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SUMMARY:Zwangsräume. Antisemitische Wohnungspolitik in Berlin 1939–1945
DESCRIPTION:Grußwort \nLena Altman\, Alfred Landecker Foundation \n\n\nAusstellungs- und Buchpräsentation \nBethan Griffiths\, Dr. Akim Jah und Dominic Strieder \n\n\nModeration \nDr. Silvija Kavčič \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit \nAktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.\, Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin\, Alfred Landecker Foundation\, Metropol Verlag \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Pionier der NS- und Holocaust-Forschung. Joseph Wulf zum 50. Todestag
DESCRIPTION:Joseph Wulf\, am 22. Dezember 1912 in Chemnitz geboren\, wuchs in Krakau auf und überlebte als polnischer Jude und Widerstandskämpfer die deutsche Besatzung und das Konzentrationslager Auschwitz-Monowitz. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er in Polen mit der Veröffentlichung von Dokumenten zum Massenmord an den Juden. 1947 emigrierte er nach Paris\, 1952 zog er nach West-Berlin. In Deutschland veröffentlichte er die ersten bedeutenden Dokumentationen zum Nationalsozialismus\, insbesondere zum Holocaust und zur Kultur in der NS-Zeit. Ab 1965 setzte er sich – damals vergeblich – für ein Dokumentationszentrum im Haus der Wannsee-Konferenz ein. Zunehmend isoliert\, nahm er sich am 10. Oktober 1974 das Leben.\nIn seinem Vortrag spricht Götz Aly über den Werdegang von Joseph Wulf und seinen Kampf um die Aufhellung der nationalsozialistischen Verbrechen. Louisa Beck und Svenja Peters lesen Auszüge aus Sendemanuskripten\, einem Zeitschriftenartikel und einem Brief Wulfs. \nGötz Aly\, Historiker und Journalist\, arbeitete für die taz\, die Berliner Zeitung und als Gastprofessor. Zu seinen Büchern\, die in vielen Sprachen erscheinen\, gehören End-lösung. Völkerverschiebung und der Mord an den europäischen Juden (1995\, TB 2017)\, Europa gegen die Juden 1880–1945 (2017) und Unser Nationalsozialismus. Reden in der deutschen Gegenwart (2023). Für seine Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet. 2018 erhielt er den Geschwister-Scholl-Preis. \nLouisa Beck und Svenja Peters sind Schauspielstudentinnen an der Universität der Künste Berlin. \n  \nVortrag \n\n\n\n\n\n\n\n\nDr. Götz Aly\, Berlin \n\n\nLesung\nLouisa Beck und Svenja Peters\, beide Berlin \n\n\nModeration\nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\n\n  \n\n\nAnmeldung\nveranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweise\nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \nVom 8. bis 10. Oktober findet in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz die Konferenz „Zeugenwissen und engagierte Geschichtsschreibung. Der Holocausthistoriker und -dokumentarist Joseph Wulf (1912–1974)“ statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.ghwk.de.
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SUMMARY:Churchill und die Deutschen. Eine besondere Beziehung
DESCRIPTION:Winston Churchill (1874–1965) war einer der bedeutendsten Europäer des 20. Jahrhunderts\, ein Politiker\, der bis heute bewundert\, aber auch verurteilt wird. Nach einigen Jahren als Offizier und Kriegsreporter begann 1900 seine Karriere in Parlament und Regierung. Im Ersten Weltkrieg kommandierte er zeitweilig ein Front-Bataillon. Der von den Deutschen begonnene Zweite Weltkrieg führte dazu\, dass sich sein lang gehegter Traum erfüllte: die Ernennung zum Premierminister. Als kompromissloser Gegner des Hitler-Regimes führte Churchill nun den britischen Kampf gegen das „Dritte Reich“ an und war maßgeblicher Initiator der Allianz mit den USA und der Sowjetunion. Von 1951 bis 1955 war Churchill erneut Premierminister und setzte sich für ein geeintes Europa und die Versöhnung mit den Deutschen ein.\nIn seinem Buch Churchill und die Deutschen (2024) erzählt Dietmar Pieper\, gestützt auf neue Archivfunde\, wie stark Churchills Werdegang von seinem Verhältnis zu Deutschland geprägt war. Der Autor zeigt auch\, dass Churchills harte Haltung gegenüber Hitler eine wesentliche Voraussetzung für den Sieg der Alliierten war. \nDietmar Pieper lebt als freier Autor in Hamburg. Nach einem Studium der Germa-nistik\, Komparatistik und Philosophie in Mainz\, Berlin und Austin (Texas) besuchte er die Hamburger Journalistenschule und arbeitete als Redakteur und Ressortleiter beim Spiegel. Er hat zahlreiche Bücher über historische Themen geschrieben und herausgegeben. Zuletzt erschien Zucker\, Schnaps und Nilpferdpeitsche. Wie hanseatische Kaufleute Deutschland zur Kolonialherrschaft trieben (2023). \nManfred Görtemaker ist Professor em. für die Geschichte des 19./20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zu seinen neuesten Veröffentlichungen gehört Rudolf Heß. Der Stellvertreter. Eine Biographie (2023). \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation\n\n\n\n\n\nDietmar Pieper\, Hamburg \n\n\nModeration: \nProf. Dr. Manfred Görtemaker\, Potsdam \n\n\nGemeinsam mit: \nPiper Verlag \n\n\nHinweis: \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Z. Anthony Kruszewski – Kurier im Warschauer Aufstand 1944 und Grenzgänger
