Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg
22.06.2016

Veranstaltungsbericht: eine Diskussion mit dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz

Am 19. Juni 2016 veranstaltete die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum eine Diskussion mit dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz.

 

Thema des Abends war „Erinnerungskultur in Europa oder europäische Erinnerungskultur?“. Die Veranstaltung, die in der Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland stattfand, war mit Ihren 150 Zuhörern bis auf den letzten Platz besetzt.

 

Nach den Begrüßungsworten von Herr Georges Santer, Botschafter des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland und Prof. Günter Morsch, lauschten die Anwesenden gebannt der Rede des EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz. Dieser sprach vornehmlich „nicht als Präsident einer europäischen Institution sondern als privater Martin Schulz“ zu dem Publikum. Seine Rede können Sie hier nachlesen.

 

Im Anschluss an den Vortrag nahm sich Herr Schulz viel Zeit um mit dem Publikum zu diskutieren. Die Zuhörer beteiligten sich mit regen Fragen und Anmerkungen womit sich der Abend zu einem informativen Austausch gestaltete.

 

Nach Ende der Veranstaltung lud die luxemburgische Botschaft zu einem kleinen Empfang ein. Zahlreiche Gäste nutzen diese nette Geste und ließen den außerordentlich gelungenen Abend bei einem Glas Luxemburger Wein ausklingen.

 

Foto: Der luxemburgische Botschafter und Herr Schulz im Gespräch © Paul Bieber

31.05.2016

ACHTUNG: FÜR DIESE VERANSTALTUNG SIND LEIDER KEINE PLÄTZE MEHR VERFÜGBAR!

Erinnerungskultur in Europa oder europäische Erinnerungskultur”. Eine Diskussion mit dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz

Sonntag, 19. Juni 2016,
19 Uhr,



Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland, Klingelhöferstraße 7, 10785 Berlin


Die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum und die Botschaft des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland laden Sie und Ihre Freunde zur Diskussion, am Sonntag, dem 19. Juni 2016, um 19 Uhr ein.



Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust sind tief in der europäischen Erinnerungskultur verankert. Nach 1945 prägten vor allem nationale Geschichtsbilder die Identität vieler Länder. Erst seit den 1990er-Jahren lässt sich eine Europäisierung des Gedenkens erkennen, bei der die Erinnerung an die Opfer immer mehr in den Vordergrund rückte. 2005 führten die Vereinten Nationen den 27. Januar als internationalen »Holocaust-Gedenktag« ein.



In der Veranstaltungsreihe zur »Erinnerungskultur in Europa« beschäftigt sich die Ständige Konferenz seit mehreren Jahren mit der Vergangenheitsbewältigung einzelner europäischer Länder. Im Rahmen der für 2016 geplanten Eröffnung des »Hauses der Europäischen Geschichte« in Brüssel nimmt die Ständige Konferenz gemeinsam mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ganz Europa in den Blick: Inwieweit ist eine Verständigung der unterschiedlichen Narrative in Europa möglich? Gibt es eine europäische Erinnerungspolitik? Wo liegen die erinnerungskulturellen Trennlinien und können diese überwunden werden?


Begrüßung:
Herr Georges Santer, Botschafter des Großherzogtums Luxemburg in Deutschland



Grußwort:
Prof. Dr. Günter Morsch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2016 und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten



Vortrag mit anschließender Diskussion:
Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments



Moderation:
Prof. Dr. Günter Morsch



Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.



Einladung als PDF-Datei

Kontaktdaten
Bitte melden Sie sich bis spätestens 16. Juni 2016 an: staendigekonferenz(at)orte-der-erinnerung.de.


Die Platzzahl ist begrenzt.

04.05.2016

Eröffnung der Tafelausstellung der Ständigen Konferenz

»Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 1941 – 1945«. Eine Freiluftausstellung der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum

Dienstag, 21. Juni 2016,
10 Uhr, Potsdamer Platz (DB-Gebäude).


Die Ständige Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum lädt Sie und Ihre Freunde herzlich zur Ausstellungseröffnung am Potsdamer Platz (DB-Tower) ein.


Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 begann ein beispielloser Eroberungsfeldzug, dem mindestens 27 Millionen Sowjetbürger – überwiegend Zivilisten – durch Kriegshandlungen und Terror, Massenerschießungen und Aushungern zum Opfer fielen. Anlässlich des 75. Jahrestages eröffnet die Ständige Konferenz ihre Freiluftausstellung »Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 1941 – 1945«. Zehn Tafeln beschäftigen sich mit der ideologischen Vorbereitung, der Planung, den Tätern, den Opfern sowie der Erinnerungskultur. Die begleitende Borschüre ist kostenlos auf Deutsch, Englisch und Russisch in den Institutionen der Ständigen Konferenz erhältlich.

