kühling (Aktives Museum)\, Ulrich Tempel (Stiftung Topographie des Terrors)\, Fabian Hickethier (BAR PACIFICO) \n\n\nPodiumsgespräch \nStella Flatten\, Prof. Dr. Thomas Lindenberger und Sabine Weißler \n\n\nModeration \nCornelia Siebeck \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nVerein Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin\, Berliner Geschichtswerkstatt \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des NS-Regimes
DESCRIPTION:In ihrem neuen Buch Unerwünscht (2025) stellt Stefanie Schüler-Springorum die westdeutsche Nachkriegsgesellschaft aus der Sicht von Menschen dar\, die im Nationalsozialismus verfolgt worden sind. In den Blick genommen werden die Erfahrungen von überlebenden Juden und Sinti und Roma\, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen. Nach 1945 waren sie in unterschiedlichem Ausmaß von fortgesetzter Diskriminierung und Verfolgung betroffen und sahen sich jahrzehntelangen Kämpfen um Anerkennung des erlittenen Unrechts ausgesetzt. Das gängige Bild von der gelungenen Demokratisierung der Bundesrepublik bekommt durch diese Geschichten einen Riss. Die Erfahrungen der ehemals NS-Verfolgten zeigen\, dass der Hass und die Ressentiments gegen sie nicht einfach verschwanden\, sie waren tief im Denken vieler Menschen verankert und sind es zum Teil bis heute. \n\n\n\n\n\n\n\nStefanie Schüler-Springorum ist Professorin an der Technischen Universität Berlin und Leiterin des dortigen Zentrums für Antisemitismusforschung. Im akademischen Jahr 2023/24 war sie am Londoner Deutschen Historischen Institut und an der London School of Economics als Gastprofessorin tätig. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Krieg und Fliegen. Die Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg 1936–1939 (2010\, span. 2014)\, Perspektiven deutsch-jüdischer Geschichte: Geschlecht und Differenz (2014\, engl. 2024) und Hans Litten – Anwalt gegen Hitler. Eine Biographie (2022\, Mitaut.\, erw. Neuaufl.). \nUlrike Weckel ist Professorin für Fachjournalistik Geschichte – Medien in Geschich-te und Öffentlichkeit am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Ulrike Weckel\, Gießen \n\n\n  \n\n\nAnmeldung bis 7. Mai \nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Weltenbrand. Der große imperiale Krieg 1931–1945
DESCRIPTION:In seiner Studie Weltenbrand (2023) zeichnet Richard Overy ein neues Bild des Zweiten Weltkriegs. Er zeigt ihn als den alles Vorangegangene übertreffenden imperialistischen Krieg\, in dem Achsenmächte ebenso wie Alliierte danach strebten\, Imperien zu festigen\, zu verteidigen\, zu erweitern oder auch erst zu schaffen. Der Autor beleuchtet ein zeitlich weit ausgreifendes\, weltumspannendes Geschehen und wählt eine Perspektive\, aus der der Krieg im Pazifik stärker als bisher üblich in den Blick gerät. So beginnt er bereits 1931 mit dem Einfall des Japanischen Kaiserreichs in die Mandschurei\, der die Richtung für das exzessive Expansionsstreben Italiens und des nationalsozialistischen Deutschlands vorgab. Overy schildert sowohl die Ereignisse\, die in die Katastrophe führten\, als auch die Folgen für die neue Weltordnung nach 1945. Er zeigt die geopolitisch-strategische wie die menschliche Dimension dieses Kriegs\, mit dem das imperialistische Zeitalter sein Ende finden sollte. \nRichard Overy war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Professor für Modern History an der University of Exeter. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Zweiten Weltkrieg vorgelegt. Zu seinen wichtigsten Werken auf deutscher Sprache gehören Die Wurzeln des Sieges. Warum die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gewannen (2000)\, Russlands Krieg 1941–1945 (2003) und Der Bombenkrieg. Europa 1939–1945 (2014). Sein Buch Weltenbrand wurde zum „New York Times“-Bestseller und mit der Duke of Wellington Medal for Military History ausgezeichnet. \nDieter Pohl ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Klagenfurt. Zu seinen neueren Publikationen gehört der Band Nationalsozialistische Verbrechen 1939–1945 (2022). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Richard Overy\, Exeter \n\n\nModeration \nProf. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \n\n\n  \n\n\nHinweise \nFür die Veranstaltung in englischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:NS-Täter- und Täterinnenforschung. Stand und Perspektiven