DESCRIPTION:Am 1. August 1944 erhob sich in Warschau die Polnische Heimatarmee gegen die deutschen Besatzer\, um die polnische Hauptstadt zu befreien. Nach 63 Tagen schlugen die Deutschen den Aufstand blutig nieder. Auf Befehl Hitlers wurde die Stadt systematisch zerstört. Wehrmachts- und SS-Einheiten töteten mindestens 150.000 Zivilisten. Die verbleibende Bevölkerung floh\, wurde vertrieben oder zur Zwangsarbeit und in Konzentrationslager verschleppt. \nZ. Anthony Kruszewski kämpfte als 16-jähriger Soldat im Warschauer Aufstand und wurde als Kurier für Sonderaufgaben eingesetzt. Im Stadtbezirk Wola verlor er seine Großmutter. Dort ermordeten deutsche Einheiten in der ersten Woche nach Ausbruch des Aufstands etwa 30.000 bis 40.000 Einwohner\, vor allem Frauen und Kinder. Nach der Niederschlagung des Aufstands wurde Kruszewski in das Stalag XB Sandbostel bei Bremen gebracht. Nach Kriegsende emigrierte er über London in die USA. Er promovierte an der University of Chicago mit einer politikwissenschaftlichen Studie über die Oder-Neiße-Grenze und erhielt später eine Professur in El Paso/Texas. \nBeata Halicka ist Professorin an der Historischen Fakultät der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen. Zu ihren Publikationen zählen Polens Wilder Westen. Erzwungene Migration und kulturelle Aneignung des Oderraumes 1945–1948 (2013) und\, gerade auf Deutsch erschienen\, Ein Leben als Grenzgänger. Z. Anthony Kruszewski im Warschauer Aufstand\, in Deutschland\, Westeuropa und Amerika (2024). \nDieter Bingen war von 1999 bis 2019 Direktor des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt und ist Honorarprofessor an der Hochschule Zittau/Görlitz. Er ist Mitherausgeber des Bandes Deutsche Besatzungspolitik in Polen 1939–1945. Eine Leerstelle deutscher Erinnerung? (2019). \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGrußwort \nDr. Agnieszka Wierzcholska\, Deutsch-Polnisches Haus\, Berlin \n\n\nPodiumsgespräch \nProf. Dr. Z. Anthony Kruszewski\, El Paso (USA)\, und Prof. Dr. Beata Halicka\, Posen \n\n\nModeration \nProf. Dr. Dieter Bingen\, Köln \n\n\n\n\n\nGemeinsam mit \nDeutsch-Polnisches Haus bei der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\, Deutsches Polen-Institut \n\n\nHinweise \nDas Podiumsgespräch findet in polnischer Sprache statt. Es wird eine Simultanübersetzung in deutscher Sprache angeboten. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \n\n\nAnmeldung \nFür diese Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter veranstaltungen@topographie.de.
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SUMMARY:Ha’Mishlahat | Delegation
DESCRIPTION:  \nIsrael/Polen/Deutschland 2023\, 101 Minuten\, OmdU\nRegie und Drehbuch: Asaf Saban \nWeitere Informationen in Kürze \n\nPodiumsgespräch zum Spielfilm \nDr. Tobias Ebbrecht-Hartmann\, Berlin\, und Andreas Mix\, Berlin \n\n\nWann \nDonnerstag\, 12. September 2024  19 Uhr \n\nWo\nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\n\nIm Rahmen vonfilmPOLSKA 2024 \n\n\nGemeinsam mitPolnisches Institut Berlin \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können. \n\n 
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SUMMARY:Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen. Inklusive Erinnerungs- und Kulturprojekte
DESCRIPTION:Anlässlich des 85. Jahrestags des Beginns der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde \nDie Podiumsgäste stellen Erinnerungs- und Kulturprojekte in Berlin vor\, die sich an Menschen mit und ohne Beeinträchtigung richten. Im Mittelpunkt der Projekte steht die gemeinsame Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen. Im Rahmen eines T4-Workshops – ein Projekt des Förderkreises Gedenkort T4\, der Zukunftssicherung Berlin e.V. und der Bundesvereinigung Lebenshilfe – haben die Teilnehmenden vielfältige Ausdrucksformen für ihre Beschäftigung mit der Geschichte gefunden. Eine Auswahl möchten wir präsentieren. Außerdem stellen wir Bildungsformate vor\, die in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Berlin im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors entstanden sind. Ein einführender Vortrag gibt einen Überblick über die „Aktion T4“ und die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde. \nSusanne Buerkle war 30 Jahre lang Leiterin des Betreuten Einzelwohnens für das Tiele-Winckler-Haus. Sie ist Vorstandsmitglied des Förderkreises Gedenkort T 4. \nUta George\, Soziologin\, war 15 Jahre pädagogische Mitarbeiterin der Gedenkstätte Hadamar mit dem Schwerpunkt inklusiver Bildungsangebote. Zudem hat sie 15 Jahre in kommunalen Verwaltungen zum Thema Diversität/Antidiskriminierung gearbeitet. \nMario Herschel ist Referent eines inklusiven Rundgangs durch die Dauerausstellung „Topographie des Terrors“ in Klarer Sprache. \nCornelius Ligner\, Lutz Marx und Hildegard Wittur waren Teilnehmende eines T4-Workshops und haben sich künstlerisch mit dem Thema der „Euthanasie“-Verbrechen auseinandergesetzt. \nKarsten Matthes war Teilnehmer eines T4-Workshops und ist Mitautor eines Textes über seinen ermordeten Großonkel Willi Matthes. \nDavid Permantier ist Sozialarbeiter im Betreuten Einzelwohnen der Lebenshilfe Berlin gGmbH. Er betreibt eine Kunstwerkstatt und verschiedene andere inklusive kultur- und lebenspraktische Projekte. \nSarah Rehberg\, Historikerin\, ist pädagogische Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und im Bereich der inklusiven Bildungsarbeit tätig. \n\n\n\n\n\n\n\n\nEinführungDr. Uta George\, Bad Homburg \n\nPräsentationen und PodiumsgesprächeSusanne Buerkle\, Mario Herschel\, Cornelius Ligner\, Lutz Marx\,\nKarsten Matthes\, David Permantier und Hildegard Wittur (alle Berlin) \n\nModerationSarah Rehberg\, Berlin \n\n\n  \n\nGemeinsam mitLebenshilfe Berlin e.V. \n\nHinweiseDer Abend wird in leicht verständlicher Sprache stattfinden. \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Weimar und wir? Zur Kontinuität politischer Gewalt in Deutschland