Programm

Grußworte
Prof. Monika Grütters MdB,
Staatsministerin für Kultur und Medien

S. E. Wladimir M. Grinin,
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland

Einführung
Prof. Dr. Günter Morsch, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Leiter
der NS-Gedenkorte im Berliner Raum 2016 und Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Kontaktdaten

 

Einladung als PDF-Datei.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 20. Juni 2016 an:

staendigekonferenz(at)orte-der-erinnerung.de



Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung im Freien stattfindet.

20.04.2016

Online ansehen: 71. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen, 17.04.2016

Hier können Sie sich die zentrale Gedenkveranstaltung der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen zum 71. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen online ansehen:

 

http://www.stiftung-bg.de/gums/de/geschichte/video_d.html

 

 

18.04.2016

Wanderausstellung zur NS-Militärjustiz in St. Vith

Das Kulturzentrum Triangel in St. Vith (Belgien) zeigt »›Was damals Recht war…‹ – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht«

 

Vom 22. April bis 2. Mai 2016 präsentieren das Kulturzentrum Triangel und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas die Wanderausstellung »›Was damals Recht war…‹ – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht« in St. Vith (Belgien).

 

Eröffnung:

Die feierliche Eröffnung findet am 22. April 2016, um 20 Uhr, statt. Im Rahmen der Vernissage wird Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, ein Grußwort sprechen und der Co-Kurator Dr. Magnus Koch in die Ausstellung einführen. Die Historiker Carlo Lejeune (Zentrum für Regionalgeschichte in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens) und Christoph Brüll (Universität Lüttich) referieren zu den Themen »Von der Aktualität historischer Arbeit« und »Justiz und Recht in Eupen-Malmedy (1940–1944)«.

 

Hintergrund zur Ausstellung:

Die Ausstellung zeigt, wie Unrecht und Willkür den Alltag der Wehrmachtjustiz kennzeichneten und tausende Männer und Frauen, Soldaten und Zivilisten, der Unrechtsjustiz zum Opfer fielen und als Deserteure, so genannte Wehrkraftzersetzer oder Volksschädlinge, ihr Leben verloren. Mit Ablehnung und Feindschaft begegnete die Mehrzahl der Deutschen nach 1945 den überlebenden Opfern der Wehrmachtjustiz. Vielen gelten die Verurteilten bis heute als Verräter oder Feiglinge. Dabei hat der Deutsche Bundestag im September 2009 die letzten Unrechtsurteile der Wehrmachtjustiz des Zweiten Weltkrieges aufgehoben. Zu den zehntausenden Opfern dieser Justiz zählen auch Widerstandskämpfer aus nahezu ganz Europa, die in ihren von der Wehrmacht besetzten Heimatländern oder in Deutschland inhaftiert, vor Gericht gestellt und in großer Zahl exekutiert worden sind.

 

Konzept:

Konzipiert wurde die Ausstellung von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, unterstützt von der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt – Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), der Bundeszentrale für politische Bildung und der Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

 

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter:

http://www.stiftung-denkmal.de/ausstellungen/was-damals-recht-war.html
http://www.triangel.com/cms/index.php?article_id=9&clang=&details=1472

 

Ausstellungskatalog:

Der Begleitband zur Wanderausstellung dokumentiert mit zahlreichen Fotos, Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Aktenstücken das Schicksal von Soldaten und Zivilisten, die zwischen 1939 und 1945 zu Opfern der deutschen Wehrmachtjustiz wurden. Der Katalog ist für 19,90 € erhältlich unter E-Mail info@stiftung-denkmal.de

Ausstellungseröffnung: 22. April 2016, 20.00 Uhr, Kulturzentrum Triangel

 

Ausstellungsort: Kultur-, Konferenz- & Messezentrum Triangel, Vennbahnstr. 2, B-4780 Sankt Vith

 

Ausstellungsdauer: 22. April bis 2. Mai 2016

 

Öffnungszeiten: montags bis sonntags jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie sonntags zusätzlich von 10.00 bis 12.00 Uhr

 

Eintritt frei

 

Kontakt:

Kultur-, Konferenz- und Messezentrum Triangel
Vennbahnstr. 2
B-4780 Sankt Vith
Tel.: +32 (0)80 44 03 20
E-Mail: info@triangel.com

 

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