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SUMMARY:Nichts aus der Geschichte gelernt? Der Umgang mit Antisemitismus in Polizei und Justiz
DESCRIPTION:Weitere Informationen in Kürze \n\n\n\n\n\n\n\nKeynoteDr. Ronen Steinke \n\nPodiumsdiskussionDr. Ronen Steinke\nSarah Friedek \n\n\n  \n\nIn Kooperation mitStiftung Erinnerung\, Verantwortung\, Zukunft (EVZ) \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme nehmen Sie zur Kenntnis\, dass die Veranstaltung per Livestream übertragen und die Aufzeichnung im Anschluss auf den Websites und den YouTube-Kanälen der Veranstalter veröffentlicht wird. Mit der Teilnahme stimmen zu\, dass die bei der Veranstaltung entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Rechtsextrem: Biografien nach 1945
DESCRIPTION:Weitere Informationen in Kürze \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationProf. Dr. Christoph Kopke\, Berlin \n\nVortragAnn-Kathrin Mogge\, Kassel \n\nModerationProf. Dr. Gideon Botsch\, Potsdam \n\n\n  \n\nGemeinsam mitMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien\, Potsdam \n\nIm Rahmen der ReiheRechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Vor 85 Jahren. Antijüdischer Terror. Die Novemberpogrome 1938
DESCRIPTION:Weitere Informationen in Kürze \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Michael Wildt\, Berlin \n\nLesungLouisa Beck\, Berlin \n\nWannDienstag\, 7. November 2023  19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:»Mit schwarzem Winkel im KZ. Die Massenverhaftungen der ›Aktion Arbeitsscheu Reich‹ 1938«
DESCRIPTION:Die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zu Vortrag und Diskussion am Dienstag\, den 31. Oktober 2023\, um 19 Uhr ein. \nZum Thema\nVor 85 Jahren verhafteten Gestapo und Kriminalpolizei mehr als 10.000 Menschen und wiesen sie in Konzentrationslager ein. Diese Massenverhaftungen der »Aktion Arbeitsscheu Reich« im Frühjahr und Sommer 1938 waren in ihrer systematischen und reichsweiten Form neu für die NS-Verfolgungspolitik.\nSie richteten sich gegen Personen\, denen Polizei sowie Arbeits- und Wohlfahrtsämter vorwarfen\, Arbeitsstellen abzulehnen und nicht arbeiten zu wollen. Schon geringe Vorstrafen reichten aus\, um ins Visier der Kriminalpolizei zu geraten. Mit dieser Begründung wurden auch tausende Juden im Juni 1938 zur Zwangsarbeit in Konzentrationslager verschleppt.\nÜber die Verschleppten ist bis heute wenig bekannt. Erst im Jahr 2020 erkannte der Bundestag sie als im Nationalsozialismus Verfolgte an. Die Forschung steht noch am Anfang. Erste systematische Studien zeigen die Wege der Verschleppten von den Verhaftungsorten durch das NS-Lagersystem. Einzelne\nBiografien werden in einem Ausstellungsprojekt zu im Nationalsozialismus als »Asoziale« und »Berufsverbrecher« verfolgten Menschen erforscht (www.die-verleugneten.de). \nPROGRAMM \nBegrüßung\nDr. Andrea Riedle\nMitglied der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum\nund Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nVortrag\nDr. Henning Borggräfe\nDie Opfer der »Aktion Arbeitsscheu Reich«:\nRekonstruktion von Verfolgungswegen im NS-Terrorsystem \nPräsentation\nOliver Gaida und Friederike Pescheck\nVorstellung des Ausstellungsprojekts »Die Verleugneten« \nMit anschließender Podiumsdiskussion \nModeration\nDr. Andrea Riedle \nAnmeldung bitte bis zum 30. Oktober 2023 bei Sarah Breithoff:\nstaendigekonferenz@orte-der-erinnerung.de \nOdE_K36_31-10-2023_Arbeitsscheu_Web
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SUMMARY:Rudolf Heß. Der Stellvertreter. Eine Biographie
DESCRIPTION:Rudolf Heß (1894–1987) zählte seit 1920 zu den engsten Weggefährten Hitlers. Bei dessen Putschversuch 1923 gehörte er zu den Hauptbeteiligten. Nach ihrer gemeinsamen Haft in der Festung Landsberg wurde Heß 1925 Privatsekretär des NSDAP-Vorsitzenden\, der ihn nach der Machtübernahme 1933 zum „Stellvertreter des Führers“ und Reichsminister ohne Geschäftsbereich ernannte. Heß‘ eigenmächtiger Flug nach Schottland am 11. Mai 1941\, um einen Separatfrieden mit Großbritannien auszuhandeln\, erwies sich als Fehlschlag und führte zu seiner Internierung. Nach dem Krieg war er einer der Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des „Dritten Reichs“ und wurde wegen „Planung eines Angriffskriegs“ zu lebenslanger Haft verurteilt. Diese verbrachte er bis zu seinem Tod 1987 im Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau\, seit 1966 als einziger noch verbliebener Häftling.\nAuf der Basis einer Vielzahl neuer Quellen legt Manfred Görtemaker mit seinem gerade erschienenen Buch Rudolf Heß. Der Stellvertreter (2023) eine grundlegende Biographie vor. Nachgezeichnet wird der politische Aufstieg von Heß\, seine wachsende Machtfülle und sein Einfluss als „Stellvertreter des Führers“. Dargestellt und widerlegt werden aber auch die Legenden\, die sich bis heute um seine Person ranken. \nManfred Görtemaker ist Professor em. für Geschichte des 19./20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Von der Gründung bis zur Gegenwart (1999)\, Die Geschichte Europas 1850–1918 (2002)\, Thomas Mann und die Politik (2005)\, Britain and Germany in the Twentieth Century (2006)\, Die Berliner Republik. Wiedervereinigung und Neuorientierung (2009) und Die Akte Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit (2016\, zus. mit Christoph Safferling). \nAndrea Riedle ist Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors. \n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und GesprächProf. Dr. Manfred Görtemaker\, Potsdam\, und\nDr. Andrea Riedle\, Berlin\n\nGemeinsam mitC.H.Beck Verlag \n\n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Der Prozess Huppenkothen