DESCRIPTION:Begleitprogramm zur Ausstellung „Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918–1923“ \nImmer öfter schlägt Politikern und Politikerinnen in der Bundesrepublik Gewalt entge-gen. Die rechtsextreme Hasskriminalität nimmt zu. Und die Blutspur des rechten Terrors in der vereinigten Bundesrepublik zieht sich von Hanau und Halle bis nach Kassel und München. Im Frühjahr 2024 begann der Prozess gegen eine „Reichsbürger“-Gruppe\, die der Anklage zufolge die Bundesregierung stürzen und mehrere Prominente und Politiker hinrichten wollte. „Das riecht verdammt nach Weimar“ stand im Februar 2024 auf einem Schild bei der Großdemonstration gegen rechts vor dem Berliner Reichstag. Ist dem so? Das Podiumsgespräch geht der Frage nach den Kontinuitätslinien politischer Gewalt in Deutschland nach: Sind die sich aufdrängenden Parallelen zur Gewalt-geschichte der Weimarer Republik inhaltlich begründet\, oder führt der Weimar-Vergleich in die Irre\, wenn es um die heutigen Herausforderungen der Demokratie geht? \nAlexander Gallus ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Technischen Universität Chemnitz. \nFranka Maubach ist Gastprofessorin für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \nMike Schmeitzner ist Historiker am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusfor-schung an der Technischen Universität Dresden und dort apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte. \nBenjamin Ziemann ist Professor für Neuere deutsche Geschichte an der University of Sheffield. \nMartin Sabrow ist Professor em. für Neueste und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und war bis 2021 Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistori-sche Forschung Potsdam. Er ist wissenschaftlicher Leiter der Ausstellung „Gewalt gegen Weimar“ und Herausgeber des gleichnamigen Sammelbands. \n\n\n\n\n\n\n\n\nPodiumsgespräch: Prof. Dr. Alexander Gallus (Chemnitz)\, PD Dr. Franka Maubach (Berlin)\, Dr. Mike Schmeitzner (Dresden)\, Prof. Dr. Benjamin Ziemann (Sheffield) \n\n\nModeration: Prof. Dr. Martin Sabrow (Berlin) \n\n\n  \n\n\nGemeinsam mit: Verein Weimarer Republik\, Walther Rathenau-Gesellschaft\, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam \n\n\nHinweis: Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Jüdische Menschen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Verfolgung
DESCRIPTION:In seinem Buch Resisters (2023) erzählt Wolf Gruner die Geschichten von fünf jüdischen Menschen – einem Kaufmann\, einer Hausfrau\, einem Immobilienmakler und zwei Jugendlichen –\, die sich in Deutschland und Österreich zwischen 1933 und 1943 der Verfolgung widersetzten. Jede dieser Geschichten steht für eine Kategorie des individuellen Widerstands: schriftlicher Protest\, mündlicher Protest\, Anfechtung der NS-Propaganda\, Missachtung antijüdischer Gesetze und Maßnahmen sowie Selbstverteidigung gegen physische Angriffe. Auch steht jede Geschichte für viele andere\, wie der Autor an weiteren Beispielen zeigt. Etliche der Widerstandshandlungen führten dazu\, dass die jüdischen Männer und Frauen\, Junge und Alte verfolgt und vor Gericht gestellt wurden. Sie erhielten oft harte Strafen\, allerdings kam es in einigen Fällen auch zu Freisprüchen vor Gerichten. Insgesamt widersprechen die Geschichten der noch heute verbreiteten Vorstellung von der Passivität der deutschen Jüdinnen und Juden während des Holocausts. Gleichzeitig belegen sie die scharfen Reaktionen des NS-Staats auf die zahlreichen individuellen jüdischen Widerstandshandlungen. \nWolf Gruner ist Inhaber des Shapell-Guerin Chairs in Jewish Studies\, Professor für Geschichte und Gründungsdirektor des USC Dornsife Center for Advanced Genocide Research an der University of Southern California in Los Angeles. Zu seinen Publikationen gehören Öffentliche Wohlfahrt und Judenverfolgung. Wechselwirkungen lokaler und zentraler Politik im NS-Staat (1933–1942) (2002) und Die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren. Lokale Initiativen\, zentrale Entscheidungen\, jüdische Antworten 1939–1945 (2016). \nUta Fröhlich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Stille Helden in der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation:Prof. Dr. Wolf Gruner\, Los Angeles \n\n\nModeration: Uta Fröhlich\, Berlin \n\n\nGemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand \n\n\nHinweis: Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Abrechnung. Hitler\, Röhm und die Morde vom 30. Juni 1934
DESCRIPTION:Grußwort \nMatthias Opis\, Geschäftsführer des Molden Verlags \n\nBuchpräsentation \nProf. Dr. Peter Longerich\, München \n\nModeration \nDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n\n\nGemeinsam mitMolden Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Oradour und die Deutschen. Der deutsche Umgang mit dem SS-Massaker nach 1945
DESCRIPTION:Am 10. Juni 1944 setzten rund 150 Soldaten der 2. SS-Panzerdivision „Das Reich“ im Rahmen der Partisanenbekämpfung das französische Dorf Oradour-sur-Glane in Brand und ermordeten 643 Menschen. In Frankreich wurde der Ort zum Symbol für das Leiden unter deutscher Besatzung. Die Ruinen von Oradour sind heute ein Mahnmal.\nIn ihrer Studie Oradour und die Deutschen (2023) untersucht Andrea Erkenbrecher\, wie sich Politik\, Justiz und Zivilgesellschaft in West-\, Ost- und wiedervereinigtem Deutschland zu dem Kriegsverbrechen verhielten. Gefragt wird nach der strafrechtlichen Verfolgung der Täter\, nach Entschädigungszahlungen\, der Rolle des deutschen Oradour-Revisionismus sowie den Möglichkeiten und Grenzen auf der Suche nach Versöhnung. Im Blick bleiben dabei stets die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte\, die innerfranzösische Situation und nicht zuletzt die Erwartungen der Überlebenden und Hinterbliebenen des Massakers. \nAndrea Erkenbrecher ist freiberufliche Historikerin und Kuratorin. Sie studierte Neuere und Neueste Geschichte sowie Sozial­psychologie. Als wissenschaftliche Beraterin begleitete sie unter anderem Dokumentarfilme zum Thema Oradour-sur-Glane. Sie arbeitete als sachverständige Historikerin für die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg sowie für die Staatsanwaltschaft Dortmund im Rahmen des 2011 eingeleiteten Ermittlungsverfahrens zum Massaker in Oradour. \nSven Felix Kellerhoff ist Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der Welt und Autor mehrerer Bücher zur Geschichte des Nationalsozialismus. \n\nBuchpräsentationDr. Andrea Erkenbrecher \n\nModeration \nSven Felix Kellerhoff \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Schlimmer als die Gestapo? Kollaborationsvorwürfe gegen Berliner Jüdinnen und Juden während und nach der Shoah
