Anstehende Veranstaltungen

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Mai 2018

Die Bücherverbrennungen in Berlin 1933 und der Beginn der Literaturindizierungen im NS-Staat

29. Mai 2018 , 18:00

Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus« Dr. Werner Treß anschließend Umtrunk auf der Bibliotheksterrasse Um Anmeldung wird gebeten unter empfang@ghwk.de.   Mehr Informationen zur Sonderausstellung »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus« finden Sie hier.  

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»Madagaskar für die Juden«. Antisemitische Ideen und Pläne einer »territorialen Endlösung« 1885–1945

29. Mai 2018 , 19:00
Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
Berlin, 10963
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In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde ein rassistisch geprägter Antisemitismus virulent. Seine Protagonisten strebten eine »Lösung der Judenfrage« an. Paul de Lagardes Idee, Madagaskar zur Heimstätte der Juden zu machen, fand in vielen europäischen Ländern Anhänger. Eine »Internationale des Antisemitismus« propagierte Vorschläge dieser Art bis in die Jahre des »Dritten Reichs«. Im Zweiten Weltkrieg plante Hitlers Regime, die ostafrikanische Insel in ein jüdisches Groß-Ghetto unter SS-Aufsicht zu verwandeln. Der Plan einer »territorialen Endlösung« (Reinhard Heydrich) erwies sich jedoch…

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Gegen die Ungerechtigkeit: Wie Gustav Adolf Nothnagel Ende 1944 zum Retter von vielen Jüdinnen wurde

30. Mai 2018 , 19:00
Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13/14
Berlin, 10785 Deutschland
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Einführung und Moderation Barbara Schieb, Gedenkstätte Stille Helden Vortrag Karsten Hoffmann, Enkel von Gustav Adolf Nothnagel Vor einigen Jahren nahm Karsten Hoffmann zur Gedenkstätte Stille Helden Kontakt auf und berichtete von der Hilfstätigkeit seines Großvaters Gustav Adolf Nothnagel. Im Sommer 1944 wird der 1888 geborene Nothnagel als Reservist zur Wehrmacht eingezogen und als Wachmann in das Arbeitslager Duderstadt im Südharz beordert. Als Anfang November 1944 750 jüdische Häftlingsfrauen aus dem KZ Bergen-Belsen eintreffen, ist es die Aufgabe der Bewacher, die…

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»Ich will keine Blaubeertorte, ich will nur raus: Eine Mutterliebe in Briefen«

31. Mai 2018 , 18:00
Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28/29
Berlin, 10178
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Die ganze Familie ist schon im Exil. Marie bleibt und beginnt, ihrer Tochter Ilse zu schreiben: jede Woche zwei lange Briefe. Von 1938 bis 1942 schreibt die Jüdin Marie Winter in Berlin über 170 Briefe an ihre Tochter Ilse nach Basel. Sie erzählt eindringlich von ihrem Alltag, beschreibt die Verzweiflung, ein Visum nach »Irgendwo« zu beschaffen, und lebt von der Hoffnung, durch ihre Tochter gerettet zu werden. Sie kann sich nur schwer für einen eigenständigen Weg ins Exil entscheiden. Als…

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Geschichte und Gewinn. Der Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit.

31. Mai 2018 , 19:00
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5
Berlin, 12439
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Begrüßung Dr. Christine Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit, Berlin Vortrag Dr. Sebastian Brünger, Halle/Berlin Kommentar Dr. Manfred Grieger, Gifhorn Von den Nürnberger Wirtschaftsprozessen bis zu den Verhandlungen um Zwangsarbeiterentschädigungen – deutsche Konzerne haben stets versucht, das öffentliche Bild von ihrer NS-Vergangenheit selbst zu prägen. Am Beispiel der Firmen Bayer, Daimler, Deutsche Bank und Degussa erörtert Sebastian Brünger die Strategien und Formen unternehmerischer Vergangenheitsbearbeitung und analysiert sie im Kontext von Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft ihrer jeweiligen Zeit. Dr. Sebastian Brünger, Studium…

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Juni 2018

»Mag sein, daß der Jüngste Tag morgen anbricht…« Widerstand in Berlin von der Reichspogromnacht bis Kriegsende

2. Juni 2018 , 20:00
Berliner Dom, Am Lustgarten
Berlin, 10178
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»Mag sein, daß der Jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht.« Dietrich Bonhoeffer   Szenische Lesung mit Musik mit Domorganist Andreas Sieling, Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie Matthias Brandt und Martina Gedeck   An diesem Abend in der Predigtkirche des Berliner Doms, der dem deutschen Widerstand in seiner ganzen Bandbreite gewidmet ist, kommen unterschiedlichste Menschen zu Wort, von dem konservativen Diplomaten Ulrich von…

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Festakt zum 10. Jahrestag der Übergabe des Denkmals für die verfolgten Homosexuellen an die Öffentlichkeit

3. Juni 2018 , 11:00
Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, im Tiergarten, auf der Höhe der Hannah-Arendt-Straße
Berlin, 10117
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Seit zehn Jahren erinnert die Bundesrepublik Deutschland mit dem Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen an die über 50.000 zwischen 1933 und 1945 nach §175 Verurteilten. Mehrere tausend Schwule wurden wegen ihrer Homosexualität in Konzentrationslager verschleppt. Ein großer Teil von ihnen starb aufgrund von Hunger oder Krankheiten, durch Misshandlungen oder gezielte Mordaktionen. Die Nationalsozialisten zerschlugen die Lebenswelten von Schwulen und Lesben. Lange Zeit wurden die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus in beiden deutschen Nachkriegsstaaten aus der Gedenkkultur ausgeschlossen. Das Denkmal…

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Lesung aus »verbrannten Büchern« von Ernst Glaeser, Irmgard Keun, Erich Mühsam, Joseph Roth und Lisa Tetzner

5. Juni 2018 , 18:00

Es lesen Judith Hermann, Hanna Lemke, Per Leo, Gregor Runge und Jörg Sundermeier. Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung  »Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus«. Mehr Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier.   Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter empfang@ghwk.de.      

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Alles um zu überleben – Reinhard Wolff. Als Jugendlicher im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen

5. Juni 2018 , 18:30
Gutshof Fredersdorf, Ernst-Thälmann-Str. 30
Fredersdorf-Vogelsdorf, 15370
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Filmvorführung und Gespräch mit Reinhard Wolff, ehemaliger Häftling des sowjetischen Speziallagers in Sachsenhausen.

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Justizmord und Holocaust. Todesurteile des Volksgerichtshofs im Zusammenhang mit kritischen Äußerungen über die Ermordung der Juden

5. Juni 2018 , 19:00
Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
Berlin, 10963
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Vortrag Prof. Dr. Bernward Dörner, Berlin Moderation Dr. Claudia Steur, Berlin Während des Zweiten Weltkriegs bestrafte die nationalsozialistische Justiz Zweifel der deutschen Bevölkerung am »Endsieg« zunehmend mit dem Tod. Auch kritische Äußerungen über die »Endlösung der Judenfrage« nach der deutschen Niederlage in Stalingrad führten zur Verhängung von Todesurteilen durch den Volksgerichtshof. Ermöglicht wurde diese Ausweitung des Justizterrors, weil das Gericht im Januar 1943 für den Tatbestand der »Wehrkraftzersetzung« zuständig geworden war. In seinem Vortrag erinnert Bernward Dörner an verschiedene Personen,…

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