Orte der Erinnerung 1933-1945

Orte der Erinnerung 1933 - 1945

Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen
zur Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur
in Berlin und Brandenburg

Schließung und Erweiterung der Gedenkstätte Stille Helden

Am 16. Oktober 2017 schließt die Gedenkstätte Stille Helden in der Rosenthaler Straße 39 in Berlin-Mitte. Sie wird im Januar 2018 in erweiterter Form in der Stauffenbergstraße 13-14 in Berlin-Tiergarten im räumlichen Zusammenhang mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand wieder eröffnen.

Während der Schließzeit können in reduzierter Form Workshops in den Räumen der Gedenkstätte Deutscher Widerstand angeboten werden. Thematische Führungen zum Thema »Stille Helden« bieten wir in dieser Zeit in den Räumen der Dauerausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand an.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gedenkstätte Stille Helden in der
Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Stauffenbergstr. 13-14
10785 Berlin
Tel: +49-30-26 99 50 20
Fax: +49-30-26 99 50 10
E-mail: info(at)gedenkstaette-stille-helden.de
www.gedenkstaette-stille-helden.de

 

 

Gedenkstätte Stille Helden

Gedenkstätte Stille Helden

Die Gedenkstätte Stille Helden erinnert an jene Menschen, die während der nationalsozialistischen Diktatur verfolgten Juden beistanden. Das Beispiel der vielfach als „stille Helden” bezeichneten Helferinnen und Helfer zeigt, dass es auch im nationalsozialistischen Deutschland Möglichkeiten gab, Verfolgte zu retten. Auch in den deutsch besetzten Gebieten fanden einzelne Deutsche trotz des Risikos den Mut, ihre Handlungsspielräume hierfür zu nutzen.

Die Dauerausstellung informiert über die Verfolgung und die Zwangslage der Juden angesichts der drohenden Deportationen, über den Entschluss einzelner von ihnen, sich durch Flucht in den Untergrund der tödlichen Bedrohung zu widersetzen, sowie über das Handeln und die Motive der Frauen und Männer, die ihnen halfen. Dabei werden nicht nur geglückte Rettungen, sondern auch gescheiterte Rettungsversuche dokumentiert.