DESCRIPTION:Vortrag \nDr. des. Philipp Dinkelaker\, Frankfurt/O. \n\nModeration \nDr. Karoline Georg\, Berlin \n\nWann \nDienstag\, 14. Mai 2024  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Journalistinnen in der NS- und Nachkriegspresse
DESCRIPTION:BegrüßungDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nGrußwortJay Rowell\, Direktor des Centre Marc Bloch\, Berlin \n\nBuchpräsentationProf. Dr. Deborah Barton\, Montréal \n\nModerationDr. Fabien Théofilakis\, Berlin \n\nWannDienstag\, 7. Mai 2024  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitCentre Marc Bloch \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Vergessene Kriegsverbrechen von Wehrmacht und SS in Griechenland
DESCRIPTION:Späte Aufklärung über die Massaker an der Zivilbevölkerung und aktuelle Unterstützung zerstörter Dörfer\n\n\n\n\n\n\n\n\nVorträge und Podiumsgespräch \nDr. Iason Chandrinos (Berlin)\, Dr. Hilde Schramm (Berlin) und Amar Bašić (München/Athen) \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin) \n\nWannDienstag\, 23. April 2024  19:00 Uhr \n\nWannTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitVerein Respekt für Griechenland \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der Balkon. Wehrmachtsverbrechen in Griechenland
DESCRIPTION:Dokumentation\, Athen 2020\, 43 Min.\, Regie: Chrysanthos Konstantinidis \n\n\n\n\n\n\n\nIm Anschluss\n\n\n\n\n\nNach dem Film stehen Iason Chandrinos und Ulli Jossner vom Verein Respekt für Griechenland für Fragen zur Verfügung. \n\nWannDienstag\, 23. April 2024  17:30 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitVerein Respekt für Griechenland \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Rechtsextremismus in den Streitkräften – damals und heute
DESCRIPTION:PodiumsgesprächDr. Heiko Biehl (Potsdam)\, Dr. Eva Högl (Berlin)\, Heike Kleffner (Potsdam) und Prof. Dr. Sönke Neitzel (Potsdam) \n\n\nModerationDr. Andreas Braune (Jena) \n\n\nWannDienstag\, 16. April 2024  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\n\nGemeinsam mitForschungsstelle Weimarer Republik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena\, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr \n\n\nAnmeldung bis 12.4.veranstaltungen@topographie.de \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Ein Leben ohne Juden“. Die Beteiligung lettischer Faschisten am Holocaust
DESCRIPTION:Im Jahr 1918 wurde die unabhängige Republik Lettland ausgerufen. Die Verfassung garantierte Gleichberechtigung für die jüdische Minderheit\, die seit Jahrhunderten in der Region angesiedelt war und sich am gesellschaftlichen Leben beteiligte. Gleichzeitig formierte sich unter Einfluss des erstarkenden Faschismus in Europa und intensiviert durch wirtschaftspolitische Krisen auch in Lettland eine völkische Bewegung. Deren wichtigster Vertreter war seit Anfang der 1930er Jahre die Partei Pērkonkrusts (Donnerkreuz)\, die Gewalt gegen Juden propagierte und ausübte. Als deutsche Truppen im Sommer 1941 Lettland besetzten\, kooperierten Pērkonkrusts-Mitglieder auf verschiedenen Ebenen mit den Besatzern. Sie hatten Positionen in Verwaltung und Medien inne und waren direkt an Mord- und Raubaktionen beteiligt.\nIn ihrem Vortrag zeichnet Paula Oppermann die Ursprünge des Faschismus und Antisemitismus in Lettland nach\, analysiert die Rolle lettischer Faschisten beim Mord an den Jüdinnen und Juden und untersucht die Handlungsspielräume der lokalen Bevölkerung unter deutscher Besatzung. \nPaula Oppermann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Historischen Kommission zu Berlin e.V. und arbeitet an einer Edition der Lageberichte der Geheimen Staatspolizei über die Reichshauptstadt Berlin. Sie studierte Geschichte und Baltistik in Greifswald sowie Holocaust- und Genozidstudien in Uppsala. 2022 wurde sie an der University of Glasgow mit einer Studie über Lettlands faschistische Partei Pērkonkrusts promoviert\, für die sie den Fritz T. Epstein Preis erhielt. Sie war als Ausstellungs­kuratorin der Stiftung Topographie des Terrors tätig\, arbeitete an der Wiener Holocaust Library in London und war 2022/23 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006). \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortrag \nDr. Paula Oppermann\, Berlin \n\n\nModeration \nProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Besatzung und Holocaust. Sicherheitspolizei und SD im Reichskommissariat Ukraine
DESCRIPTION:Das Gebiet der heutigen Ukraine gehörte während des Zweiten Weltkriegs zu den zentralen Tatorten der deutschen Besatzungsverbrechen und des Holocaust. Im September 1941 richteten die Deutschen das Reichskommissariat Ukraine ein. Zur Jahreswende 1941/42 ließ das Reichssicherheitshauptamt dort auch stationäre Dienststellen der Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD aufbauen.\nIn seiner gerade publizierten Studie Zentralen des Terrors (2024) zeigt Christian Schmittwilken\, dass die Dienststellen der Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD eingerichtet wurden\, um das Vorhaben eines dauerhaft deutsch-dominierten Osteuropas in die Praxis umzusetzen. In der Folge erschossen die Angehörigen dieser Dienststellen unzählige als Juden und Roma verfolgte Menschen und Kriegsgefangene\, errichteten ein eigenes Lagersystem\, verfolgten den Widerstand\, richteten eine einheimische Kriminalpolizei ein und nahmen aktiv Einfluss auf die Kirchenpolitik. \nChristian Schmittwilken ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. Nach einem Studium der Geschichtswissenschaften war er Volontär der Stiftung und Kurator im Team der erstmals 2016 präsentierten Wanderausstellung „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944“. Von 2017 bis 2021 war er am Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte tätig. Mit der vorliegenden Studie wurde er an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. \nAndrej Angrick\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Angestellter bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Zu seinen Veröffentlichungen gehört das zweibändige Werk „Aktion 1005“. Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942–1945 (2018). \n\n\n\n\n\n\n\nVortragDr. Christian Schmittwilken\, Berlin \n\nModerationDr. Andrej Angrick\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma in Europa. Präsentation einer Online-Enzyklopädie
