Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
In ihrem Buch Oberbrechen. A German Village Confronts its Nazi Past (2025) untersuchen Stefanie Fischer und Kim Wünschmann die Komplexität der Beziehungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Mitgliedern des Dorfs Oberbrechen in Hessen. Als Graphic History konzipiert, lotet das Buch den Mikrokosmos einer Dorfgesellschaft und seiner Gewaltgeschichte während der NS-Zeit aus und zeigt, wie die Menschen…
Nach dem Zweiten Weltkrieg flohen Tausende Kinder aus dem nördlichen Ostpreußen vor dem Hungertod ins benachbarte Litauen. Viele von ihnen hatten im Krieg und in der unmittelbaren Nachkriegszeit ihre Eltern verloren und schlugen sich als sogenannte »Wolfskinder« allein durch die Wälder, bis litauische Familien sie aufnahmen. Ihr Leid blieb ein halbes Jahrhundert unbeachtet, erst seit…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
PROGRAMM Begrüßung Dr. Julia Spohr, Direktorin der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand Grußwort Dr. Robin Mishra, Abteilungsleiter Geschichte und Erinnerung bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Widerstand in Ravensbrück Dr. Andrea Genest, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Einführung in die Ausstellung Dr. Stefanie Steinbach, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Deutscher Widerstand…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Der Zweite Weltkrieg war ein Krieg der Panzer, Lastkraftwagen und Flugzeuge. Öl bildete die unverzichtbare Grundlage für die Feldzüge. Das Deutsche Reich verfügte nur über geringe Vorkommen und war deshalb auf die Eroberung einer Ölbasis angewiesen. Die 1941 gegründete Kontinentale Öl AG sollte ein Gegengewicht zu den großen alliierten Ölkonzernen bilden und vor allem die…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Anmeldung bis zum 29. September 2026 per E-Mail: veranstaltung@gedenkstaette-stille-helden.de Während des Zweiten Weltkriegs war das damalige „Großalbanien“, das auch die heutige Republik Kosovo umfasste, Zufluchtsort für zahlreiche jüdische Flüchtlinge aus ganz Europa. Albanien ist eines der wenigen Länder in Europa, das nach dem Krieg mehr Jüdinnen und Juden zählte als davor. Dr. Franziska Zaugg stellt in…
Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum
Oranienburger Straße 28-30, Berlin
Ein Gesprächsabend mit Nachkommen von Überlebenden der Shoah, in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum AMCHA und die Stiftung Neue Synagoge Berlin beschäftigen sich am 30. September 2026 mit der Zeug*innenschaft von Angehörigen der zweiten und dritten Generation nach der Shoah. Welche Verantwortung empfinden Angehörige der zweiten…
W. Michael Blumenthal Akademie
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
W. Michael Blumenthal Akademie, Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin Hermann Simon (*1949) stammt aus Ost-Berlin und war Gründungsdirektor der Stiftung »Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum«. Andreas Nachama (*1951) stammt aus West-Berlin und war langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Beider Mütter überlebten die NS-Diktatur in Verstecken in Berlin. Simons Vater emigrierte nach Kriegsbeginn in…
Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin
Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin, Berlin, Deutschland
Die Familie Pfeil stammt aus Trier. 1940 verschleppten die Nationalsozialisten sie aus ihrer Heimatstadt in das besetzte Polen. Christian Pfeil kam (vermutlich) im Januar 1944 im Ghetto Lublin zur Welt. Die Eltern und Geschwister mussten in Konzentrationslagern Zwangsarbeit leisten. Nach ihrer Befreiung 1945 kehrten sie mit dem Baby nach Deutschland zurück. In seiner Kindheit erlebte…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war im Zweiten Weltkrieg die zentrale Institution der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Doch erst im Jahr 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der West-Berliner Staatsanwaltschaft systematische Ermittlungen gegen das Personal auf. Mit 47 Verfahren gegen 1.676 Be-schuldigte wären die geplanten Prozesse gegen frühere Angehörige des RSHA der weitaus größte NS-Verfahrenskomplex im Nachkriegsdeutschland geworden. Durch…
Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Am Großen Wannsee 56-58, Berlin
Die U.S. Army 1945 am Wannsee Führung durch unsere Sonderausstellung im Garten mit unserer Kuratorin Judith Alberth - kostenfrei, ohne Anmeldung, herzlich willkommen! Fritz Julius Traugott flieht 1938 vor der antisemitischen Verfolgung in die USA. Als US-Soldat kehrt er nach Deutschland zurück. In Berlin ist er mit einer Einheit sogenannter Ritchie Boys ausgerechnet im ehemaligen…