Januar 2020

Dr. Kurt Schilde: »Wahrscheinlich wird das unser Untergang sein.« Der Bericht von Erich und Elsbeth Frey an ihre ausgewanderten Töchter (1942)

29. Januar 2020 , 19.00
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Rosenthaler Straße 39
Berlin, 10178
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Der blinde jüdische Bankangestellte Erich Frey lebte mit seiner Frau Elsbeth u im nationalsozialistischen Berlin. Um seine Kinder über das Leben ihrer Eltern zu informieren, verfasste er im April und Mai 1942 einen zwölfseitigen, eng beschriebenen Bericht.

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Die Wehrmacht – Krieg und Verbrechen

30. Januar 2020 , 19.00
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13/14
Berlin, 10785 Deutschland
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Der Zweite Weltkrieg wurde von der Wehrmacht als verbrecherischer Angriffs-, Raub- und Vernichtungskampf geführt. Soldaten waren aktiv und wissentlich am Holocaust beteiligt. Der deutschen Nachkriegsgesellschaft fiel es schwer, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Erbe der Wehrmacht zu finden.

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Februar 2020

Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag des Massakers im KZ-Außenlager Lieberose und Einweihung der Erweiterung der Open-Air-Ausstellung

2. Februar 2020 , 13.30 - 15.00

Das »Arbeitslager Lieberose« war im November 1943 auf Befehl der SS errichtet worden. Etwa 10.000 Häftlinge waren hier inhaftiert und mussten Zwangsarbeit leisten. Vom 2. bis zum 4. Februar 1945 ermordete die SS 1.342 Häftlinge in den Krankenbaracken des KZ-Außenlagers Lieberose.

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Klassenfoto mit Massenmörder. Das Doppelleben des Artur Wilke

4. Februar 2020 , 19.00
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
Berlin, 10963
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Journalist Jürgen Gückel zeichnet in seinem Buch die Entwicklung eines Intellektuellen zum NS-Massenmörder nach: Artur Wilke (1910–1989) war im Zweiten Weltkrieg für den Tod tausender Menschen verantwortlich. Nach Kriegsende nahm er die Identität seines Bruders an und arbeitete als Volksschullehrer.

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Sachsenhausen: Konzentrationslager – Speziallager – Gedenkstätte

9. Februar 2020 , 14.00
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Straße der Nationen 22
Oranienburg, 16515
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Die Führung thematisiert die verschiedenen Phasen der Geschichte von Sachsenhausen – das Konzentrationslager (1936-1945), das sowjetische Speziallager Sachsenhausen (1945-1950) und die 1961 eröffnete Nationale Mahn- und Gedenkstätte der DDR.

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»Im Gespräch« mit Andreas Weigelt

11. Februar 2020 , 18.30 - 20.00
Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden, Gedenkstätte in der JVA Brandenburg Anton-Saefkow-Allee 22 14772 Brandenburg an der Havel Deutschland + Google Karte

Der Historiker Andreas Weigelt im Gespräch über sein Buch »Vorwurf: Aktiver Nazi, Werwolf oder Agent. Die Verhaftungspraxis sowjetischer Geheimdienste in und um Bad Freienwalde 1945-1955«.

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Europa und die demokratischen Parteien

11. Februar 2020 , 19.00
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
Berlin, 10963
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Demokratische Parteien waren im 20. Jahrhundert wesentliche Träger von Europavorstellungen. Was bedeutet nun die Erosion der einstmals vergleichsweise stabilen Parteilandschaften für Europa? Vor welchen Herausforderungen stehen Parteien heute? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Kiran Klaus Patel nach.

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Das wiedererwachte Gewissen. Konservative im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

13. Februar 2020 , 19.00
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13/14
Berlin, 10785 Deutschland
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PD Dr. Ekkehard Klausa stellt in seinem Buch Gruppen und Einzelperönlichkeiten des konservativen Widerstands sowie dessen geistige Wurzeln vor.

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H. Walter Kern: Der »Mischehe«-Transport aus Essen 1944. Verfolgung und Widerstehen in der Endphase des Krieges. Untergetauchte und ihre Helfer/innen

19. Februar 2020 , 19.00
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13/14
Berlin, 10785 Deutschland
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H. Walter Kern geht in seinem Buch auf Spurensuche: Was geschah mit den Juden, die in der Endphase des Krieges 1944/45 noch in Essen lebten? Warum tauchten im Herbst 1944 mehr jüdische Menschen unter als zur Zeit der großen Deportationen 1941/42?

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Gedenken an die »Fabrik-Aktion« und den Protest in der Rosenstraße

27. Februar 2020 , 16.00 - 18.00
Mahnmal Große Hamburger Straße, Großen Hamburger Straße 25
Berlin, 10115 Deutschland
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Am 27. Februar 1943 fand die »Fabrik-Aktion« statt, bei der Tausende Jüdinnen und Juden an ihren Zwangsarbeitsstätten verhaftet und anschließend nach Auschwitz deportiert wurden. Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden zur Gedenkveranstaltung ein.

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