DESCRIPTION:BRD 1958\, 36 Minuten\, Regie: Boris von Borresholm \n(Weitere Informationen in Kürze) \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nIm AnschlussPodiumsgespräch zum Dokumentarfilm\nmit Dr. Claudia Fröhlich und Dr. Stephanie Bohra (beide Berlin)
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SUMMARY:Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970
DESCRIPTION:lse Koch (1906–1967) war die Ehefrau des SS-Kommandanten von Buchenwald und eine der wenigen verurteilten NS-Täterinnen. Bereits 1932 wurde sie Mitglied der NSDAP\, 1936 heiratete sie Karl Otto Koch\, den späteren Kommandanten des Konzentrationslagers Buchenwald. 1947 stand sie in Deutschland vor einem US-Gericht\, 1950/51 vor einem deutschen Gericht\, das sie zu lebenslanger Haft verurteilte. Ausgiebig berichtete die internationale Presse über die als besonders grausam geltende „Hexe von Buchenwald“.\nIn ihrem Buch Im Bann des Bösen. Ilse Koch – ein Kapitel deutscher Gesellschaftsgeschichte 1933 bis 1970 (2023) rekonstruiert Alexandra Przyrembel die unterschiedlichen Erzählungen über Ilse Koch von der Zeit des Nationalsozialismus über die Nachkriegsprozesse bis zum Suizid 1967 in der Haft. Dabei erklärt sie auch\, welche Vorstellungen von Gewalt\, Geschlecht und Schuld damit verbunden waren und stellt für die Nachkriegsgesellschaften fest: Je grausamer Ilse Koch geschildert wurde\, desto mehr konnten Deutsche sich von ihr distanzieren und sich selbst entschulden. \nAlexandra Przyrembel ist Professorin und Leiterin des Lehrgebiets Geschichte der Europäischen Moderne am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen. Zu ihren Veröffentlichungen gehören „Rassenschande“. Reinheitsmythos und Vernichtungslegitimation im Nationalsozialismus (2003)\, Verbote und Geheimnisse. Das Tabu und die Genese der europäischen Moderne (2011) und Europa und Erinnerung. Erinnerungsorte und Medien im 19. und 20. Jahrhundert (2019\, Mithg.). \nStephan Malinowski\, Historiker\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf und Senior Lecturer an der University of Edinburgh. \n  \nBuchpräsentation und GesprächProf. Dr. Alexandra Przyrembel\, Hagen\, und\nDr. Stephan Malinowski\, Düsseldorf/Edinburgh \n\n\n  \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Familiengeschichte(n) im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:Die Geschichte des Nationalsozialismus wirkt auf vielfältige Weise bis in die heutige Gesellschaft hinein. Mit zunehmender zeitlicher Distanz fragen sich auch heute noch viele\, welche Rollen ihre Familienangehörigen in der NS-Zeit eingenommen haben. Besonders Fragen nach der Mitgliedschaft in nationalsozialistischen Organisationen und der Beteiligung an den zahlreichen NS-Verbrechen stehen dabei im Vordergrund. Im Zuge von Recherchen stellen sich nicht selten Familienerzählungen von unpolitischem oder gar widerständigem Handeln der Angehörigen als einseitig oder falsch heraus. Über vieles wurde in den Familien ohnehin geschwiegen. \nIn seinem Vortrag beleuchtet Johannes Spohr das gegenwärtig wachsende Interesse an der Familienrecherche anhand aktueller Diskurse und Studien. Darüber hinaus ordnet er die Aufmerksamkeit für das Thema in den Kontext zugehöriger Debatten im Laufe der letzten Jahrzehnte ein und weist auf aktuelle Angebote familiengeschichtlicher Recherche zur NS-Zeit hin. Im Podiumsgespräch wird auch diskutiert\, wie groß die Chancen sind\, auf die eigenen Fragen Antworten zu erhalten. \nJohannes Spohr ist als freier Historiker in Berlin tätig und leitet dort den Recherchedienst present past zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft. Er ist Vorstandsmitglied des Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI und Mitglied des Arbeitskreises für intergenerationelle Folgen des Holocaust. Zu seinen Veröffentlichungen gehören Die Ukraine 1943/44. Loyalitäten und Gewalt im Kontext der Kriegswende (2021) und Phantastische Gesellschaft. Gespräche über falsche und imaginierte Familiengeschichten zur NS-Verfolgung (2022\, Mithg.). \nUlrich Tempel ist Archivar der Stiftung Topographie des Terrors. Von 2011 bis 2016 bot er im Dokumentationszentrum das Seminar „Familienbegegnungen“ zu Methoden familiengeschichtlicher Recherchen an. \nKai Müller ist pädagogischer Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors im Bereich „Outreach“.