DESCRIPTION:Grußworte \nRomani Rose\, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma\, Geschäftsführer des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma\, Heidelberg \nBotschafter Dr. Robert Klinke\, Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amts für Beziehungen zu jüdischen Organisationen\, Antisemitismusfragen\, internationale Angelegenheiten der Sinti und Roma und Holocaust-Erinnerung\, Berlin \n\nPräsentationPräsentation der Online-Enzyklopädie: Dr. Karola Fings\, Heidelberg \n\nKommentareProf. Dr. Michael Wildt und PD Dr. Jane Weiß (beide Berlin) \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nGemeinsam mitForschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:„Der Stürmer“ und seine Leser. Ein analoges antisemitisches Netzwerk
DESCRIPTION:Im April 1923 erschien die erste Ausgabe des radikal-antisemitischen Wochenblatts „Der Stürmer“. Noch immer gilt die Privatzeitung des fränkischen Gauleiters Julius Streicher als Musterbeispiel erfolgreicher NS-Propaganda und Indoktrination „verführter“ Deutscher.\nIn ihrer Studie „Der Stürmer“ und seine Leser (2024) begibt sich Melanie Wager auf den Pfad der historischen Medienwirkungsforschung. Sie analysiert das Blatt als zeit­genössisch neuartigen „antisemitischen Boulevard“\, das als äußerst populäres Massenmedium weit über den Erscheinungsort Nürnberg hinauswirkte. Ihre Aus-wertung vielfältiger Reaktionen offenbart die bewusste Interaktion der damaligen Leserschaft mit der „Stürmer“-Schriftleitung: Massenhafte Einsendungen an den Verlag bis hin zu speziellen Aktivitäten wie der eigenständigen Errichtung unzähliger „Stürmerkästen“ belegen die offenkundige Zustimmung eines Teils der deutschen Bevölkerung zu den antisemitischen Inhalten des Blatts. \nMelanie Wager ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ausstellungskuratorin im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und derzeit Projektleiterin der neuen Dauerausstellung. Sie absolvierte ein Studium der Geschichte\, Buch- und Medienwissenschaft. Zu ihren Veröffentlichungen gehört der Aus-stellungskatalog Nürnberg – Ort der Reichsparteitage. Inszenierung\, Erlebnis und Gewalt (2021\, Mithg.). Mit der vorliegenden Studie wurde sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen promoviert. \nAngelika Königseder ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Melanie Wager\, Nürnberg \n\nModerationDr. Angelika Königseder\, Berlin \n\nWannDienstag\, 27. Februar 2024  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga
DESCRIPTION:Kosten:  Eintritt frei\n Dauer:  90 Minuten\n Sprachen:  Deutsch\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Herbst 1941 begannen die systematischen Deportationen von Jüdinnen und Juden aus dem Großdeutschen Reich in das deutsch besetzte östliche Europa. Eines der Ziele war Riga\, die frühere Hauptstadt Lettlands. Zwischen dem 27. November 1941 und dem 6. Februar 1942 ließ das Reichssicherheitshauptamt etwa 20.000 Menschen zum Güterbahnhof Rīga-Šķirotava verschleppen. Die 1.053 Jüdinnen und Juden des ersten Transports aus Berlin wurden direkt nach ihrer Ankunft im Wald von Rumbula von Angehörigen der Sicherheitspolizei und lettischen Hilfspolizisten erschossen. Die Menschen der folgenden Transporte kamen in das Ghetto von Riga und die Lager Jungfernhof und Salaspils. Nur etwas mehr als 1.000 Deportierte erlebten die Befreiung.\nIn ihrem Vortrag zeichnet Andrea Löw anhand von fünf ausgewählten Selbstzeugnissen nach\, was die Deportierten zu erleiden hatten. Siegfried Ziering\, Heinz Samuel\, Erna Valk\, Anni Reisler und Johanna Rosenthal haben ihre Erfahrungsberichte nur wenige Wochen nach der Befreiung verfasst. \nAndrea Löw ist stellvertretende Leiterin des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und Honorarprofessorin am Lehrstuhl für Zeitge-schichte der Universität Mannheim. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Juden im Getto Litzmannstadt. Lebensbedingungen\, Selbstwahrnehmung\, Verhalten (2006)\, Das Warschauer Getto. Alltag und Widerstand im Angesicht der Vernichtung (2013\, zus. mit M. Roth) und der Aufsatz Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga (2023). Im Frühjahr 2024 erscheint ihr Buch Deportiert. „Immer mit einem Fuß im Grab“. Erfahrungen deutscher Juden. \nPeter Klein\, Historiker\, ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört die gemeinsam mit Andrej Angrick verfasste Studie Die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941–1944 (2006). \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Andrea Löw\, München \n\nModerationProf. Dr. Peter Klein\, Berlin \n\n\n  \n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Preußen wieder chic? Die Preußen-Ausstellung 1981 zwischen Politik\, Wissenschaft und Öffentlichkeit
