Botschaft der Tschechischen Republik
Wilhelmstraße 44, Berlin
Am 15. März 1939 besetzte das nationalsozialistische Deutsche Reich, das im Oktober 1938 bereits das Sudetenland annektiert hatte, die Tschechoslowakei. In seinem Erlass zur Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren am folgenden Tag sicherte Hitler den böhmischen Ländern Autonomie und Selbstverwaltung zu. Was die versprochene Autonomie in der Praxis bedeutete, zeigte sich sehr bald. Die…
Diskussion mit Adam Kerpel-Fronius, Anna Delius und Pavel Polák anlässlich des sogenannten Holocaust-Gesetzes in Polen. Mit dem sogenannten Holocaustgesetz in Polen ist die Debatte um Geschichtspolitik in den postkommunistischen Gesellschaften Osteuropas neu entfacht worden. Auch in anderen (mittelost)europäischen Ländern versuchen Regierungen und Opposition, Geschichte zur Legitimation ihrer politischen Interessen zu instrumentalisieren. Beispiel Ungarn: Der…
Ort der Information (im Denkmal für die ermordeten Juden Europas)
Cora-Berliner-Straße 1, Berlin
Begrüßung Dr. Ulrich Baumann, stellv. Direktor Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas Vorträge Dr. Anna Hájková, University of Warwick Ulrike Janz, Beginenhof Dortmund Podiumsdiskussion Dr. Anna Hájková Ulrike Janz Dr. Matthias Heyl, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Moderation Dr. Birgit Bosold, Schwules Museum*, Berlin Die Verfolgung lesbischer Frauen durch die Nationalsozialisten wird bis heute…
Anlässlich des zehnten Jahrestages der Übergabe des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen an die Öffentlichkeit lesen Prominente Verfolgungsgeschichten Schwuler, Lesben und Trans*. Die Lesung wird veranstaltet von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. PROGRAMM Begrüßung Dr. Klaus Lederer, Senator für…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Begrüßung Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas Grußwort Janusz Styczek, Gesandter der Botschaft der Republik Polen in Deutschland Vortrag Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt, Touro College Berlin Rundgang durch die Ausstellung Fritz Bornemeyer und Raphaela Kula »Aktion Reinhardt«…
Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen
im Tiergarten, auf der Höhe der Hannah-Arendt-Straße, Berlin
Am 28. Juli 2018 veranstalten die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg eine Gedenkstunde am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Die Feier findet um 11 Uhr im Vorfeld der traditionellen Demonstration zum Christopher Street Day statt. Die Nationalsozialisten hielten Homosexualität für eine »widernatürliche Veranlagung«, für eine…
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstraße 13/14, Berlin, Deutschland
Zvi Aviram wurde 1927 als Heinz Abrahamsohn in Berlin geboren. Nach der Deportation seiner Eltern am 27. Februar 1943 tauchte der 16-Jährige unter und schloss sich der zionistischen Widerstandsgruppe »Chug Chaluzi« (Kreis der Pioniere) an. Während seiner Odyssee durch verschiedene Verstecke wurde er zweimal verhaftet. In den letzten Kriegstagen, als er um sein Leben bangte,…
Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
Simsonweg, Berlin
Am 2. August 2018 jährt sich die »Liquidation des Zigeunerfamilienlagers« in Auschwitz-Birkenau zum 74. Mal. SS-Angehörige ermordeten in der Nacht auf den 3. August 1944 die fast 3.000 verbliebenen Sinti und Roma in Gaskammern – zumeist als arbeitsunfähig eingestufte Frauen, Kinder und ältere Menschen. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, am Brunnen des…
Ort der Information (im Denkmal für die ermordeten Juden Europas)
Cora-Berliner-Straße 1, Berlin
Die autoritären Regime in der Slowakei, Rumänien und Bulgarien sympathisierten bereits seit Ende der 1930er-Jahre mit der nationalsozialistischen Judenpolitik und erließen antisemitische Gesetze. Während des Zweiten Weltkriegs kooperierten sie schließlich auch bei der Ermordung der Juden mit den Deutschen. Die Slowakei und Bulgarien lieferten Juden aus und ließen sie in die Vernichtungslager deportieren. Die rumänische…
Kulturbrauerei, Maschinenhaus
Schönhauser Allee 36, Berlin
Als junges Mädchen las Giselle Cycowicz »Die Heilung durch den Geist« von Stefan Zweig. Sie war elektrisiert und wollte eines Tages bei Patienten Traumata zutage fördern, um sie zu heilen. Doch die Nazis deportierten sie samt ihrer Familie 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Der Vater wurde ermordet, ihre Schwester und sie überlebten, gingen in die…