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SUMMARY:Den Holocaust verharmlosen: Antisemitismus in den sozialen Medien
DESCRIPTION:Eine Analyse deutschsprachiger sozialer Medien macht deutlich\, dass die Relativierung des Holocaust beunruhigend populäre Verbreitung findet. Dieser Befund ist auch für Kommentar­bereiche von Online-Zeitungen und -Magazinen der politischen Mitte festzustellen. In jüngster Zeit hat auch die Auseinandersetzung mit dem NS-Völkermord an den Juden im Rahmen der Gerichtsprozesse gegen ehemaliges KZ-Personal eine Welle antisemitischer und historische Fakten verzerrender Reaktionen ausgelöst. Gerade in der Anonymität des interaktiven Web können sich diese ungehemmter denn je artikulieren.\nIn ihren Vorträgen stellen Matthias J. Becker und Marcus Scheiber das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Decoding Antisemitism“ vor\, geben Einblicke in Inhalte und Strukturen antisemitischer Online-Kommentare zum Holocaust und erklären\, wie antisemitische Hassrede\, die in virtuellen Milieus oftmals auch implizit kommuniziert wird\, erfasst\, beschrieben und analysiert werden kann. \nMatthias J. Becker ist Projektleiter des internationalen Forschungsprojekts „Decoding Antisemitism“ am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. Er absolvierte ein Studium der Philosophie\, Linguistik und Literaturwis-senschaft an der Freien Universität Berlin. Seine wichtigste Veröffentlichung ist Analogien der „Vergangenheitsbewältigung“. Antiisraelische Projektionen in Leser-kommentaren der Zeit und des Guardian (2018). \nMarcus Scheiber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Decoding Antisemitism: Eine KI-gestützte Studie über Hassrede und Bilder im Internet“. Er absolvierte ein Studium der Deutschen Philologie und Philosophie an der Universität Heidelberg und promoviert zum Thema „Die wirklichkeitskonstituierende Kraft multimodaler Kom-munikate im Kontext antisemitischer Kommunikation“. \nJuliane Wetzel war mehr als 30 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und ist Mitglied der deutschen Delegation der International Holocaust Remembrance Alliance. \n\n\n\n\n\nVorträgeDr. Matthias J. Becker und Marcus Scheiber (beide Berlin) \n\nModerationDr. Juliane Wetzel\, Berlin \n\nWannDienstag 26. September 2023 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg \n\nGemeinsam mitZentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin laden zu einer Vortrags- und Diskussions-veranstaltung ein. \n\nHinweisMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:Die letzte Etappe / Ostatni etap
DESCRIPTION:Polen 1948\, 106 Minuten\, OmdU\, Regie: Wanda Jakubowska \nFür die Präsentation des Films im Rahmen von filmPOLSKA 2023 ist eine Neuproduktion deutscher Untertitel erfolgt. \n„Ostatni etap“ ist der erste Spielfilm über das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Er wurde 1947 auf dem Gelände des ehemaligen Lagers gedreht. Der Film erzählt die Geschichte von Frauen im Lagerwiderstand. Die Polin Helena schließt sich auf Vermittlung der russischen Ärztin Eugenia einer Gruppe von Frauen unterschiedlicher Nationalität an\, nachdem ihr neugeborenes Kind von der SS ermordet wurde. Die jüdische Polin Marta\, einzige Überlebende ihrer Familie\, arbeitet als Übersetzerin für den Kommandanten. Sie wird bei einem Fluchtversuch gefasst und soll öffentlich gehängt werden. Sowjetische Flugzeuge tauchen bereits am Himmel auf. Am Ende des Films steht der Appell Martas: „Lasst nicht zu\, dass Auschwitz sich wiederholt!“\nUnmittelbar nach Kriegsende begann die Regisseurin Wanda Jakubowska (1907–1998)\, die ab 1943 als polnische Kommunistin in Auschwitz-Birkenau inhaftiert war\, mit den Arbeiten an dem Film. Das Drehbuch verfasste sie mit der deutschen Kommunistin und Auschwitz-Überlebenden Gerda Schneider. Mit seiner Bildsprache prägte der Film nachhaltig die Vorstellungen von Auschwitz-Birkenau. \nSonja M. Schultz ist Filmjournalistin\, Filmhistorikerin und Autorin. Zu ihren Veröffent­lichungen gehört die Studie Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglourious Basterds (2012). 2019 erschien ihr erster Roman Hundesohn. \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Ausstellungskurator der Stiftung Topographie des Terrors. \nIm Anschluss \nPodiumsgespräch zum Spielfilm mit Dr. Sonja M. Schultz und Andreas Mix \n  \nIm Rahmen von \nfilmPOLSKA 2023 \nGemeinsam mit \nPolnisches Institut Berlin \nMit Unterstützung von \nMinistry of Culture and National Heritage of the Republic of Poland\, Polish Film Institute \nHinweis \nMit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie zu\, dass die dort entstehenden Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.