DESCRIPTION:„Preußen: Versuch einer Bilanz“ – kaum eine historische Ausstellung hat eine derartige Aufmerksamkeit erfahren wie die „Preußen-Ausstellung“\, die 1981 im Martin-Gropius-Bau in West-Berlin präsentiert wurde. In der Zeitgeschichtsforschung ist die durch sie herbeigeführte Zäsur unbestritten. Zugleich öffnete sie ein Fenster für die Erschließung des Geländes der späteren „Topographie des Terrors“\, dessen Geschichte vor der Preußen-Ausstellung weitgehend unbekannt war.\nMit ihrer Präsentation geben Yves Müller und Shuyang Song einen Einblick in die Preußen-Ausstellung. Im Podiumsgespräch kommen Mitwirkende der Ausstellung zu Wort. \nYves Müller\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Referent am Institut für Landesgeschichte\, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt\, in Halle. \nShuyang Song\, Historikerin\, schrieb ihre Masterarbeit zur Preußen-Ausstellung und promoviert an der Freien Universität Berlin. \nHeidemarie Anderlik\, Historikerin\, war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team der Preußen-Ausstellung. Später arbeitete sie am Deutschen Historischen Museum in Berlin. Von 2010 bis 2018 war sie stellvertretende Direktorin des Städtischen Museums Braunschweig. \nUdo Gößwald\, Politikwissenschaftler\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Preußen-Ausstellung. Von 1986 bis 2021 leitete er das Museum Neukölln. \nAndreas Nachama\, Historiker\, war wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Preußen-Ausstellung. Von 1994 bis 2019 war er Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. \nFranka Maubach ist Gastprofessorin für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\nBegrüßungDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \n\nPräsentation der AusstellungYves Müller\, Halle (Saale)\, und Shuyang Song\, Berlin \n\nPodiumsgesprächHeidemarie Anderlik\, Dr. Udo Gößwald und Prof. Dr. Andreas Nachama (alle Berlin) \n\nModerationPD Dr. Franka Maubach\, Berlin \n\nGemeinsam mitHumboldt-Universität zu Berlin\, Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.\, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten \n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Fotoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen
DESCRIPTION:Die Integration von Mitarbeitern aus verschiedenen Institutionen des „Dritten Reichs“ in den Bundesnachrichtendienst war lange ein Gegenstand von Spekulationen.\nAuf der Basis grundlegender Archivrecherchen zeigt Gerhard Sälter in seinem Buch NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung\, Diskurse\, Vernetzungen (2023)\, dass die Verantwortlichen im Bundesnachrichtendienst kein Bewusstsein vom verbrecherischen Charakter der NS-Diktatur entwickelten. Für den westdeutschen Geheimdienst rekrutierten sie seit 1946 zielstrebig teils schwer belastete NS-Täter. So schufen sie eine bis in die achtziger Jahre wirkende schwere Belastung\, deren Ausmaß sie jedoch verbergen konnten. Belastete Mitarbeiter bildeten Netzwerke über den BND hinaus\, engagierten sich in rechtsextremen Organisationen und begründeten im BND eine Behördenkultur\, in der NS-Ideologeme lange fortwirkten. Das Buch von Gerhard Sälter ist als 15. Band der Abschlussband der Arbeit einer Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945–1968. \nGerhard Sälter\, Historiker\, ist Leiter der Abteilung Forschung und Dokumentation der Stiftung Berliner Mauer. Von 2012 bis 2016 war er Mitarbeiter der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Bundesnachrichtendienstes. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, u. a. zum Ministerium für Staatssicherheit und zur Berliner Mauer\, zur Geschichte der Geheimdienste und des BND. 2016 erschien sein Buch Phantome des Kalten Krieges. Die Organisation Gehlen und die Wiederbelebung des Gestapo-Feindbilds „Rote Kapelle“. \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Gerhard Sälter\, Berlin \n\nModerationProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden könne
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SUMMARY:»Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg«
DESCRIPTION:Die Stiftung Topographie des Terrors\, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. laden gemeinsam mit dem Metropol Verlag zu einer am 23. Januar 2024 Buchpräsentation ein. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWährend des Zweiten Weltkriegs ermordeten deutsche Einheiten und ihre Verbündeten in den ländlichen Gebieten Polens und der Sowjetunion hunderttausende Menschen und setzten ihre Dörfer in Brand. Von Beginn an gehörten Verbrechen an der Zivilbevölkerung zur deutschen Kriegführung und wurden schon bald zu einem strukturellen Teil der Besatzung. Die Beiträge des von Florian Wieler und Frédéric Bonnesoeur herausgegebenen Sammelbands »Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg« (2024) untersuchen verschiedene Aspekte dieser Verbrechen. Neben ihren Ausmaßen kommen die ideologischen Hintergründe sowie vor allem die Erfahrungen der Betroffenen und die Folgen für die Bevölkerung insgesamt zur Sprache. \n\n\n\n\n\nDie Jüngste ist 82 Jahre alt\, der Älteste wird 100. 15 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung hat Simone Müller literarisch porträtiert. Sie sind in der Ukraine\, in Ungarn\, Polen\, den Niederlanden\, in Frankreich oder auch in Deutschland geboren. Seit Langem leben sie in der Schweiz. Wie gehen sie mit ihren Erinnerungen um? Wie hat sie die Erfahrung des Terrors geprägt? Wie sehen sie sich als Überlebende im hohen Alter? \nIm Gespräch mit dem Historiker Wolfgang Benz sucht Simone Müller\, die Autorin der Porträts\, Antworten. \n\n\nProgramm: \nBuchpräsentation: Florian Wieler\, Berlin\nVorträge:\nProf. Dr. Tatjana Tönsmeyer\, Wuppertal\nProf. Dr. Christoph A. Rass\, Osnabrück\nModeration: Dr. Andrea Riedle\, Direktorin\nder Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin \nFlorian Wieler ist Historiker\, derzeit Doktorand am Bereich Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin und Mitherausgeber des vorgestellten Bandes. \nTatjana Tönsmeyer ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Für den Band verfasste sie den einführenden Beitrag »Verbrannte Dörfer: Besatzung\, Gewalt und ländlicher Raum im östlichen Europa 1939–1945«. \nChristoph A. Rass ist Professor für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung an der Universität Osnabrück. In dem Band ist er als Mitautor des Beitrags »Bandenbekämpfung« und »Verbrannte Dörfer“. Perspektiven der digitalen Geschichtswissenschaft auf Vernichtungskrieg und Besatzung in Belarus 1941 – 1944« vertreten.