DESCRIPTION:Impulsvortrag \nProf. Dr. Michael Wildt\, Hamburg \n\n\nPodiumsgespräch \nDr. Andrea Genest (Fürstenberg/H.)\, PD Dr. Christian Gudehus (Bochum) und Prof. Dr. Michael Wildt \n\n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\n  \n\n\nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
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SUMMARY:Erinnerungskulturen in den USA und Deutschland. Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen
DESCRIPTION:Podiumsgespräch \nMarty Blatt\, Boston\, Margaret Huang\, Montgomery\, Andrea Riedle\, Berlin\, und Irmgard Zündorf\, Potsdam \n\n\nModeration \nAndreas Etges\, München \n\n\nAmerika-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam\, Sothern Poverty Law Center Montgomery (Alabama) \n\n\nGefördert von \nStiftung Erinnerung\, Verantwortung und Zukunft\, Halle Foundation (Atlanta) \n\n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise \nIm Rahmen eines bilateralen Studienreiseprojekts zum Thema „Aufbau einer kritischen Erinnerung: Der Übergang von der Verleugnung zur kollektiven Verantwortung in Deutschland und den Vereinigten Staaten“ \nFür die Veranstaltung in englischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Mai 1945: Das absurde Ende des „Dritten Reiches“. Wie und wo die Nazi-Herrschaft wirklich ihr Ende fand
DESCRIPTION:Das Ende des nationalsozialistischen Deutschen Reichs scheint klar verortet: Am 7. bzw. 9. Mai 1945 wurde die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht unterzeichnet. Damit war zwar der Krieg zu Ende\, Wehrmacht und „Drittes Reich“ waren jedoch noch nicht endgültig untergegangen. Nicht jeder bekam sogleich mit oder wollte mitbekommen\, dass alles zu Ende war. Manche kämpften weiter\, auch gab es noch zahlreiche Hinrichtungen von „Deserteuren“. Einige versuchten sich abzusetzen\, begingen Suizid oder gerierten sich als Unbeteiligte wie Albert Speer. Großadmiral Karl Dönitz\, der „Nachfolger Adolf Hitlers“\, gab noch am 18. Mai einen Tagesbefehl an die Wehrmacht heraus. Am 23. Mai wurden er und andere Mitglieder der geschäftsführenden Reichsregierung in Mürwik bei Flensburg festgenommen. Am gleichen Tag nahm sich SS-Chef Heinrich Himmler in Lüneburg das Leben.\nIn seinem Buch Mai 1945: Das absurde Ende des „Dritten Reiches“ (2025) berichtet Gerhard Paul in Wort und Bild über die letzten vier Wochen des zerfallenden Reichs. Seine Darstellung zeigt die Perspektiven der Täter\, Mitläufer und Opfer\, der Besiegten und der Sieger\, der Akteure und der Zuschauer. \nGerhard Paul ist Professor i.R. für Geschichte und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die NS-Täterfor-schung sowie die Medialität und Visualität der Geschichte. Er hat zahlreiche Publikationen zur Gestapo vorgelegt. Zu den neueren Veröffentlichungen gehören BilderMACHT. Studien zur Visual History des 20. und 21. Jahrhunderts (2013)\, Die Bundesrepublik. Eine visuelle Geschichte (2023) und Nationalsozialismus. Aufstieg – Macht – Niedergang – Nachgeschichte (2023\, zus. mit M. Wildt). \nAndrea Riedle ist Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors. \n\nBuchpräsentation: \nProf. Dr. Gerhard Paul\, Flensburg \n\n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\n\n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Zeugen des Holocaust im besetzten Polen