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SUMMARY:„Am grünen Strand der Spree“. Mediale Darstellung des Holocaust in der frühen Bundesrepublik
DESCRIPTION:In ihrem Buch Mikrogeschichten der Erinnerungskultur (2022) untersucht Magdalena Saryusz-Wolska anhand des Romans\, des Hörspiels und der Fernsehserie Am grünen Strand der Spree (1955–1960) die Erinnerung an die Massenerschießungen von jüdischen Männern\, Frauen und Kindern in Orscha\, einer Stadt in der deutsch besetzten Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs. Wie war es möglich\, dass eine umfangreiche Darstellung dieses NS-Verbrechens in der frühen Bundesrepublik erschien und für Radio und Fernsehen adaptiert wurde? Warum sind alle Fassungen von Am grünen Strand der Spree\, die damals sehr populär waren\, heute nur noch wenig bekannt? Aus welchen Gründen gewinnen der Roman von Hans Scholz\, das Hörspiel und die Fernsehserie allmählich wieder an Interesse? \nMagdalena Saryusz-Wolska ist Kulturwissenschaftlerin und Soziologin und arbeitet am Deutschen Historischen Institut Warschau. Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen zum kollektiven Gedächtnis und zur Rezeption historischer Filme und visueller Kultur vorgelegt. \nFrank Bösch ist Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und Professor für deutsche und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. \nChristoph Kreutzmüller\, Historiker\, ist Co-Leiter des Forschungsprojekts #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen an der Freien Universität Berlin. \nHanno Hochmuth ist wissenschaftlicher Referent am Leibniz-Zentrum für Zeit-historische Forschung Potsdam (ZZF). \n\nBuchpräsentation und Gespräch \n\nPD Dr. Magdalena Saryusz-Wolska\, Warschau\,\nProf. Dr. Frank Bösch\, Potsdam\, und\nDr. Christoph Kreutzmüller\, Berlin\n\n  \nModeration\nDr. Hanno Hochmuth\, Potsdam
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SUMMARY:Allein gegen Hitler. Leben und Tat des Johann Georg Elser
DESCRIPTION:BuchpräsentationProf. Dr. Wolfgang Benz\, Berlin \n\nModerationDr. Erika Bucholtz\, Berlin
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SUMMARY:Topographie des Vernichtungskriegs. Besatzung und Gewalt in den Regionen der deutsch besetzten Sowjetunion 1941–1944
DESCRIPTION:Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion von 1941 bis 1944 betraf ein riesiges Territorium von insgesamt etwa zwei Millionen Quadratkilometern. Er richtete sich sowohl gegen bestimmte Gruppen der Zivilbevölkerung\, vor allem gegen die jüdische Bevölkerung\, aber auch gegen Kriegsgefangene oder Menschen in Gebieten des Partisanenkriegs. Erst die Forschung der letzten Jahrzehnte hat deutlich gemacht\, dass die deutsch besetzten Regionen der Sowjetunion – innerhalb der baltischen Staaten\, Belarus\, der Ukraine und von Teilen der Russischen Sowjetrepublik – von dieser Gewalt in unterschiedlicher Form heimgesucht wurden\, die Besatzung unter-schiedlich lang dauerte und auch oft unterschiedliche Wirkungen hatte.\nIn seinem Vortrag beleuchtet Dieter Pohl die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Massenverbrechen in den besetzten Regionen sowie bei den Auswirkungen der deutschen Besatzungsherrschaft auf die lokalen Bevölkerungen. Gefragt wird auch nach den unterschiedlichen nationalen Kriegserinnerungen\, die sich nach 1991 in den postsowjetischen Staaten herausgebildet haben. \nDieter Pohl ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Klagenfurt. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der nationalsozialistischen Herrschaft sowie der Besatzung und Verbrechen in Osteuropa vorgelegt. Zu den neueren Publikationen gehören Die Herrschaft der Wehrmacht. Deutsche Militärbesatzung und einheimische Bevölkerung in der Sowjetunion 1941–1944 (2008\, 2. Aufl. 2011)\, der Aufsatz Der Platz des deutsch-sowjetischen Krieges im Zweiten Weltkrieg (2020) und Nationalsozialistische Verbrechen 1939–1945 (2022). \nIrina Rebrova ist Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und Vorstandsmitglied des Vereins KONTAKTE-KOНTAKТЫ. Zuletzt arbeitete sie an einem Ausstellungsprojekt über die nationalsozialistischen Morde an Menschen mit Behinderungen in den besetzten Teilen der Russischen Sowjetrepublik. \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Dieter Pohl\, Klagenfurt \n\nModerationDr. Irina Rebrova\, Berlin \n\nWannDienstag\, 4. Juli 2023\, 19:00 Uhr \n\nWo \nTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
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SUMMARY:Haftorte des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin. Columbia-Haus und Zellengefängnis Lehrter Straße
DESCRIPTION:Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin blieb auch nach seiner Erweiterung 1936 für die große Zahl politischer Häftlinge zu klein. Die Gestapo nutzte daher auch andere Haftorte in Berlin und Umgebung zur Unterbringung von Gefangenen\, die morgens zur Vernehmung in die Gestapo-Zentrale in der Prinz-Albrecht-Straße 8 geholt und abends wieder zurückgebracht wurden. Bis zu seiner Schließung 1936 stand das nahegelegene Columbia-Haus/Konzentrationslager Columbia am Tempelhofer Feld zur Verfügung. Seit 1940\, vor allem aber nach dem 20. Juli 1944\, wurden auch Teile der Justizvollzugsanstalt in der Lehrter Straße in Moabit zur Inhaftierung von Häftlingen des Geheimen Staatspolizeiamts genutzt.\nIn ihren Vorträgen beschreiben Karoline Georg und Petra Behrens zwei für die Gestapo zentrale Haftorte in Berlin. Im Podiumsgespräch wird auch erörtert\, in welcher Beziehung sie zum Hausgefängnis standen und inwieweit sich die Haftorte voneinander unterschieden. \nKaroline Georg\, Politikwissenschaftlerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Leiterin der historisch-politischen Bildungsarbeit im Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt. Zusammen mit Kurt Schilde und Johannes Tuchel konzipierte sie die Wanderausstellung „‚Warum schweigt die Welt?!