Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Das Dokumentar-Theaterstück »Der nützliche Mensch« ist am 25. November 2017 an der Charité uraufgeführt worden. Es thematisiert den Wert des menschlichen Lebens in der Zeit des Nationalsozialismus, als die Einhaltung ethisch-medizinischer Normen im Umgang mit den Patienten von ihrer »rassischen« Kategorisierung und Bewertung sowie der »Nützlichkeit« des Menschen abhing. Gemeinsam mit der Regisseurin Katharina Klemm…
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Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Das Berliner Kammergericht, oberstes Landesgericht für Strafangelegenheiten, fällte seit 1934 als eine »Außenstelle des Volksgerichtshofs« (Roland Freisler) eine Vielzahl von Urteilen gegen politische Gegner und Kritiker des NS-Regimes. 1943 verschärfte sich seine Repressionspraxis weiter. Bis 1945 sprach das Gericht mindestens 69 Todesurteile gegen Widerstandskämpfer und Zwangsarbeiter aus. Die Tatvorwürfe reichten von finanzieller Unterstützung von Widerstandsgruppen,…
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Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Zum 7. Mal veranstalten die 14 Verbände des Kontaktgespräches Psychiatrie am ersten Septemberwochenende die Veranstaltung »Gegen das Vergessen – Aus der Geschichte lernen«. »Euthanasie« und Zwangssterilisation von Menschen mit Behinderungen wurden in der NS-Diktatur möglich, nachdem sie zuvor als »unheilbar« und »lebensunwert« erklärt wurden. Mindestens 200.000 psychisch kranke und behinderte Menschen wurden während der Zeit…
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Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Eine Veranstaltung im Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre, 3 Monate, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. Vortrag Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin Moderation Dr. Claudia Steur, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin Für die Selbstdarstellung der Nationalsozialisten spielte die große Zahl inszenierter Massenveranstaltungen eine bedeutende Rolle. Dazu zählten auch die ab…
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Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Begrüßung Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas Grußwort Janusz Styczek, Gesandter der Botschaft der Republik Polen in Deutschland Vortrag Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Touro College Berlin Rundgang durch die Ausstellung Fritz Bornemeyer und Raphaela Kula »Aktion Reinhardt«…
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1944 ließen Kriminalpolizisten aus dem Reichssicherheitshauptamt den zwangssterilisierten Bruno Lüdke in Wien ermorden. Nach dem Krieg nutzten Journalisten Akten der Kripo, Tatortfotos, eine Büste und einen Handabdruck Lüdkes für großangelegte »Enthüllungen« in illustrierten Zeitungen, denen zufolge der Berliner Kutscher Bruno Lüdke – fälschlicherweise – als der »größte Massenmörder in der Kriminalgeschichte« bezeichnet wurde. International populär…
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Vortrag Die ehemalige Heeresversuchsstelle Kummersdorf: Schießplatz – Lost Place – Lernort Dr. habil. Markus Pöhlmann, Potsdam Vortrag Raketenentwicklung und Zwangsarbeit: Kummersdorf – Peenemünde – Mittelbau-Dora Daniel Brandau, Braunschweig Moderation Dr. Susanne Köstering, Potsdam 30 Kilometer südlich von Berlin befindet sich das Gelände der ehemaligen Heeresversuchsstelle Kummersdorf. Von 1875 bis 1945 wurde hier unter strenger Geheimhaltung…
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Eine Veranstaltung im Rahmen der Votragsreihe 12 Jahre, 3 Monate, 8 Tage – Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus. Vortrag Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin Moderation Klaus Hesse, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin Unmittelbar nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg am 2. August 1934 wurden die Ämter von Reichspräsident und Reichskanzler in…
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Vortrag Prof. Dr. Bernward Dörner, Berlin Moderation Dr. Claudia Steur, Berlin Während des Zweiten Weltkriegs bestrafte die nationalsozialistische Justiz Zweifel der deutschen Bevölkerung am »Endsieg« zunehmend mit dem Tod. Auch kritische Äußerungen über die »Endlösung der Judenfrage« nach der deutschen Niederlage in Stalingrad führten zur Verhängung von Todesurteilen durch den Volksgerichtshof. Ermöglicht wurde diese Ausweitung…
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Niederkirchnerstraße 8, Berlin
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde ein rassistisch geprägter Antisemitismus virulent. Seine Protagonisten strebten eine »Lösung der Judenfrage« an. Paul de Lagardes Idee, Madagaskar zur Heimstätte der Juden zu machen, fand in vielen europäischen Ländern Anhänger. Eine »Internationale des Antisemitismus« propagierte Vorschläge dieser Art bis in die Jahre des »Dritten Reichs«. Im Zweiten…