DESCRIPTION:Die Grenzen zwischen Opfern und Zeugen sowie zwischen Zeugen und Tätern sind oft unscharf. Die Kategorie des „Zeugen“ ist weit gefasst und kann sowohl einen Schaulustigen\, einen Beobachter\, einen Passanten als auch einen passiven oder aktiven Teilnehmer von Ereignissen bezeichnen.\nIn dem Buch Oto widac i oto slychac (2024) untersuchen dreizehn Forscherinnen und Forscher die Kategorie des „Holocaust-Zeugen“ im besetzten Polen in ihrer ganzen Vielschichtigkeit und Komplexität. Die Unterscheidung zwischen Zeugen\, Opfern und Tätern ist dabei oft schwierig. Der interdisziplinäre Band umfasst historische\, psychologische und soziologische Analysen und bezieht auch kulturanthropologische und bildwissenschaftliche Perspektiven mit ein. \nBarbara Engelking ist Gründerin und Leiterin des Zentrums zur Erforschung des Holocaust an der polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau und Professorin am dortigen Institut für Philosophie und Soziologie. Zu ihren Veröffentlichungen zählen The Warsaw Ghetto: A Guide to the Perished City (2009) und Night without End. The Fate of Jews in German-occupied Poland (2022\, hg. mit J. Grabowski). Sie ist Mitherausgeberin des vorliegenden Bands und Autorin eines Aufsatzes über Erfahrungen von Juden\, die Massenerschiessungen überlebt haben. \nRoma Sendyka ist Professorin im Department of Anthropology of Literature and Cultural Studies an der Fakultät für Polnische Studien der Jagiellonen Universität Krakau. Sie ist Mitgründerin und Direktorin des Research Center for Memory Cultures. Zu ihren neueren Veröffentlichungen gehört eine Studie über „Nicht-Orte der Erinnerung“ (2021). In dem Band Oto widac i oto slychac ist sie mit einem Aufsatz über die Kategorien des Bystanders\, Zuschauers und Zeugen in der Historiographie vertreten. \nRobert Parzer\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutsch-Polnischen Hauses. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \nGrußwort \nProf. Dr. Igor Kąkolewski\, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin \n\n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Barbara Engelking\, Warschau\, und Prof. Dr. Roma Sendyka\, Krakau \n\n\nModeration \nRobert Parzer\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit Deutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften \n\n\nHinweiseFür die Veranstaltung in polnischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Und morgen die ganze Welt“. Nationalsozialismus und internationale Öffentlichkeit
DESCRIPTION:Buchpräsentation \nPD Dr. Benno Nietzel\, Berlin\, und PD Dr. Norman Domeier\, Prag/Stuttgart \n\nModeration \nDr. Babette Quinkert\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Ein Krieg wie kein anderer. Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Eine Revision
DESCRIPTION:BuchpräsentationProf. Dr. Jochen Hellbeck\, New Brunswick \n\nModerationDr. Jörg Morré\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mitMuseum Berlin-Karlshorst \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die Geschichte des Hauses Bahlsen. Keks – Krieg – Konsum 1911–1974
DESCRIPTION:BuchpräsentationProf. Dr. Hartmut Berghoff\, Göttingen\, und Prof. Dr. Manfred Grieger\, Göttingen \n\n\nModeration \nDr. Christine Glauning\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nDokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Reinhard Heydrich – Manager des Terrors
DESCRIPTION:TV-Spielfilm\, BRD 1977\, 96 Minuten\nDrehbuch: Paul Mommertz\, Regie: Heinz Schirk \nKaum ein anderer hoher Funktionär des NS-Regimes ist so oft in Filmen dargestellt worden wie Reinhard Heydrich. In mehr als 30 Spielfilmen ist er als Filmfigur zu sehen. Die ersten internationalen Produktionen entstanden noch vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs.\nDer Fernsehfilm Reinhard Heydrich – Manager des Terrors (1977) erzählt unter Verwendung von historischem Bildmaterial die Lebensgeschichte des späteren SS-Obergruppenführers. Sein Aufstieg im SS- und Polizeiapparat wird dabei mit psychologischen Motiven erklärt. Dietrich Mattausch stellt Heydrich als intelligenten Opportunisten\, skrupellosen Karrieristen und kalten Manager dar. Filme wie diese ZDF-Produktion trugen wesentlich dazu bei\, Reinhard Heydrich als einen zentralen Täter des nationalsozialistischen Terrorapparats bekannt zu machen und Vorstellungen von ihm zu prägen\, die bis heute gängig sind. \nDietrich Mattausch\, 1940 geboren\, stand als