‘ Häftlinge im Berliner Konzentrationslager Columbia-Haus 1933 bis 1936“ (2013). \nPetra Behrens\, Politikwissenschaftlerin\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Zusammen mit Caroline Sperl und Johannes Tuchel konzipierte sie die Wanderausstellung „‚Von allem Leid\, das diesen Bau erfüllt…‘. Die Gestapo-Abteilung des Zellengefängnisses Lehrter Straße 3 nach dem 20. Juli 1944“ (2012). \nErika Bucholtz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Mitkuratorin der Ausstellung „‚Ein Polizeigewahrsam besonderer Art‘. Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin 1933–1945“. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVorträgeDr. Karoline Georg und Dr. Petra Behrens\, beide Berlin \n\n\nModerationDr. Erika Bucholtz\, Berlin \n\n\nWannDienstag\, 27. Juni 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
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SUMMARY:Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration
DESCRIPTION:In seinem Buch Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration (2021) erzählt Stephan Malinowski die Geschichte der Entstehung der Kollaboration zwischen verschiedenen Teilen und Milieus der republikfeindlichen Rechten aus der Perspektive der Familie Hohenzollern. Bis zu ihrem Sturz im November 1918 gehörte sie zu den mächtigsten Familien Europas. Der Autor spannt den Bogen über drei Generationen\, von 1918 bis in die Gegenwart. Er beleuchtet das Agieren der politisch relevanten Mitglieder der Familie innerhalb des republikfeindlichen Milieus\, ihr Verhältnis zur NS-Bewegung\, ihre Arrangements mit dem NS-Staat und ihre Versuche seit 1945\, der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit eine eigene Version ihrer Geschichte zu erzählen. Im Podiumsgespräch wird auch erörtert\, warum die Debatte um die Entschädigungsforderungen der Hohenzollern in den letzten Jahren so viel öffentliche Beteiligung hervorgerufen hat. \nStephan Malinowski unterrichtet europäische Geschichte an der University of Edinburgh. Sein Buch Vom König zum Führer. Sozialer Niedergang und politische Radikalisierung im deutschen Adel zwischen Kaiserreich und NS-Staat (2003\, 3. durchges. Aufl. 2022) wurde mit dem Hans-Rosenberg-Preis ausgezeichnet. Sein „Gutachten zum politischen Verhalten des ehemaligen Kronprinzen (Wilhelm Prinz von Preußen\, 1882–1951)“\, das er 2014 im Auftrag des Landes Brandenburg erstellte\, spielte in der Diskussion um die von den Hohenzollern geltend gemachten Restitutionsansprüche eine wichtige Rolle. Für seine Monographie Die Hohenzollern und die Nazis erhielt Malinowski den Deutschen Sachbuchpreis 2022. \nMarcus Funck ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentation und GesprächDr. Stephan Malinowski\, Edinburgh\, und Dr. Marcus Funck\, Berlin \n\nWannDienstag\, 20. Juni 2023\, 19:00 Uhr \n\nWoTopographie des Terrors\, Auditorium\nNiederkirchnerstraße 8\, Berlin-Kreuzberg
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SUMMARY:Die echten falschen „Hitler-Tagebücher“. Kritische Dokumentation eines geschichtsrevisionistischen Rehabilitierungsversuchs
DESCRIPTION:BuchpräsentationJohn Goetz\, Dr. Heike B. Görtemaker\, Prof. Dr. Hajo Funke (alle Berlin) \n\nModerationProf. Dr. Gideon Botsch (MMZ\, Potsdam) \n\n\n  \n\nGemeinsam mitMoses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien\, März Verlag \n\nReiheRechtsextremismus in Vergangenheit und Gegenwart
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SUMMARY:Verfolgung und Widerstand. Häftlinge im Hausgefängnis der Gestapo-Zentrale in Berlin
DESCRIPTION:Weitere Informationen folgen \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Johannes Tuchel\, Berlin \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Berlin \n\n\n 
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SUMMARY:Sozialstaat in der Krise. Massenarbeitslosigkeit und der Aufstieg der Nationalsozialisten
DESCRIPTION:Ohne Weltwirtschaftskrise wären Hitler und die NS-Bewegung nicht an die Macht gelangt. Die Zahl der Arbeitslosen stieg ab Herbst 1929 im Deutschen Reich massiv an. Dennoch wiesen die Sozialhaushalte in den Jahren 1930 bis 1932 teilweise sogar Überschüsse aus. Nach seiner Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 berief Hitler ein „Kabinett der nationalen Einheit“\, in das er maßgebliche rechtskonservative Verbündete aufnahm. Verantwortlich für den Sozialstaat wurde als neuer Reichsarbeitsminister Franz Seldte\, der Führer des „Stahlhelm/Bund der Frontsoldaten“\, der bis 1931 mitgliederstärksten rechtsextremen Miliz der Weimarer Republik.\nIn seinem Vortrag lenkt Rüdiger Hachtmann den Blick auf die Veränderungen des Sozialstaats in der letzten Phase der Weimarer Republik und fragt\, inwieweit bereits vor 1933 ein sozialpolitischer Weg gebahnt wurde\, der ab 1933 „nur“ radikalisiert fortgesetzt wurde. War das Jahr 1933 tatsächlich ein so scharfer Bruch in der staatlichen Sozialpolitik\, wie dies oft unterstellt wird? \nRüdiger Hachtmann ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Universität Berlin und Senior Fellow am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt\, darunter Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront (2012) sowie das gerade erschienene zweibändige Werk Vom Wilhelminismus zur Neuen Staatlichkeit des Nationalsozialismus. Das Reichsarbeitsministerium 1918–1945 (2023). \nThomas Schaarschmidt ist apl. Professor an der Universität Potsdam und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. \n\n\n\n\n\n\n\nVortragProf. Dr. Rüdiger Hachtmann\, Berlin \n\nModerationProf. Dr. Thomas Schaarschmidt\, Potsdam
