Januar 2024

Konferenz „Erinnerungskultur: Aus der Vergangenheit in die Zukunft“

10. Januar 2024 , 09.00 - 17.00
Touro University Berlin, Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin Deutschland + Google Karte

an der Touro University Berlin, Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin   Mit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt (Touro University), Prof. Dr. Johannes Tuchel (Gedenkstätte Deutscher Widerstand), Anna Warda (Amadeu Antonio Stiftung), Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors) und dem Landtagspräsidenten RLP Hendrik Hering. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts BEFEM #weitergedenken in Kooperation mit der Touro University Berlin, der Hochschule Koblenz und im Auftrag des Landtags Rheinland-Pfalz statt.   Anmeldung bis zum 1. Januar 2024 unter…

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„Mein Opa war der Totengräber von Rumbula“

18. Januar 2024 , 19.00
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
Berlin, 10963
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Begleitprogramm zur Ausstellung „‚Der Tod ist ständig unter uns.‘ Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland“ Im Wald von Rumbula bei Riga wurden im November/Dezember 1941 innerhalb von zwei Tagen etwa 26.500 lettische Jüdinnen und Juden aus dem Ghetto Riga ermordet sowie 1.053 Jüdinnen und Juden, die aus Berlin nach Riga deportiert worden waren. Der Ingenieur und SS-Offizier Ernst Hemicker (1896–1973), Baudezernent beim Höheren SS- und Polizeiführer Ostland und Rußland-Nord, war an der Mordaktion beteiligt. Er…

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»Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg«

23. Januar 2024 , 19.00
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
Berlin, 10963
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Die Stiftung Topographie des Terrors, die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI e.V. laden gemeinsam mit dem Metropol Verlag zu einer am 23. Januar 2024 Buchpräsentation ein. Während des Zweiten Weltkriegs ermordeten deutsche Einheiten und ihre Verbündeten in den ländlichen Gebieten Polens und der Sowjetunion hunderttausende Menschen und setzten ihre Dörfer in Brand. Von Beginn an gehörten Verbrechen an der Zivilbevölkerung zur deutschen Kriegführung und wurden schon bald zu einem strukturellen Teil der Besatzung. Die…

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Diktatur wählen? Demokratische Kultur und ihre Feinde

24. Januar 2024 , 14.00 - 18.00
Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin Deutschland + Google Karte

Anlässlich des 82. Jahrestages der Besprechung am Wannsee wollen wir diskutieren, welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, um antidemokratischen Strukturen entgegenzutreten. Hierfür ordnen Fachleute die Geschichte des Übergangs von der Weimarer Demokratie zur NS-Diktatur kritisch ein. Am 20. Januar jährt sich die die „Wannsee-Konferenz“, jene „Besprechung mit anschließendem Frühstück“, auf der 15 führende Funktionäre des nationalsozialistischen Staates 1942 die Umsetzung der Pläne für die europaweite Deportation und den Massenmord an Jüdinnen und Juden diskutierten und koordinierten. Dieses Ereignis war zentral für die…

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ECHOES OF REMEMBRANCE

28. Januar 2024 , 14.00 - 17.00
James-Simon-Galerie, Bodestraße, 10178 Berlin Deutschland + Google Karte

Gedenken, Lernen, Handeln – Formen des Erinnerns Eine Studienreise der AG “Erinnern” nach Oklahoma, USA Im Juni 2023 reisen 16 Jugendliche der Arbeitsgemeinschaft “Erinnern” der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule aus Berlin nach Oklahoma, USA. Sie erforschen die US-Erinnerungskultur zu Holocaust und Black History und erweitern ihren Blick auf ihre eigene Erinnerungsarbeit in Deutschland. Der entstandene Dokumentarfilm und die anschließenden Podiumsgespräche ermöglichen einen internationalen Austausch über die Bedeutung von Erinnerungsarbeit.   Programm 14:00 Uhr - Begrüßung 14:30 Uhr - Filmpremiere ECHOES OF REMEMBRANCE  15:30…

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»Bevor Erinnerung Geschichte wird« – Buchvorstellung und Gespräch