Schauspieler auf vielen Bühnen und spielte in zahlreichen Fernsehfilmen und Serien mit. Auch in dem von Paul Mommertz und Heinz Schirk 1984 realisierten Fernsehspiel „Die Wannseekonferenz“ war er in der Rolle des Reinhard Heydrich zu sehen. \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors und Mitkurator der Ausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“. \nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Film mit Dietrich Mattausch\, Berlin/Hamburg\, und Andreas Mix\, Berlin \n  \nHinweise \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Reinhard Heydrich. Karriere und Gewalt“
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SUMMARY:Die Tat im Bild. Die Deportation von Jüdinnen und Juden aus der Pfalz nach Gurs. Fotografien aus Ludwigshafen vom 22. Oktober 1940
DESCRIPTION:Am 22. Oktober 1940 deportierte die Gestapo mehr als 6.500 Jüdinnen und Juden aus Baden\, der Pfalz und dem Saarland nach Südfrankreich. Eine Fotoserie dokumentiert die Ereignisse dieses Tages in Ludwigshafen\, einem von drei Sammelpunkten der Pfalz. Von dort aus wurden 420 Männer\, Frauen und Kinder verschleppt. Mit 21 Aufnahmen gehört die Serie zu den umfangreichsten fotografischen Zeugnissen einer Deportation aus Deutschland. Der Band Die Tat im Bild (2025)\, herausgegeben von der Stiftung Topographie des Terrors\, dem MARCHIVUM und dem Stadtarchiv Ludwigshafen\, widmet sich dieser besonderen Bildquelle der nationalsozialistischen Verfolgung von Jüdinnen und Juden und nennt\, soweit möglich\, die Namen der Opfer. Er präsentiert auch neue Erkenntnisse über den Kontext und Ablauf der Deportation sowie zur Überlieferung und Nutzung der Bilder. \nAndreas Mix\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. Er ist Redakteur des Bandes und hat den Beitrag „Die Verschleppung nach Gurs in der nationalsozialistischen ‚Judenpolitik‘ und Deportationspraxis“ verfasst. \nMarco Brenneisen\, Historiker\, ist Mitarbeiter des Mannheimer MARCHIVUM und dort zuständig für den Themenbereich NS-Geschichte und die KZ-Gedenkstätte Sandhofen. In dem Band ist er mit dem Beitrag „Die Deportation der Jüdinnen und Juden aus der Vorderpfalz von Ludwigshafen in das Internierungslager Gurs“ vertreten. Außerdem analysiert er die Fotos der Serie. \nPhilipp Springer\, Historiker\, ist Fachbereichsleiter für Wechselausstellungen im Deutschen Historischen Museum Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört der zusammen mit Klaus Hesse verfasste Band Vor aller Augen. Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz (2002\, hg. v. Reinhard Rürup). \n\n\n\nBuchpräsentation \nAndreas Mix\, Berlin\, und Dr. Marco Brenneisen\, Mannheim \n\n\nModeration \nDr. Philipp Springer\, Berlin \n\n\nMetropol Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Ghetto Warschau: Aufstand und Vernichtung im Stroop-Bericht
DESCRIPTION:In der globalen Erinnerungskultur zum Holocaust sind einzelne Fotos des sogenannten Stroop-Berichts zur endgültigen Vernichtung des Warschauer Ghettos und der Niederschlagung des Aufstands von Jüdinnen und Juden vielfach präsent. Das umfangreiche Gesamtdokument des Warschauer SS- und Polizeiführers Jürgen Stroop ist dagegen vergleichsweise wenig beachtet geblieben. Es besteht aus einem Bericht über die Niederschlagung des Aufstands\, den vom 20. April bis 16. Mai 1943 verfassten Tagesmeldungen und einer Sammlung von Fotos.\nMit dem von Martin Cüppers herausgegebenen Band Ghetto Warschau: Aufstand und Vernichtung im Stroop-Bericht (2025) wird das Gesamtdokument nach Jahrzehnten wieder in Buchform zugänglich gemacht. Zudem werden zahlreiche zusätzliche Quellen ediert. Wissenschaftlich eingeleitet und kommentiert\, vermittelt der Band vielfältige neue Erkenntnisse zum Ghettoaufstand und dem mörderischen Vorgehen der Nationalsozialisten. \nMartin Cüppers ist Wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle Ludwigsburg zur Geschichte der NS-Verbrechen und Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Wegbereiter der Shoah. Die Waffen-SS\, der Kommandostab Reichsführer-SS und die Judenvernichtung 1939–1945 (2005\, 2. Aufl. 2011)\, Walther Rauff – in deutschen Diensten. Vom Naziverbrecher zum BND-Spion (2013) und die zusammen mit dem Bildungswerk Stanisław Hantz e.V. herausgegebene Quellenedition Fotos aus Sobibor. Die Niemann-Sammlung zu Holocaust und Nationalsozialismus (2020). \nGünter Morsch ist Honorarprofessor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und war bis Mai 2018 Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation \nPD Dr. Martin Cüppers\, Ludwigsburg \n\n\nModeration \nProf. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Expansion und Eskalation. Neue Forschungen zum KZ-System im langen Kriegsjahr 1944/45
DESCRIPTION:Das letzte Kriegsjahr 1944/45 war eine Phase tiefgreifender Veränderungen im nationalsozialistischen Konzentrationslagersystem. Die Gefangenenzahlen stiegen massiv an\, und das Lagernetz wurde durch hunderte neue Außenlager erweitert. Diese Entwicklungen vollzogen sich im Spannungsfeld von Reorganisation\, improvisierten Strukturen und einer zunehmenden Gewalt. Rassistische und utilitaristische Kategorien gingen dabei Hand in Hand. Nahezu ein Drittel der Opfer in Auschwitz wurde 1944 innerhalb von sechs Wochen ermordet.\nDer Vortrag beleuchtet\, wie das Lagersystem ab Ende 1943 durch die Eskalation von Massendeportationen\, Massenmord und Zwangsarbeit geprägt wurde. Dargelegt wird auch\, dass einer Expansion des Lagerkosmos zunehmend Auflösungserscheinungen\, Rückzug und Lagerräumungen gegenüberstanden. Dabei wird gezeigt\, wie die SS versuchte\, die Kontrolle über ein kollabierendes System zu bewahren. \nStefan Hördler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen und Visiting Professor an der School of Arts & Humanities der University of Huddersfield. Zuvor war er an Universitäten und Instituten in Deutschland\, Österreich und den USA tätig. Seit mehr als zehn Jahren fungiert er als Gutachter in Verfahren wegen NS-Verbrechen. Zu seinen Veröffentlichungen gehört Ordnung und Inferno. Das KZ-System im letzten Kriegsjahr (2015\, 2. Aufl. 2020). \nDieter Pohl ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Klagenfurt. Zu seinen neueren Publikationen zählt Nationalsozialistische Verbrechen 1939–1945 (2022). \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßung\n\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin\nProf. Dr. Axel Drecoll\, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Oranienburg\nThomas Krüger\, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung\, Bonn\n\n  \nVortrag \nDr. Stefan Hördler\, Göttingen/Huddersfield \n\n\nModerationProf. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitStiftung Brandenburgische Gedenkstätten\, Bundeszentrale für politische Bildung \n\n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweiseGerman with English simultaneous translation \nIm Rahmen der Konferenz „Europa im Konzentrationslager. Das expandierte KZ-System 1944“. Für die Teilnehme am weiteren Konferenzprogramm ist eine gesonderte Anmeldung unter dem angegebenen Link erforderlich. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die deutsch-besetzte Ukraine im Zweiten Weltkrieg (1941–1943/44)
DESCRIPTION:Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Sommer 1941 besetzte die Wehrmacht auch das Territorium der Ukraine. Die westlichen Gebiete wurden dem deutschen Generalgouvernement zugeschlagen. Östlich davon entstand das „Reichskommissariat Ukraine“\, das einer Zivilverwaltung durch das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete unterstand. Die Ostukraine blieb unter Verwaltung der Wehrmacht.\nIm Podiumsgespräch wird erörtert\, welche Ziele und Absichten das NS-Regime in der Ukraine verfolgte. Thematisiert wird zudem die Situation der Opfer von Krieg und Besatzung. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage nach dem spezifischen Ort der Ukraine in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Gefragt wird auch\, wie ein zukünftiges Gedenken an Krieg und Okkupation im Fall der Ukraine gestaltet werden könnte. \nGelinada Grinchenko ist Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München und Professorin am Lehrstuhl für Weltgeschichte an der Nationalen Oles-Hontschar-Universität Dnipro. Sie ist Co-Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Historischen Kommission und der Ukrainian Oral History Association. \nOleksandr Lysenko ist Leiter der Abteilung für Militärhistorische Forschungen des Instituts für Geschichte der Ukraine der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine\, Professor und Korrespondierendes Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine. \nTatjana Tönsmeyer ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie ist langjährige Leiterin des Forschungs- und Editionsprojekts „Societies under German Occupation“ und hat jüngst die Monographie Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945 vorgelegt. \nKai Struve ist Forschungsgruppenleiter im BMBF-Projekt „Europa und die Ukraine im 20. Jahrhundert – sowjetische Herrschaft\, deutsche Okkupation und konflikthafte Erinnerungen“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Privatdozent am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. \n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsgespräch \nProf. Dr. Gelinada Grinchenko (München/Dnipro)\, Prof. Dr. Oleksandr Lysenko (Kyjiw)\, Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer (Wuppertal) \n\n\nModeration \nPD Dr. Kai Struve (München) \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nDeutsch-Ukrainische Historische Kommission\, Mykola-Haievoi-Zentrum für Moderne Geschichte\, Ukrainian Oral History Association \n\n\nHinweise \nFür die Veranstaltung in deutscher und ukrainischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Auschwitz. Ein Verbrechen und viele Erinnerungen - Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz
DESCRIPTION:Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist das NS-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz zum globalen Symbol von Holocaust\, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschheit geworden. Die Zahl der Besucher der Gedenkstätte ist seit Anfang der 1990er-Jahre von etwa 500.000 auf über zwei Millionen im Jahr angewachsen. Schätzungen zufolge kamen während des Zweiten Weltkriegs in Auschwitz etwa 1\,1 Millionen Menschen ums Leben. Neunzig Prozent der Ermordeten waren Jüdinnen und Juden aus fast allen Staaten Europas. Unter den Opfern befanden sich aber auch andere Häftlingsgruppen\, darunter Polen\, Sinti und Roma sowie sowjetische Kriegsgefangene.\nIn ihrem Vortrag skizziert Zofia Wóycicka\, wie sich die Wahrnehmung von Auschwitz seit den späten 1940er-Jahren in Polen\, in den beiden deutschen Staaten und auch in Europa gewandelt hat\, bis es seine heutige Bedeutung gewann. Dabei spielen nicht nur die unterschiedliche Kriegserfahrung und Nachkriegsgeschichte der verschiedenen Gesellschaften eine erhebliche Rolle\, sondern auch die physische Nähe bzw. Distanz zum geographischen Ort. \nZofia Wóycicka\, Historikerin\, ist Assistant Professor an der Fakultät für Soziologie der Universität Warschau. Zuvor war sie u. a. am Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel\, am Zentrum für Historische Forschung Berlin und am Deutschen Historischen Institut Warschau tätig. Zu ihren Veröffentlichungen gehören Arrested Mourning. Memory of the Nazi Camps in Poland\, 1944–1950 (2014)\, der Aufsatz Auschwitz. Ein Verbrechen und viele Erinnerungen (2014) und The Rescue Turn and the Politics of Holocaust Memory (2024\, Mithg.). \nThomas Lutz\, Historiker\, war langjähriger Gedenkstättenreferent der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nProf. Dr. Igor Kąkolewski\, Direktor des Zentrums für Historische Forschung Berlin \n\n\nVortrag \nProf. Dr. Zofia Wóycicka\, Warschau \n\n\nModeration \nDr. Thomas Lutz\, Berlin \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mitZentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften \n\n\nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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