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SUMMARY:Der Holocaust als europäisches Ereignis (II)
DESCRIPTION:Die Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“\nMit insgesamt 16 Bänden und etwa 5.500 Zeugnissen von Verfolgten\, Tätern und von nicht unmittelbar Beteiligten ist die Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“ (VEJ) abgeschlossen. Der europäische Maßstab\, die Vielfalt der Perspektiven und Stimmen sowie die eingehende wissenschaftliche Kommentierung und editorische Aufbereitung der Quellen charakterisieren dieses Forschungsunternehmen\, das 2004 begonnen und 2021 beendet wurde.\nKatarina Agathos stellt die Höredition „Die Quellen sprechen“ vor\, begleitet von Lesungen aus Dokumenten. \nKatarina Agathos ist Hörspielproduzentin der ARD und Chefdramaturgin in der Redaktion Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk. \nSusanne Heim ist Mitherausgeberin der Edition VEJ und veröffentlichte den 2. Band (2009) und 6. Band (2019) der Reihe. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortragDie Quellen sprechen. Eine Hördokumentation des Bayerischen Rundfunks auf Grundlage der VEJ\nKatarina Agathos\, München\, Ulrich Lampen\, Straßburg \n\nLesungMichael Rotschopf\, Berlin \n\nModerationPD Dr. Susanne Heim\, Berlin \n\nAnmeldung bis 4. Maiveranstaltungen@topographie.de\nBegrenzte Platzzahl
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SUMMARY:Der Holocaust als europäisches Ereignis (I)
DESCRIPTION:Die Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“\nMit insgesamt 16 Bänden und etwa 5.500 Zeugnissen von Verfolgten\, Tätern und von nicht unmittelbar Beteiligten ist die Dokumentenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945“ (VEJ) abgeschlossen. Der europäische Maßstab\, die Vielfalt der Perspektiven und Stimmen sowie die eingehende wissenschaftliche Kommentierung und editorische Aufbereitung der Quellen charakterisieren dieses Forschungsunternehmen\, das 2004 begonnen und 2021 beendet wurde.\nIn der Keynote ordnet Martin Doerry das Projekt in den Kontext von Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur ein. \nMartin Doerry ist Journalist und Buchautor. Von 1998 bis 2014 war er stellvertretender Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. \nUlrich Herbert ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg und Mitherausgeber der Edition VEJ. \n\n\n\n\n\n\n\n\nVortragMartin Doerry\, Hamburg \n\nModerationProf. Dr. Ulrich Herbert\, Freiburg \n\n\n  \n\nAnmeldung bis 4. Maiveranstaltungen@topographie.de \nBegrenzte Platzzahl
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SUMMARY:Filmpreview „Zentrale des Terrors – Die Nazis und der Massenmord“
DESCRIPTION:Dokumentation\, rbb 2023\, 45 Minuten\nBuch und Regie: Ute Bönnen und Gerald Endres \nIm Frühjahr 1933 wurde in Berlin das preußische Geheime Staatspolizeiamt gegründet. Seinen Sitz hatte dieses neue\, aus der allgemeinen Polizei herausgelöste Amt in der ehemaligen Kunstgewerbeschule in der Prinz-Albrecht-Straße 8. An dem Ort\, an dem sich mit Gestapo\, SS und Reichssicherheitshauptamt während des „Dritten Reichs“ die zentralen Institutionen des NS-Terrors etablierten\, befindet sich seit 1987 die Dokumentation „Topographie des Terrors“.\nAnlässlich des 90. Jahrestags der Gründung der Gestapo präsentiert der Rundfunk Berlin-Brandenburg in der Reihe „Geheimnisvolle Orte“ einen Film über den historischen Ort „Topographie des Terrors“. Im Zentrum steht die Geschichte der Zentralen des NS-Terrors und der von ihnen europaweit verantworteten Unterdrückung\, Verfolgung und Ermordung vieler Millionen Menschen. Der Film bezieht zeitgenössische Tagebuchaufzeichnungen\, Briefe und Protokolle sowie Interviews mit Zeithistorikerinnen und -historikern ein. \nUte Bönnen ist seit 1986 Fernsehjournalistin. Gemeinsam mit Gerald Endres drehte sie zahlreiche Filme\, darunter Der Flughafen Berlin-Tempelhof (2018) für die rbb-Reihe „Geheimnisvolle Orte“ sowie Stalin und die Deutschen (2020). \nAndreas Mix ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Topographie des Terrors. Er betreut die Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo\, SS und Reichs-sicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße“. \nClaudia Steur ist wissenschaftlicher Mitarbeiterin der Stiftung Topographie des Terrors und Kuratorin der Sonderausstellung „‚Ein Polizeigewahrsam besonderer Art‘. Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin 1933–1945“. \nDer Film „Zentrale des Terrors – Die Nazis und der Massenmord“ wird voraussichtlich am 10. Juli 2023 im ERSTEN und danach im rbb Fernsehen ausgestrahlt. \n\nIm AnschlussPodiumsgespräch mit Ute Bönnen\, Andreas Mix und Dr. Claudia Steur \n\nModerationDr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\n  \n\nGemeinsam mitRundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
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SUMMARY:„Ein Polizeigewahrsam besonderer Art“. Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin 1933–1945
DESCRIPTION:Begrüßung: Dr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \n\n\nGrußwort: Claudia Roth MdB\, Staatsministerin für Kultur und Medien \n\n\nZur Ausstellung: Dr. Claudia Steur\, Kuratorin der Ausstellung \n\n\n\n\nAnmeldungveranstaltungen@topographie.de
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SUMMARY:Die Überlebenden vor Gericht. Auschwitz-Häftlinge als Zeugen in NS-Prozessen (1950–1976)
DESCRIPTION:BuchpräsentationDr. Katharina Stengel\, Frankfurt/M. \n\nModerationDr. Stephanie Bohra\, Berlin \n\nWeitere Informationen in Kürze