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SUMMARY:„Mein Opa war der Totengräber von Rumbula“
DESCRIPTION:Begleitprogramm zur Ausstellung „‚Der Tod ist ständig unter uns.‘ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland“ \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm Wald von Rumbula bei Riga wurden im November/Dezember 1941 innerhalb von zwei Tagen etwa 26.500 lettische Jüdinnen und Juden aus dem Ghetto Riga ermordet sowie 1.053 Jüdinnen und Juden\, die aus Berlin nach Riga deportiert worden waren. Der Ingenieur und SS-Offizier Ernst Hemicker (1896–1973)\, Baudezernent beim Höheren SS- und Polizeiführer Ostland und Rußland-Nord\, war an der Mordaktion beteiligt. Er organisierte die Planung und Aushebung von Massengräbern im Wald von Rumbula. Am 30. November 1941 beaufsichtigte er zeitweise auch die erste der beiden Massenerschießungen. Im Anschluss koordinierte er die Sortierung und Lagerung der Bekleidung der Ermordeten. Obwohl schon 1931 in die NSDAP und 1933 in die SS eingetreten\, hielt sich in der Familie lange Zeit das Gerücht\, Ernst Hemicker sei Mitläufer gewesen.\nLorenz Hemicker hat seinen Großvater Ernst Hemicker nie kennengelernt. Erst nach dem Tod seines Vaters begann er\, der Geschichte seines Großvaters nachzugehen und aufzudecken\, was er im Nationalsozialismus getan hatte. Im Gespräch berichtet Lorenz Hemicker von seinen Recherchen und geht der Frage nach\, wie mit dem familiären Erbe umzugehen ist. \nLorenz Hemicker arbeitet bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung als Chef vom Dienst Online. Zuvor war er in der politischen Redaktion mit Sicherheits- und Verteidigungspolitik befasst. Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften\, Politischen Wissenschaft und Volkswirtschaftslehre war er zunächst Chef vom Dienst des sicherheitspolitischen Magazins „loyal“. \nNatascha Höhn\, Sozialwissenschaftlerin\, war Kuratorin im Team der Ausstellung „‚Der Tod ist ständig unter uns.‘ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGesprächLorenz Hemicker\, Frankfurt/M.\, Enkel des SS-Offiziers Ernst Hemicker\, im Gespräch mit Natascha Höhn\, Berlin \n\n\nWannDonnerstag\, 18. Januar 2024\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg\n\nGemeinsam mitStiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblickseinstellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Keine Gerechtigkeit. Die ungleiche Unterstützung des KZ-Überlebenden Fritz Bringmann und des SS-Mannes Walter Filsinger nach 1945
DESCRIPTION:1940 wurde der aus politischen Gründen inhaftierte Fritz Bringmann aus dem KZ Sachsenhausen nach Neuengamme überstellt. Nur wenige Zeit später nahm der SS-Mann Walter Filsinger in dem im Südosten Hamburgs gelegenen Konzentrationslager seinen Dienst als Blockführer auf. Ob sie sich je begegnet sind\, bleibt unklar. Beide beantragten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Unterstützung\, Bringmann wegen Misshandlungen in der Haft\, Filsinger wegen seines Fronteinsatzes.\nIn ihrem Buch Keine Gerechtigkeit. Die ungleiche Unterstützung des KZ-Überlebenden Fritz Bringmann und des SS-Mannes Walter Filsinger nach 1945 (2022) zeichnet Christl Wickert die Bemühungen beider Männer um Entschädigung bzw. Kriegsopferversorgung nach. Die Gegenüberstellung der beiden Einzelfälle zeigt exemplarisch die ungleiche Versorgung von Verfolgten des NS-Regimes und willigen Vollstreckern des NS-Terrors nach 1945. Sie war Folge von gesetzlichen Regelungen wie auch deren Auslegung durch Gerichte und Behörden. \nChristl Wickert\, Historikerin und Politologin\, hat Ausstellungs- und Forschungs-projekte\, u.a. zur Konzentrationslager-SS\, in den Gedenkstätten Sachsenhausen\, Neuengamme und Ravensbrück realisiert. Sie ist Redaktionsmitglied der Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung. Zu ihren Veröffentlichungen gehört „… unmöglich\, diesen Schrecken aufzuhalten“. Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück (2017\, zus. mit Ramona Saavedra Santis). \nGünter Morsch ist Honorarprofessor am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin und war bis Mai 2018 Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten sowie Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. \n  \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Christl Wickert\, Berlin/Zernien \n\nModerationProf. Dr. Günter Morsch\, Oranienburg \n\nWannDienstag\, 9. Januar 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitMetropol Verlag \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erteilen Sie Ihr Einverständnis\, dass Foto- und Videoaufnahmen Ihrer Person als Teil von Überblicksein-stellungen im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter verwendet werden können.
