Anne-Frank-Zentrum
Das Anne-Frank-Zentrum bietet verschiedene Projekttage für Schulklassen ab der 5. Klasse an, die in Auseinandersetzung mit der Biografie Anne Franks einen Einstieg in die Themen Antisemitismus, Judenverfolgung und Holocaust ermöglichen. Außerdem können sich Jugendliche und Erwachsene auf einen Stadtrundgang durch die historische Spandauer Vorstadt mit den Spuren jüdischen Lebens beschäftigen. Auch Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren/innen werden angeboten.
Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas bietet Führungen und Workshops sowie Projekttage im Videoarchiv an. Der thematische Schwerpunkt des Angebots liegt auf dem Kennenlernen der Abläufe und der Strukturen der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden. Zur Auswahl stehen aber auch Workshops, welche die Verfolgung der „homosexuellen” Opfer des Nationalsozialismus oder die Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma zum Thema haben. Außerdem beschäftigt sich das Denkmal mit der deutschen Erinnerungs- und Gedenkkultur. Das Bildungsangebot ist für Schüler/innen ab der 9. Klasse geeignet.
Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Das pädagogische Angebot des Museums umfasst thematisch die deutsch-sowjetischen Beziehungen von 1917 bis 1990. Als historischer Ort der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 liegt der Schwerpunkt auf dem Deutsch-Sowjetischen Krieg 1941 bis 1945. Das Bildungsprogramm richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und umfasst Führungen, Vorträge, Seminare und Projekttage. Auch Fortbildungen für Lehrer/innen sind im Angebot.
Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
Das Dokumentationszentrum befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Zwangsarbeiterlagers. Ausgehend von dessen Geschichte können sich die Besucher anhand verschiedener Angebote über die Zwangsarbeit im Nationalsozialismus informieren. Das Bildungsangebot richten sich an Erwachsenen-, Schüler- und Jugendgruppen (ab Sekundarstufe I), Auszubildende und Studenten.
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Das Haus der Wannsee-Konferenz ist ein Ort der Täter, besitzt aber eine breit angelegte Ausstellung, die sich auch die Auswirkungen der Verbrechen auf die Opfer verdeutlicht. Es bietet Studientage und Seminare für Jugendliche und Erwachsene zu den Themenbereichen Judentum und jüdisches Leben in Europa vor 1933, Juden unter nationalsozialistischer Herrschaft, Herrschaft und Alltag im Nationalsozialismus, Planung und Organisation des Völkermordes und Nachwirkungen des NS-Regimes in Politik und Gesellschaft seit 1945 an. Zudem werden berufsspezifische Seminare (insbesondere für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Institutionen des öffentlichen Dienstes, z. B. der Justiz, der Kommunalverwaltung, der Finanz-, Gesundheits- und Sozialbehörden, dem Militär und der Polizei) sowie Seminare für Lehramtsanwärter und Lehrer/innen durchgeführt.
Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand bietet nach vorheriger Anmeldung für Gruppen Führungen durch ausgewählte Bereiche der ständigen Ausstellung sowie halb-, ganz- und mehrtägige Seminare zu verschiedenen Aspekten des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus an. Das Angebot richtet sich an Schüler/innen ab der 8. Jahrgangsstufe, Auszubildende, Studierende, verschiedene Erwachsenengruppen und Multiplikatoren/innen.
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Gedenkstätte Stille Helden
Die Gedenkstätte erinnert an jene Menschen, die während der nationalsozialistischen Diktatur verfolgten Juden beistanden. Das Beispiel der vielfach als „stille Helden” bezeichneten Helferinnen und Helfer zeigt, dass es auch im nationalsozialistischen Deutschland Möglichkeiten gab, Handlungsräume zu nutzen und Verfolgte zu retten. Die Gedenkstätte bietet nach Absprache kostenfrei Führungen und Seminare bzw. Projekttage in deutscher und englischer Sprache an. Das Angebot richtet sich an Schüler/innen ab der 9. Jahrgangsstufe, an Auszubildende, Studierende, verschiedene Erwachsenengruppen und Multiplikatoren/innen.
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen deckt in ihren pädagogischen Angebot (Führungen, Projektarbeit, Workcamps) verschiedene Themenbereiche zur Geschichte des KZ Sachsenhausen 1936/1945 ab. Thematische Schwerpunkte sind außerdem das KZ Oranienburg 1933/34, das Sowjetischen Speziallager Nr. 7/ Nr. 1, 1945/50, sowie die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen 1961-1990. Zielgruppen der pädagogischen Arbeit sind Schüler/innen, Jugendliche, Auszubildende, Studierende und Multiplikatoren/ innen. Für Mehrtagesprojekte und Seminare steht die Internationale Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen zur Verfügung.
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Internationale Jugendbegegnungsstätte - Jugendherberge Sachsenhausen „Haus Szczypiorski"
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Die Gedenkstätte Ravensbrück und die Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück bieten in ihren pädagogischen Angeboten (verschiedene Führungsangebote, Tages- und Mehrtagesprojekte, Jugendbegegnungen und Workcamps) vielfältige Möglichkeiten, sich aktiv mit der Geschichte des Lagerkomplexes Ravensbrück auseinanderzusetzen. Thematische Schwerpunkte sind die Geschichte des Frauen-Konzentrationslagers, des sogenannten „Jugendschutzlagers Uckermark”, des Männerlagers und des „Siemens-Lagers”, sowie die Geschichte der Gedenkstätte seit ihrer Gründung 1959. Zielgruppen der pädagogischen Arbeit sind Schüler/innen, Jugendliche, Auszubildende, Studierende und Multiplikatoren/ innen. Für Mehrtagesprojekte und Seminare steht die Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück mit ihrer Jugendherberge zur Verfügung.
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt bietet nach vorheriger Absprache kostenfreie Führungen in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Hebräisch und Türkisch sowie, in Kooperation mit dem benachbarten Anne-Frank-Zentrum, kostenpflichtige Projektführungen und Projekttage an. Das Angebot richtet sich an Schüler/innen ab der 5. Jahrgangsstufe, an Auszubildende, verschiedene Erwachsenengruppen und Multipliktator/innen. Führungen sind auch für Rollstuhlfahrer, Blinde und in Gebärdensprache möglich.
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt
Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald
Das Museum des Todesmarsches Below bietet Führungen und Projektarbeit zum Evakuierungsmarsch der Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen nach Nordwesten im April/Mai 1945 an, bei dem Hunderte unterwegs starben oder von der SS erschossen wurden. Das Angebot zur historisch-politischen Bildung bestehen aus unterschiedlichen Bausteinen, die passend für die jeweilige Gruppe zusammengestellt werden können. Aufgrund von zahlreichen regionalen Bezügen bietet sich vor allem auch für Schulklassen aus der Region ein Besuch an.
Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald
Topographie des Terrors
Die Topographie des Terrors bietet als Ort der Täter (Reichsicherheitshauptamt, Gestapo und SS) die Gelegenheit einer differenzierten Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Terrorpolitik und ihren Folgen bis in die Gegenwart. Die Beschäftigung mit den Tätern, ihren Motiven und ihrem Handeln stehen im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen der NS-Terror auf das Leben der Bevölkerung hatte, wie er die Lebensumstände, das Denken und die Handlungsmöglichkeiten veränderte. Das Bildungsangebot wendet sich an Erwachsenen-, Schüler- und Jugendgruppen ebenso wie an Studenten und unterschiedliche Berufsgruppen.