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SUMMARY:Holocaust und Kolonialismus – Stand und Perspektiven einer Debatte
DESCRIPTION:Impulsvortrag\n\n\n\n\n\nProf. Dr. Frank Bajohr\, München \n\nPodiumsgesprächProf. Dr. Frank Bajohr\, Dr. Steffen Klävers\, Berlin\, und Dr. Andrea Riedle\, Berlin \n\nModerationDeborah Hartmann\, Berlin \n\n\n\n\nGemeinsam mitGedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
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SUMMARY:Im Bann des Nationalsozialismus. Das protestantische Berlin im Dritten Reich
DESCRIPTION:In seinem gerade erschienenen Buch Im Bann des Nationalsozialismus. Das protestantische Berlin im Dritten Reich (2023) schildert Manfred Gailus die Geschichte des Protestantismus in der Zeit des Nationalsozialismus am Beispiel der Hauptstadtkirche. Der Autor zeigt\, dass diese Geschichte keine Erfolgsgeschichte war. Mittäterschaft mit dem NS-Regime in Gestalt der antisemitischen Deutschen Christen\, Kollaboration mit NSDAP und NS-Staat\, viel Anpassung und wenig Widerstand – so stellt er das Gesamtbild dar. Der Kirchenkampf zerriss den Protestantismus in zwei feindliche Lager: Deutsche Christen und Bekennende Kirche. Dabei drangen NS-Ideen tief in die Kirche ein und formten sie im völkischen Sinn um. Nur wenige Männer und Frauen opponierten. Etliche Pfarrer bejubelten schließlich Hitlers Eroberungskrieg. Das Schlusskapitel lenkt den Blick auf den Umgang der Nachkriegskirche mit einer weithin beschwiegenen und verdrängten Vergangenheit. \nManfred Gailus ist apl. Professor für Neuere Geschichte am Zentrum für Anti-semitismusforschung der Technischen Universität Berlin. 1999 wurde er mit einer Studie über Protestantismus und Nationalsozialismus am Beispiel Berlins habilitiert. Zu seinen neueren Publikationen gehören Mir aber zerriss es das Herz. Der stille Widerstand der Elisabeth Schmitz (2010)\, Täter und Komplizen in Theologie und Kirchen 1933–1945 (2015\, Hg.)\, Friedrich Weißler. Ein Jurist und bekennender Christ im Widerstand gegen Hitler (2017) und Gläubige Zeiten. Religiosität im Dritten Reich (2021). \nStephan Linck ist Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit an der Evangelischen Akademie der Nordkirche. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationProf. Dr. Manfred Gailus\, Berlin \n\nModerationDr. Stephan Linck\, Hamburg
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SUMMARY:„Euthanasie“ und Holocaust
DESCRIPTION:Neben dem Holocaust zählen die „Euthanasie“-Verbrechen zu den großen national-sozialistischen Massenverbrechen. Ihnen fielen etwa 300.000 Männer\, Frauen und Kinder zum Opfer – nicht nur in Deutschland\, sondern auch in den eroberten Ländern Europas. \nDer Sammelband „Euthanasie“-Verbrechen im besetzten Europa. Zur Dimension des nationalsozialistischen Massenmords (2022) widmet sich der Frage nach den jeweils Verantwortlichen für die Krankenmorde in Ost- und Westeuropa. Untersucht wird auch\, welche Rolle die Mangelwirtschaft im Krieg für die Lebensbedingungen der Opfer und schließlich für ihre Ermordung spielten. In dem Band „Euthanasie“ und Holocaust (2021) lenken die Autorinnen und Autoren den Blick auf die Verflechtungen der beiden Mordprogramme und fragen nach Kontinuitäten\, Kausalitäten und parallelen Entwicklungen. \nJörg Osterloh ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main. Er ist Mitherausgeber der beiden Bände. \nJan Erik Schulte ist Leiter der Gedenkstätte Hadamar und Privatdozent für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Mitherausgeber der beiden Bände. \nPeter Klein ist Dekan und Professor für Holocaust Studies an der Touro University\, Campus Berlin. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBuchpräsentationDr. Jörg Osterloh\, Frankfurt/M.\, und\nPD Dr. Jan Erik Schulte\, Hadamar \n  \n\nModerationProf. Dr. Peter Klein\, Berlin
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SUMMARY:Auftakt des Terrors. Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus
DESCRIPTION:In der Arbeitsgemeinschaft „Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager“ sind Erinnerungsorte aus dem gesamten Bundesgebiet zusammengeschlossen. Ziel ist es\, die Geschichte der frühen Lager bekannter zu machen und durch die Auseinandersetzung mit ihrer Funktion im nationalsozialistischen Herrschaftssystem für heutige antidemokratische Entwicklungen\nzu sensibilisieren. Anlässlich des 90. Jahrestags der „Reichstagsbrandverordnung“ vom 28. Februar 1933 haben die Mitglieder\nder AG gemeinsam die Ausstellung „Auftakt des Terrors“ erarbeitet. Die heute weithin unbekannte Geschichte der frühen Lager wird damit erstmals für ein breiteres Publikum zugänglich gemacht. \n  \nBegrüßung Dr. Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors \nGrußworte Philipp Holt\, stellvertretender Museumsleiter der Museen Tempelhof-Schöneberg \nAgathe Conradi\, Leiterin der Museen Treptow-Köpenick \nVortrag „Die Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 und die Einrichtung von Konzentrationslagern“ \nDr. Thomas Lutz\, Gedenkstättenreferent der Stiftung Topographie des Terrors \nIm Anschluss gibt es einen Empfang. \nUm Anmeldung bis 24. Februar 2023 wird gebeten: \nveranstaltungen@topographie.de\nTelefon (030) 25 45 09-0 \nDie Ausstellung steht unter der Schirmherrschaftvon Kulturstaatsministerin Claudia Roth\, MdB.\nSie wird gleichzeitig an mehreren Gedenkorten in Deutschland gezeigt.\nWeitere Stationen der Ausstellung in Berlin:\nGedenkort SA-Gefängnis Papestraße:\n14. März bis 17. September 2023\nGedenkstätte Köpenicker Blutwoche:\n24. Juni bis 21. Dezember 2023
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SUMMARY:Was bedeutet Gedenken?
