Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Nach dem deutschen Überfall auf Polen entstand am 26. Oktober 1939 das „Generalgouvernement“. Von den deutschen Besatzern regiert, umfasste es etwa ein Drittel des polnischen Staatsgebiets. In seinem Buch Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung, Verwaltung und Kollaboration (2024) stellt Grzegorz Rossoliński-Liebe auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen ausgewählte polnische Bürgermeister im Generalgouvernement vor und untersucht,…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen, für die Verbrechen mitverantwortlich zu sein. Bis heute beschäftigt viele Menschen die Frage, was die Deutschen tatsächlich wussten. Welche Informationen über den Holocaust waren im Deutschen Reich…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Seit jeher hatte die Gedenkstättenarbeit zu den NS-Verbrechen mit Erinnerungskonkurrenzen und Repräsentationskonflikten zu tun: Welche Verfolgungsgeschichten werden in der Gestaltung vor Ort sichtbar, welche bleiben marginalisiert oder unsichtbar? Im Podiumsgespräch werden u. a. folgende Fragen erörtert: Gibt es eine „Hierarchie der Opfer“, welchen Raum bekommen Täter:innen? In welchem Verhältnis stehen die NS-Verbrechen zu anderen historischen…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Im September 1938 drohte das nationalsozialistische Deutschland der Tschechoslowakei mit Einmarsch und Krieg. Ein halbes Jahr zuvor war der „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich erfolgt. Nun beanspruchte Hitler das sogenannte Sudetenland. Ein neuer Weltkrieg schien kaum noch abwendbar. In ihrem Buch München 38. Die Welt am Scheideweg (2026) nehmen Christian Goeschel, Professor of Modern…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen, für die Verbrechen mitverantwortlich zu sein. Bis heute beschäftigt viele Menschen die Frage, was die Deutschen tatsächlich wussten und wie sie sich verhielten. Welche Informationen über den…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
In ihrem gerade erschienenen Buch Erneuerung der alten Rechten. Nationalistische und rassistische Diskurse in Deutschland und Frankreich 1951–1971 (2026) rekonstruiert Marie Müller-Zetzsche die intellektuelle Vorgeschichte der „Neuen Rechten“ in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich anhand zweier zentraler rechtsradikaler Zeitschriften: „Nation Europa“ und „Défense de l’Occident“. Im Zentrum steht die Frage, wie faschistische und nationalsozialistische Ideologiefragmente…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Vortrag / Lecture Prof. Dr. Michael Fleming, London Moderation / Moderator Prof. Dr. Elizabeth Harvey, Nottingham/Berlin Hinweise / NotesBegleitprogramm zur Sonderausstellung „Der Holocaust – Was wussten die Deutschen?“ Supporting programme for the special exhibition “The Holocaust – What Did the Germans know?”Für die Veranstaltung in englischer Sprache wird eine Simultanübersetzung angeboten. Der Livestream wird…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Kurt Daluege gehörte zu den mächtigsten Männern des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats. Als Chef der Ordnungspolizei integrierte er die ihm unterstellte Organisation in den NS-Staat und beschleunigte ihre Verschmelzung mit der SS. Durch rigorose Zentralisierung und Militarisierung baute er die uniformierte Polizei zu einem entscheidenden Instrument der NS-Herrschaft aus. Während des Zweiten Weltkriegs war Daluege…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Im Januar 1942 schlug der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS Alarm: Die Bevölkerung baue sich „ihr Bild“ zusammen und übernehme „die unsinnigsten Gerüchte“ kritiklos. Was der SD als ein Problem wahrnahm, bildet den Ansatzpunkt für das Buch Hören und Sprechen im Krieg (2025) von Felix Berge. Auf breiter Quellenbasis untersucht er die Alltagskommunikation in der deutschen…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Zum Thema Vor 90 Jahren, im Sommer 1936, begann die SS in Oranienburg mit dem Aufbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen, das sich bis 1945 zu einem der größten Lagerkomplexe im Deutschen Reich entwickelte. Im Juli 1936 trafen die ersten 50 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Esterwegen in Oranienburg ein, wo sie unter Zwang zum Aufbau des neuen…