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SUMMARY:Final Account. Third Reich Testimonies
DESCRIPTION:Kosten:  Eintritt frei \n\n\n\n\n\n\n\n\n Dauer:  90 Minuten\n Sprachen:  Deutsch\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZwischen 2008 und 2017 erstellte der britische Dokumentarfilmer Luke Holland (1948–2020) eine Sammlung von 295 gefilmten Interviews mit Männern und Frauen\, die zwischen 1905 und 1934 geboren waren. Die Interviewten\, hauptsächlich Deutsche und Österreicher\, schilderten ihre Erinnerungen und berichteten auch über ihre Beteiligung am „Dritten Reich“\, dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust. Im Jahr 2020 wurde Hollands Film Final Account\, der in weiten Teilen auf diesen Interviews basiert\, beim Filmfestival von Venedig uraufgeführt.\nIn seiner Präsentation gibt Zoltán Kékesi einen Einblick in das von Luke Holland initiierte Archivprojekt\, das in Zusammenarbeit mit dem University College London\, der Wiener Holocaust Library\, dem Institut National de l’Audiovisuel sowie der Pears Foundation als Gründungspartner entstand. Im Podiumsgespräch wird der Stellenwert der Interview-Sammlung erörtert und die Bedeutung von „Oral History“ für Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit diskutiert. \nZoltán Kékesi\, Historiker\, ist Research Fellow am Centre for Collective Violence\, Holocaust and Genocide Studies am Institute of Advanced Studies\, University College London\, und forscht zur Sammlung „Final Account“. \nCord Pagenstecher\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universitäts­bibliothek der Freien Universität Berlin\, Bereich Digitale Interview-Sammlungen. \nDorothee Wierling\, Historikerin i. R.\, war bis 2015 Stellvertretende Direktorin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören die Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und die „Oral History“. \nMarcus Funck\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.
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SUMMARY:Nichts aus der Geschichte gelernt? Der Umgang mit Antisemitismus in Polizei und Justiz
DESCRIPTION:Weitere Informationen in Kürze \n\n\n\n\n\n\n\nKeynoteDr. Ronen Steinke \n\nPodiumsdiskussionDr. Ronen Steinke\nSarah Friedek \n\n\n  \n\nIn Kooperation mitStiftung Erinnerung\, Verantwortung\, Zukunft (EVZ) \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme nehmen Sie zur Kenntnis\, dass die Veranstaltung per Livestream übertragen und die Aufzeichnung im Anschluss auf den Websites und den YouTube-Kanälen der Veranstalter veröffentlicht wird. Mit der Teilnahme stimmen zu\, dass die bei der Veranstaltung entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Rechtsextrem: Biografien nach 1945
DESCRIPTION:Weitere Informationen in Kürze \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationProf. Dr. Christoph Kopke\, Berlin \n\nVortragAnn-Kathrin Mogge\, Kassel \n\nModerationProf. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\n  \n\nGemeinsam mitMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien\, Potsdam \n\nIm Rahmen der ReiheRechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Vor 85 Jahren. Antijüdischer Terror. Die Novemberpogrome 1938
DESCRIPTION:Weitere Informationen in Kürze \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \n\nLesungLouisa Beck\, Berlin \n\nWannDienstag\, 7. November 2023  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:»Mit schwarzem Winkel im KZ. Die Massenverhaftungen der ›Aktion Arbeitsscheu Reich‹ 1938«
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion am Dienstag\, den 31. Oktober 2023\, um 19 Uhr ein. \nZum Thema\nVor 85 Jahren verhafteten Gestapo und Kriminalpolizei mehr als 10.000 Menschen und wiesen sie in Konzentrationslager ein. Diese Massenverhaftungen der »Aktion Arbeitsscheu Reich« im Frühjahr und Sommer 1938 waren in ihrer systematischen und reichsweiten Form neu für die NS-Verfolgungspolitik.\nSie richteten sich gegen Personen\, denen Polizei sowie Arbeits- und Wohlfahrtsämter vorwarfen\, Arbeitsstellen abzulehnen und nicht arbeiten zu wollen. Schon geringe Vorstrafen reichten aus\, um ins Visier der Kriminalpolizei zu geraten. Mit dieser Begründung wurden auch tausende Juden im Juni 1938 zur Zwangsarbeit in Konzentrationslager verschleppt.\nÜber die Verschleppten ist bis heute wenig bekannt. Erst im Jahr 2020 erkannte der Bundestag sie als im Nationalsozialismus Verfolgte an. Die Forschung steht noch am Anfang. Erste systematische Studien zeigen die Wege der Verschleppten von den Verhaftungsorten durch das NS-Lagersystem. Einzelne\nBiografien werden in einem Ausstellungsprojekt zu im Nationalsozialismus als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« verfolgten Menschen erforscht (www.die-verleugneten.de). \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\nMitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\nund Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag\nDr. Henning Borggräfe\nDie Opfer der »Aktion Arbeitsscheu Reich«:\nRekonstruktion von Verfolgungswegen im NS-Terrorsystem \nPräsentation\nOliver Gaida und Friederike Pescheck\nVorstellung des Ausstellungsprojekts »Die Verleugneten« \nMit anschließender Podiumsdiskussion \nModeration\nDr. Andrea Riedle \nAnmeldung bitte bis zum 30. Oktober 2023 bei Sarah Breithoff:\nstaendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nOdE_K36_31-10-2023_Arbeitsscheu_Web
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