„… für ein Leben ohne Menschenhass” – Die Verfolgung der „Europäischen Union” 1943/44
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors Niederkirchnerstraße 8, BerlinGemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Gemeinsam mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Die Veranstaltung ist gleichzeitig Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „‚Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben.’ Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen.”
Mit der „Reichskristallnacht” begann offene Gewalt gegen Juden, staatlich inszeniert, ausgeübt nicht nur von fanatischen Nationalsozialisten, sondern auch von Menschen, die zuvor freundliche Nachbarn und friedliche Mitbürger waren.
1937 war ein Jahr ausgeprägter nationalsozialistischer Kulturpolitik, aber auch verstärkten repressiven Vorgehens des Regimes, nicht zuletzt gegen die Kirchen.
Mit Texten von Verfolgten, Tätern und Beobachtern dokumentiert die 16-bändige Edition den Holocaust. Der aktuelle Band 16 thematisiert das Konzentrationslager Auschwitz, das sich vom Frühjahr 1942 an zu einem Zentrum des Judenmords entwickelte.
Mit den Ausschreitungen vom 9. November 1938 offenbarten die nationalsozialistischen Machthaber ihren Judenhass und Antisemitismus in vollem Ausmaß.
Bereits 1938 entschloss sich der Tischler Georg Elser, die nationalsozialistische Führung – Hitler, Göring und Goebbels – zu töten. Er wollte so den drohenden Krieg verhindern. Am 8. November 1939 entging Hitler im Münchner Bürgerbräukeller seinem Anschlag, da er den Kundgebungsort wenige Minuten vor Explosion eines Sprengkörpers verließ.
Im Rahmen der Reihe 12 Jahre, 3 Monate, 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus.
Ringvorlesung „Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik”.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung »Der Volksgerichtshof 1934–1945. Terror durch ›Recht‹«.