Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Aus Anlass des 74. Jahrestags des 20. Juli 1944 bietet die Gedenkstätte Deutscher Widerstand thematische Führungen durch die Dauerausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und durch die Sonderausstellung »Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933«. Treffpunkt ist in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der zweiten Etage (Dauerausstellung) bzw. ersten Etage (Sonderausstellungsbereich).
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
»Die Widerständigen – ›also machen wir das weiter...‹« Ein Dokumentarfilm von Katrin Seybold und Ula Ströckl Deutschland 2014, 87 Minuten Einführung und Diskussion Angela Bottin, Hamburg »Angelegenheit ohne Zwischenfall erlegt« – so lautete der Telegrammtext, mit dem der Vollzug der Hinrichtung von Hans Leipelt am 29. Januar 1945 im Gefängnis München-Stadelheim nach Berlin gemeldet wurde.…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Aus Anlass des 75. Jahrestages der Gründung des Nationalkomitees »Freies Deutschland« am 12. Juli 1943 in Krasnogorsk lädt die Gedenkstätte Deutscher Widerstand herzlich zu einem Vortrag ein: Jan Emendörfer: Mein Vater Max Emendörfer im Nationalkomitee »Freies Deutschland« Der 1911 geborene Schuhmacher Max Emendörfer gehört seit 1931 der KPD an und übernimmt ehrenamtliche Funktionen in der…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Gesprächsrunde mit Claus Räfle, Dr. Elisabeth Sandmann und Tim Osing Einführung und Moderation Barbara Schieb, Gedenkstätte Stille Helden Der erfolgreiche und bewegende Kinofilm von Claus Räfle »Die Unsichtbaren« (2017) hat vier Geschichten vom Untertauchen und Überleben während der Zeit der Judenverfolgung 1943 – 1945 in Deutschland zum Inhalt. Die von einem renommierten Schauspielensemble gespielten Episoden…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Auf Initiative des verwundeten Weltkriegssoldaten Erich Kuttner wurde 1917 in Berlin der »Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer« gegründet. Aus ihm erwuchs der Sozialverband Deutschland (SoVD). Es ging dem Gründervater von Beginn an nicht allein um soziale Leistungen. Er wollte auch wachhalten, was moderner Krieg bedeutet. Deshalb setzte sich die neue Kriegsopferorganisation gleich zu Beginn für…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Vor über 80 Jahren gingen Hunderte Menschen in dem schwäbischen Dorf Mössingen gegen Hitler auf die Straße – als erste und einzige in Deutschland. Die Kommunisten hatten am Tag der Machtübernahme der Nationalsozialisten zum Generalstreik aufgerufen. Die Mössinger waren die einzigen, die dem Aufruf folgten und protestierten. Jahrzehntelang bleibt dieser Streik ein Tabu – bis…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Einführung und Moderation Barbara Schieb, Gedenkstätte Stille Helden Vortrag Karsten Hoffmann, Enkel von Gustav Adolf Nothnagel Vor einigen Jahren nahm Karsten Hoffmann zur Gedenkstätte Stille Helden Kontakt auf und berichtete von der Hilfstätigkeit seines Großvaters Gustav Adolf Nothnagel. Im Sommer 1944 wird der 1888 geborene Nothnagel als Reservist zur Wehrmacht eingezogen und als Wachmann in…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Kommentar Prof. Dr. Habbo Knoch (Universität Köln) Moderation Prof. Dr. Horst-Alfred Heinrich (Universität Passau) Wenn man behauptete, ohne Herkunft gäbe es keine Zukunft, wurde ein Zusammenhang zwischen Geschichtsdeutung, Gegenwartsbezug und Zukunftsprogrammatik hergestellt. Immer wurde unterstellt, dass Geschichte Identifikation ermögliche. Die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit mündete in eine kritische, selbstreflexive Deutung nicht nur der kollektiven und…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Dennis Egginger-Gonzazlez: Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus Die zeitweilig bis zu fünfhundert Personen umfassende Widerstandsgruppe Roter Stoßtrupp war aufgrund ihrer Bündnispolitik und Existenzdauer durchaus bedeutend, ist aber heute nahezu vergessen. Ein Grund dafür mag sein, dass sie weder in Ost- noch in Westdeutschland ins Grundmuster der praktizierten Erinnerungskultur passte. 1932…