30. Januar 2024 , 17.00
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin Deutschland + Google Karte

Das Literaturforum im Brecht-Haus lädt am 30. Januar 2024, um 17 Uhr zu einer Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch mit Simone Müller und Wolfgang Benz ein. Die Jüngste ist 82 Jahre alt, der Älteste wird 100. 15 Überlebende nationalsozialistischer Verfolgung hat Simone Müller literarisch porträtiert. Sie sind in der Ukraine, in Ungarn, Polen, den Niederlanden, in Frankreich oder auch in Deutschland geboren. Seit Langem leben sie in der Schweiz. Wie gehen sie mit ihren Erinnerungen um? Wie hat sie die Erfahrung…

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NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung, Diskurse, Vernetzungen

30. Januar 2024 , 19.00 - 20.30
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
Berlin, 10963
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Die Integration von Mitarbeitern aus verschiedenen Institutionen des „Dritten Reichs“ in den Bundesnachrichtendienst war lange ein Gegenstand von Spekulationen. Auf der Basis grundlegender Archivrecherchen zeigt Gerhard Sälter in seinem Buch NS-Kontinuitäten im BND. Rekrutierung, Diskurse, Vernetzungen (2023), dass die Verantwortlichen im Bundesnachrichtendienst kein Bewusstsein vom verbrecherischen Charakter der NS-Diktatur entwickelten. Für den westdeutschen Geheimdienst rekrutierten sie seit 1946 zielstrebig teils schwer belastete NS-Täter. So schufen sie eine bis in die achtziger Jahre wirkende schwere Belastung, deren Ausmaß sie jedoch verbergen…

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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

31. Januar 2024 , 12.00 - 17.00

Anlässlich des 27. Januars, des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus finden am 31. Januar – im Anschluss an die Gedenkstunde im Bundestag – Gedenkveranstaltungen an den von der Stiftung betreuten Denkmälern statt.   31.01.2024 | 12 Uhr | Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde, Tiergartenstraße 4,  10785 Berlin Kranzniederlegung mit musikalischer Performance Am 27. Januar 2024 gedenken wir der Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Unter ihnen waren auch mehrere hunderttausend Kinder, Männer und Frauen mit…

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Februar 2024

Preußen wieder chic? Die Preußen-Ausstellung 1981 zwischen Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit

15. Februar 2024 , 19.00 - 20.30
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
Berlin, 10963
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„Preußen: Versuch einer Bilanz“ – kaum eine historische Ausstellung hat eine derartige Aufmerksamkeit erfahren wie die „Preußen-Ausstellung“, die 1981 im Martin-Gropius-Bau in West-Berlin präsentiert wurde. In der Zeitgeschichtsforschung ist die durch sie herbeigeführte Zäsur unbestritten. Zugleich öffnete sie ein Fenster für die Erschließung des Geländes der späteren „Topographie des Terrors“, dessen Geschichte vor der Preußen-Ausstellung weitgehend unbekannt war. Mit ihrer Präsentation geben Yves Müller und Shuyang Song einen Einblick in die Preußen-Ausstellung. Im Podiumsgespräch kommen Mitwirkende der Ausstellung zu Wort.…

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Die „Hölle“ bezeugen. Frühe Berichte überlebender deutscher Jüdinnen und Juden aus Riga

20. Februar 2024 , 19.00 - 20.30
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8
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Kosten: Eintritt frei Dauer: 90 Minuten Sprachen: Deutsch Im Herbst 1941 begannen die systematischen Deportationen von Jüdinnen und Juden aus dem Großdeutschen Reich in das deutsch besetzte östliche Europa. Eines der Ziele war Riga, die frühere Hauptstadt Lettlands. Zwischen dem 27. November 1941 und dem 6. Februar 1942 ließ das Reichssicherheitshauptamt etwa 20.000 Menschen zum Güterbahnhof Rīga-Šķirotava verschleppen. Die 1.053 Jüdinnen und Juden des ersten Transports aus Berlin wurden direkt nach ihrer Ankunft im Wald von Rumbula von Angehörigen der…

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