DESCRIPTION:GrußwortDr. Andrea Genest\, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück \n\nBuchpräsentation und PodiumsgesprächDr. Insa Eschebach\, Fürstenberg/H.\nProf. Dr. Detlef Garbe\, Hamburg\nDr. Thomas Rahe\, Bergen-Belsen \n\nModerationProf. Dr. Elizabeth Harvey\, Nottingham/Berlin \n\nWannDienstag\, 21. Februar 2023\, 19:00 Uhr \n\nGemeinsam mitMahn- und Gedenkstätte Ravensbrück\, Metropol Verlag
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SUMMARY:Nationalsozialismus. Aufstieg – Macht – Niedergang – Nachgeschichte
DESCRIPTION:Grußwort: Dr. Hans-Georg Golz\, Bonn \n\n\n\nBuchpräsentation: Prof. Dr. Gerhard Paul\, Flensburg\, und Prof. Dr. Michael Wildt\, Berlin \nModeration: Gesa Ufer\, Berlin \n(Gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung)\n\n\n\nDie Teilnahme ist vor Ort oder per Livestream möglich: \nEintritt frei \nwww.topographie.de/livestream/\nDer Stream ist anschließend 14 Tage abrufbar. \nIn dem Buch Nationalsozialismus. Aufstieg – Macht – Niedergang – Nachgeschichte (2023) schildern Gerhard Paul und Michael Wildt die Geschichte des Nationalsozialismus als Gesellschafts- und Mediengeschichte. Nationalsozialistische Herrschaft\, Krieg und Massenmord schufen nicht zuletzt eigene Bild- und Tonwelten. Diese multimediale Dimension greifen die Autoren in der Publikation auf: In einer eigens entwickelten App werden den Leserinnen und Lesern mithilfe von Strichcodes im Buch zahlreiche weiterführende Abbildungen\, Videos\, Audio-Dateien\, Texte und Websites in kontextualisierter Form zugänglich gemacht. \nGerhard Paul ist Professor i.R. für Geschichte und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg. Er hat zahlreiche Publikationen zur NS-Täterforschung sowie zur Medialität und Visualität der Geschichte veröffentlicht. \nMichael Wildt ist Professor i.R. für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte der Gewalt und zum nationalsozialistischen Terror vorgelegt. \nGesa Ufer ist Journalistin. Sie arbeitet als freie Autorin und Hörfunkjournalistin und moderiert Veranstaltungen zu Kultur und Politik.
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SUMMARY:Jüdisches Leben in Stettin vor und nach dem Holocaust
DESCRIPTION:Begrüßung: Uwe Neumärker\, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas\nImpulsvortrag: Prof. Dr. Jörg Hackmann\, Stettin/Szczecin\nPodiumsgespräch mit: Prof. Dr. Jörg Hackmann\, Dr. habil. Eryk Krasucki und Róża Król\, alle Stettin/Szczecin\nModeration: Dr. Helga Hirsch\, Berlin \n(Gemeinsam mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) \nEintritt frei \nErst seit Anfang des 19. Jahrhunderts war es Jüdinnen und Juden gestattet\, sich dauerhaft in Stettin niederzulassen. Fortan trugen sie wesentlich zur kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der preußischen Hafenstadt bei. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begann die systematische Ausgrenzung\, Verfolgung und schließlich Ermordung der jüdischen Bevölkerung Stettins. Einen tiefen Einschnitt markierte am 12./13. Februar 1940 die Deportation von über tausend Jüdinnen und Juden aus dem Regierungsbezirk Stettin in das Generalgouvernement. Es war die erste Deportation aus dem „Altreich” in ein deutsch besetztes Gebiet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Stettin vorübergehend zu einem wichtigen Zentrum der Ansiedlung für polnische Jüdinnen und Juden\, von denen viele jedoch bis Ende der 1960er Jahre Polen verließen. Seit den 1990er Jahren ist das lange vergessene deutsch-polnisch-jüdische Kulturerbe Stettins Thema vielfältiger Kunst- und Theateraktionen sowie fester Bestandteil deutsch-polnischer Bildungs- und Kulturarbeit. \nJörg Hackmann ist Professor für osteuropäische Geschichte an der Universität Stettin/Szczecin und Leiter des BKM-geförderten Forschungsprojekts „Topographie jüdischen Lebens in Stettin: Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Shoah”. \nEryk Krasucki ist als Historiker an der Universität Stettin/Szczecin tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Nachkriegsgeschichte Stettins und Westpommerns. \nRóża Król ist Vorsitzende der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Juden in Polen\, Abteilung Stettin/Szczecin. \nHelga Hirsch ist Publizistin und Buchautorin. Zu ihren Publikationen gehört Gehen oder bleiben? Juden in Schlesien und Pommern 1945–1957 (2011). \nDie Veranstaltung findet in deutscher und polnischer Sprache statt. Es wird eine Simultanübersetzung angeboten.
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