Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Am 5. Mai 1985 kamen etwa 60 Personen zu einer „Erinnerungsaktion“ auf dem Gelände des heutigen Dokumentationszentrums Topographie des Terrors zusammen – damals eine Brachfläche am Rande West-Berlins. Mit einer symbolischen Grabung machten sie auf die nationalsozialistische Vergangenheit des Orts aufmerksam und setzten sich für die Einrichtung einer dauerhaften „Denk-Stätte“ ein. Die Aktion „1933–1945 Nachgegraben“…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Die AfD – Alternative für Deutschland – hat bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 mit 20,8 Prozent ihren Stimmenanteil im Vergleich zur vergangenen Bundestagswahl verdoppelt und ist damit zweitstärkste politische Kraft. Die Partei wurde 2013 aus Protest gegen die Euro-Rettungspolitik gegründet. Ursprünglich konservativ-liberal, aber rechts von der CDU/CSU, präsentierte sie sich nach 2015 als…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Waren die Deutschen nach 1933 ein Volk von Jublern und Ja-Sagern? Die Mehrheit der Deutschen sei von einer Aufbruchstimmung ergriffen worden und habe sich überraschend schnell den neuen Machthabern angeschlossen, so lautet das gängige Urteil. Dieses Bild einer „Zustimmungsdiktatur“ stellt Peter Longerich in seinem neuen Buch Unwillige Volksgenossen. Wie die Deutschen zum NS-Regime standen. Eine…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
USA 2023, 79 Minuten, OmdU Regie: Elan Golod Am Ende des Zweiten Weltkriegs trat der damals 18-jährige Nathan Hilu (1926–2019), Sohn syrisch-jüdischer Einwanderer in New York, in die US-Army ein und wurde unter anderem beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess als Wachsoldat eingesetzt. Diese Erfahrung inspirierte ihn ein Leben lang zu künstlerischen Arbeiten in Form von zahllosen Skizzen…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Der Münchner Fotograf Heinrich Hoffmann (1885–1957) war Nationalsozialist der ersten Stunde und stellte seine beruflichen Fähigkeiten rasch in den Dienst der Partei. Seit den frühen 1920er Jahren prägten seine Aufnahmen das visuelle Image der NSDAP und ihres „Führers“, den Hoffmann im Sinne der NS-Propaganda inszenierte. Aus dem Leibfotografen wurde ein enger Vertrauter Hitlers, der aus…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Die deutsche Besatzung Italiens zwischen 1943 und 1945 forderte das Leben von bis zu 70.000 Italienerinnen und Italienern, darunter mehr als 10.000 Zivilpersonen, die von deutschen Truppen bei Massakern und Massenhinrichtungen ermordet wurden. Nach dem Krieg schwieg man in Deutschland lange über die Täter, während es in Italien über Jahrzehnte hinweg nahezu unmöglich war, gesicherte…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Der Nationalsozialismus ist in Deutschland Teil zahlreicher Familiengeschichten. In den letzten Jahrzehnten setzen sich besonders Kinder und Enkel der Kriegs- und NS-Generation kritisch mit ihrer Familiengeschichte auseinander und bringen immer wieder auch bisher Verschwiegenes ans Licht. In der Ausstellung „‚Die Nazis waren ja nicht einfach weg.‘ Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“…
Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, Berlin
Kosten: Eintritt frei Dauer: 110 Minuten Sprachen: Deutsch Polen 1962, 97 Minuten, OmdU, Regie: Wojciech Jerzy Has Die bekannte Radiosprecherin Felicja fliegt Ende der 1950er-Jahre von Warschau nach Paris. Dabei erinnert sie sich an die Zeit der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Als junge Schauspielerin versteckte sie ihren Kollegen Wiktor, der 1939 einen „Volksdeutschen“ getötet…
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ehrt die Claims Conference die „Gerechten unter den Völkern“ mit dem Bildband „Stärker als Angst“. Darin werden 36 nicht-jüdische Frauen und Männer porträtiert, die mehr als 220 Jüdinnen und Juden vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und ihre Verbündeten gerettet haben. Die Retter leben heute in Frankreich,…